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Juni 18, 2009

Was macht eigentlich…?

Travis Scott: Die nach wie vor überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit des ehemaligen Haie-Torhüters weckt offenbar noch immer Begehrlichkeiten bei DEL-Clubs: Die nach dem überraschend erfolgten Karriereende von Metro Stars-Keeper Jamie Storr intensivierte Suche nach einem adäquaten Ersatz führte Lance Nethery auch zu Scott. Nun berichtet die “NRZ“, dass

der gerüchteweise gehandelte Travis Scott (…) allerdings kein Thema [ist]. „Seine Gehaltsvorstellungen sind fernab dessen, was in der DEL realistisch ist”, so der Manager.

Erich Kühnhackl: Wie berichtet, soll Kühnhackl als neuer Sportdirektor der Nachwuchsabteilung der Frankfourt Lions fungieren. Lions-Miteigentümer Siggi Schneider äußerte sich nun in der “Eishockey News” konkreter zu dem neuen Posten:

„Wir sind keine Träumer. Wir wissen, dass es Jahre dauert, bis ein Nachwuchsprogramm greift. Andererseits haben wir im Rhein-Main-Gebiet ein riesiges Potenzial, und das wollen wir nutzen. Der Name Kühnhackl kann uns viele Türen öffnen“

Marc Wittfoth: Das Kölner Eigengewächs und langjährige Junghai Wittfoth wechselt zum Meister der 2. Bundesliga, den Bietigheim Steelers. Aus dem Kölner DNL-Team einst nach Freiburg und später weiter in das Oberliga-Team der Eisbären gewechselt, hat Wittfoth die Haie jedoch nicht vergessen:

„Als ich noch klein war, besuchte ich die Spiele der Haie und hatte ein Fantrikot von Peppi Heiß. Schon damals war es mein Traum, Eishockeyprofi zu werden“

April 12, 2009

Was macht eigentlich…?

Sie stehen so oft im Mittelpunkt des Geschehens und ebenso häufig hoch in der Gunst der Zuschauer. Einige schöne Meldungen bilden heute ein “Torhüter-Spezial” der “Was macht eigentlich”-Rubrik.

Thomas Greiss: Nach seiner in diesem Jahr bislang durchwachsenen Leistung im Jahr 2009 konnte Greiss seinen “goldenen” April mit dem ersten Shutout in Nordamerika krönen. Und wie es manchmal so ist, kommt gleich alles auf einmal:

In their 120th home game ever, the Sharks played before their largest crowd ever (7,406), posted their first home-ice shutout ever and set a franchise record for most victories in a season with 42.

(…)

Thomas Greiss stopped 23 shots to earn the first shutout of his pro career. It took Greiss until his 142nd game — 140 of them starts. The record for most games played before turning in a shutout remains in the hands of Neil Little, who was in 178 before getting his first one.

“It took a while, and it feels good,” Greiss said. “It was about time.”

(…)

“He did it the hard way, and he earned it,” Roy Sommer said. “He’s really battled for us, and down the stretch I think he’s been the best goalie in the league.”

The win was also Greiss’ 30th of the season, a franchise record. He is merely the second Worcester goalie to reach that plateau after Dwayne Roloson, who had 32 in 2000-01 for the IceCats on his way to the NHL.

Travis Scott: Der Klagenfurter Eishockey-Club ist österreichischer Meister und einen großen Anteil daran hatte Travis Scott. Eine Meisterschaft bringt immer ein breites mediales Echo mit sich und so kommen nun durchaus interessante Kleinigkeiten an das Tageslicht. So berichtet die “Kleine Zeitung“:

Nach seinem Engagement bei Magnitogorsk im Vorjahr hatte Torhüter Scott keine große Lust verspürt, seine Karriere fortzusetzen. Als Stürmer in einer Hobbymannschaft hielt sich der Kanadier trotzdem fit, an Angeboten von Vereinen aus Europa mangelte es aber nicht.

(…)

Im Dezember hatte der Keeper von der “Pension” genug, sortierte die Offerte. Drei Angebote pickte sich Scott heraus, darunter je eines aus Schweden, der Schweiz und Österreich. “Für mich stand nicht das Geld im Vordergrund, sondern wie groß die Titelchancen der Teams waren, erklärt der Hexer. Da lag der KAC weit vor der Konkurrenz, die gegen den Abstieg spielte. Travis verzichtete auf Geld, dafür ist er aber nun Österreichischer Champion und für die KAC-Fans, der beste Goalie.

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai macht mit seinen Peitingern da weiter, wo er in der regulären Saison aufgehört hat. Auf dem #1-Spot der Oberliga Süd ging es für den mehrfach ausgezeichneten und auch statistisch besten Torhüter der Liga in die Playoffs, wo er mit seinem EC Peiting im Halbfinale auf den EV Füssen trifft. Drei Spiele sind absolviert, zwei zu eins Siege stehen für Peiting zu Buche, Vajs führt wiederum die Torhüterstatistik an und setzte gleich im ersten Playoff-Spiel mit einem Shutout eine Duftmarke.

März 27, 2009

Von Gerüchte, Dementis und unklaren Aussagen

Ralf Pape: Wie berichtet wurde in der vergangenen Woche das Gerücht verbreitet, Ralf Pape, seines Zeichens Gesellschafter bei den Füchsen Duisburg und dem Herner EV, würde in irgendeiner Form bei den Haien “einsteigen”.

Heute erfolgte nun ein Dementi in der “Rheinischen Post“, welches jedoch nur wenig klärend ist. So wird bestätigt, dass es Kontakte zu den Haien gab, jedoch dementiert,

dass er in Zukunft bei den Kölner Haien als Sponsor auftritt. (…) Man wolle die Zusammenarbeit mit dem EV Duisburg, der in Zukunft in der Oberliga “kegelt”, intensivieren, so der erste Fuchs am Ort. Wie diese engere Zusammenarbeit aussieht und ob damit auch ein finanzieller Einstieg bei den Haien verbunden ist, ließ Pape jedoch zunächst offen.

Sebastian Furchner: Beachtenswert scheinen zunehmend auch die Gerüchte um eine Rückkehr Sebastian Furchners nach Köln. Furchner, der in einem laufenden Vertrag mit den Grizzly Adams Wolfsburg steht, äußerte sich gegenüber den “Wolfsburger Nachrichten” zu den Gerüchten ebenfalls mit wenig klärenden Worten:

“Ich möchte dazu nicht viel sagen. Mit dem Sportlichen hat es nichts zu tun.”

EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf hingegen stellt die Situation aus Sicht des EHC deutlich dar: Aufgrund des Vertrages bis 2011

“… stellt sich für mich die Frage auch überhaupt nicht.” (…) “Sollte es ein Problem abseits des Eises geben, werden wir alles daran setzen, es gemeinschaftlich zu lösen.”

Die “WAZ-online” berichtet hingegen sogar, dass

Sebastian Furchner (…) wohl den Verein um die Freigabe bitten (wird). Der Stürmer will trotz Vertrags bis 2011 aus privaten Gründen unbedingt zu den Kölner Haien zurück. Lässt der EHC ihn ziehen? Fliegauf: „Kein Kommentar.“ Bis spätestens Montag will Fliegauf alle offenen Fragen beantwortet wissen

Travis Scott: Ebenfalls ein Dementi formulierte Travis Scott in der “Kleinen Zeitung“:

Wie es weiter geht, dass weiß ich nicht. Spiele ich weiter, geht es wieder nach Russland - Fragen, die ich derzeit gemeinsam mit meiner Frau diskutiere. Aber ein Gerücht kann ich dementieren, ich habe nicht bei den Kölner Haien unterschrieben.

Thomas Eichin: Unter der Woche wurden Gerüchte laut, nach denen Thomas Eichin als aussichtsreicher Kandidat für den Managerposten bei Bundesligist Hannover 96 im Gespräch sei. “Sport.t-online.de” zitierte Eichin mit den Worten:

“Dem Fußball bin ich immer treu geblieben. Und natürlich würde mich der Fußball irgendwann wieder reizen”, äußerte sich Eichin gegenüber dem Sportblatt. “Ich traue mir durchaus zu, dass ich die Anforderungen, die man für einen Fußballverein benötigt, erfülle.”

Nun auch hier das Dementi. Gegenüber dem sid äußerte sich Klubchef Martin Kind:

“Es gibt weder eine Bewerbung von Thomas Eichin, noch haben wir Kontakt zu ihm aufgenommen. Er steht auch gar nicht auf unserer Liste”

März 18, 2009

Was macht eigentlich…? Haie und Ex-Haie in den Playoffs

Hans Zach, Dimitri Pätzold, Sebastian Furchner, Kai Hospelt, Oliver Jonas, Andreas Morczinietz: Die vier Ex-Haie Furchner, Hospelt, Morczinietz und Jonas liegen mit den Grizzly Adams Wolfsburg voll auf Erfolgskurs. Nach dem Pokalsieg im Februar geht es zur Zeit im Viertelfinale der DEL-Playoffs gegen die an Nummer zwei gesetzten Hannover Scorpions unter ihrem Cheftrainer Hans Zach - und führen nach drei Partie mit 2:1-Siegen. Furchner sieht die Stärke der Wolfsburger in einer überragenden

Torwartleistung, Superstimmung im Team, wo jeder für jeden da ist.

Furchner ist zur Zeit zweitbester Scorer der Wolfsburger in den Playoffs (7 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, +/- +3). Oliver Jonas führt aktuell mit einem Gegentorschnitt von 1.66 und einer SV% von 94.6 beide Statistiken an. An zweiter Stelle: Ex-Hai cim Trikot der Scorpions.

Dieter Kalt: Wie berichtet wechselte Kalt im Februar von Salzburg zu dem Lulea HF. Nun berichtet die “Neue Kärntener Tageszeitung” von Gerüchten einer Kehrtwende:

Vor Wochen wurde noch darüber gemunkelt und spekuliert; inzwischen ist aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Zwei-Jahres-Vertrag bereits unterschrieben ist: Dieter Kalt kehrt nächste Saison nach Klagenfurt zurück!

Travis Scott, Stéphane Julien: Wie mehrfach berichtet befeuern Gerüchte um eine Rückkehr von Scott die Sportpresse. Ein neuer Artikel auf “Hockeyfans.at” greift diese Gerüchte auf und formuliert, als ob ein Wechsel bereits feststehen würde. Es wird sich zeigen, wie stichhaltig diese Gerüchte tatsächlich sind. Sportlich ist Scott über alle Zweifel erhaben: Mit seinem KAC ist er in das Finale der österreichischen “Erste Bank Liga” eingezogen. Ebenfalls in jenes Finale eingezogen ist Stéphane Julien mit seinem Red Bull Salzburg. Julien konnte in bisher 12 Spielen ein Tor und drei Assists verbuchen.

Mats Schöbel, Sören Sturm, Markus Jocher, Carsten Gosdeck: Auch in den unteren deutschen Spielklassen laufen die Playoffs - und einige Haie und Ex-Haie sind mit von der Partie. Als Förderlizenzspieler konnte so Mats Schöbel im Trikot des SC Riessersee in diesen Playoffs in drei Spielen einen Assist verbuchen. Sören Sturm (2 Spiele, 1 Assist) trifft mit seinen Fishtown Pinguins auf den EHC München mit Markus Jocher, welcher in der Serie mit 1:0 in Führung gehen konnte. Carsten Gosdeck (1 Spiel, 1 Tor, 1 Assist) führt mit seinen Lausitzer Füchsen ebenfalls mit 1:0 in der Serie gegen die Heilbronner Falken. Nach dem ersten Spiel der Serie zurück liegt Jeremy Adduono mit seinen EVR Tower Stars gegen die Landshut Cannibals.

Thomas Greiss: Wie Robert in meiner letzten Ausgabe von “Was macht eigentlich…?” ganz richtig kommentierte, ist das Abenteuer “NHL” für Greiss vorerst ohne Einsatz schon wieder vorbei. Große Hoffnungen setzt man auf ihn nun ihn Worcester, wo sich Greiss nach seiner Rückkehr aus der NHL furios zurückmeldete:

Greiss played his best game of the year, and made the Sharks’ save of the year in doing so, as Worcester beat the Monarchs here last night, 4-2. The victory snapped a three-game losing streak and was their first over a team above them in the Atlantic Division standings in nine games.

Gleichzeitig erhoffen sich die Worcester Sharks ähnliche starke Partien von Greiss bis zum Ende der Saison, um das Saisonziel “Playoffs” noch zu erreichen. Erinnerungen an Greiss AHL-Rookie-Saison werden hier beschwört.

In 2006-07, his rookie year, Greiss went 12-2-0 in a 14-game stretch that began on March 9. He started 13 of those games and got a win in relief in the other, as the Sharks surged from being a point out of fourth place to having a five-point cushion at the end.

März 9, 2009

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Der Ex-Trainer der Haie und aktueller Scorpion wird seinen Vertrag in Hannover nach Beendigung der Saison nicht verlängern. Die “Eishockey News” zitiert Zach gemäß einem Interview der “Sport-Bild” mit den Worten:

„So langsam merke ich, dass die Energie nicht mehr so da ist, wie sie sein sollte. Daher ist für mich im nächsten Jahr auch erst mal Schluss“

Travis Scott: Der Name “Travis Scott” bürgt auch nach seinem Comeback vom vorzeitigen Abschied vom aktiven Eishockey für gehobene Qualität. Der Ex-Goalie der Haie hat sich, wie berichtet, dem KAC angeschlossen und beeindruckt durch seine Leistung in der österreichischen Erste Bank Liga. Nun sind die Playoffs bereits in vollem Gange und Scott führte seine Klagenfurter mit nach wie überragenden Leistungen in das Halbfinale - und reizt die Berichterstatter zu euphorischen Berichten.

Thomas Greiss: Die Nummer eins trägt er bereits auf seinem NHL-Trikot und die Nummer eins ist er auch was das “recalling” auf der Torhüterposition angeht. Und so wurde Greiss erneut aus Worcester (AHL) zu den “großen” Sharks in der NHL berufen worden. Mehr als der Backup-Posten kam bislang jedoch nicht dabei heraus, was sich angesichts der eher schwachen Leistungen von Brian Boucher kurzfristig ändern könnte. Grundvoraussetzung für den recall war die Verletzung von Evgeni Nabokov.

Timo Pielmeier: Im selben Atemzug mit Olaf Kölzig genannt wurde der Torhüter des Kölner DNL-Meisterteams von 2007. Während Kölzig von den Tampa Bay Ligthning zu den Toronto Maple Leafs getradet wurde, musste auch Pielmeier die Franchise wechseln.

Während Kölzig auf das Ende seiner Karriere zusteuert, hat Nachwuchsmann Pielmeier diese noch weitgehend vor sich. Der frühere Kölner hatte im Sommer 2008 einen Drei-Jahres-Vertrag bei den San Jose Sharks unterschrieben, kam aber bisher nur im Nachwuchsteam der “Haie” zum Einsatz. Nun wechselt der 19-Jährige gemeinsam mit einem Viertrunden-Draftpick und Angreifer Nick Bonino im Austausch für Angreifer Travis Moen und Verteidiger Kent Huskins nach Anaheim.

März 2, 2009

Gerüchteküche

Ungewohnt früh, aber doch so spannend wie eh und je: Die Gerüchteküche brodelt und Spekulation folgt auf Spekulation. Wer den Überblick behalten will, dem sei der aktuellen Artikel von Martin Sauerborn in der Kölnischen Rundschau ans Herz gelegt.

Ich versuche mich derweil ebenfalls an einer ausführlicheren Aufstellung. ;)

Trainer-Posten:
- Die Haie haben bekannt gegeben, dass sie nicht mit Rupert Meister als Trainer des Profi-Teams in die neue Saison gehen werden.
- U.a. die “Eishockey News” berichtet von dem Gerücht, Andreas Brockmann sei ein “heißer Kandidat für den Job bei den Haien“.
- Der “Express” bringt zusätzlich Namen wie Greg Poss und Christian Brittig ins Spiel.
- Pauels dementiert in der Kölnischen Rundschau “kursierende Namen wie Greg Poss, Benoite Laporte und Andreas Brockmann” und weist auf ein ausgeschlagenes Angebot an Rich Chernomaz hin. Das von Pauels vorgegebene Profil:

„Er soll Erfahrung haben, mit jungen Spielern arbeiten und Erfolge vorweisen können“

Martin Bartek:
- Martin Bartek sprach in der HNA von einem Zweijahresvertrag in Köln. Heute die Bestätigung der Haie.

Thomas Greiss:
- Die “Kölnische Rundschau” spekulierte Ende Januar über eine Rückkehr von Thomas Greiss.
- Der “Kölner Stadtanzeiger” konnte über “signalisiertes Interesse” von Seiten der Haie berichten.
- Sauerborn berichtet in dem o.g. Artikel der “Kölnischen Rundschau”, dass Greiss ein “Dreijahresvertrag mit Ausstiegsklausel für die NHL” vorgelegt worden sei. Wenn in der Zwischenzeit ein anderer Kandidat zusagt, hat dieser Priorität.

Ivan Ciernik:
- Auch in diesem Fall berichtet Sauerborn in dem o.g. Artikel von einem abgegebenen Angebot, welches Ciernik bislang aus finanzieller Sicht ablehnt.

Travis Scott:
- Die “Kleine Zeitung” berichtet, dass Scott nur bis zum Ende der aktuellen Spielzeit in Klagenfurt spielen wird.

Angeblich geht Scott in die DEL. Zu welchem Klub, weiß Pilloni nicht. Seine Vermutung: “Vielleicht zu Köln.”

- Die “Eishockey News” berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass die Investorengruppe, welche beim KEC einsteigen möchte, “Top-Goalie Travis Scott zurückholen” will.

Februar 26, 2009

Was macht eigentlich…?

Travis Scott: 2:2 steht es in der ersten Playoff-Runde zwischen dem Klagenfurter Eishockey-Clubs und dem HC Insbruck und mitten drin ist Travis Scott. Nach seinem überraschenden Come-Back“Erste Bank Liga” durchsetzen und sich bis zum Saisonende steigern.

Diese ausführlichen Goalie-Statistiken der “Erste Bank Liga” laden zum Studieren ein, vor allem, weil Scotts Name erneut in die Gerüchteküche der Kölner Haie geworfen wird. KAC-Manager Oliver Pilloni jedenfalls bestätigt, dass Klagenfurt Scott wohl nicht über die Saison hinaus halten können wird. Weiter heißt es im Artikel:

Angeblich geht Scott in die DEL. Zu welchem Klub, weiß Pilloni nicht. Seine Vermutung: “Vielleicht zu Köln.”

Marcus Kink: Auch um den Ex-Hai der Jahre 2002–2004 ranken sich Gerüchte. Der Bild zufolge möchte Kink seinen auslaufenden Vertrag in Mannheim nicht verlängern und sich vielmehr den Eisbären Berlin anschließen.

Bob Leslie: Der ehemalige Trainer der Kölner Haie steht bei den Hamburg Freezers als Sportdirektor vor dem Aus. Gerüchte, wonach er durch den aktuellen IceTigers-Sportdirekter Otto Sykora ersetzt werden soll, wurden jedoch von Boris Capla vorläufig dementiert.

Januar 23, 2009

Was macht eigentlich…?

Adam Hauser: Man mag ihm ja fast noch eine gewisse angelernte Antipathie gegenüber Düsseldorfern attestieren: Hauser, auch in der nächsten Saison ein “Huskie”, schlug im Spiel gegen die MetroStars einen Gegenspieler mit der Stockhand und wurde vom DEL-Disziplinarausschuss nun zu mehreren Spielen Sperre, sowie einer Geldstrafe verurteilt.

Travis Scott: Der Kanadier hat sich hervorragend bei seinem neuen Verein, dem KAC Klagenfurt, eingelebt. In zehn gespielten Partien erreichte er eine Save Percentage von 93.11% (Ligaspitze) und verhalf seinem Team zu acht Siegen. Was Scott zu seinem Engagement zu sagen hat, sowie ein paar Promo-Bilder seiner Ankunft, finden sich auf Eishockey.org.

Auf den ersten Blick scheinem dem deutschen Eishockey-Fan die Statistiken der österreichischen “Erste Bank Eishockey Liga” wie in die DEL-Statistikbücher von 2003 anmuten. Neben Scott finden sich zahlreiche weitere Ex-DEL-Spieler wie Brad Purdie, Christoph Brandner, Andrew Schneider, Benoit Gratton, Patrick Lebeau, Jeff Shantz und Ex-Hai Dan Bjornlie, dem viertbesten Scorer der Liga.

Markus Jocher: Der Mann, der so viele Deutsche Meisterschaften errungen hat wie kaum ein anderer DEL-Spieler, “wollte an diesem Abend nicht vernünftig sein”, wie es die Abendzeitung ausdrückt. Was war passiert?

Jocher ließ sich auch nach der Schlusssirene bei den Shakehands provozieren von den Beleidigungen von Chris Capraro, der schon während des Spiels sein Widerpart gewesen war. Als Capraro ihm noch einen leichten Rempler versetzte, schlug Jocher, der eisenharte EHC-Verteidiger, nochmal zu. Und zwar richtig. Jocher und Capraro lieferten sich einen minutenlangen Faustkampf. „Markus hat leider die Beherrschung verloren“, sagt Winkler, „er ist so oft provoziert worden, bis er dem Freiburger seine Meinung gegeigt hat.“ Mit den Fäusten. Am Ende fuhr Jocher mit einem Grinsen in die Kabine. Schließlich hatte er den Faustkampf gewonnen.

Kai Hospelt: Die ehemalige #18 des KEC und Sohn von Haie-Legende Wim Hospelt ziert das Cover der neuen “Trade & Play”-Spielkarten. Etwas älter, mir aber bisher noch nicht bekannt gewesen: Ein Werbe-Spot mit Kai Hospelt für die Aktion “Weisser Ring”.

Marc Wittfoth: Der Torjäger des KEC DNL-Meisterteams und späterer Förderlizenzler verlässt noch während der Saison die Wölfe Freiburg und wechselt zu den Eisbären Juniors in die Oberliga. Wölfe-Trainer Peter Salmik formuliert seine Kritik an Wittfoth deutlich:

“In seinen guten Spielen, zum Beispiel in den Playoffs gegen Hannover, hat er Herz gezeigt. Davon lebt er auf dem Eis. Und das will ich sehen”, forderte Salmik Anfang des Monats. Zu dieser Zeit durfte Wittfoth nicht einmal auf der Bank Platz nehmen; erst durch die jüngste Verletzungsmisere rutschte er wieder ins Team. “Bei den Junioren, im Training und im Spiel - seine Leistungen stimmen einfach nicht”

Hans Zach: Hans Zach schwimmt mit seinen Hannover Scorpions zur Zeit auf der Welle des Erfolges. Und weil Hans Zach nun einmal Hans Zach ist, lässt sich die Presse die Gelegenheit nicht entgehen, einen Artikel über ihn zu verfassen oder ihm zu einem Interview einzuladen und zu hoffen, dass er seinem Spitznamen “Alpenvulkan” alle Ehre macht. Aktuell in der Presse ein Artikel von Matthias Kittmann für die Frankfurter Rundschau und ein Interview von Michael Wittershagen für die F.A.Z..

Dezember 29, 2008

Was macht eigentlich…?

Travis Scott und seine alte Maske: Bei all dem Trubel rund um die Übertragung des Spengler Cups auf Eurosport 2 hätte ich fast übersehen, dass das “Team Canada” Travis Scott im Kasten stehen hat. Traditionell mit der #51 ausgerüstet stand er bei der Team 5:6 n.P.-Niederlage des Team Canada gegen den HC Davos im Tor. In der Bildergalerie zum Spiel erkennt man, dass Scott nach wie vor seine Maske mit Haie-Design trägt (Bild 1 / Bild 2).

Besser zu erkennen ist die Maske auf einem Bild, welches Scott im Training mit dem EC KAC zeigt. Über den Wechsel berichtete ich hier.

Dezember 10, 2008

Was macht eigentlich Travis Scott?

Wie mehrfach geschrieben ist meine Zeit im Moment sehr begrenzt und der Blog muss recht ungefüttert verbleiben. Manchmal packt es einen aber dann doch - und über diese News muss schon berichtet werden.

In einer Sonderausgabe von “Was macht eigentlich…?” ist heute Travis Scott dran. Zur Erinnerung: Während Robert Müller sich kurzfristig seiner zweiten Operation unterziehen musste, fragten die um zeitlich begrenzten Ersatz bemühten Kölner Haie auch bei Ex-Hai Scott an. Stefan Schaffner berichtete damals für den Express, dass dieser seine Karriere beendet habe.

Umso überraschter darf man sein, dass sich der Klagenfurter EC, Tabellenführer der Erste Bank Liga, nun offenbar mit Scott einig ist.

August 29, 2008

Haie werden Spielplatzpaten, Scott und Greiss wohl nicht Müller-Ersatz, Kimmel mit Assist

Die Kölner Haie übernehmen im Rahmen der “Premiere Star Kinderwelten” eine Patenschaft für den Spielplatz am Honnefer Platz in Köln-Klettenberg, welcher saniert, modernisiert und mit neuem Spielgerät bestückt wird. Die Initiative von Premiere Star hat es sich zum Ziel gesetzt, jährlich vier Spielstätten in Deutschland komplett zu renovieren.

Wie Stefan Schaffner für den Express berichtet, hat der KEC im Zuge der nach einer Vertretung für Robert Müller sowohl bei Travis Scott, als auch bei Thomas Greiss angefragt. Bei beiden Ex-Haien stehen die Chancen auf ein erneutes Engagement in Köln allerdings zu diesem Zeitpunkt denkbar schlecht: Während Scott seine Karriere bereits beendet hat, dürften die San Jose Sharks Thomas Greiss wohl lieber in Worcester trainieren, spielen und beobachten lassen: Immerhin gilt er nach wie vor als stärkster Nachwuchsspieler der Sharks auf der Torhüterposition und soll als potentieller Nachfolger von Evgeni Nabokov aufgebaut werden.
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August 26, 2008

Robert Müller, die #1 im Tor der Haie und die Chancen des Regelwerk

Neben den bereits vor Tagen auf Haie.de veröffentlichten Informationen über den positiven Operationsverlauf von Robert Müller, drangen gestern in der BILD-Berichterstattung über Andreas Renz und vor allem im ausführlichen Artikel der Kölnischen Rundschau von Martin Sauerborn weitere Details durch.

Interessant ist der Artikel neben den Bezug zur Operation im Kontext der Frage nach der Besetzung des nominellen Stammtorhüterpostens der Kölner Haie. Konkret wird festhalten: 1) Robert Müller wird bei seiner Rückkehr wieder der Stammtorhüter werden, 2) Weitere Planungen hinsichtlich einer Vertretung werden mit Müller abgestimmt und offenbar zu einem weiten Teil auch von ihm bestimmt. 3) Sollte ein Ersatz für Müller kommen, so wird dies auf jeden Fall mit der Vergabe der Ausländerlizenz einhergehen.
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