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Mai 16, 2009

Was macht eigentlich…?

Doug Mason: Der Ex-Trainer der Haie ist nun auch medial in seiner neuen Wirkungsstätte Mannheim angekommen. Wie überall, so ist man auch dort um markige Sätze für die Schlagzeilen der Presse bemüht, aber auch um Statements zu seinem vorherigen Engagement.

So sieht Mason durch die Entlassung seine Reputation nicht gefährdet:

Der Rausschmiss in Köln im Herbst letzten Jahres ist abgehakt, versichert Mason: „Auf der ganzen Welt gibt es Top-Trainer, die mindestens einmal entlassen worden sind.“

Auf “Morgenweb.de” sieht er seine Entlassung pragmatisch und macht seine Ziele deutlich:

“Was hinter mir liegt, ist völlig egal. Das Einzige, was jetzt zählt, sind die Adler Mannheim.” Nach seiner Entlassung habe er die Akkus aufladen können.

(…)

“Ich gebe Talenten eine Chance. Es gibt nichts Schöneres, als mit jungen, hungrigen Spielern zu arbeiten”, betont Mason

Auch in der “Rheinpfalz” geht Mason noch einmal auf den KEC ein:

Vergangene Saison verschlissen die Kölner Haie drei Trainer - sie waren der Erste. War das Team untrainierbar?

Nein, das war eine gute Mannschaft. Der Verein hat bei mir die falsche Entscheidung getroffen. Es gab Möglichkeiten, den Erfolg zurückzuholen.

Thomas Greiss: Letztlich sind sie doch ausgeschieden, dass die Worcester Sharks aber durchaus erfolgreiche Playoffs spielten, ist zu einem großen Anteil der Verdienst von Thomas Greiss.

Ein kurzer Rückblick: Nach einer durchwachsenen Saison kam Greiss genau zu den Playoffs richtig in Fahrt, erzielte im letzten Spiel der Regular Season seinen ersten Shutout in Nordamerika. Es folgte sein erster Sieg in einem Playoff-Spiel in Nordamerika, sein erster Shutout in einer Playoff-Partie (in …), das Erreichen der zweiten Playoff-Runde nach 0:2-Rückstand nach Spielen - und auch eine starke Leistung in der zweiten Runde. Letztlich hat es dann doch nicht gereicht. Lesenswert am Rande: Eien Einschätzung der Top20-Prospects der Sharks seitens eines US-Bloggers.

Timo Pielmeier: Wie Greiss, so ist auch Timo Pielmeier aus den Playoffs ausgeschieden. Mit seinen Shawinigan Cataractes war er weit gekommen, musste sich aber letztlich in der Finalserie mit 3:4-Siegen Drummondville knapp geschlagen geben.

April 27, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Die Worcester Sharks haben es geschafft: Nach zwei Niederlagen in der ersten Playoff-Runde schon fast ausgeschieden, konnten sie durch vier Siege in Folge doch noch in Runde 2 einziehen und treffen nun auf die Providence Bruins. Maßgeblicher Baustein des Erfolgs im letzten Spiel, wie auch in der Serie, war Thomas Greiss.

Dan DaSilva’s 3 points (2 goals, 1 assist), continued solid play from Thomas Greiss, and an overall outstanding team performance launched the Sharks over the Pack and into the 2nd round of the playoffs.

Die Highlights der AHL-Spiele können hier kostenlos angesehen werden.

“Peppi” Heiß: Der ehemalige Meisterhai von 1995 hat wieder einmal Platz hinter der Bande des EHC München Platz genommen. Den lesenswertesten und informativsten Artikel zum Thema und Peppis aktuelle Arbeitsverhältnisse schrieb Michael Neudecker für die “Süddeutsche Zeitung“.

Gemeinsam mit Manager Christian Winkler vertritt er Cheftrainer Pat Cortina, der bekanntermaßen mit Ungarn zeitgleich bei der WM in der Schweiz antritt. Heiß hat Cortina schon mal vertreten: während der Saison, gegen Schwenningen; damals gewann der EHC. Dass er nun Manager Winkler erneut während der maximal zwei noch ausstehenden Spiele (sollte der EHC am Freitag gewinnen, gäbe es ein entscheidendes Spiel fünf am Sonntag in Bietigheim) an der Bande unterstützt, das sei ganz selbstverständlich, sagt Heiß: “Mir macht das alles großen Spaß hier.”

Mindestens auch in der kommenden Saison wird Heiß in München arbeiten.

“Peppi wird kommende Saison unser hauptamtlicher Co-Trainer”, bestätigt Winkler.

Pat Cortina bekommt damit endlich den Assistenten, den er sich immer gewünscht hat - der eigentlich für diesen Posten eingeplante Martin Hinterstocker ist als Cheftrainer im Nachwuchs zu beschäftigt. Mit Peppi Heiß bekommt Cortina sogar mehr, als er gefordert hatte: Heiß ist nicht nur durch seine glanzvolle Karriere sehr erfahren, sondern besitzt derzeit auch den B-Trainerschein - den A-Schein hat er nur noch nicht, weil der Deutsche Eishockey-Bund dieses Jahr keinen Lehrgang angeboten hat.

Strebt er eine Karriere als Cheftrainer an? “Das halte ich mir offen”, sagt Heiß

Zum finalen Ziel hat Peppis Engagement letztlich nicht geführt: Den Münchenern blieb nur der zweiten Platz der 2. Bundesliga, die Bietigheim Steelers gewinnen das Finale und haben sich das sportloche Aufstiegsrecht in die DEL erstritten.

Markus Jocher: Ebenfalls beim EHC München beschäftigt war Markus Jocher, Meister und Vizemeister mit den Kölner Haien. Nun beendet Jocher als Vizemeister der 2. Bundesliga seine Karriere und gab Matthias Kerber von der “Abendzeitung” ein interessantes Interview.

Mindestens bemerkenswert ist das neben der sportlichen Karriere umgesetzte berufliche Standbein Jochers, auf welches er sich nun zunehmend konzentrieren möchte:

Deswegen werde ich die Karriere beenden und mich auf meinen Nähmasschienenbedarfs-Laden konzentrieren. Ich führe ihn seit drei Jahren und meine Mama ist eine Riesenhilfe, ohne sie hätte ich längst aufhören müssen, aber jetzt merke ich, dass es an meine Substanz geht, dass ich nicht mehr beides mit 100 Prozent machen kann.

Allgemeiner Surftipp: Seine Homepage markus-jocher.de.

Alexei Dmitriev: Der Sommer ist zu lang, um ihn ohne Hockey zu verbringen. Das dachte sich auch Dmitriev, der die Haie nach der aktuellen Saison verlassen wird und tausche Schlittschuhe gegen Skates und spielte beim Skaterhockey-Bundesligist Duisburg Ducks gegen den Gegner aus Lüdenscheid. Mit von der Partie: Alexander Dück von den Iserlohn Roosters.

Timo Pielmeier: Wie berichtet ist auch Ex-Junghai Pielmeier bislang sehr erfolgreich in den QMJHL-Playoffs unterwegs. Wie auch Hockeyweb.de berichtete, ich Pielmeier mit seinen Shawinigan Cataractes nun in das Finale eingezogen, wo sie auf Drummondville treffen.

Alexander Oblinger: Der ehemalige Junghaie und Mitglied des DNL-Meisterteams des KEC wechselt von den Eisbären Berlin nach Dresden. Aus dem Kölner Nachwuch einst in das Oberligateam der Eisbären Berlin gewechselt, wagt er nun den Sprung in die 2. Bundesliga.

April 22, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Nach wie vor wechselt sich beim ehemaligen Haie-Goalie Licht und Schatten regelmäßig ab. Zuletzt trug Greiss maßgeblich durch einen sehr starken März zum Erreichen der Playoffs seiner Worcester Sharks bei, unter anderem erzielte er seinen ersten Shutout in Nordamerika. Weniger gut lief es zunächst in der ersten Playoff-Runde gegen die Hartford Wolf Pack, wo zunächst zwei Niederlagen eingefahren wurden. Greiss trug vor allem in Spiel zwei maßgeblich Anteil hieran und konnte von 18 Schüssen nur 14 abwehren. Umso besser präsentierte sich Greiss in Spiel drei, welches die Sharks gewinnen und Greiss seinen ersten Sieg in einer Playoff-Partie in Nordamerika erzielen konnte. Spiel vier findet heute Nacht statt.

Paul Traynor: Von den Haien einst nach Deutschland geholt und von hier nach Iserlohn gewechselt, wird Traynor auch weiterhin in der DEL spielen. Der Kanadier unterschrieb einen Vertrag über zwei Spielzeiten bei den EHC Grizzly Adams Wolfsburg, deren Manager Karl-Heinz Fliegauf sich folgend über ihn äußerte:

“In der vergangenen Saison hat uns in der Verteidigungszone etwas die körperliche Präsenz gefehlt. Mit Paul haben wir nun einen Spieler verpflichtet, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und vor dem Tor kompromisslos arbeitet. Außerdem kann er problemlos in jeder Spielsituation eingesetzt werden. Durch seinen guten Schuss stellt er zudem im Powerplay eine zusätzliche Option dar.”

Gerhard Brunner: Der ehemalige Sportmanager der Kölner Haie zieht sich aus privaten und persönlichen Gründenaus “komplett” aus dem Eishockeysport zurück. Brunner, der zuletzt beim Eishockey-Zweitligist SC Riesserseeals Trainer fungierte, wird seinen laufenden Vertrag nicht erfüllen. SCR-Geschäftsführer Ralph Bader zeigt auf merkur-online

„vollstes Verständnis. Menschlich tut es mir wahnsinnig leid. Wir haben wieder einen verloren, der sehr gut zu uns gepasst hat.“

Timo Pielmeier: Der ehemalige Junghai steht mit seinen Shawinigan Cataractes bereits in Runde drei der QMJHL-Playoffs. Zuvor spielte Pielmeier eine gute Vorrunde, in der er

43 Spiele [machte], dabei 2 Shutouts [erzielte] und einen Gegentorschnitt von 2,64 bei einer Fangquote von 91,4 Prozent [hatte] und insgesamt 106 Tore [kassierte].

In den Playoffs besiegte Shawinigan in der Conference Quarter-final Round (Best-of-7) Victoriaville mit 4:0 Siegen, in der Conference Semi-final Round (Best-of-7) Gatineau mit 4-1 Siegen und führen nun in der Semi-Final Round (Best-of-7) gegen Quebec mit 2:1 Siegen.

März 9, 2009

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Der Ex-Trainer der Haie und aktueller Scorpion wird seinen Vertrag in Hannover nach Beendigung der Saison nicht verlängern. Die “Eishockey News” zitiert Zach gemäß einem Interview der “Sport-Bild” mit den Worten:

„So langsam merke ich, dass die Energie nicht mehr so da ist, wie sie sein sollte. Daher ist für mich im nächsten Jahr auch erst mal Schluss“

Travis Scott: Der Name “Travis Scott” bürgt auch nach seinem Comeback vom vorzeitigen Abschied vom aktiven Eishockey für gehobene Qualität. Der Ex-Goalie der Haie hat sich, wie berichtet, dem KAC angeschlossen und beeindruckt durch seine Leistung in der österreichischen Erste Bank Liga. Nun sind die Playoffs bereits in vollem Gange und Scott führte seine Klagenfurter mit nach wie überragenden Leistungen in das Halbfinale - und reizt die Berichterstatter zu euphorischen Berichten.

Thomas Greiss: Die Nummer eins trägt er bereits auf seinem NHL-Trikot und die Nummer eins ist er auch was das “recalling” auf der Torhüterposition angeht. Und so wurde Greiss erneut aus Worcester (AHL) zu den “großen” Sharks in der NHL berufen worden. Mehr als der Backup-Posten kam bislang jedoch nicht dabei heraus, was sich angesichts der eher schwachen Leistungen von Brian Boucher kurzfristig ändern könnte. Grundvoraussetzung für den recall war die Verletzung von Evgeni Nabokov.

Timo Pielmeier: Im selben Atemzug mit Olaf Kölzig genannt wurde der Torhüter des Kölner DNL-Meisterteams von 2007. Während Kölzig von den Tampa Bay Ligthning zu den Toronto Maple Leafs getradet wurde, musste auch Pielmeier die Franchise wechseln.

Während Kölzig auf das Ende seiner Karriere zusteuert, hat Nachwuchsmann Pielmeier diese noch weitgehend vor sich. Der frühere Kölner hatte im Sommer 2008 einen Drei-Jahres-Vertrag bei den San Jose Sharks unterschrieben, kam aber bisher nur im Nachwuchsteam der “Haie” zum Einsatz. Nun wechselt der 19-Jährige gemeinsam mit einem Viertrunden-Draftpick und Angreifer Nick Bonino im Austausch für Angreifer Travis Moen und Verteidiger Kent Huskins nach Anaheim.

Januar 2, 2009

U-20 WM: “Prospects” im Fokus

Die Qualifikationsrunde ist Geschichte, das DEB-Team kämpft nun um die Vermeidung des Abstieges. Mitgenommen werden Spiele gegen direkte Konkurrenten, im Falle des deutschen Teams also der Sieg gegen Kasachstan. Eine Auflistung der Runde liefert IIHF.com.

Dass die U-20 WM in Kanada natürlich auch ein Schaulaufen der Spieler für potentielle Arbeitgeber aus der NHL ist, verwundert nicht. Der internationale Wettstreit liefert Fans und Experten der NHL-Teams auch die Möglichkeit, bereits gedraftete Spieler näher unter die Lupe zu nehmen. So haben die San Jose Sharks einen Artikel über Ex-Hai Timo Pielmeier veröffentlicht.

“Im Fokus” sind die Spieler dann auch im wahrsten Sinne des Wortes bei Sportsline.com, wo sich einige interessante Turnierbilder finden. So von Jerome Flaake (Bild 1) und Timo Pielmeier (Bild 1 / Bild 2 / Bild 3).