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Mai 16, 2009

Was macht eigentlich…?

Doug Mason: Der Ex-Trainer der Haie ist nun auch medial in seiner neuen Wirkungsstätte Mannheim angekommen. Wie überall, so ist man auch dort um markige Sätze für die Schlagzeilen der Presse bemüht, aber auch um Statements zu seinem vorherigen Engagement.

So sieht Mason durch die Entlassung seine Reputation nicht gefährdet:

Der Rausschmiss in Köln im Herbst letzten Jahres ist abgehakt, versichert Mason: „Auf der ganzen Welt gibt es Top-Trainer, die mindestens einmal entlassen worden sind.“

Auf “Morgenweb.de” sieht er seine Entlassung pragmatisch und macht seine Ziele deutlich:

“Was hinter mir liegt, ist völlig egal. Das Einzige, was jetzt zählt, sind die Adler Mannheim.” Nach seiner Entlassung habe er die Akkus aufladen können.

(…)

“Ich gebe Talenten eine Chance. Es gibt nichts Schöneres, als mit jungen, hungrigen Spielern zu arbeiten”, betont Mason

Auch in der “Rheinpfalz” geht Mason noch einmal auf den KEC ein:

Vergangene Saison verschlissen die Kölner Haie drei Trainer - sie waren der Erste. War das Team untrainierbar?

Nein, das war eine gute Mannschaft. Der Verein hat bei mir die falsche Entscheidung getroffen. Es gab Möglichkeiten, den Erfolg zurückzuholen.

Thomas Greiss: Letztlich sind sie doch ausgeschieden, dass die Worcester Sharks aber durchaus erfolgreiche Playoffs spielten, ist zu einem großen Anteil der Verdienst von Thomas Greiss.

Ein kurzer Rückblick: Nach einer durchwachsenen Saison kam Greiss genau zu den Playoffs richtig in Fahrt, erzielte im letzten Spiel der Regular Season seinen ersten Shutout in Nordamerika. Es folgte sein erster Sieg in einem Playoff-Spiel in Nordamerika, sein erster Shutout in einer Playoff-Partie (in …), das Erreichen der zweiten Playoff-Runde nach 0:2-Rückstand nach Spielen - und auch eine starke Leistung in der zweiten Runde. Letztlich hat es dann doch nicht gereicht. Lesenswert am Rande: Eien Einschätzung der Top20-Prospects der Sharks seitens eines US-Bloggers.

Timo Pielmeier: Wie Greiss, so ist auch Timo Pielmeier aus den Playoffs ausgeschieden. Mit seinen Shawinigan Cataractes war er weit gekommen, musste sich aber letztlich in der Finalserie mit 3:4-Siegen Drummondville knapp geschlagen geben.

April 27, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Die Worcester Sharks haben es geschafft: Nach zwei Niederlagen in der ersten Playoff-Runde schon fast ausgeschieden, konnten sie durch vier Siege in Folge doch noch in Runde 2 einziehen und treffen nun auf die Providence Bruins. Maßgeblicher Baustein des Erfolgs im letzten Spiel, wie auch in der Serie, war Thomas Greiss.

Dan DaSilva’s 3 points (2 goals, 1 assist), continued solid play from Thomas Greiss, and an overall outstanding team performance launched the Sharks over the Pack and into the 2nd round of the playoffs.

Die Highlights der AHL-Spiele können hier kostenlos angesehen werden.

“Peppi” Heiß: Der ehemalige Meisterhai von 1995 hat wieder einmal Platz hinter der Bande des EHC München Platz genommen. Den lesenswertesten und informativsten Artikel zum Thema und Peppis aktuelle Arbeitsverhältnisse schrieb Michael Neudecker für die “Süddeutsche Zeitung“.

Gemeinsam mit Manager Christian Winkler vertritt er Cheftrainer Pat Cortina, der bekanntermaßen mit Ungarn zeitgleich bei der WM in der Schweiz antritt. Heiß hat Cortina schon mal vertreten: während der Saison, gegen Schwenningen; damals gewann der EHC. Dass er nun Manager Winkler erneut während der maximal zwei noch ausstehenden Spiele (sollte der EHC am Freitag gewinnen, gäbe es ein entscheidendes Spiel fünf am Sonntag in Bietigheim) an der Bande unterstützt, das sei ganz selbstverständlich, sagt Heiß: “Mir macht das alles großen Spaß hier.”

Mindestens auch in der kommenden Saison wird Heiß in München arbeiten.

“Peppi wird kommende Saison unser hauptamtlicher Co-Trainer”, bestätigt Winkler.

Pat Cortina bekommt damit endlich den Assistenten, den er sich immer gewünscht hat - der eigentlich für diesen Posten eingeplante Martin Hinterstocker ist als Cheftrainer im Nachwuchs zu beschäftigt. Mit Peppi Heiß bekommt Cortina sogar mehr, als er gefordert hatte: Heiß ist nicht nur durch seine glanzvolle Karriere sehr erfahren, sondern besitzt derzeit auch den B-Trainerschein - den A-Schein hat er nur noch nicht, weil der Deutsche Eishockey-Bund dieses Jahr keinen Lehrgang angeboten hat.

Strebt er eine Karriere als Cheftrainer an? “Das halte ich mir offen”, sagt Heiß

Zum finalen Ziel hat Peppis Engagement letztlich nicht geführt: Den Münchenern blieb nur der zweiten Platz der 2. Bundesliga, die Bietigheim Steelers gewinnen das Finale und haben sich das sportloche Aufstiegsrecht in die DEL erstritten.

Markus Jocher: Ebenfalls beim EHC München beschäftigt war Markus Jocher, Meister und Vizemeister mit den Kölner Haien. Nun beendet Jocher als Vizemeister der 2. Bundesliga seine Karriere und gab Matthias Kerber von der “Abendzeitung” ein interessantes Interview.

Mindestens bemerkenswert ist das neben der sportlichen Karriere umgesetzte berufliche Standbein Jochers, auf welches er sich nun zunehmend konzentrieren möchte:

Deswegen werde ich die Karriere beenden und mich auf meinen Nähmasschienenbedarfs-Laden konzentrieren. Ich führe ihn seit drei Jahren und meine Mama ist eine Riesenhilfe, ohne sie hätte ich längst aufhören müssen, aber jetzt merke ich, dass es an meine Substanz geht, dass ich nicht mehr beides mit 100 Prozent machen kann.

Allgemeiner Surftipp: Seine Homepage markus-jocher.de.

Alexei Dmitriev: Der Sommer ist zu lang, um ihn ohne Hockey zu verbringen. Das dachte sich auch Dmitriev, der die Haie nach der aktuellen Saison verlassen wird und tausche Schlittschuhe gegen Skates und spielte beim Skaterhockey-Bundesligist Duisburg Ducks gegen den Gegner aus Lüdenscheid. Mit von der Partie: Alexander Dück von den Iserlohn Roosters.

Timo Pielmeier: Wie berichtet ist auch Ex-Junghai Pielmeier bislang sehr erfolgreich in den QMJHL-Playoffs unterwegs. Wie auch Hockeyweb.de berichtete, ich Pielmeier mit seinen Shawinigan Cataractes nun in das Finale eingezogen, wo sie auf Drummondville treffen.

Alexander Oblinger: Der ehemalige Junghaie und Mitglied des DNL-Meisterteams des KEC wechselt von den Eisbären Berlin nach Dresden. Aus dem Kölner Nachwuch einst in das Oberligateam der Eisbären Berlin gewechselt, wagt er nun den Sprung in die 2. Bundesliga.

April 22, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Nach wie vor wechselt sich beim ehemaligen Haie-Goalie Licht und Schatten regelmäßig ab. Zuletzt trug Greiss maßgeblich durch einen sehr starken März zum Erreichen der Playoffs seiner Worcester Sharks bei, unter anderem erzielte er seinen ersten Shutout in Nordamerika. Weniger gut lief es zunächst in der ersten Playoff-Runde gegen die Hartford Wolf Pack, wo zunächst zwei Niederlagen eingefahren wurden. Greiss trug vor allem in Spiel zwei maßgeblich Anteil hieran und konnte von 18 Schüssen nur 14 abwehren. Umso besser präsentierte sich Greiss in Spiel drei, welches die Sharks gewinnen und Greiss seinen ersten Sieg in einer Playoff-Partie in Nordamerika erzielen konnte. Spiel vier findet heute Nacht statt.

Paul Traynor: Von den Haien einst nach Deutschland geholt und von hier nach Iserlohn gewechselt, wird Traynor auch weiterhin in der DEL spielen. Der Kanadier unterschrieb einen Vertrag über zwei Spielzeiten bei den EHC Grizzly Adams Wolfsburg, deren Manager Karl-Heinz Fliegauf sich folgend über ihn äußerte:

“In der vergangenen Saison hat uns in der Verteidigungszone etwas die körperliche Präsenz gefehlt. Mit Paul haben wir nun einen Spieler verpflichtet, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und vor dem Tor kompromisslos arbeitet. Außerdem kann er problemlos in jeder Spielsituation eingesetzt werden. Durch seinen guten Schuss stellt er zudem im Powerplay eine zusätzliche Option dar.”

Gerhard Brunner: Der ehemalige Sportmanager der Kölner Haie zieht sich aus privaten und persönlichen Gründenaus “komplett” aus dem Eishockeysport zurück. Brunner, der zuletzt beim Eishockey-Zweitligist SC Riesserseeals Trainer fungierte, wird seinen laufenden Vertrag nicht erfüllen. SCR-Geschäftsführer Ralph Bader zeigt auf merkur-online

„vollstes Verständnis. Menschlich tut es mir wahnsinnig leid. Wir haben wieder einen verloren, der sehr gut zu uns gepasst hat.“

Timo Pielmeier: Der ehemalige Junghai steht mit seinen Shawinigan Cataractes bereits in Runde drei der QMJHL-Playoffs. Zuvor spielte Pielmeier eine gute Vorrunde, in der er

43 Spiele [machte], dabei 2 Shutouts [erzielte] und einen Gegentorschnitt von 2,64 bei einer Fangquote von 91,4 Prozent [hatte] und insgesamt 106 Tore [kassierte].

In den Playoffs besiegte Shawinigan in der Conference Quarter-final Round (Best-of-7) Victoriaville mit 4:0 Siegen, in der Conference Semi-final Round (Best-of-7) Gatineau mit 4-1 Siegen und führen nun in der Semi-Final Round (Best-of-7) gegen Quebec mit 2:1 Siegen.

April 12, 2009

Was macht eigentlich…?

Sie stehen so oft im Mittelpunkt des Geschehens und ebenso häufig hoch in der Gunst der Zuschauer. Einige schöne Meldungen bilden heute ein “Torhüter-Spezial” der “Was macht eigentlich”-Rubrik.

Thomas Greiss: Nach seiner in diesem Jahr bislang durchwachsenen Leistung im Jahr 2009 konnte Greiss seinen “goldenen” April mit dem ersten Shutout in Nordamerika krönen. Und wie es manchmal so ist, kommt gleich alles auf einmal:

In their 120th home game ever, the Sharks played before their largest crowd ever (7,406), posted their first home-ice shutout ever and set a franchise record for most victories in a season with 42.

(…)

Thomas Greiss stopped 23 shots to earn the first shutout of his pro career. It took Greiss until his 142nd game — 140 of them starts. The record for most games played before turning in a shutout remains in the hands of Neil Little, who was in 178 before getting his first one.

“It took a while, and it feels good,” Greiss said. “It was about time.”

(…)

“He did it the hard way, and he earned it,” Roy Sommer said. “He’s really battled for us, and down the stretch I think he’s been the best goalie in the league.”

The win was also Greiss’ 30th of the season, a franchise record. He is merely the second Worcester goalie to reach that plateau after Dwayne Roloson, who had 32 in 2000-01 for the IceCats on his way to the NHL.

Travis Scott: Der Klagenfurter Eishockey-Club ist österreichischer Meister und einen großen Anteil daran hatte Travis Scott. Eine Meisterschaft bringt immer ein breites mediales Echo mit sich und so kommen nun durchaus interessante Kleinigkeiten an das Tageslicht. So berichtet die “Kleine Zeitung“:

Nach seinem Engagement bei Magnitogorsk im Vorjahr hatte Torhüter Scott keine große Lust verspürt, seine Karriere fortzusetzen. Als Stürmer in einer Hobbymannschaft hielt sich der Kanadier trotzdem fit, an Angeboten von Vereinen aus Europa mangelte es aber nicht.

(…)

Im Dezember hatte der Keeper von der “Pension” genug, sortierte die Offerte. Drei Angebote pickte sich Scott heraus, darunter je eines aus Schweden, der Schweiz und Österreich. “Für mich stand nicht das Geld im Vordergrund, sondern wie groß die Titelchancen der Teams waren, erklärt der Hexer. Da lag der KAC weit vor der Konkurrenz, die gegen den Abstieg spielte. Travis verzichtete auf Geld, dafür ist er aber nun Österreichischer Champion und für die KAC-Fans, der beste Goalie.

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai macht mit seinen Peitingern da weiter, wo er in der regulären Saison aufgehört hat. Auf dem #1-Spot der Oberliga Süd ging es für den mehrfach ausgezeichneten und auch statistisch besten Torhüter der Liga in die Playoffs, wo er mit seinem EC Peiting im Halbfinale auf den EV Füssen trifft. Drei Spiele sind absolviert, zwei zu eins Siege stehen für Peiting zu Buche, Vajs führt wiederum die Torhüterstatistik an und setzte gleich im ersten Playoff-Spiel mit einem Shutout eine Duftmarke.

März 18, 2009

Was macht eigentlich…? Haie und Ex-Haie in den Playoffs

Hans Zach, Dimitri Pätzold, Sebastian Furchner, Kai Hospelt, Oliver Jonas, Andreas Morczinietz: Die vier Ex-Haie Furchner, Hospelt, Morczinietz und Jonas liegen mit den Grizzly Adams Wolfsburg voll auf Erfolgskurs. Nach dem Pokalsieg im Februar geht es zur Zeit im Viertelfinale der DEL-Playoffs gegen die an Nummer zwei gesetzten Hannover Scorpions unter ihrem Cheftrainer Hans Zach - und führen nach drei Partie mit 2:1-Siegen. Furchner sieht die Stärke der Wolfsburger in einer überragenden

Torwartleistung, Superstimmung im Team, wo jeder für jeden da ist.

Furchner ist zur Zeit zweitbester Scorer der Wolfsburger in den Playoffs (7 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, +/- +3). Oliver Jonas führt aktuell mit einem Gegentorschnitt von 1.66 und einer SV% von 94.6 beide Statistiken an. An zweiter Stelle: Ex-Hai cim Trikot der Scorpions.

Dieter Kalt: Wie berichtet wechselte Kalt im Februar von Salzburg zu dem Lulea HF. Nun berichtet die “Neue Kärntener Tageszeitung” von Gerüchten einer Kehrtwende:

Vor Wochen wurde noch darüber gemunkelt und spekuliert; inzwischen ist aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Zwei-Jahres-Vertrag bereits unterschrieben ist: Dieter Kalt kehrt nächste Saison nach Klagenfurt zurück!

Travis Scott, Stéphane Julien: Wie mehrfach berichtet befeuern Gerüchte um eine Rückkehr von Scott die Sportpresse. Ein neuer Artikel auf “Hockeyfans.at” greift diese Gerüchte auf und formuliert, als ob ein Wechsel bereits feststehen würde. Es wird sich zeigen, wie stichhaltig diese Gerüchte tatsächlich sind. Sportlich ist Scott über alle Zweifel erhaben: Mit seinem KAC ist er in das Finale der österreichischen “Erste Bank Liga” eingezogen. Ebenfalls in jenes Finale eingezogen ist Stéphane Julien mit seinem Red Bull Salzburg. Julien konnte in bisher 12 Spielen ein Tor und drei Assists verbuchen.

Mats Schöbel, Sören Sturm, Markus Jocher, Carsten Gosdeck: Auch in den unteren deutschen Spielklassen laufen die Playoffs - und einige Haie und Ex-Haie sind mit von der Partie. Als Förderlizenzspieler konnte so Mats Schöbel im Trikot des SC Riessersee in diesen Playoffs in drei Spielen einen Assist verbuchen. Sören Sturm (2 Spiele, 1 Assist) trifft mit seinen Fishtown Pinguins auf den EHC München mit Markus Jocher, welcher in der Serie mit 1:0 in Führung gehen konnte. Carsten Gosdeck (1 Spiel, 1 Tor, 1 Assist) führt mit seinen Lausitzer Füchsen ebenfalls mit 1:0 in der Serie gegen die Heilbronner Falken. Nach dem ersten Spiel der Serie zurück liegt Jeremy Adduono mit seinen EVR Tower Stars gegen die Landshut Cannibals.

Thomas Greiss: Wie Robert in meiner letzten Ausgabe von “Was macht eigentlich…?” ganz richtig kommentierte, ist das Abenteuer “NHL” für Greiss vorerst ohne Einsatz schon wieder vorbei. Große Hoffnungen setzt man auf ihn nun ihn Worcester, wo sich Greiss nach seiner Rückkehr aus der NHL furios zurückmeldete:

Greiss played his best game of the year, and made the Sharks’ save of the year in doing so, as Worcester beat the Monarchs here last night, 4-2. The victory snapped a three-game losing streak and was their first over a team above them in the Atlantic Division standings in nine games.

Gleichzeitig erhoffen sich die Worcester Sharks ähnliche starke Partien von Greiss bis zum Ende der Saison, um das Saisonziel “Playoffs” noch zu erreichen. Erinnerungen an Greiss AHL-Rookie-Saison werden hier beschwört.

In 2006-07, his rookie year, Greiss went 12-2-0 in a 14-game stretch that began on March 9. He started 13 of those games and got a win in relief in the other, as the Sharks surged from being a point out of fourth place to having a five-point cushion at the end.

März 9, 2009

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Der Ex-Trainer der Haie und aktueller Scorpion wird seinen Vertrag in Hannover nach Beendigung der Saison nicht verlängern. Die “Eishockey News” zitiert Zach gemäß einem Interview der “Sport-Bild” mit den Worten:

„So langsam merke ich, dass die Energie nicht mehr so da ist, wie sie sein sollte. Daher ist für mich im nächsten Jahr auch erst mal Schluss“

Travis Scott: Der Name “Travis Scott” bürgt auch nach seinem Comeback vom vorzeitigen Abschied vom aktiven Eishockey für gehobene Qualität. Der Ex-Goalie der Haie hat sich, wie berichtet, dem KAC angeschlossen und beeindruckt durch seine Leistung in der österreichischen Erste Bank Liga. Nun sind die Playoffs bereits in vollem Gange und Scott führte seine Klagenfurter mit nach wie überragenden Leistungen in das Halbfinale - und reizt die Berichterstatter zu euphorischen Berichten.

Thomas Greiss: Die Nummer eins trägt er bereits auf seinem NHL-Trikot und die Nummer eins ist er auch was das “recalling” auf der Torhüterposition angeht. Und so wurde Greiss erneut aus Worcester (AHL) zu den “großen” Sharks in der NHL berufen worden. Mehr als der Backup-Posten kam bislang jedoch nicht dabei heraus, was sich angesichts der eher schwachen Leistungen von Brian Boucher kurzfristig ändern könnte. Grundvoraussetzung für den recall war die Verletzung von Evgeni Nabokov.

Timo Pielmeier: Im selben Atemzug mit Olaf Kölzig genannt wurde der Torhüter des Kölner DNL-Meisterteams von 2007. Während Kölzig von den Tampa Bay Ligthning zu den Toronto Maple Leafs getradet wurde, musste auch Pielmeier die Franchise wechseln.

Während Kölzig auf das Ende seiner Karriere zusteuert, hat Nachwuchsmann Pielmeier diese noch weitgehend vor sich. Der frühere Kölner hatte im Sommer 2008 einen Drei-Jahres-Vertrag bei den San Jose Sharks unterschrieben, kam aber bisher nur im Nachwuchsteam der “Haie” zum Einsatz. Nun wechselt der 19-Jährige gemeinsam mit einem Viertrunden-Draftpick und Angreifer Nick Bonino im Austausch für Angreifer Travis Moen und Verteidiger Kent Huskins nach Anaheim.

März 2, 2009

Gerüchteküche

Ungewohnt früh, aber doch so spannend wie eh und je: Die Gerüchteküche brodelt und Spekulation folgt auf Spekulation. Wer den Überblick behalten will, dem sei der aktuellen Artikel von Martin Sauerborn in der Kölnischen Rundschau ans Herz gelegt.

Ich versuche mich derweil ebenfalls an einer ausführlicheren Aufstellung. ;)

Trainer-Posten:
- Die Haie haben bekannt gegeben, dass sie nicht mit Rupert Meister als Trainer des Profi-Teams in die neue Saison gehen werden.
- U.a. die “Eishockey News” berichtet von dem Gerücht, Andreas Brockmann sei ein “heißer Kandidat für den Job bei den Haien“.
- Der “Express” bringt zusätzlich Namen wie Greg Poss und Christian Brittig ins Spiel.
- Pauels dementiert in der Kölnischen Rundschau “kursierende Namen wie Greg Poss, Benoite Laporte und Andreas Brockmann” und weist auf ein ausgeschlagenes Angebot an Rich Chernomaz hin. Das von Pauels vorgegebene Profil:

„Er soll Erfahrung haben, mit jungen Spielern arbeiten und Erfolge vorweisen können“

Martin Bartek:
- Martin Bartek sprach in der HNA von einem Zweijahresvertrag in Köln. Heute die Bestätigung der Haie.

Thomas Greiss:
- Die “Kölnische Rundschau” spekulierte Ende Januar über eine Rückkehr von Thomas Greiss.
- Der “Kölner Stadtanzeiger” konnte über “signalisiertes Interesse” von Seiten der Haie berichten.
- Sauerborn berichtet in dem o.g. Artikel der “Kölnischen Rundschau”, dass Greiss ein “Dreijahresvertrag mit Ausstiegsklausel für die NHL” vorgelegt worden sei. Wenn in der Zwischenzeit ein anderer Kandidat zusagt, hat dieser Priorität.

Ivan Ciernik:
- Auch in diesem Fall berichtet Sauerborn in dem o.g. Artikel von einem abgegebenen Angebot, welches Ciernik bislang aus finanzieller Sicht ablehnt.

Travis Scott:
- Die “Kleine Zeitung” berichtet, dass Scott nur bis zum Ende der aktuellen Spielzeit in Klagenfurt spielen wird.

Angeblich geht Scott in die DEL. Zu welchem Klub, weiß Pilloni nicht. Seine Vermutung: “Vielleicht zu Köln.”

- Die “Eishockey News” berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass die Investorengruppe, welche beim KEC einsteigen möchte, “Top-Goalie Travis Scott zurückholen” will.

Dezember 22, 2008

Was macht eigentlich…?

Torhüter haben in Köln immer eine besondere Rolle gespielt. Grund genug zu gucken, wie es den Ex-Haien heute so ergeht.

Boris Rousson: Der aktuell in Kassel unter Vertrag stehende Rousson beendet seine Karriere. Von den Haien zur Saison 1998-99 in die DEL geholt, sollte er der Liga als aktiver Spieler bis heute erhalten bleiben. Im Torwartgespann mit Peppi Heiss unglücklich, wechselte Rouson nach nur einem Jahr in Köln nach München, vollzog den Umzug der Anschütz-Franchise nach Hamburg mit, wo er sich zum absoluten “Fan-Favorite” entwickelte. Zur letzten Saison erhielt er von Seiten der Freezers kein Vertragsangebot mehr und wechselte zu den Huskies in die 2. Liga. Der Aufstieg gelang und Rousson konnte noch einmal neun DEL-Partien spielen, bevor eine Verletzung am Knie das Karriereende für den 38jährigen - inzwischen - eingebürgerten Deutschen.

Adam Hauser: Der zehn Jahre jüngere Team-Kamerad von Rousson hat seinen Vertrag in Kassel um ein Jahr verlängert. Wie Rousson spielte auch Hauser nur ein Jahr bei den Haien und wurde ein gegnerischer Teil einer denkwürdigen Partie: Im Rekordspiel der Haie gegen die Adler aus Mannheim war er der Gegenspieler von Robert Müller.

Thomas Greiss: Einen kleinen Rekord kann Thomas Greiss für sich verbuchen: Als erster Torhüter der noch jungen Worcester Sharks hat er die Marke von 100 Starts passiert. Bei genau 20 seiner 100 Starts ließ Greiss genau einen Gegentreffer zu, ein shutout gelang ihm in der AHL bislang nicht. Mit einer starken Leistung gegen die Manchester Monarchs verbesserte er seine Statistik auf 9 Siege bei 8 Niederlagen. Nachdem seine Saison mit zwei sehr schlechten Auftritten mit 11 Gegentoren begann, hat er sich seitdem auf eine Statistik von 9 Siegen zu 6 Niederlagen und einem Gegentorschnitt von 2.33 eingependelt.

Oktober 23, 2008

Was macht eigentlich…?

Niklas Sundblad: Der Meisterhai von 2002, der nach seinem Engagement bei den Kölner Haie über Malmö zurück in die DEL (Duisburg) fand und seine aktive Karriere beim Alleghe HC in Italien ausklingen ließ, wird neuer Trainer beim Herner EV. Der Kooperationspartner der Haie hatte Mitte Oktober Cheftrainer Krystian Sikorski entlassen. Für Sundblad ist die Arbeit beim Oberligisten die erste Trainerstation.

Ivan Ciernik, Eduard Lewandowski, Jozef Stümpel: Die Ex-Haie sind in der KHL ziemlich verschiedenen Situationen ausgesetzt: Ciernik hat seinen Torriecher in der KHL noch immer nicht gefunden. Nachdem der Slowake wegen mageren Leistungen sechs Spiele auf die Tribüne verbannt worden war, hat er nun endlich wieder getroffen. Seine Ausbeute (2 Tore, ein Assist in 13 Spielen) reicht jedoch nicht an die Scoringleistungen von Lewandowski (3 Tore, 7 Assists in 15 Spielen) heran. Auch Lewandowski, sechstbester Scorer seines Teams hat nicht alle 21 Partien seines Teams gespielt. Worauf dieser Umstand zurückzuführen ist, war für mich bisher nicht zu ergründen. Interessant am Rande: In der KHL durchgesetzt hat sich offenbar Ahren Spylo, der mit 15 Punkten in 18 Spielen zeitweise in die Top 20 der KHL-Scorerwertung vordringen konnte.

Erwartungsgemäß erfüllt Jozef Stümpel die ihm zugedachte Rolle bei Barys Astana. Stümpel, der 1991/92 und Teile der Saison 1994/95 das Trikot der Haie trug, ist mit 14 Vorlagen (+ 3 Tore) bester Vorlagengeber seines Teams. Und genau so sieht der Stürmer mit der #15 heute aus.

Steve Palmer: Der Pokalsieger mit dem KEC-Team des Jahres 2003/04 und DEL-Aufsteiger mit den Kassel Huskies musste wegen Differenzen mit Cheftrainer Stéphane Richer den Club verlassen und heuerte erfolgreich beim Liga-Konkurrenten aus Duisburg an.

Thomas Greiss: Der Stammtorhüter der Worcester Sharks musste mit seinem Team einen durchwachsenen Saisonstart hinnehmen. Greiss, der bei allen vier Spielen der Sharks im Tor stand, musste bereits 17 Gegentore (105 Schüsse) hinnehmen. Insgesamt verlor Worcester die ersten beiden Spiele der Saison “on the road” (Lowell und Albany), konnte aber folgend im heimischen DCU Center je einen OT- und SO-Dieg verbuchen (Providence und Hartford).

Colin Beardsmore und Adam Hauser: Die beiden Ex-Haie wurden zum Gegenstand eines Trades zwischen den Adler Mannheim und den Kassel Huskies. Der bei den Adler aussortierte und nicht mehr eingesetzte Hauser wechselte zusammen mit dem jungen Philipp Schlager nach Kassel, der inzwischen eingebürgerte Colin Beardsmore im Gegenzug nach Mannheim. Hauser absolvierte seit seinem Wechsel vier Spiele für die Huskies, aus denen er mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg, einem Sieg n.P., einer Niederlage und einer Niederlage n.P. ging. Nebenbei bemerkt: Boris Rousson, seines Zeichens ebenfalls ein Ex-Hai und offiziell wohl noch immer an einer Knieverletzung laborierend, kam nach der Verpflichtung von Hauser bislang zu keinem weiteren Einsatz mehr für die Huskies. Auch Colin Beardsmore absolvierte seit dem Wechsel vier Spiele, er konnte drei Assists für sich verbuchen.

Dimitri Pätzold: Wie Tilman in seinem Kommentar zu meinem letzten “Was macht eigentlich…?”-Artikel bereits vermutete, wird Dimitri Pätzold in Hannover nicht heimisch werden sondern wechselt zur nächsten Saison nach Ingolstadt - eine Personalie, die bereits jetzt für Probleme mit dem bisherigen Stammtorhüter Waite sorgt.

Oktober 16, 2008

Was macht eigentlich…?

Erich Kühnhackl: Der Meisterhai der Jahre 1977 und 1979 ist neuer Vize-Präsident des DEB. Nach seiner aktiven Karriere war Kühnhackl als Trainer dem Eishockey verbunden geblieben und war als Trainer der Straubing Tigers DEL-Gegner der Haie gewesen. Näheres zu seiner Berufung auf DEB-online.de oder auch Hockeyweb.de.

Thomas Greiss: Der gebürtige Bayer, ehemaliger DNL- und DEL-Torhüter der Haie und Round 3, #94 overall Draft der San Jose Sharks im NHL Entry Draft 2004 geht mit seinen Worcester Sharks in seine dritte AHL-Saison. Greiss, der in der vergangenen Saison bereits zu seinem ersten NHL-Einsatz gekommen war, ist der Starting-Goalie der Sharks, die in der Breite als recht schwach bewertet werden. Im ersten Saisonspiel setzte es bei den Lowell Devils eine 4:6-Niederlage, Greiss konnte von 34 Schüssen 28 abwehren.

Dimitri Pätzold: Wie Thomas Greiss, so trug auch Pätzold sowohl das DNL-, als auch das DEL-Trikot der Haie und wie Greiss ging er als Draft-Pick der San Jose Sharks in die nordamerikanische Minor-Leagues. Nachdem in der vergangenen Saison deutlich wurde, dass Greiss im Team den Vorzug gegenüber Pätzold erhalten würde, verließ dieser die Sharks und versuchte in der KHL Fuß zu fassen. Aus “persönlichen Gründen” hat er nun seinen Vertrag in Russland aufgelöst und wird ab sofort die Hannover Scorpions unter Cheftrainer Hans Zach verstärken.

August 29, 2008

Haie werden Spielplatzpaten, Scott und Greiss wohl nicht Müller-Ersatz, Kimmel mit Assist

Die Kölner Haie übernehmen im Rahmen der “Premiere Star Kinderwelten” eine Patenschaft für den Spielplatz am Honnefer Platz in Köln-Klettenberg, welcher saniert, modernisiert und mit neuem Spielgerät bestückt wird. Die Initiative von Premiere Star hat es sich zum Ziel gesetzt, jährlich vier Spielstätten in Deutschland komplett zu renovieren.

Wie Stefan Schaffner für den Express berichtet, hat der KEC im Zuge der nach einer Vertretung für Robert Müller sowohl bei Travis Scott, als auch bei Thomas Greiss angefragt. Bei beiden Ex-Haien stehen die Chancen auf ein erneutes Engagement in Köln allerdings zu diesem Zeitpunkt denkbar schlecht: Während Scott seine Karriere bereits beendet hat, dürften die San Jose Sharks Thomas Greiss wohl lieber in Worcester trainieren, spielen und beobachten lassen: Immerhin gilt er nach wie vor als stärkster Nachwuchsspieler der Sharks auf der Torhüterposition und soll als potentieller Nachfolger von Evgeni Nabokov aufgebaut werden.
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