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Juni 9, 2009

Das Aus für die Kooperation zwischen Köln / Duisburg - Fragezeichen hinter Herne

Seit Beginn der letzten Saison wurde sie langsam aufgebaut (siehe Archiv), nach dem angekündigten Rückzug der Füchse Duisburg aus der DEL ausgebaut und als das neue Prunkstück der nordrhein-westfälischen Eishockeyförderung geplant: Die Kooperation zwischen den Kölner Haien (sowie sekundär auch den weiteren West-Vereinen der DEL), den Füchsen Duisburg und dem Herner e.V. ist gescheitert und Geschichte.

Anstelle der Option, gemäß ihres individuellen Leistungsstandes in der Oberliga (Herne), der 2. Liga (Duisburg) und der DEL spielerisch reifen zu können und durch die kurzen Wege optimale Spielpraxis und Förderung zu erhalten, stehen die Absolventen der Elite-Nachwuchsliga DNL im Westen Deutschlands nun vor einem unerwarteten (Teil-) Scherbenhaufen.

Das Grundproblem schildert die “NRZ

Die alte Füchse GmbH ist der wirtschaftliche Absteiger aus der Deutschen Eishockey-Liga, der EVD wolle aber mit einer neuen GmbH an den Start gehen. Verwirrend daran ist: Der mit der (alten) GmbH kooperierende Stammverein gilt ebenso als wirtschaftlicher Absteiger und könnte die Lizenz beantragen. Zudem hatten sich die Füchse mit der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft darüber beraten, wie sich der EVD für die Lizenz bewerben müsse. Dabei war von keinen Problemen die Rede. Und letztlich ist es nun einmal die ESBG, die die Lizenz erteilt – und nicht der Deutsche Eishockey-Bund.

Nun vermelden die Füchse Duisburg das entgültige Aus - für ihren Spielbetrieb in dem gesamten ESBG-Bereich und für die Kooperation mit Herne und Köln:

Nach einem langen Gespräch zwischen dem Präsidenten des Deutschen Eishockeybundes, Uwe Harnos und Ralf Pape kamen beide Seiten zu dem Schluss, dass es unter den gegebenen Umständen am sinnvollsten ist, den Lizenzantrag der Füchse zurückzuziehen. Dies wurde bereits heute umgehend in die Wege geleitet. Da die Abwicklung des Insolvenzverfahrens der EV Duisburg „Die Füchse“ GmbH zeitlich nicht absehbar ist, hätte die Lizenzierung nur über die Auffanggesellschaft laufen können. Für die Auffanggesellschaft konnte es aber in dem zeitlich gegebenen engen Rahmen keine Zustimmung durch die ESBG geben. Damit gehen die Füchse in der kommenden Saison im Landesverband an den Start.

Die geplante Kooperation mit den Kölner Haien und dem Herner EV mit Möglichkeiten in der DEL, der 2. Liga und der Oberliga findet damit keine Umsetzung.

Bemerkenswert unerfreulich ist, dass die Kooperation mit Duisburg als Zweitligist bereits seit Mitte März, als erste konkretere Gerüchte durchsickerten, als beschlossene Sache behandelt wurde - von allen Seiten. So zitiert die “NRZ” Ralf Pape in o.g. Artikel mit den Worten:

„Ich bin frohen Mutes und überzeugt davon, dass wir die Lizenz auch bekommen werden. (…) Wir haben uns vorher mit der EBSG beraten.”

Die Fehleinschätzung der Situation durch die ESBG, Ralf Pape und in letzter Instanz auch den Kölner Haien, die die Handlungen der Hauptverantwortlichen nicht optimal überprüft zu haben scheinen, hat direkte Auswirkungen für den KEC:

1) Das Kooperationskonzept, welches direkt nach einem eigenen Farmteam die bestmögliche Förderungsmöglichkeit für die Spieler des aktuellen DNL-Abschlussjahrgangs bedeutet hätte, galt zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung zahlreicher Nachwuchskräfte als sichere Sache. Ähnliche Bedingungen sind für diese Spieler nun nicht mehr zu schaffen.

2) Nicht nur Spieler des aktuellen DNL-Abschlussjahrgangs, auch ältere und in ihrer spielerischen Entwicklung bereits reiferen Spieler wird die Option eines ortsnahen Engagements in der 2. Liga genommen. So vermeldeten die Füchse Duisburg unlängst, dass sowohl Stefan Vajs nicht nur als Backup der Kölner Haie fungieren, sondern, wie auch der ehemalige U-Nationaltorhüter Maximilian Englbrecht, der nach gescheitertem Nordarmerika-Experiment in der letzten Saison nach Deutschland zurückkehrte und ebenfalls unter Förderlizenz der Kölner Haie für die Füchse eingeplant war, vor allem durch viel Spielpraxis in der 2. Liga weiter entwickeln sollte.

3) Das Optimum scheint gescheitert, doch bleibt den Haien die Kooperation mit dem Herner e.V., welcher als großer Gewinner aus der Situation heraustreten könnte. Entgegen der vorherigen Planung der Füchse, könnten U-Nationalspieler wie Denis Steinhauer, Marcel Ohmann und Norman Hauner nun in Herne, statt in Duisburg die Schlittschuhe schnüren.

Vollkommen ausgeschlossen erscheint, dass die ebenfalls von Duisburg (mindestens theoretisch) eingeplanten Torsten Ankert und Sören Sturm nun in der Oberliga agieren werden. Dies gilt wohl auch in den Fällen Englbrecht und Vajs - sowohl was den Leistungsstand, als auch die bereits besetzten Torhüterposten in Herne angeht.

4) Das geringste Problem der Haie dürfte das geplante, nun jedoch sportlich nahe dem 0-Wert anzusiedelnde Duell mit dem zukünftigen Fünftligisten im Rahmen der Saisonvorbereitung darstellen.

Welche Zukunftsaussichten aber hat die Kooperation mit dem Herner e.V.? Denkbar erscheint, dass der Herner e.V. die Rolle Duisburgs übernehmen und nach einem ggf. in den nächsten Jahren realisierten Aufstieg in die 2. Bundesliga für die obere Spitze der in Köln ausgebildeten Talente auf diesem Niveau eine raumnahe Spieloption oberhalb der Oberliga bieten könnte.

Allgemein fraglich ist jedoch, ob die Zusammenarbeit mit dem Herner e.V. auf einem Niveau wie jene mit den Füchsen Duisburg realisiert werden kann. Immerhin war es Papes klarer Anspruch, durch die Füchse Top-Talenten eine optimale Förderungsmöglichkeit zu geben. Ausdruck dessen war auch die Einflechtung Rodion Pauels in die Prozesse der Spielerverpflichtungen der Füchse.

Das letzte Wort im Bühnenstück bleibt Ralf Pape, der auf Hockeyweb.de zitiert wird:

„Das Konzept Köln-Duisburg-Herne wäre für das deutsche Eishockey gut und vor allem auch finanzierbar gewesen”, so Pape. Nun geht der Blick nach unten.

Februar 23, 2009

Achtungserfolge für das DEL-Team und die Leistung der “jungen Wilden”

Nicht nur der 8:5-Erfolg gegen den Tabellenführer aus Hannover, auch der Punktgewinn nach 3:1-Führung in Nürnberg und der gestrige 5:2-Auswärtssieg in Straubing zeugen davon, dass das Profi-Team der Haie die Saison mit Anstand zu Ende bringen will. Nachdem der KEC Stéphane Julien, Kamil Piros und Harlan Pratt die Freigabe erteilt hatte und der Rest des Kaders durch ein Virus reduziert wurde, überraschende Ergebnisse.

Alexander Brandt spricht im General-Anzeiger Bonn zu Recht davon, dass sich die Mannschaft “nicht hängen [lässt], im Gegenteil” und zitiert Rodion Pauels mit den Worten:

“Seit wir mit Julien, Pratt und Piros drei Spieler abgegeben haben, läuft es richtig gut.” (…)
“Unsere jungen Spieler haben die Lücken gut gefüllt, dadurch haben etwas ältere Spieler wie Torsten Ankert, Sören Sturm oder Moritz Müller mehr Verantwortung bekommen und z.B. im Powerplay gespielt.” Ein Sonderlob verteilte der Manager an Jerome Flaake: “Natürlich spielt er noch nicht so konstant wie ein alter Hase, aber er zählt schon jetzt mit 18 Jahren zu den Leistungsträgern.”

Die jungen Spieler wie Norman Hauner, Marcel Ohmann, Julian Eichinger, Tom-Patric Kimmel, Dennis Steinhauer oder Dustin Schumacher haben sich bewährt. “Nicht für alle geht der Weg sofort in die DEL”, sagte Pauels. “Wir wollen nächstes Jahr neu angreifen, und das kann man nicht, wenn man alle jungen Spieler einsetzt. Aber sie haben gezeigt, dass man jederzeit auf sie bauen kann.”

Februar 10, 2009

Das Politikum Karneval und die Frage nach dem richtigen Handeln

Der Karneval besitzt in Köln nach wie vor eine Bedeutung, wie weit über das Schunkeln und das kölsches Liedgut hinausgeht. Die politische Dimension wird jedem ersichtlich, der die Wagen der Umzüge betrachtet oder die das preußische Heer persiflierten Funken reflektiert. Doch auch für die Haie hat der Karneval in dieser Saison eine Bedeutung, die über den bloßen Spaß “um des Spaßes willen” hinausgeht.

In “guten Zeiten” eine Selbstverständlichkeit, in “schlechten Zeiten” verordnet? Uwe Bödeker berichtete Ende Januar für den Express:

Am Donnerstag, 5. Februar, müssen alle Spieler zur Haie-Karnevals-Sitzung im Hotel Pullmann antanzen. Haie total jeck! Dem Publikum soll eine Einheit präsentiert werden, die es auf dem Eis in dieser Saison nie zu sehen gab.

Dem war wohl nicht so, schließlich berichtet Bödeker nun:

Die vereinseigene Sitzung am vergangenen Donnerstag hat Haie-Verteidiger Mirko Lüdemann aus Angst vor Fans-Spott nicht besucht.
Dafür zeigte er sich am Samstagabend bei der Jan-von- Werth-Sitzung im Sartory in feucht-fröhlicher Partylaune.

(…)

Der jecke Lüdemann wird von Haie-Boss Thomas Eichin abgewatscht. „Ich habe die Spieler nicht gezwungen, zur Haie-Sitzung zu kommen, aber dass nur Kapitän Dave McLlwain da war, spricht für sich. Dass Lüdemann jetzt woanders feiert, nehme ich zur Kenntnis.“

Die Frage nach dem “richtigen” Handeln in der aktuellen Situation ist für die Spieler durchaus ein Ritt auf der Rasierklinge. Verschiedene Spieler nehmen verschiedene Rollen im Team und in der Mannschaft ein und es werden verschiedene Handlungsweisen von ihnen erwartet. Dies erfuhr zuletzt auch Christoph Ullmann:

Der Manager (Rodion Pauels) erlebte in den Tagen der Sondierung aller Angebote übrigens auch eine herbe persönliche Enttäuschung: „Ich habe Verständnis für abwanderungswillige Spieler, wenn ihr Vertrag ausläuft, aber bei Christoph Ullmann war ich menschlich enttäuscht. Er ist unser bester Spieler und soll das neue Gesicht des Clubs sein, die Identifikationsfigur. Er hat gesagt, dass er das auch will. Wir verlangen, dass er in solch schwierigen Situationen dieser Aufgabe nachkommt.“ Ullmann, der noch zwei Jahre Vertrag besitzt, hatte Pauels mehrfach um Freigabe gebeten.

Eine “Identifikationsfigur” muss stets abzuwägen, welcher Schritt welches Licht auf sich und den Verein wirft, da sie in besonderer Weise reflektiert.

Es ist menschlich nachvollziehbar, dass Lüdemann eine Feier abseits der KEC-Familie und des dort geballt vorhandenen Frustpotentials der Haie-Sitzung vorzieht, so wie es auch nachvollziehbar ist, dass Ullmann bei einem ausländischen Verein um eine Meisterschaft mitspielen möchte. Gleichzeitig unterstreicht ein solches Handeln aber vor allem den Wert der Person Dave McLlwains, der - als offenbar einziger Hai - den direkten Kontakt mit den Fans nicht scheute und seiner Verantwortung (?) als Identifikationsfigur nachkam - und nach wie vor im Kader der Haie um jede Scheibe kämpft.

Doug Mason sagte einmal, dass die besten Spieler auch die beste Leistung bringen müssen, wenn man eine Meisterschaft erringen möchte. Daran angelehnt muss man auch festhalten, dass Leader ihre Rolle ausfüllen müssen - auf und abseits des Eises - wenn ein Team als ein Team funktionieren soll.

Und wer weiss: Vielleicht hat sich Lüdemann auch im Nachhinein geärgert, als er sah, dass die Haie-Sitzung 2009 als durchaus gelungen beschrieben werden muss (Friedhelm Funkel / Fotos).

Dezember 18, 2008

Abstellung von Nationalspielern im Spiegel der Eishockeywelt

Der Begriff “Eishockeywelt” ist sichlich etwas hoch gegriffen, aber ein Zwist der Dresdener Eislöwen und Füchse Weisswasser mit den Landshut Cannibals zeigt, dass die von Rodion Pauels zuletzt geäußerste Kritik nicht als lokaler Ärger eines Einzelnen abzutun ist.

Kern des Problems: Die Abstellung von Junioren-Nationalspielern im laufenden Spielbetrieb. Die Kölner Haie kommen vergleichsweise “ungeschoren” davon, befindet sich mit Flaake nur ein einziger Hai im Kader der DEB-Teams für die World Juniors 2008 in Ottawa, welcher den Haien somit in 9 Spielen fehlen wird. Weitere Nominierungen für andere DEB-Nachwuchsteams waren für mich nicht zu recherchieren und betreffen das Profi-Team der Haie wohl eher nicht: Marcel Ohmann und Dennis Steinhauer aus dem DNL-Team jedenfalls werden die Profi-Haie am Freitag in Augsburg unterstützen.

Härter trifft es Landshut, die nach eigenen Angaben 13 Nachwuchsspieler abstellen müssen. Bernd Truntschka, Geschäftsführer der Cannibals und Bruder von Haie-Legende Gerd Truntschka, formuliert es so:

Drei, vier oder auch fünf Spieler hätten für uns kein Problem dargestellt“, so der Cannibals-Manager. In dieser Größenordnung sei das aber auch für Landshut nicht mehr zu verkraften. „Wir können doch nicht mit 15-Jährigen antreten“, sagt Truntschka (…).

Die Cannibals möchten nun Gebrauch der ESBG-Spielordnung machen und zitieren aus dieser in ihrer Pressemitteilung mit den Worten: “Spielverlegungen können im Falle einer Abstellung von vier und mehr Spielern für ein Nationalteam beantragt werden”.

Doch hiermit nimmt die Problematik erst ihren Anfang. Die jeweiligen Gegner der Landshuter (Dresden und Weisswasser zeigen sich büskiert und ziehen vor das DEB-Spielgericht. Füchse-Manager Ralf Hantschke stellt seine Position klar:

„Es kann nicht sein, dass der Einsatz von mehr als drei Junioren-Nationalspielern ausreicht, um ein Profispiel abzusagen. Erst Recht, wenn Landshut noch mehr als 20 Akteure zur Verfügung stehen. Da ist keine Verhältnismäßigkeit gewahrt.”

Das Problem der beiden Teams:

Den beiden sächsischen Klubs entsteht durch eine mögliche Verlegung ein Ausfall im fünfstelligen Bereich, da diese Partien an einem „zuschauerunfreundlichen“ Dienstag nachgeholt werden müssten.

Wie auch immer der Streit zwischen den Teams der 2. Bundesliga ausgehen wird, klar ist, dass neben den Haien auch andere ausbildende Teams der DEL betroffen sind: Wie die Eisbären Berlin, bei denen gleich vier Spieler in jener o.g. U20-Auswahl stehen.

Oktober 7, 2008

Vor dem Spiel gegen Hamburg, Vereinsführung droht den Spielern, Robert Müller gibt erste Interviews

Am heutigen Dienstag Abend treffen die Kölner Haie zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Hamburg Freezers, die in ihrem Vorbericht auf Hamburg-Freezers.de zur “Haifischjagd” rufen; Haie.de gibt in einem kurzen Statement aktuelle Informationen zur Verletztensituation (Renz gegen Hamburg gesperrt, Müller pausiert, Lüdemann und McLlwain wieder mit an Bord). “Deutliche Worte“, so Uwe Bödeker, findet Peppi Heiß in seiner Analyse der momentanen Situation im Express, “Führungskraft” vermisst Dirk Mesch für die Kölnische Rundschau und zitiert Pauels, der “Hicks- oder Schlegel-Typen” im Team vermisst. Christian Oeynhausen sieht für den Kölner Stadtanzeiger die Haie bereits “uneinholbar hinten“, die Bild-Köln vermutet “keinen Plan B“. Ralf Schmitt war für die Bild-Hamburg mit Peter Sarno in der Hamburger Haifischbar und sieht Parallelen zwischen dem Saisonstart der Haie und dem Sarnos, während das Hamburger Abendblatt vor dem Spiel gegen die Haie in Karalahti einen sicheren Halt in der Defensive ausmacht. Vor eine neue Situation stellt die Tabellensituation der Haie auch die Macher der Freezers: Nur 4200 Karten wurden gemäß Mopo für das Spiel bisher verkauft - waren die Haie doch bisher stets einer der Zuschauermagneten der Liga.

Der schwächste Saisonstart in der Geschichte der Haie könnte zu weiteren personellen Konsequenzen jenseits des bereits ausgetauschten Headcoach-Posten führen. Sowohl Thomas Eichin im Express, als auch Rodion Pauels im Kölner Stadtanzeiger drohen “in Abstimmung miteinander” unwilligen Spielern mit dem Rauswurf.

Nachdem Robert Müller bereits vor einigen Tagen eine erste lockere Trainingseinheit auf dem Eis absolviert hat, wandte er sich nun an die Presse in Form von Bild, Express und Eishockeynews und sprach über seine zweite Operation und seinen momentanen Gesundheitszustand.

September 3, 2008

Eichin und Pauels, Doyle, DNL, eingebürgerte Ex-Haie, das 1. Haie-Rockfestival und Center.tv

Wenige Tage vor Beginn der DEL-Saison 2008-09 erhöhen die Medien die Dichte ihrer Berichte über den KEC. Obligatorisch sind Interviews mit der “Doppelspitze” der Haie, Geschäftsführer Thomas Eichin und Sportkoordinator Rodion Pauels. Die Kölnische Rundschau übertitelte ihr Interview mit Eichin eher gedämpft optimistisch und bezieht sich mit dem Titel “Geringe Angriffsfläche” grundlegend auf die Frage, ob es trotz einem denkbaren sportlicher Misserfolg zu Saisonbeginn im Verein ruhig bleibe. Interessant vor allem die Position Eichin, der die Meinung vertritt, die Kölner Haie würden in dem bestehenden Kontext nur noch über geringes Entwicklungspotential verfügen.

Stefan Schaffner und Arno Schmitz fanden ihre Interviewpartner in Eichin und Pauels und dringen tief in die Materie ein. Hinter dem reißerischen Titel “Europa Liga - Warum nicht?” verbergen sich grundlegende Aussagen der Interviewpartner zu Wirtschaftlichkeit, Gesellschafter Heinz Hermann Göttsch, die KHL, die DEL und dem deutschen Eishockey an sich.

In Köln gelandet und in der DSHS Köln medizinisch durchgecheckt worden ist Frank Doyle, der bislang letzte Neuzugang der Kölner Haie. Der Express berichtet, dass nach dem heute zu absolvierenden Belastungscheck endgültig über die Lizensierung Doyles entschieden wird.

Den ersten Sieg im ersten Pflichtspiel konnte das DNL-Team des KEC gegen die Iserlohn Young Roosters erringen. Der 8:1-Sieg gegen den DNL-Aufsteiger war vor den Augen von 180 Zuschauern letztlich nie gefährdet. Seit dieser Saison wird die statistische Aufarbeitung der DNL-Spiele von Pointstreak.com geleistet. Den Spielbericht zur Partie findet ihr dort.

Sean Tallaire ist dem Vorbild einiger anderer Ex-Haie gefolgt, die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und erhalten. Weitere Ex-Haie, die diesen Weg bereits in der Vergangenheit gewählt haben sind z.B. Boris Rousson, Jason Young, Colin Beardsmore, Shane Peacock und Steve Palmer. Darcy Werenka hingegen hat sich April diesen Jahres für die österreichische Staatsbürgerschaft entschieden.

Am vergangenen Freitag ging das 1. Kölner Haie-Rockfestival über die Bühne, gestern schrieb mp3.de im Firmenblog eine realistische Einschätzung des Geschehens vor Ort.

Es ist wieder Mittwoch und somit sei an das NetCologne FanTV auf Center.tv erinnert. Ab 19:00 Uhr wird auch hier unter anderem. ein Rückblick auf das Haie-Rockfestival gesendet werden (erste Wiederholung der Sendung: 23:00 Uhr).