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Juli 15, 2009

Notizen: “Festzurren” der Partnerschaft mit Bremerhaven und Herne

Nach dem Scheitern der Kooperation mit Duisburg macht Rodion Pauels Nägel mit Köpfen und lässt seinem Statement hinsichtlich einer neuen Kooperationspartners vor einem Monat Taten folgen.

Damals antwortete er im Kontext des Scheiterns der o.g. Kooperation:

„Ich kann und will das nur sportlich bewerten. Natürlich ist das sehr schade, da gerade die geographische Nähe zu Duisburg ein Riesenvorteil gewesen wäre Jetzt wollen wir umdisponieren und unsere Kooperation mit Bremerhaven wieder aufleben lassen. Das hat in den letzten Jahren sehr gut funktioniert, mit Bremerhaven kooperieren wir sehr harmonisch. Das ist ein faires Miteinander, von dem beide Seiten profitieren. Die Zusammenarbeit mit Herne als Oberligist besteht ja weiterhin.“

Erster Profiteur der erneuerten Kooperation war Sören Sturm (siehe hier bzw. hier), nun folgen weitere Talente der Haie.

So vermelden die Fischtown Pinguins, dass

Ein wenig überraschend (…) heute die Nachricht aus der Bremerhavener Klussmannstraße [kam], dass mit Norman Hauner und Marcel Ohmann zwei weitere hochtalentierte Spieler den Sturm der Pinguine in der neuen Spielzeit verstärken sollen und dem Kader damit insgesamt noch mehr Tiefe verleihen. Beide Spieler entstammen dem Nachwuchs der Kölner Haie, durften in der letzten Spielzeit aber auch schon Profiluft schnuppern. Dass es sich bei beiden Stürmern um keine Ergänzungsspieler handelt, dürfte das Ergebnis eines Gesprächs der Seestädter mit Bundestrainer Höfner noch einmal deutlich unterstreichen. Höfner: „Beide Spieler gehören zu den Stützen unserer U 19 und U 20 Nationalmannschaft, beide sprühen vor Spielwitz, sind technisch versiert und läuferisch überragend – eine Bereicherung für jeden Bundesligisten.“ Natürlich freut man sich bei der Seestädtern über solche Aussagen. Dennoch sind sich die Verantwortlichen der Fischtown Pinguins einig darüber, dass auch diese beiden Spieler mit Bedacht an den Profispielbetrieb herangeführt werden müssen. Die guten Beziehungen zu den Domstädtern und der herausragende Ruf von Trainer Gunnar Leidborg als „Diamantenschleifer“ haben letztlich dazu geführt, dass die Haie, wie schon im Fall Sören Sturm, das Vertrauen den Pinguinen schenken. Besonders Marcel Ohmann stand auf den Wunschlisten vieler Bundesligisten an der Spitze.

Norman Hauner, geboren am 04. Dezember 1991 in Hückeswagen, einer Kleinstadt in der Nähe der Bever- und Wuppertalsperre, steht seit Beginn der Saison 2006/2007 im Kader der Juniorenmannschaft der Kölner Haie. Bereits in seiner ersten Spielzeit mit den Haien konnte Hauner mit den Domstädtern den Gewinn der Deutschen DNL Meisterschaft feiern und gehörte mit 39 erzielten Scorerpunktenin 41 Partien teamintern zu den besten Spielern der von Rupert Meister trainierten Junghaie. Auch in der Saison 2007/2008 wusste sich Hauner weiter zu steigern und wurde im Verlauf der letzten Saison mit sieben Berufungen in den Profikader für seine Bemühungen belohnt. In Bremerhaven soll sich der Rechtschütze mit der Rückennummer #67 nun den letzten Schliff für seine zukünftige DEL Karriere holen.

Ähnliches gilt auch für Marcel Ohmann. Am 04. April 1991 in Neuss geboren, zog es der Rheinländer zunächst vor, bei den Jungadlern in Mannheim dem Puck nachzujagen. Nachdem er in der Quadratenstadt sportlich mehr als zu überzeugen wusste, transferierten den damals 16 jährigen die Verantwortlichen der Kölner Haie in die Domstadt. Nach einem Jahr bei den Kölner Junghaien wurde der Linksschütze in der vergangenen Saison bereits in 18 DEL Partien eingesetzt, wo er insgesamt einen sehr starken Eindruck vermitteln konnte. In Bremerhaven soll der Außenstürmer mit der Rückennummer 37 nun weiter an Erfahrung und Verantwortung gewinnen, um in der nächsten Saison für die Kölner einen Stammplatz zu besetzen.

Nach Abschluss der Vorbereitungsspiele mit den Kölner Haien sollen die beiden zusammen mit Sören Sturm an die Unterweser wechseln, wo sie unter der Obhut von Trainer Gunnar Leidborg die Entwicklung nehmen sollen, die man sich in Köln erwartet.

Der Herner EV hingegen vermeldet:

Vier Förderlizenzen von den Haien

Der 18 jährige Verteidiger Dustin Schumacher wird eine Förderlizenz von den Kölner Haien erhalten und die HEV-Defensive verstärken. Letzte Saison hatte er 40 Spiele für das DNL-Team der Kölner bestritten und brachte es dabei auf 13 Tore und 16 Vorlagen. Besonders auffällig sind die 209 Strafminuten, die Schumacher in nur 40 Spielen sammelte.
Ebenfalls aus dem DNL-Team der Haie kommt Stürmer Christoph Ziolkowski, der in 41 Spielen 20 Tore erzielte und weitere 28 vorbereitete. Auch er wird aufgrund einer Förderlizenz sowohl für die Haie, als auch für den HEV, spielberechtigt sein.
Das bestehende Herner Torhüter-Duo, Marc Dillmann und Björn Linda, wird um Stefan Vajs und Maximilian Engelbrecht ergänzt. Der 21 jährige Stefan Vajs spielte letzte Saison ein überragendes Oberligajahr im Tor des EC Peiting und ist nun „Backup-Goalie“ bei den Kölner Haien. „Daher wird er wohl nur in Herne spielen, wenn die Haie spielfrei haben sollten,“ so Geschäftsführer Matthias Roos.
Komplettiert wird das Torhüter-Quartett mit dem 18 jährigen Maximilian Engelbrecht, der in der vergangenen Saison vom DEL-Club Ingolstadt aufgrund einer Förderlizenz für den Ligakonkurrenten Deggendorf Fire spielberechtigt war und beim Herner Gastspiel im Fire-Tor stand.

Juni 9, 2009

Das Aus für die Kooperation zwischen Köln / Duisburg - Fragezeichen hinter Herne

Seit Beginn der letzten Saison wurde sie langsam aufgebaut (siehe Archiv), nach dem angekündigten Rückzug der Füchse Duisburg aus der DEL ausgebaut und als das neue Prunkstück der nordrhein-westfälischen Eishockeyförderung geplant: Die Kooperation zwischen den Kölner Haien (sowie sekundär auch den weiteren West-Vereinen der DEL), den Füchsen Duisburg und dem Herner e.V. ist gescheitert und Geschichte.

Anstelle der Option, gemäß ihres individuellen Leistungsstandes in der Oberliga (Herne), der 2. Liga (Duisburg) und der DEL spielerisch reifen zu können und durch die kurzen Wege optimale Spielpraxis und Förderung zu erhalten, stehen die Absolventen der Elite-Nachwuchsliga DNL im Westen Deutschlands nun vor einem unerwarteten (Teil-) Scherbenhaufen.

Das Grundproblem schildert die “NRZ

Die alte Füchse GmbH ist der wirtschaftliche Absteiger aus der Deutschen Eishockey-Liga, der EVD wolle aber mit einer neuen GmbH an den Start gehen. Verwirrend daran ist: Der mit der (alten) GmbH kooperierende Stammverein gilt ebenso als wirtschaftlicher Absteiger und könnte die Lizenz beantragen. Zudem hatten sich die Füchse mit der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft darüber beraten, wie sich der EVD für die Lizenz bewerben müsse. Dabei war von keinen Problemen die Rede. Und letztlich ist es nun einmal die ESBG, die die Lizenz erteilt – und nicht der Deutsche Eishockey-Bund.

Nun vermelden die Füchse Duisburg das entgültige Aus - für ihren Spielbetrieb in dem gesamten ESBG-Bereich und für die Kooperation mit Herne und Köln:

Nach einem langen Gespräch zwischen dem Präsidenten des Deutschen Eishockeybundes, Uwe Harnos und Ralf Pape kamen beide Seiten zu dem Schluss, dass es unter den gegebenen Umständen am sinnvollsten ist, den Lizenzantrag der Füchse zurückzuziehen. Dies wurde bereits heute umgehend in die Wege geleitet. Da die Abwicklung des Insolvenzverfahrens der EV Duisburg „Die Füchse“ GmbH zeitlich nicht absehbar ist, hätte die Lizenzierung nur über die Auffanggesellschaft laufen können. Für die Auffanggesellschaft konnte es aber in dem zeitlich gegebenen engen Rahmen keine Zustimmung durch die ESBG geben. Damit gehen die Füchse in der kommenden Saison im Landesverband an den Start.

Die geplante Kooperation mit den Kölner Haien und dem Herner EV mit Möglichkeiten in der DEL, der 2. Liga und der Oberliga findet damit keine Umsetzung.

Bemerkenswert unerfreulich ist, dass die Kooperation mit Duisburg als Zweitligist bereits seit Mitte März, als erste konkretere Gerüchte durchsickerten, als beschlossene Sache behandelt wurde - von allen Seiten. So zitiert die “NRZ” Ralf Pape in o.g. Artikel mit den Worten:

„Ich bin frohen Mutes und überzeugt davon, dass wir die Lizenz auch bekommen werden. (…) Wir haben uns vorher mit der EBSG beraten.”

Die Fehleinschätzung der Situation durch die ESBG, Ralf Pape und in letzter Instanz auch den Kölner Haien, die die Handlungen der Hauptverantwortlichen nicht optimal überprüft zu haben scheinen, hat direkte Auswirkungen für den KEC:

1) Das Kooperationskonzept, welches direkt nach einem eigenen Farmteam die bestmögliche Förderungsmöglichkeit für die Spieler des aktuellen DNL-Abschlussjahrgangs bedeutet hätte, galt zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung zahlreicher Nachwuchskräfte als sichere Sache. Ähnliche Bedingungen sind für diese Spieler nun nicht mehr zu schaffen.

2) Nicht nur Spieler des aktuellen DNL-Abschlussjahrgangs, auch ältere und in ihrer spielerischen Entwicklung bereits reiferen Spieler wird die Option eines ortsnahen Engagements in der 2. Liga genommen. So vermeldeten die Füchse Duisburg unlängst, dass sowohl Stefan Vajs nicht nur als Backup der Kölner Haie fungieren, sondern, wie auch der ehemalige U-Nationaltorhüter Maximilian Englbrecht, der nach gescheitertem Nordarmerika-Experiment in der letzten Saison nach Deutschland zurückkehrte und ebenfalls unter Förderlizenz der Kölner Haie für die Füchse eingeplant war, vor allem durch viel Spielpraxis in der 2. Liga weiter entwickeln sollte.

3) Das Optimum scheint gescheitert, doch bleibt den Haien die Kooperation mit dem Herner e.V., welcher als großer Gewinner aus der Situation heraustreten könnte. Entgegen der vorherigen Planung der Füchse, könnten U-Nationalspieler wie Denis Steinhauer, Marcel Ohmann und Norman Hauner nun in Herne, statt in Duisburg die Schlittschuhe schnüren.

Vollkommen ausgeschlossen erscheint, dass die ebenfalls von Duisburg (mindestens theoretisch) eingeplanten Torsten Ankert und Sören Sturm nun in der Oberliga agieren werden. Dies gilt wohl auch in den Fällen Englbrecht und Vajs - sowohl was den Leistungsstand, als auch die bereits besetzten Torhüterposten in Herne angeht.

4) Das geringste Problem der Haie dürfte das geplante, nun jedoch sportlich nahe dem 0-Wert anzusiedelnde Duell mit dem zukünftigen Fünftligisten im Rahmen der Saisonvorbereitung darstellen.

Welche Zukunftsaussichten aber hat die Kooperation mit dem Herner e.V.? Denkbar erscheint, dass der Herner e.V. die Rolle Duisburgs übernehmen und nach einem ggf. in den nächsten Jahren realisierten Aufstieg in die 2. Bundesliga für die obere Spitze der in Köln ausgebildeten Talente auf diesem Niveau eine raumnahe Spieloption oberhalb der Oberliga bieten könnte.

Allgemein fraglich ist jedoch, ob die Zusammenarbeit mit dem Herner e.V. auf einem Niveau wie jene mit den Füchsen Duisburg realisiert werden kann. Immerhin war es Papes klarer Anspruch, durch die Füchse Top-Talenten eine optimale Förderungsmöglichkeit zu geben. Ausdruck dessen war auch die Einflechtung Rodion Pauels in die Prozesse der Spielerverpflichtungen der Füchse.

Das letzte Wort im Bühnenstück bleibt Ralf Pape, der auf Hockeyweb.de zitiert wird:

„Das Konzept Köln-Duisburg-Herne wäre für das deutsche Eishockey gut und vor allem auch finanzierbar gewesen”, so Pape. Nun geht der Blick nach unten.

Februar 23, 2009

Achtungserfolge für das DEL-Team und die Leistung der “jungen Wilden”

Nicht nur der 8:5-Erfolg gegen den Tabellenführer aus Hannover, auch der Punktgewinn nach 3:1-Führung in Nürnberg und der gestrige 5:2-Auswärtssieg in Straubing zeugen davon, dass das Profi-Team der Haie die Saison mit Anstand zu Ende bringen will. Nachdem der KEC Stéphane Julien, Kamil Piros und Harlan Pratt die Freigabe erteilt hatte und der Rest des Kaders durch ein Virus reduziert wurde, überraschende Ergebnisse.

Alexander Brandt spricht im General-Anzeiger Bonn zu Recht davon, dass sich die Mannschaft “nicht hängen [lässt], im Gegenteil” und zitiert Rodion Pauels mit den Worten:

“Seit wir mit Julien, Pratt und Piros drei Spieler abgegeben haben, läuft es richtig gut.” (…)
“Unsere jungen Spieler haben die Lücken gut gefüllt, dadurch haben etwas ältere Spieler wie Torsten Ankert, Sören Sturm oder Moritz Müller mehr Verantwortung bekommen und z.B. im Powerplay gespielt.” Ein Sonderlob verteilte der Manager an Jerome Flaake: “Natürlich spielt er noch nicht so konstant wie ein alter Hase, aber er zählt schon jetzt mit 18 Jahren zu den Leistungsträgern.”

Die jungen Spieler wie Norman Hauner, Marcel Ohmann, Julian Eichinger, Tom-Patric Kimmel, Dennis Steinhauer oder Dustin Schumacher haben sich bewährt. “Nicht für alle geht der Weg sofort in die DEL”, sagte Pauels. “Wir wollen nächstes Jahr neu angreifen, und das kann man nicht, wenn man alle jungen Spieler einsetzt. Aber sie haben gezeigt, dass man jederzeit auf sie bauen kann.”

DNL-Playoffs: In Runde eins gegen Berlin

Die Vorrunde ist gespielt, die “wahre” Saison beginnt: Der Kölner EC wird von Rang drei der DNL-Tabelle in die Playoffs starten und trifft somit in der ersten Runde auf die Eisbären Juniors aus Berlin. Im Modus “best-of-five” treffen die Teams an folgenden Terminen aufeinander:

1. KEC-EJB - Mittwoch, 25.02.2009, 19:00 Uhr
2. EJB-KEC - Samstag, 28.02.2009, 16:00 Uhr
3. EJB-KEC - Sonntag, 01.03.2009, 11:00 Uhr
*4. KEC-EJB - Samstag, 07.03.2009, 17:00 Uhr (falls nötig)
*5. KEC-EJB - Sonntag, 08.03.2009, 12:00 Uhr (falls nötig)
* Falls notwendig.

Karten für das Spiel in Köln sind im Haiezentrum zu erwerben.

Gegen die Eisbären Juniors weisen die Haie in dieser Saison eine ausgeglichene Bilanz auf. Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Saison (2:3 und 0:3 in Berlin), konnte die Saisonserie zu Hause durch ein 5:2 und 7:5 ausgeglichen werden.

Fraglich ist die aktuelle Durchschlagkraft der Junghaie vor allem jedoch im Kontext der Einbindung ihrer besten Spieler in das Profiteam des KEC. In den vergangenen Spielen waren nicht nur Marcel Ohmann, Dennis Steinhauer und Norman Hauner im Kader, auch Julian Eichinger, Dustin Schumacher, Christoph Ziolkowski und die beiden Goalies Christoph Oster und Sebastian Kinader wurden eingesetzt oder saßen zumindest auf der Bank, standen dem DNL-Team zumindest teilweise somit nicht zur Verfügung. Die Krise des Profiteams hat seinen Tribut auch im Nachwuchsteam gefordert, was man sowohl positiv, als auch negativ auslegen kann. Auch die Loslösung von Rupert Meister vom Team ist in diesem Kontext zu nennen.

Ab Mittwoch wird sich zeigen, wie das Flaggschiff des KEC-Nachwuches schlägt!

Februar 3, 2009

Olympia-Qualifikation etc.

Über “zahlreiche DEB-Nominierungen” berichtete Haie.de vor einigen Tagen und von denen tatsächlich gab es nicht wenige. Zu Benennung des Kaders, sowie weiteren Aspekten rund um die Nationalmannschaft, äußerte sich Krupp gegenüber Thomas Schulz ausführlich in der Kölnischen Rundschau.

Für die Olympia-Qualifikation in Hannover (5. bis 8. Februar) berief Krupp folgenden Kader:

Tor: Dimitri Pätzold (Hannover Scorpions), Dennis Endras (Augsburger Panther), Youri Ziffzer (Eisbären Berlin)

Verteidigung: Sven Butenschön (Adler Mannheim), Michael Bakos (ERC Ingolstadt), Frank Hördler (Eisbären Berlin), Martin Ancicka (Nürnberg Ice Tigers), Andreas Renz, Moritz Müller (beide Kölner Haie), Chris Schmidt (Iserlohn Roosters), Korbinian Holzer (Düsseldorfer EG), Andre Reiss (beide Hannover Scorpions)

Sturm: Sven Felski, Andre Rankel (beide Eisbären Berlin), Travis James Mulock (Tölzer Löwen), Alexander Barta, John Tripp, Richard Mueller (alle Hamburg Freezers), Philip Gogulla, Christoph Ullmann (beide Kölner Haie), Michael Hackert (Adler Mannheim), Michael Wolf (Iserlohn Roosters), Yannic Seidenberg (ERC Ingolstadt), Kai Hospelt (EHC Wolfsburg), Manuel Klinge (Kassel Huskies)

Erfreulich auch: Mit Moritz Müller, Hospelt und Pätzold sind drei ehemalige Junghaie nominiert.

Aktuelle Junghaie und Haie sind ebenfalls für die verschiedenen U-Nationalmannschaften nominiert:
So wird Jerome Flaake im Rahmen eines 5-Nationen Turniers in Turku mit der U-19 Nationalmannschaft auf die Teams aus Schweden, Finnland, Tschechien und die Schweiz treffen. Gemäß der gut informierten Schweizer spielt das deutsche Team an folgenden Terminen.
04.02.2009, 18.30 Uhr FIN – GER / 05.02.2009, 18.30 Uhr GER – SUI / 06.02.2009, 18.30 Uhr CZE – GER / 07.02.2009, 17.30 Uhr SWE - GER

Dustin Schumacher, Dennis Steinhauer, Marcel Ohmann, Norman Hauner, Christoph Ziolkowski sowie Julian Eichinger (auf Abruf) spielen für die U-18 Nationalmannschaft beim Vlado Dzurilla-Turnier in der Slowakei. Eishockey.info berichtet von folgenden Terminen: 07.02.2008, 13:00 Uhr Deutschland - USA / 08.02.2008, 16:30 Uhr Slowakei - Deutschland / 09.02.2008, 13:00 Uhr Schweiz - Deutschland

Sebastian Kinader, Maik Blankhart sowie Dennis Palka (auf Abruf) treffen mit der U-17 Nationalmannschaft in Füssen. Internationalhockey.net - ein im Kontext internationaler Wettkämpfe beachtenswertes Forum - berichtet von folgenden Terminen: 05.02.2009, 19.30 Uhr Deutschland - Schweiz / 06.02.2009, 18.30 Uhr Deutschland - Dänemark / 07.02.2009, 16.30 Uhr Deutschland - Slowakei

All-Star-Game, DNL

Das All-Star-Game 2009 ist Geschichte und nicht zu unrecht hat Haie.de das Bild des Sprintsiegers Mirko Lüdemann als Beitragsbild gewählt: Tore jedenfalls erzielte bei der 8:9-Niederlage von Team Europa gegen Team Nordamerika in Berlin keiner der anwesenden KEC-Cracks.

Was bringen die Medien Haie-relevantes rund um das Spiel? Zum einen ein Statement von Dave McLlwain im Verlauf der Premiere-Übertragung (abrufbar auf Spox.de im Rahmen des Spielberichts), sowie eine schicke Bildergalerie auf DEL.org.

Ein extrem gutes Wochenende hat das DNL-Team des KEC auf dem heimischen Eis der KölnArena 2 gespielt: Einem 7:5 Sieg gegen die Eisbären Juniors folgte am Sonntag ein beeindruckender 1:0 OT-Sieg gegen den Tabellenführer aus Heilbronn/Mannheim. Das Tor des Tages schoss Norman Hauner auf Vorlage von Marcel Ohmann in der zweiten Minute der Overtime. In der Tabelle festigte der KEC somit den vierten Rang.

Januar 8, 2009

Junghaie im DEB-Jersey

Jerome Flaake und sein Einsatz bei der U-20 WM in Ottawa hat mich in den vergangenen Tagen durchaus beschäftigt, aber er war nicht der einzige Spieler aus der KEC-Familie, der den Bundesadler auf seinem Trikot getragen hat.

Wer sich in den Partien zwischen dem 26.12. und 30.12. (Iserlohn, Straubing, Berlin) gefragt hat, warum Spieler wie Dennis Steinhauer, Marcel Ohmann und Norman Hauner nicht eingesetzt werden, findet hier die Lösung: Sie nahmen gemeinsam mit den weitern Junghaien Julian Eichinger und Dustin Schumacher) mit der U-18 Auswahl des DEB zwischen den Jahren an einem 5-Nationen Turnier in Zuchwil in der Schweiz teil. So richtig erfolgreich schlugen sie sich jedoch nicht: Das deutsche Team verlor alle Spiele.

Die individuellen Statistiken (Team-Überblick) unserer Haie:

Julian Eichinger: 4 Spiele / 1 PT ( 0 T, 1 A) / 6 PIM / +/- - 1 / 3 SOG
Dustin Schuhmacher: 4 Spiele / 0 PT (0 T, 0 A/ 4 PIM / +/- -3 / 3 SOG
Dennis Steinhauer: 4 Spiele / 0 PT (0 T, 0 A) / 4 PIM / +/- -4 / 6 SOG
Marcel Ohmann: 4 Spiele / 1 PT (0 T, 1 A) / 6 PIM / +/- 0 / 10 SOG
Norman Hauner: 4 Spiele / 2 PT (2 T, 0 A) / 2 PIM / +/- 0 / 9 SOG

Die U-17 World Challenge fand ebenfalls in Kanada statt, der Austragungsort war Port Alberni. Im deutschen Aufgebot stand Verteidiger Maik Blankart ein Junghai im Kader.

Das Auswahl-Team, in welchem sonst auch Junghaie-Torhüter Kinader regelmäßig spielt, verlor vier seiner fünf Partien, konnte aber einen 5:4-Sieg über Russland verbuchen und landete im Abschlussranking noch vor den sieglosen Finnen.

Blankart wurde in vier Partien eingesetzt, kassierte eine Strafzeit und scorte nicht.

Kaum besser erging es Junghaie Verteidiger Oliver Mebus und Stürmer Niklas Solder im U16 DEB-Kader, der an einem 4-Nationen-Turnier in Vierumäki in Finnland teilnahm. Das Team unterlag Finnland, der Slowakei und der Schweiz und beendete das Turnier sieglos und mit einem Torverhältnis von 1-12.

Oktober 31, 2008

Vor dem Duell gegen Tigers, Meister in Anaheim, Gogulla, DEB-Ergebnis, DNL-Vorschau & weitere News

Die Partie der Kölner Haie gegen die Straubing Tigers ist ein Duell direkter Tabellennachbarn: Mit einem Punkt mehr, sowie einem Spiel weniger und mit der breiten Brust ob des 6:0-Heimsieg über die Hamburg Freezers reisen die Gäste an und treffen auf ein KEC-Team, dass seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Regensburg in vier von fünf Partien siegen konnte.

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, wird am heutigen Abend neben Robert Müller und Dave McLlwain auch Mirko Lüdemann, der sich in der Partie gegen Ingolstadt am Oberschenkel verletzte, fehlen. Der KSTA geht außerdem auf die Torhütersituation ein und schlussfolgert, dass der Zeitvertrag mit Frank Doyle verlängert wird. Ausführlicher auf Doyles Situation geht Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau ein und kann einige interessante Statements beifügen.

Für einen Anstieg der Lautstärke in der Arena wird eine Aktion des Express zusammen mit den Haien sorgen: An den Eingängen werden 3.000 Ratschen verteilt. Für Dauerkarteninhaber interessant: Mirko Lüdemann gibt von 18:30 bis 19 Uhr Autogramme im Dauerkartenclub.

Einen Videobericht vor der Partie mit Szenen aus Regensburg und einigen Statements von Tigers-Trainer Bob Manno liefert idowa.de. Das Saisonziel definiert Manno, wenn er im “Straubinger Tagblatt” im Rahmen eines ausführlichen Vorberichtes mit einer einfache andere Rechnung zitiert wird:

„Wenn du jedes Wochenende die Hälfte der möglichen Punkte holst, ist das schon fast perfekt, denn damit qualifizierst du dich in der Liga für einen Playoff-Platz.“

Ob und wie die Tigers mit diesem Ziel vor Augen in Köln agieren werden, kann wie immer live im Internet verfolgt werden: Für das Live-Radio auf Haimspiel.de kommentieren heute Robert Heppekausen und Uwe Schipplock. Wie immer sei auch auf den Haie-Ticker verwiesen.

Wer hingegen live vor Ort sein kann, wird vielleicht über die “Happy Hour” der Haie-Sportsbar ab 17:30 Uhr erfreut sein.

Einen alten Bekannten trifft Haie-Torwart- und DNL-Trainer Rupert Meister, wenn er vom 01. bis 10.11.2008 beim NHL-Partnerteam aus Anaheim hospitiert. Wie Haie.de am Rande berichtet, absolvierte Meister mit Ducks-Cheftrainer Randy Carlyle 1988 gemeinsam als Spieler ein NHL-Trainingscamp der Winnipeg Jets.

Der DEB hat vor dem Länderspiel gegen Canada in der LANXESS arena ein Interview mit Philip Gogulla geführt, welches auf DEB-Online.de einsehbar ist.

Eine erfreuliche Nachricht aus Sicht der Junghaie kommt ebenfalls aus dem Lager des DEB: Im Rahmen des 4:2-Sieges der U18-Nationalmannschaft gegen die Schweiz konnte Norman Hauner (DNL-Team) einen Treffer beisteuern.

Erneut treffen darf Hauner auch, wenn das DNL-Team des KEC am Wochenende auf die Teams aus Heilbronn/Mannheim und Berlin trifft. Der Tabellenführer aus Köln empfängt am Samstag den Serienmeister und Tabellenzweiten um 13:30 Uhr in der KölnArena 2. Am Sonntag beginnt die Partie gegen die Eisbären bereits um 12 Uhr. Hochspannung und gutes Nachwuchshockey wird garantiert: Bei einer Niederlage gegen die Adler büßt der KEC wenigstens für den Moment die Tabellenführung ein. Die Eisbären hingegen sind das einzige Team, gegen das die Haie in dieser Saison verloren haben. Schließlich gilt es auch, die weiße Weste rein zu halten: In der KölnArena 2 hat das Team in dieser Saison noch nicht verloren.

Weitere News rund um die Haie:
- Wie in jeder Saison hat des Kölner Umfrageinstitut Sozioland eine Umfrage zum Thema “Eishockey” online gestellt. Die Fragen haben sowohl die einzelnen Clubs, als auch die DEL insgesamt zum Thema. Das momentane Zwischenergebnis kann hier eingesehen werden.
- Eine neue Aktion der Sparkasse KölnBonn bietet Haie-Fans die Möglichkeit, das Spiel auf einer speziellen Bank direkt neben der Strafbank der Haie zu beobachten.
- Die Playercards der neuen Saison sind im Verkauf und wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann auf der Herstellerseite das Design der Karten des Haiekaders angucken.
- Der nächste Schwung neuer Fanartikel ist eingetroffen und kann im Onlineshop auf Haie.de bewundert werden.
- Aktive Eishockeyspielern sei der Restpostenverkauf im Equipmentbereich des Haie-Shop in der Gummersbacher Str. ans Herz gelegt.