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Februar 23, 2009

Achtungserfolge für das DEL-Team und die Leistung der “jungen Wilden”

Nicht nur der 8:5-Erfolg gegen den Tabellenführer aus Hannover, auch der Punktgewinn nach 3:1-Führung in Nürnberg und der gestrige 5:2-Auswärtssieg in Straubing zeugen davon, dass das Profi-Team der Haie die Saison mit Anstand zu Ende bringen will. Nachdem der KEC Stéphane Julien, Kamil Piros und Harlan Pratt die Freigabe erteilt hatte und der Rest des Kaders durch ein Virus reduziert wurde, überraschende Ergebnisse.

Alexander Brandt spricht im General-Anzeiger Bonn zu Recht davon, dass sich die Mannschaft “nicht hängen [lässt], im Gegenteil” und zitiert Rodion Pauels mit den Worten:

“Seit wir mit Julien, Pratt und Piros drei Spieler abgegeben haben, läuft es richtig gut.” (…)
“Unsere jungen Spieler haben die Lücken gut gefüllt, dadurch haben etwas ältere Spieler wie Torsten Ankert, Sören Sturm oder Moritz Müller mehr Verantwortung bekommen und z.B. im Powerplay gespielt.” Ein Sonderlob verteilte der Manager an Jerome Flaake: “Natürlich spielt er noch nicht so konstant wie ein alter Hase, aber er zählt schon jetzt mit 18 Jahren zu den Leistungsträgern.”

Die jungen Spieler wie Norman Hauner, Marcel Ohmann, Julian Eichinger, Tom-Patric Kimmel, Dennis Steinhauer oder Dustin Schumacher haben sich bewährt. “Nicht für alle geht der Weg sofort in die DEL”, sagte Pauels. “Wir wollen nächstes Jahr neu angreifen, und das kann man nicht, wenn man alle jungen Spieler einsetzt. Aber sie haben gezeigt, dass man jederzeit auf sie bauen kann.”

Februar 10, 2009

Haie im Adlertrikot II: Olympiaqualifikation und mehr

Die deutsche Nationalmannschaft hat es geschafft: Durch drei Siege in drei Spielen hat sich das DEB-Team für Olympia 2010 in Vancouver qualifiziert. Im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit: Coach Uwe Krupp.

Vor dem entscheidenden Spiel gegen Österreich sprach Uwe Krupp mir Christian Oeynhausen (KSTA) und äußerte sich zur Frage der Nachwuchsförderung, des DEL-Modus und auch zur aktuellen Situation in Köln.

Sie haben sich besorgt um den Standort Köln, ihren Ex-Klub, geäußert. Was haben sie gemeint?
KRUPP: Wenn bekannt wird, dass ein Verein finanzielle Problem hat, macht man sich Sorgen, ob es dort in dem bekannten Maß weitergeht. Es wäre schade für Köln und schlecht für uns, wenn es nicht so wäre. Köln ist ein Vorzeige-Standort bei der Nachwuchsarbeit, die Rodion Pauls aufgebaut hat. Als ich in Köln gespielt habe, gab es das nicht.

Es hat bei Ihnen trotzdem bis zum Stanley-Cup-Sieg gereicht.
KRUPP: Na ja, man sollte die Kombination aus Verbissenheit, Sturköpfigkeit und das notwendige bisschen Glück niemals unterschätzen.

Auch nach dem 2:1-Erfolg über Slowenien äußerte sich Krupp umfangreich.

Wie haben sich nun unsere Haie im Turnier geschlagen?
Andi Renz: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 0 Assists / +/- +2
Christoph Ullmann: 3 Spiele / 6 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2
Philip Gogulla: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 1 Tor / 1 Assist / +/- +1
Moritz Müller: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2

Und nicht zu vergessen: Physiotherapeut Carsten Fiedler, auf dessen Einsatz weder die Haie, noch das Nationalteam verzichten wollen und dessen Leistung nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann. ;)

Ein tragender Aktivposten in der erfolgreichen ersten deutschen Sturmreihe war Christoph Ullmann, dessen Engagement im Nationalteam vom Mannheimer Morgen beobachtet wurde - und welcher auch über die Nichtigkeit von Wechselgerüchten berichten kann.

Einer, der zu den Ersten gehören wird, die zur Nationalmannschaft stoßen, ist Christoph Ullmann. Nach einer Seuchensaison haben die Kölner Haie sieben Spieltage vor dem Vorrundenende bei nur noch einer Partie vor heimischem Publikum keine Chance mehr auf das Erreichen der Play-offs. So war die Reise nach Hannover für Ullmann auch ein Weg, um die Sorgen im Verein für kurze Zeit zu vergessen. “Ich habe mich schon ein bisschen wie Poldi gefühlt. Es macht immer Spaß, zur Nationalmannschaft zu kommen. Es hat mich gefreut, dass es um etwas ging. Das waren meine Play-offs”, meinte der 25-Jährige.

Während die Haie einem Trio die Freigabe erteilten, um Geld zu sparen - so wechselte Verteidiger Stephane Julien zu Red Bull Salzburg nach Österreich - darf Ullmann keine Play-offs im europäischen Ausland spielen. Gerüchten, er wolle aus seinem Drei-Jahres-Vertrag in Köln aussteigen, widerspricht der ehemalige Mannheimer vehement: “Daran ist gar nichts dran.”

Am vergangenen Dienstag meldete sich Adler-Manager Marcus Kuhl bei Ullmann, um die Lage zu sondieren. Er handelte sich ebenso eine Absage ein wie Stadionsprecher Udo Scholz. “Der Udo hat mir eine SMS geschickt und geschrieben, er würde mich persönlich vom Bahnhof abholen, wenn ich zurückkäme, aber ich werde meinen Vertrag in Köln erfüllen”, betonte Ullmann.

Und weil wir alle befreit jubelnde Haie-Spieler in dieser Saison viel zu selten gesehen haben, hier zwei Bilder aus dem Nationalteam. Bild 1 / Bild 2

Februar 6, 2009

Haie und Junghaie im Adlertrikot

Ich hatte vor einigen Tagen näher über die einzelnen Einsätze von KEC-Spielern im Nationaltrikot berichtet, nun haben die Teams ihre ersten Spiele hinter sich und es ist Zeit für eine erste Bestandsaufnahme.

Fangen wir an mit dem “C” Andi Renz und seiner Mannschaft, dem deutschen Nationalteam, welches zur Zeit die Olympiaqualifikation in Hannover spielt - und das bislang sehr erolgreich. Im ersten Spiel des Turniers konnte sich das DEB-Team mit 7:1 gegen Japan durchsetzen.

Aus Haie-Sicht relevant: Philip Gogulla mit einem Tor und einem Assist, Moritz Müller mit einem Assist, Christoph Ullmann mit einem Assist, Andi Renz “Spieler des Tages der DEB-Nationalmannschaft”.

DEB.-online.de zitiert Andi Renz mit den Worten:

„Für uns war es natürlich ein perfekter Start in das Turnier. Wir haben die Japaner gleich unter Druck gesetzt und schnell geführt. Mit einer Führung lässt es sich dann immer leichter spielen. Es war aber auch hart verdient. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute hart gearbeitet und gefightet und haben den Japanern einfach nichts gegeben. Wir haben sie einfach zermürbt und das war der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber das bedeutet im Turnier noch gar nichts. Wir wissen dass am Samstag die Österreicher kommen – das ist ein Derby. Da geht es immer anders zu, da gibt es auch andere Gesetze. Und vor allem werden die Österreicher versuchen uns zu provozieren und hart zu spielen. Wir müssen einfach Schritt für Schritt gehen und versuchen unser Konzept durchzubringen. Wenn wir das machen, was wir können, werden wir dieses Spiel gewinnen.“

Im Bezug auf die U-19 Nationalmannschaft und ihren Einsatz im 5-Nationen Turniers in Turku muss ich mich gleich noch korrigieren: In meinem eingangs verlinkten Artikel habe ich bei der Kaderzusammenstellung glatt Tom-Patric Kimmel übersehen, der neben Jerome Flaake im Kader steht.

Mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen - 2-4 (0-2, 1-2, 1-0) gegen Finnland und 1-4 (0-1,1-1,0-2) geegn die Schweiz - beendet U-19 das Turnier auf dem letzten Platz. Flaake konnte das zwischenzeitliche 1-2 in der Partie gegen die Schweiz erzielen.

Nicht viel besser erging es Sebastian Kinader und Maik Blankhart, welche gestern mit der deutschen U-17 Nationalmannschaft dem Schweizer-Team mit 0-5 (0-2, 0-2, 0-1) unterlagen.

Februar 3, 2009

Olympia-Qualifikation etc.

Über “zahlreiche DEB-Nominierungen” berichtete Haie.de vor einigen Tagen und von denen tatsächlich gab es nicht wenige. Zu Benennung des Kaders, sowie weiteren Aspekten rund um die Nationalmannschaft, äußerte sich Krupp gegenüber Thomas Schulz ausführlich in der Kölnischen Rundschau.

Für die Olympia-Qualifikation in Hannover (5. bis 8. Februar) berief Krupp folgenden Kader:

Tor: Dimitri Pätzold (Hannover Scorpions), Dennis Endras (Augsburger Panther), Youri Ziffzer (Eisbären Berlin)

Verteidigung: Sven Butenschön (Adler Mannheim), Michael Bakos (ERC Ingolstadt), Frank Hördler (Eisbären Berlin), Martin Ancicka (Nürnberg Ice Tigers), Andreas Renz, Moritz Müller (beide Kölner Haie), Chris Schmidt (Iserlohn Roosters), Korbinian Holzer (Düsseldorfer EG), Andre Reiss (beide Hannover Scorpions)

Sturm: Sven Felski, Andre Rankel (beide Eisbären Berlin), Travis James Mulock (Tölzer Löwen), Alexander Barta, John Tripp, Richard Mueller (alle Hamburg Freezers), Philip Gogulla, Christoph Ullmann (beide Kölner Haie), Michael Hackert (Adler Mannheim), Michael Wolf (Iserlohn Roosters), Yannic Seidenberg (ERC Ingolstadt), Kai Hospelt (EHC Wolfsburg), Manuel Klinge (Kassel Huskies)

Erfreulich auch: Mit Moritz Müller, Hospelt und Pätzold sind drei ehemalige Junghaie nominiert.

Aktuelle Junghaie und Haie sind ebenfalls für die verschiedenen U-Nationalmannschaften nominiert:
So wird Jerome Flaake im Rahmen eines 5-Nationen Turniers in Turku mit der U-19 Nationalmannschaft auf die Teams aus Schweden, Finnland, Tschechien und die Schweiz treffen. Gemäß der gut informierten Schweizer spielt das deutsche Team an folgenden Terminen.
04.02.2009, 18.30 Uhr FIN – GER / 05.02.2009, 18.30 Uhr GER – SUI / 06.02.2009, 18.30 Uhr CZE – GER / 07.02.2009, 17.30 Uhr SWE - GER

Dustin Schumacher, Dennis Steinhauer, Marcel Ohmann, Norman Hauner, Christoph Ziolkowski sowie Julian Eichinger (auf Abruf) spielen für die U-18 Nationalmannschaft beim Vlado Dzurilla-Turnier in der Slowakei. Eishockey.info berichtet von folgenden Terminen: 07.02.2008, 13:00 Uhr Deutschland - USA / 08.02.2008, 16:30 Uhr Slowakei - Deutschland / 09.02.2008, 13:00 Uhr Schweiz - Deutschland

Sebastian Kinader, Maik Blankhart sowie Dennis Palka (auf Abruf) treffen mit der U-17 Nationalmannschaft in Füssen. Internationalhockey.net - ein im Kontext internationaler Wettkämpfe beachtenswertes Forum - berichtet von folgenden Terminen: 05.02.2009, 19.30 Uhr Deutschland - Schweiz / 06.02.2009, 18.30 Uhr Deutschland - Dänemark / 07.02.2009, 16.30 Uhr Deutschland - Slowakei

November 4, 2008

Zuschauerschwund, Krupp, Ciernik und Nationalteams

Die Zuschauerzahlen in der DEL sind schlecht - und an erster Stelle ist hier der KEC zu nennen. Während die Besucherzahl der Heimspiele oftmals gerade mal an der 8.000er Marke kratzte, bleibt die Übertragung in konkrete Zahlen nicht ungenannt: Thomas Eichin sprach in den letzten Tagen von einem klaffenden Loch von gut 250.000 € in der Clubskasse. Martin Sauerborn steigt für die Kölnische Rundschau noch einmal genauer in die Thematik ein und führt auch den Zusammenhang mit der erneuerten Kritik Eichins am momentanen Spielsystem aus. Einstmals geäußerte Kritik an seiner Position weist jener in einem Zitat auf Hockeyweb.de zurück: Auch in der momentanen Situation, in der die Haie die Liga nun einmal nicht “von oben” betrachten können steht er zu seinen Vorderungen.

“Ich bin bereit, ab morgen um den Abstieg zu spielen, auch wenn wir unten drin stehen”, sagt Eichin.

Unterstützung erhält Eichin auch von Nationaltrainer Krupp, der sich in der Eishockeynews erneut über den übervollen Spielplan beklagt.

Was den Kölner Haien gemäß Sauerborn im oben genannten Artikel nicht gelang, das schaffte der Express: Ein Interview mit Ivan Ciernik bei dessen Besuch in Köln. Wenig redselig, so wie man den Slowaken kennt, äußert er sich zu einem etwaigen Rück-Wechsel nach Köln; offener spricht seine Frau Eva.

Uwe Krupp hat für das Länderspiel gegen Kanada in der LANXESS arena am morgigen Mittwoch Moritz Müller nachnominiert. Müller reiht sich damit ein in das Team, dessen Bestandteil auch die Christoph Ullmann, Philip Gogulla und Moritz Müller sind. Wie berichtet finden sich auch zahlreiche Ex-Haie im Team.

Zu Wort meldete sich auch Doug Mason. Der Bild-Köln erzählt er von seiner Zeit nach der Entlassung in Köln, seiner Einschätzung der Situation der Haie und von seinen Erwartungen an das bevorstehende Turnier. Auch Sauerborn sprach für die Rundschau mit Mason.

Verloren hat die U20-Nationalmannschaft mit den Haien Flaake und Sturm, sowie die Ex-Haie Alexander Oblinger und Marc Wittforth, ihr Spiel gegen Ost-Kanada im Rahmen der 2008 World Junior A Challenge. Bei der 6:3-Niederlage konnte Flaake einen Assist verbuchen.

Nur angemekt soll sein: Was Sauerborn entgangen zu sein scheint, ist die Absage Eichins an die Adresse Benoit Laportes im gestrigen Bonner General Anzeiger.

August 28, 2008

Robert Müller, sein Ersatz, ein weiterer Ausfall und Moritz Müllers Bett

Die Kölner Haie reagieren nach Informationen der Eishockey NEWS auf den erwartungsgemäß langfristigen Ausfall Robert Müllers ebenso erwartungsgemäß mit der Verpflichtung eines weiteren Torhüters. Unklar ist hingegen, welchen Stellenwert dieser Torhüter einnehmen soll. Die Formulierung, dass ein Backup für den in der Vorbereitung gut spielenden Horneber benötigt werde, scheint mit der Notwendigkeit, diesem Backup zu vermitteln, dass Müller bei seiner Rückkehr eine Garantie auf die Stammtorhüterposition hat, nicht recht zu passen.

Wie im letzten Beitrag angeklungen, wird diese Entscheidung wohl von Müller mitgetragen zu werden. Meine Anmerkung bezüglich der Regularien und Vergabe von Ausländerlizenzen ist ebenfalls dort zu finden.
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