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Juli 28, 2009

Notizen: Pressekonferenz, freier Eintritt, Koi-Karpfen

Teamfotos und Investoren: Am heutigen Nachmittag luden die Kölner Haie zu einer Pressekonferenz mit angegliederter Fotosession. Verschiedene Details wurden bislang von der Presse bekannt: Die DPA zitiert aus der Konferenz mit den Worten: «Die nötigen notariellen Schritte sind vollzogen, dass eine Investorengruppe fest bei den Kölner Haien einsteigt.» Sport1.de ergänzt um die Information, dass Mirko Lüdemann erneut Kapitän der Kölner Haie wird. Ein Statement von Igor Pavlov kann auf radiokoeln.de abgerufen werden.

Das aktuelle Teamfoto, sowie ein Bild aller Neuzugänge findet ihr im Kölnerfans.de-Forum.

Freier Eintritt: Wie der Herner e.V. mitteilt, ist der Eintritt zu dem Spiel gegen die Kölner Haie am Donnerstag Abend auf den Stehplätzen frei, Sitzplatzkarten kosten pauschal 10,- €. Das Spiel findet in der Duisburger Scania-Arena statt.

Koi-Karpfen: Die Kölner Haie haben tierischen “Nachwuchs”. Wie der Express berichtet, haben die Haie im Gartenteich auf dem Trainingsgelände nun Störe und einen Koi-Karpfen in den Vereinsfarben. Der Koi ist in der asiatischen Kultur ein Symbol für Stärke. Mögen sich die Jungs ein Beispiel an ihm nehmen. ;)

April 15, 2009

Notizen

Jerome Flaake: Einer der positiven Überraschungen der Saison war Jerome Flaake. Nahe Augsburg geboren gab Flaake in der Heimat der “Augsburger Allgemeinen” ein lesenswertes Interview.

Mirko Lüdemann: Das angekündigte Charity-Spiel ist gespielt und Lüde stand wie so oft in dieser Saison nicht im Team des Siegers. Unrecht hat jedoch die Presseabteilung von Dynamo Dresden, die Lüdemann fälschlicherweise als Ex-Profi listet. Natürlich war das Ergebnis im Duell Dynamo Dresden gegen Dresdner Eislöwen vollkommen unwichtig: Die Einnahmen des Abends werden gespendet.

Haimspiel.de Trikotwettbewerb: Der Trikotwettbewerb von Haimspiel.de geht in die sechste Runde: Auch in der folgenden Sommerpause habt ihr wieder die Möglichkeit, euer Wunsch - Haie-Trikot zu malen und es zur Wahl zu stellen. In einer Abstimmung werden aus allen Trikots die drei besten Entwürfe ermittelt und den Kölner Haien übergeben. Mehr dazu auf Haimspiel.de.

Nachbetrachtung des “Kölner Stadtgespräch”: Die Leser dieses Blogs schreiben mir gerne emails und kommentieren selten meine Beiträge, so viel habe ich inzwischen gelernt. Umso erstaunlicher, dass mein Beitrag zum “Kölner Stadtgespräch” einige Kommentare nach sich gezogen hat. Meine Schlussfolgerung ist, dass ein enormes Interesse an der Thematik besteht, welches weder durch die Veranstaltung selbst, noch durch die Nachberichterstattung des “Kölner Stadt-Anzeiger” gedeckt wurde. Für mich ein klares Signal an die Haie, sich häufiger ihren Fans im Rahmen von Diskussionsrunden zu stellen.

März 30, 2009

Was macht eigentlich…?

In Zeiten laufender Playoffs ohne Haie-Beteiligung nehme ich die Unterteilung zwischen aktiven und ehemaligen Haien nicht mehr so streng. ;)

Oliver Jonas: Zum Abschied vom aktiven Eishockey wird Oliver Jonas wohl allenortens auf seine Zukunftsplanung und seine Vergangenheit in der Physik angesprochen. Ein schönes Beispiel ist dieser Artikel der “F.A.Z.”.

Mirko Lüdemann: Erstmals in seiner Karriere spielt Lüdemann keine Playoffs in Köln, untriebig ist er indes nicht. Und so kann man ihm im Stadion-TV seines Heimatvereins, den Lausitzer Füchsen bewundern, wie er auch für ein Charityspiel die Schlittschuhe schnüren wird.

Christoph Melischko: Ebenfalls aktuell ohne Beschäftigung gab Melischko dem “Donaukurier”, der Lokalzeitung in Ingolstadt, von wo aus Melischko vor dieser Saison nach Köln wechselte, ein interessantes Interview. Hervorzuheben ist, dass er davon spricht,

bereits Mitte Juli mit der gesamten Mannschaft auf dem Eis sein. Es soll sich Einiges ändern in Köln.

Gleichzeitig formuliert er unterschwellig Kritik an den Ausländerpositionen des KEC der vergangenen Spielzeit.

Und die Deutschen waren ja nicht das Problem. Die haben ihre Leistung gebracht.

Februar 24, 2009

Rudslätts scoring streak

Die Saison neigt sich langsam ihrem Ende entgegen und nach wie vor fällt es schwer, etwas Positives in ihr zu entdecken. Doch: Neben den guten Leistungen der “jungen Deutschen” besticht in den letzten beiden Wochen vor allem Daniel Rudslätt mit seinem Torriecher. “Scoring streak” mag terminologisch nicht korrekt sein, beeindruckend ist seine Ausbeute von 9 Toren in den letzten 5 Spielen aber dennoch - zumal ihm im gesamten bisherigen Saisonverlauf erst 8 Tore geglückt waren. Und so wird der Schwede mit dem Ende der Saison heimlich, still und leise seine statistisch beste Spielzeit im Trikot der Kölner Haie absolviert haben.

Zur Saison 2006-07 vom schwedischen Traditionsverein Djurgardens IF Stockholm nach Köln gewechselt, schaffte er mit 35 Punkten (14 Tore, 21 Assists) in 36 Spielen einen Einstand nach Maß. Seine zweite Saison verlief wesentlich unspektakulärer: Weniger Tore (10), weniger Assists (18) bei mehr Spielen (52) und einem mehr als verdoppelten Strafzeitenkonto (86 gegenüber 46 Min.). In der aktuellen Saison dann wieder die Rückkehr zu alten Statistiken: Bislang stehen für Rudslätt in 47 Spielen 17 Tore, 24 Assists und 34 Strafminuten bei einem +/–Wert von +8 - der zweitbeste Wert im Team nach Christoph Ullmann - zu Buche.

Natürlich profitiert Rudslätt bei seiner aktuellen Torausbeute von der Verantwortung, welcher er im Rahmen der schwierigen Umstände übernehmen darf/muss. Bemerkenswert ist dennoch, mit welchem Mitspielern sich Rudslätt offensichtlich neuerdings spielerisch gut versteht. Schauen wir auf die Assistgeber seiner vergangenen Tore:

Seit dem 13.02.2009:
Jerome Flaake: 5 Assists
Mirko Lüdemann: 4 Assists
Dave McLlwain: 3 Assists
Moritz Müller: 2 Assists
Torsten Ankert: 1 Assist
Christoph Ullmann: 1 Assist
Marcel Müller: 1 Assist

Bis zum 13.02.2009:
Christoph Ullmann: 3 Assists
Kamil Piros: 3 Assists
Stéphane Julien: 3 Assists
Mirko Lüdemann: 2 Assists
Mike Johnson: 2 Assists
Todd Warriner: 1 Assist
Harlan Pratt: 1 Assist
Bryan Adams: 1 Assist

Interessant ist zudem, dass die Reihenumstellung aus dem Spiel heraus nicht ausschlaggebend für die Torflut Rudslätts ist: Waren bis zum 13.02.2009 fünf seiner acht Tore Treffer im Powerplay (+ ein Treffer als sechster Feldspieler), so ändert sich dieser Wert nur geringfügig seit dem 13.02.2009 (ebenfalls 5 Überzahltreffer).

Mehr Verantwortung im Powerplay und neue Mitspieler an seiner Seite scheinen Rudslätt vor dem Tor eine Art “zweiten Frühling” beschert zu haben. Der Schwede, dessen Vertrag zum Ende der Saison ausläuft, empfiehlt sich mit dieser neuen Torgefährlichkeit für einen neuen Vertrag. Verlässliche Aussagen darüber, ob Rudslätt auch in der neuen Saison Bestandteil der Haie-Mannschaft sein wird/sein will, gibt es bislang freilich nicht.

Februar 10, 2009

Das Politikum Karneval und die Frage nach dem richtigen Handeln

Der Karneval besitzt in Köln nach wie vor eine Bedeutung, wie weit über das Schunkeln und das kölsches Liedgut hinausgeht. Die politische Dimension wird jedem ersichtlich, der die Wagen der Umzüge betrachtet oder die das preußische Heer persiflierten Funken reflektiert. Doch auch für die Haie hat der Karneval in dieser Saison eine Bedeutung, die über den bloßen Spaß “um des Spaßes willen” hinausgeht.

In “guten Zeiten” eine Selbstverständlichkeit, in “schlechten Zeiten” verordnet? Uwe Bödeker berichtete Ende Januar für den Express:

Am Donnerstag, 5. Februar, müssen alle Spieler zur Haie-Karnevals-Sitzung im Hotel Pullmann antanzen. Haie total jeck! Dem Publikum soll eine Einheit präsentiert werden, die es auf dem Eis in dieser Saison nie zu sehen gab.

Dem war wohl nicht so, schließlich berichtet Bödeker nun:

Die vereinseigene Sitzung am vergangenen Donnerstag hat Haie-Verteidiger Mirko Lüdemann aus Angst vor Fans-Spott nicht besucht.
Dafür zeigte er sich am Samstagabend bei der Jan-von- Werth-Sitzung im Sartory in feucht-fröhlicher Partylaune.

(…)

Der jecke Lüdemann wird von Haie-Boss Thomas Eichin abgewatscht. „Ich habe die Spieler nicht gezwungen, zur Haie-Sitzung zu kommen, aber dass nur Kapitän Dave McLlwain da war, spricht für sich. Dass Lüdemann jetzt woanders feiert, nehme ich zur Kenntnis.“

Die Frage nach dem “richtigen” Handeln in der aktuellen Situation ist für die Spieler durchaus ein Ritt auf der Rasierklinge. Verschiedene Spieler nehmen verschiedene Rollen im Team und in der Mannschaft ein und es werden verschiedene Handlungsweisen von ihnen erwartet. Dies erfuhr zuletzt auch Christoph Ullmann:

Der Manager (Rodion Pauels) erlebte in den Tagen der Sondierung aller Angebote übrigens auch eine herbe persönliche Enttäuschung: „Ich habe Verständnis für abwanderungswillige Spieler, wenn ihr Vertrag ausläuft, aber bei Christoph Ullmann war ich menschlich enttäuscht. Er ist unser bester Spieler und soll das neue Gesicht des Clubs sein, die Identifikationsfigur. Er hat gesagt, dass er das auch will. Wir verlangen, dass er in solch schwierigen Situationen dieser Aufgabe nachkommt.“ Ullmann, der noch zwei Jahre Vertrag besitzt, hatte Pauels mehrfach um Freigabe gebeten.

Eine “Identifikationsfigur” muss stets abzuwägen, welcher Schritt welches Licht auf sich und den Verein wirft, da sie in besonderer Weise reflektiert.

Es ist menschlich nachvollziehbar, dass Lüdemann eine Feier abseits der KEC-Familie und des dort geballt vorhandenen Frustpotentials der Haie-Sitzung vorzieht, so wie es auch nachvollziehbar ist, dass Ullmann bei einem ausländischen Verein um eine Meisterschaft mitspielen möchte. Gleichzeitig unterstreicht ein solches Handeln aber vor allem den Wert der Person Dave McLlwains, der - als offenbar einziger Hai - den direkten Kontakt mit den Fans nicht scheute und seiner Verantwortung (?) als Identifikationsfigur nachkam - und nach wie vor im Kader der Haie um jede Scheibe kämpft.

Doug Mason sagte einmal, dass die besten Spieler auch die beste Leistung bringen müssen, wenn man eine Meisterschaft erringen möchte. Daran angelehnt muss man auch festhalten, dass Leader ihre Rolle ausfüllen müssen - auf und abseits des Eises - wenn ein Team als ein Team funktionieren soll.

Und wer weiss: Vielleicht hat sich Lüdemann auch im Nachhinein geärgert, als er sah, dass die Haie-Sitzung 2009 als durchaus gelungen beschrieben werden muss (Friedhelm Funkel / Fotos).

Februar 5, 2009

DEB-Notizen: Olympia-Qualifikation

Vor gut fünf Minuten begann für das DEB-Team mit der Partie gegen Japan die Olympia-Qualifikation in Hannover. Der aktuelle Zwischenstand lautet 2:0, Philip Gogulla hat seinen ersten Assists verbucht - und wem in der Drittelpause langweilig werden sollte, den kann einen Blick in diese Notizen werfen. ;)

Andi Renz: Wie Christian Oeynhausen für den Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, darf

im Nationalteam (..) diesmal der KEC-Verteidiger Andreas Renz das „C“, des Kapitäns tragen.

Christoph Ullmann: Ob der Topscorer des KEC in der Partie gegen Japan auflaufen kann, war gemäß Eishockeynews.de zeitweise fraglich: Ullmann und Michael Hackert

leiden an einer Grippe, weshalb Krupp erst kurz vor Spielbeginn Entwarnung geben konnte: “Die Spieler haben sich erholt und werden beide spielen.

Neben dieser Information verrät die Eishockeynews auch bereits die Offensivreihen des DEB-Teams - und damit, dass die Haie mit Gogulla und Ullmann zwei Spieler der ersten beiden Reihen stellen.

Hackert, Wolf, Gogulla
Ullmann, Seidenberg, Tripp
Felski, Barta, Klinge
Mulock, Rankel, Mueller

Erinnerungen: “Wie einst Lüdemann”, so titelt Wolfgang Gärner für die Süddeutsche Zeitung und erinnert an die Situation des

13. Februar 2000 in Ljubljana und den legendären Treffer des Kölner Verteidigers Mirko Lüdemann acht Sekunden vor Schluss zum 2:1 gegen Italien. Zum ersten und bislang einzigen Mal hatten die Deutschen eine Qualifikation spielen müssen, aber am Ende der Tortur war das damals von Hans Zach angeleitete Team auch 2002 in Salt Lake City dabei.

In seinem Gesamtüberblick wird dem einen oder andere Haie-Fan der berühmt-berüchtigten Penalty von Ex-Hai Peter Draisatil während der Olympischen Winterspiele 1992 vor dem geistigen Auge lebendig. Gärner erinnert an die Radioreportage von Eddy Körper:

“Der Puck liegt auf der Linie und geht nicht weiter . . . Peter Draisaitl hat das Elend der Welt auf dem Schläger”

Die für Eishockeyfans enttäuschend unergiebige, aber sonst sehr interessante Website Sporhelden.de hat Körpers Reportage im Wortlaut, einen Bericht zum Spiel und auch ein Interview mit dem Unglückvogel des Abends.

Februar 3, 2009

All-Star-Game, DNL

Das All-Star-Game 2009 ist Geschichte und nicht zu unrecht hat Haie.de das Bild des Sprintsiegers Mirko Lüdemann als Beitragsbild gewählt: Tore jedenfalls erzielte bei der 8:9-Niederlage von Team Europa gegen Team Nordamerika in Berlin keiner der anwesenden KEC-Cracks.

Was bringen die Medien Haie-relevantes rund um das Spiel? Zum einen ein Statement von Dave McLlwain im Verlauf der Premiere-Übertragung (abrufbar auf Spox.de im Rahmen des Spielberichts), sowie eine schicke Bildergalerie auf DEL.org.

Ein extrem gutes Wochenende hat das DNL-Team des KEC auf dem heimischen Eis der KölnArena 2 gespielt: Einem 7:5 Sieg gegen die Eisbären Juniors folgte am Sonntag ein beeindruckender 1:0 OT-Sieg gegen den Tabellenführer aus Heilbronn/Mannheim. Das Tor des Tages schoss Norman Hauner auf Vorlage von Marcel Ohmann in der zweiten Minute der Overtime. In der Tabelle festigte der KEC somit den vierten Rang.

Februar 1, 2009

fotocommunity.de

“Eigene Fotos hochladen und mit anderen Fotografen darüber diskutieren” - das ist selbst formulierte Spektrum von fotocommunity.de. Auf einer Website, auf der zahllose Fotografen ihre Werke präsentieren, finden sich unweigerlich auch Aufnahmen von einem Eishockey-Spitzenclub wie den Kölner Haien.

Wer ein paar gemütlich Minuten mit Bildern der aktuellen und vergangenen Spielzeiten verbringen möchte, den lade ich zu dem Besuch der verlinkten Werke ein.

Bild 1 | Bild 2 | Bild 3 | Bild 4 | Bild 5 | Bild 6 | Bild 7 | Bild 8 | Bild 9 | Bild 10 | Bild 11 | Bild 12 | Bild 13 | Bild 14 | Bild 15 | Bild 16 | Bild 17 | Bild 18 | Bild 19 | Bild 20 | Bild 21 | Bild 22 | Bild 23 | Bild 24 | Bild 25 | Bild 26 | Bild 27 | Bild 28 | Bild 29 | Bild 30 | Bild 31 | Bild 32 | Bild 33 | Bild 34 | Bild 35 | Bild 36 | Bild 37 | Bild 38 | Bild 39 | Bild 40 | Bild 41 | Bild 42 | Bild 43 | Bild 44 | Bild 45 | Bild 46 | Bild 47 | Bild 48| Bild 49 | Bild 50 | Bild 51 | Bild 52 | Bild 53 | Bild 54 | Bild 55 | Bild 56 | Bild 57 | Bild 58 | Bild 59 | Bild 60 | Bild 61 | Bild 62 | Bild 63 | Bild 64 | Bild 65 | Bild 66 | Bild 67 | Bild 68 | Bild 69 | Bild 70 | Bild 71 | Bild 72 | Bild 73 | Bild 74 | Bild 75 | Bild 76 | Bild 77 | Bild 78 | Bild 79 | Bild 80 | Bild 81 | Bild 82 | Bild 83 | Bild 84 | Bild 85 | Bild 86 | Bild 87 | Bild 88 | Bild 89 | Bild 90 | Bild 91 | Bild 92 | Bild 93 | Bild 94 | Bild 95 | Bild 96 | Bild 97 | Bild 98 | Bild 99 | Bild 100

Die Community bietet sogar noch mehr Bilder. Hier gilt die Devise: Wer stöbert, der findet. ;)

Januar 12, 2009

Musikalisches rund um die Haie

Rock, Schlager oder Weihnachtslieder, Nachwuchsbands und Profis: Immer wieder gibt es musikalisch begabte Menschen, die den Kölner Haien ein Lied widmen. Manches von diesem Liedgut ist im Netz zu finden und somit ein gefundenes Fressen für den Haieblog.

Hier eine Auflistung von online verfügbaren Songs aus dem Jahr 2008.

Düx Delüx | Homepage
01. KEC (kostenloser MP3-Download)
02. KEC (live) (kostenloser MP3-Download)

4Backwoods | Homepage
01. KEC wir stehn zu dir (Stream auf myspace.com)
02. Die Haie greifen an (Stream auf myspace.com)

Mancher wird 4Backwoods noch von ihrem Auftritt in der KölnArena oder der Saisonabschlussfeier 2008 kennen (Video).

Aktuell und käuflich zu erwerben:

Jonas | Homepage
01. Santa Claus is coming to town (mit Dave McLlwain, Mirko Lüdemann, Andreas Renz, Daniel Rudslätt, Christoph Melischko, Stéphane Julien und Stefan Horneber)

Wer nicht die Katze im Sack kaufen will, kann sich das ganze Lied auf der Website von Jonas downloaden und MP3 anhören.

Januar 11, 2009

DEL All-Star-Game 2009 aus KEC-Sicht

Ein All-Star-Game hat in der Regel den Anspruch, die besten Spieler einer Liga zwanglos aufspielen zu lassen, Fans mit technischen Kunststücken zu unterhalten/beeindrucken und allen Beteiligten eine Menge Spaß mit auf den Weg zu geben. In der DEL wirkt die Wahl der Spieler stets etwas eingeschränkt, letztlich ist jedes Team mit mindestens einem Spieler vertreten.

Mit Lüdemann, Renz, Ullmann, Gogulla und McLlwain stellen die Haie in dieser Saison fünf Spieler. Direkt ins Auge fällt: Mit McLlwain schafft es nur einer der mit einer Ausländerlizenz ausgestatteten KEC-Spieler den Sprung in den Kader. Nicht, dass die Wahl in ein DEL All-Star-Game ein ernsthaftes Kriterium wäre, aber interessant ist es schon. Denn es erinnert an die Worte von Rodion Pauels:

„Die Deutschen sind fit“, verweist Pauels auf das Sommertraining und kritisiert die Sommer-Nachzügler. „Einige andere gehen auf dem Zahnfleisch.“

McLlwain und Lüdemann sind so etwas wie die “großen, alten Männer” des KEC, noch aktive Vereinslegenden, denen ligaweit Respekt gezollt wird. Vor allem, weil man durchaus erwarten darf, dass dies McLlwains letzter Auftritt in einem solchen Spiel sein wird. Renz und vor allem Ullmann und Gogulla sind in ihrem Bereich des Spiels Leistungsträger, die den KEC in dieser Saison schultern und eine Wahl in ein DEL All-Star-Game ist trotz der schlechtesten KEC-Saison aller Zeiten durchaus durch Leistung auf dem Eis zu rechtfertigen. Mit Gogulla und Ullmann stellt der KEC seine beiden Topscorer und Toptorschützen.

Interessant für mich jedoch der Vergleich mit der letzten Saison, in welcher der KEC bekanntlich bis in die Finals stürmte und sich erst dort den Eisbären Berlin geschlagen geben musste. In dieser wesentlich erfolgreicheren Saison stellten die Haie einen Spieler weniger, als in dieser Saison! Mit Robert Müller, Lüdemann, Trygg und Ciernik war die Aufteilung der Spieler anders (2 D/ 2 AL).

Was lernen wir daraus? Eine extrem gute oder extrem schlechte Saison ist in der DEL kein Indikator für viele oder wenige Spieler beim Auswahlspiel. Darüber zu spekulieren, welche und wie viele Spieler sich überhaupt zur Wahl stellten und welche Sympathien und Überlegungen (s.o. McLlwain) eine Rolle bei der Wahl der DEL-Fans relevant waren, ist müssig.

Just my 2 Cents. ;)

September 4, 2008

Saisonstart, Prognosen, Florian Busch, Lüdemann, Ullmann

In wenigen Stunden werden die Haie auf dem Eis der umgetaufen Lanxess Arena stehen und die Eisbären aus Berlin zum Auftaktmatch der DEL-Saison 2008-09 erwarten. Wie bereits in den vergangenen Tagen, so beschäftigt sich die Presse mit allgemeinen Prognosen zum Saisonstart oder such der gesamten Saison. Gestern noch auf der Mattscheibe im NetCologne FanTV auf Center.tv, heute mit seinem Wort im Blätterwald: “Mit dem Mut der Trotzigen” titelt Martin Sauerborn von der Kölnischen Rundschau und erhofft eine Trotzreaktion des Teams auf ein paar Fragezeichen, die die Saisonvorbereitung hinterlassen hat.

Den Saisonstart, der dem KEC nach der Partie gegen Berlin gleich zwei Derbys gegen Düsseldorf beschert, thematisieren auch Stefan Schaffner und Arno Schmitz für den Express und analysieren unter Zitierung von Verantwortlichen des KEC drei essentielle Fragen. In einem gesonderten Bericht wird der Spielplan vom Express nach wirtschaftlichen Kriterien unter die Lupe genommen und ermittelt sowohl ein sportliches, als auch ein finanzielles Desaster für den Verein.

Wer sich gerne vor der ersten gespielten Partie mit Saisonprognosen beschäftigt, der findet auf Spox.de eine Einschätzung, welche die Haie auf Platz fünf der Liga sieht. Im Interview mit Spox.de lässt sich der inzwischen wohl außerhalb der Szene wohl bekannteste Eishockeyspieler Berlins, Florian Busch, entlocken, dass die Haie vor der heutigen Partie schwer einzuschätzen seien, da sie eine “relativ neue Mannschaft” seien.

Vor seinem 801. Spiel für den KEC am heutigen Abend wurde Mirko Lüdemann von Nick Seeliger für die Bild-Köln interviewt und beantwortet in der ihm eigenen Art den Fragenkatalog.

Christoph Ullmann bezieht im Interview mit Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger Stellung im Bezug auf den Kader der Haie, die Dopingproblematik und den Modus der DEL. Besonders interessant der Verweis Oeynhausens, dass die Kölner Haie Ullmann als nächste “Identifikationsfigur” der Kölner Haie aufbauen wollen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Versuch in der nächsten Zeit ausprägen wird.