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März 2, 2009

Spielplanhorror 2010/2011

Kaum ist die letzte Sekunde auf dem Eis der DEL-Arenen gespielt, schon werden Tabellen gewälzt - und schuld daran sind nicht nur die Playoffs, sondern auch der Modus, der einst im Dezember 2007 zur einer Reduzierung der Spieltage bei gleichzeitiger Aufstockung der Liga auf 16 Teams beschlossen wurde. Erreicht werden soll die Reuzierung durch die Einteilung der Teams in vier Gruppen, welche entweder zwei mal oder vier mal gegeneinander antreten. Grundlage der Gruppeneinteilung ist stets die Abschlusstabelle der Hauptrunde der zwei Jahre zurückliegenden Spielzeit.

Das Abrutschen des KEC auf den 15. Tabellenplatz an diesem, dem letzten Spieltag der Saison hat also unmittelbare Auswirkungen auf die Spielzeit 2010/2011 - und diese Auswirkungen sind wahrlich bedrohlich. Es scheint fast so, als ob die Krise dieser Saison die Haie noch nicht loslassen möchte und ihr, damit sie auch nicht so rasch (finanziell) egalisiert werden kann, eine Hypothek für die Zukunft hinterlassen hat.

Sofern die Liga ihre Mitgliederstärke beibehält und keine Modusänderung vollzieht, werden die Haie 2010/2011 gegen Düsseldorf, Krefeld, Iserlohn und Kassel nur zwei Partien spielen. Wenn also auf Seiten der Düsseldorfer Lokalpresse Otto Krause und Chris Baumeister ein “100 000-Euro-Loch in der Kasse” als Folge des fehlenden zweiten Derbys gegen den KEC bilanzieren, dann muss der entsprechende Schaden der Haie hier multipliziert werden!

Wenig tröstlich ist die Erkenntnis, dass es auch andere Teams - wenn auch milder - getroffen hat: So wird das Derby der Frankfurt Lions gegen die Mannheimer Adler 2010/2011 ebenfalls nur zwei mal ausgetragen werden.

Damit niemand mehr selber rechnen muss: Hier die komplette Umsetzung der Spielpaarungshäufigkeit für die Saison 2009/2010 und 2010/2011.

Februar 21, 2009

Auswärtsspiel

Man hat es ihnen ein wenig gegönnt: Nachdem die Füchse aus Duisburg “den eingefleischten Fans etwas zurückgeben” wollten und für den Rest der Saison Spiele bei freiem Eintritt gewährten, wurde schnell klar, dass u.a. das Spiel gegen die Haie von dieser Regelung ausgenommen und zudem noch jede Karte mit einem “Topspielzuschlag” bedacht wurde. Dementsprechend kamen weit weniger Fans, als sich die Macher der Füchse sich dies ausgerechnet hatten. Hier die Zahlen der letzten Auswärtspartien, wie immer unbereinigt und mit dem aktuellen Schnitt verrechnet. Eine ausführliche und genaue Rechnung erfolgt am Ende der Saison.

13.02.2009: Füchse Duisburg - Kölner Haie:
1,506 Zuschauer / Schnitt: 1,810 Zuschauer | - 304

15.02.2009: Hannover Scorpions - Kölner Haie:
10,025 Zuschauer / Schnitt: 5,363 Zuschauer | + 4,662

17.02.2009: Krefeld Pinguine - Kölner Haie:
4,184 Zuschauer / Schnitt: 4,463 Zuschauer | - 279

20.02.2009: Sinupret IceTigers - Kölner Haie:
5,436 Zuschauer / Schnitt: 4,150 | + 1,289

Insgesamt sorgten die Haie somit bislang in den Arenen der DEL-Kontrahenten für + 22,425 Zuschauer.

Januar 4, 2009

Medienabriss zum Spiel gegen die Krefeld Pringuine

Haieblog.de

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Medienspiegel vom 04.01.2008 und 05.02.2008
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Presse:

Express | Arno Schmitz: Haie, spielt mal wieder wie Männer!

Haie.de | Wieder nur ein Punkt – KEC unterliegt KEV nach Verlängerung – Dienstag Heimspiel gegen Frankfurt
Express | Uwe Bödeker; Stefan Schaffner: Haie haken Playoffs ab
KSTA | Christiane Mitatselis: Armut gegen Elend
Hockeyweb.de | Schon wieder eine Führung verspielt
Westdeutsche Zeitung | „Das ist eine Frage des Charakters“

Updates:
Krefeld-Pinguine.de | 4:3-Sieg in Köln nach Verlängung - Hauptsache Platz vier verteidigt
Bonner General Anzeiger | Alexander Brandt: Haie auf Sparkurs - Erneute Niederlage
Kölnische Rundschau | Martin Sauerborn: Die Angst als ständiger Begleiter
Westdeutsche Zeitung | Thomas Klein: Pinguine gewinnen in Köln

Videos:

Bilder:

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November 25, 2008

Vor dem Spiel gegen Hannover

Medienabriss

Wie wir alle wissen, ist nach dem Spiel auch vor dem Spiel und umgekehrt. Also beginne ich den heutigen Medienabriss mit einem Nachtrag zum Spiel in Krefeld.

Der entsprechende Artikel im Express hat zwar einen markanten Titel, beschäftigt sich inhaltlich aber nur mit Müller Kurzeinsatz.

Auch der Kölner Stadtanzeiger blickt in seinem Vorbericht auf die Partie gegen die Pinguine zurück und kann einige Aussagen Eichins anfügen. Und dieser gibt auch die Marschrichtung für die heutige Partie vor:

„Hannover ist stark, aber wir müssen trotzdem punkten. Etwas anderes zählt nicht.“

Und wie so oft in diesen Tagen dominiert in der Presse vor allem das Thema “Robert Müller”. So auch im Vorbericht der HAZ, die die Freundschaft zwischen Scorpion Rainer Köttstorfer und Robert Müller in der Vordergrund stellt.

Die Bild berichtet von einer Aktion der Scorpions-Fans, die Müller unterstützen soll.

Hannover-Scorpions.de verweist auf die Rotation im eigenen Kader, Tino Boos und Aris Brimanis fallen demnach mit Rippenprellung aus, dafür helfen Niki Goc und der Förderlizenzspieler Thomas Holzmann aus Bremerhaven aus.

Die Partie beginnt am heutigen Abend um 19:30 Uhr. Ab ca. 19:00 Uhr überträg das Haimspiel.de Liveradio; es kommentieren Henrike Wöbking und Tobias Bonk. Verfügbar ist natürlich auch der NetCologne Haie-Liveticker.

November 24, 2008

Nach dem Spiel gegen Krefeld

Medienabriss

Wie bereits gestern angeschnitten: Die deutliche Niederlage gegen die Pinguine aus Krefeld brachte den Haie der erfolgreichsten Saisonphase von acht Partien ohne ein punktloses Spiel Ernüchterung.

The Essentials:
- DEL.org - Spielbericht
- Der glatte 6:0-Erfolg der Pinguine bedeutet für die Haie die bislang höchste Saisonniederlage.
- Nur Berlin und Düsseldorf lockten in dieser Saison mehr Fans in den Krefelder KönigPALAST.
- Die Einwechslung Robert Müllers bescherte diesem seinen zweiten Einsatz in dieser DEL-Saison.
- Danijel Kovacic im Krefelder Tor gelang auf Anhieb, was Frank Doyle in dieser Saison bisher verwehrt blieb: Er bliebt ohne Gegentreffer.

Ein Video zum Spiel liefert Spox.de, geht allerdings ausschließlich auf die Einwechselung Müllers ein und lässt beide Torhüter zu Wort kommen.

Bilder zum Spiel liefert WZ-Newsline.de und Dogdocs Eishockeyblog.

Wie gewohnt liefert Haie.de einen offiziellen Spielbericht, Krefeld-Pinguine.de verzichtet hierauf.

Für den Kölner Stadtanzeiger sah Morten Sams “tatenlose Haie chancenlos” und liefert neben einem kurz umrissenen Spielbericht ein paar Stimmen zum Spiel - und die Information, dass die Haie grippegeschwächt in die Partie gegangen waren.

Stefan Schaffner vom Express rückt den emotionalen Höhepunkt des Abends - die Einwechslung Müllers - in den Mittelpunkt seines Artikels; lässt darüber hinaus Gogulla als Stürmer selbstkritisch zu Wort kommen:

„Was sollen die denn machen, wenn wir nach vorne abhauen und die hinten im Stich lassen? Was wir hier heute abgeliefert haben, war rein gar nichts!“

Abseits des blanken Spielgeschehens liefert der Spielbericht auf Hockeyweb.de einige weitere Informationen rund um die Partie.

“Äußerst harm- und zahnlose Haie” sah Heribert Schmitt für die Westdeutsche Zeitung und benutzt auch im weiteren Verlauf des Artikels starke Worte. So “dominierten” die Krefelder die Haie, die lediglich “ein etwas besserer Trainingspartner” gewesen seien.

Nicht weniger hart geht Johann Farmer für die Bild-Köln mit den Haien ins Gericht, sah ein “neues Haie-Debakel”.

November 23, 2008

Licht und Schatten

“Aufschwung beim KEC hält an” titelte der KSTA nach dem 6:5 n.V.-Sieg über die DEG Metrostars, doch eben dieser Aufschwung erhielt am heutigen Abend einen Dämpfer. 0:6 unterlagen die Mannen von Cheftrainer Clayton Beddoes den Krefeld Pinguinen - die bisher höchste Niederlage der Saison.

Wo dunkelster Schatten ist, da ist in dieser Saison auch hellstes Licht zu finden. Während in der Haie-Sportsbar einige Dutzend Fans der Premiere-Liveübertragung folgten, fochten auf dem Eis der KölnArena 2 die Kleinschüler - ich hoffe, ich liege hier richtig ;) - der Haie ihr Derby gegen den Rivalen aus Düsseldorf aus. Die langen Mienen in der Sportsbar konnten durch die souveräne Partie der kleinen Haie aufgeheitert werden und manch einer tauschte seinen Platz in der Sportsbar gegen einen an der Eisfläche ein.

Sie lauschten den Worten ihres Trainers, trafen, jubelten und siegten überlegen: Die kleinen Haie des KEC im Derby gegen die DEG.

Nicht nur der 14:0-Sieg auf dem heimischen Eis der KölnArena 2, auch der bereits am Mittag errungene 5:2-Sieg des DNL-Teams des KEC beim EC Bad Tölz konnte bejubelt werden. Für den Tabellenzweiten der DNL war es bereits der zweite Sieg an diesem Wochenende: Am gestrigen Samstag siegte das Team beim gastgebenden SC Riessersee mit 3:2 n.V. und trat somit mit der Wochenendausbeute von fünf Punkten im Gepäck die Heimreise nach Köln an.

Oktober 5, 2008

DEL-Niederlage gegen Krefeld, DNL-Team dominiert

Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage kaum sein: Während das Profi-Team der Kölner Haie im Spiel gegen den DEL-Tabellenführer aus Krefeld eine empfindliche 1:6-Klatsche einstecken musste, eilte das DNL-Team von Sieg zu Sieg.

Spielberichte zum Spiel gegen die Pinguine liefern neben Haie.de, Krefeld-Pinguine.de auch zahlreiche Zeitungen. Christian Oeynhausen beschreibt für den Kölner Stadtanzeiger ein “Debakel für zahnlose Haie“, Dirk Mesch findet für die Kölnische Rundschau trotz nüchternem Titel (”Haie verlieren gegen Krefeld“) ebenso deutliche Worte, wie naturgemäß auch die Boulevard-Presse. Ulrich Bauer findet für die BILD die Haie “nur noch peinlich“, Uwe Bödeker spricht von der “nächsten Alarmstufe“.

Die Person Clayton Beddoes und seine Position als neuer Cheftrainer der Kölner Haie wird vom Express in ins Zentrum gerückt. Zum einen wird berichtet, dass Beddoes “Nachhilfe” bei dem NHL-Partner Anaheim nehmen soll - ein Thema, welches bereits in der vergangenen Saison als “Fortbildung” für Doug Mason angedacht war und nun eine gedankliche Neuauflage erhielt.

In einer Art “Wort zum Sonntag” zieht Uwe Bödeker in einem mit einem flachen Wortspiel (”Kölner Eis Chaos“) betitelten Artikel ein Fazit der momentanen Situation.

Wesentlich erfolgreicher agierte das DNL-Team des KEC in der höchsten Nachwuchsliga des deutschen Eishockey. Beide Partien des Wochenendes gingen mit 5:2 an die gastgebenden Haie. Sowohl im Duell gegen das Team des SC Riessersee, als auch im Duell mit dem EC Bad Tölz zeigte die Mannschaft, warum sie zu Recht auf Platz eins der aktuellen Tabelle liegt und es auf fünf Spieler in der Top 10 der Topscorer bringt.