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Januar 24, 2009

Auswärtsspiel: Hamburg, Düsseldorf, Augsburg

Aus finanzieller Sicht dürfte Boris Capla, Manager der Hamburg Freezers, das letzte Gastspiel der Kölner Haie in Hamburg in schlechter Erinnerung haben: Gerade einmal 5,153 Zuschauer, fast 2000 weniger als zu diesem Zeitpunkt in Hamburg üblich, wollten das Spiel am 07.10.2008 in der Color Line Arena sehen.

Am 09.01.2009 war es dann wieder soweit und neben den TV-Zuschauern des live übertragenden Senders Eurosport strömten die Zuschauer wieder: 9,369 Hamburger und Kölner Fans füllte die Arena beachtlich.

07.10.2008, Hamburg Freezers - Kölner Haie
9,369 Zuschauer / Schnitt: 7,677 | + 1962

“Derby-Kracher: Haie reißen DEG raus”, so titelte Otto Krause für den Express und meinte wiederum die Zuschauerzahl. Nach bisher finanziell enttäuschender Saison (”„Die Zeiten sind nicht rosig”, sagt Schmellenkamp, nachdem zuletzt gegen Traditionsklub Augsburg am vergangenen Freitagabend bescheidene 5022 Fans anwesend waren. „Da kommt manchmal auch schon die Frage hoch, wie lange wir uns noch Eishockey im Dome auf diesem Level werden leisten können.”) werden die 12,765 Zuschauer des Abends in Düsseldorf mit Freude registriert worden sein.

18.01.2009, DEG MetroStars - Kölner Haie
12,765 Zuschauer / Schnitt 6,107 | + 6658

Den ersten Sieg im Curt-Frenzel-Stadion zu Augsburg seit einer gefühlten Ewigkeit konnten die Haie am gestrigen Freitag verbuchen. 4,508 Zuschauer sahen den 5:2-Sieg der Haie, bei welchem der einst beim Augsburger EV spielende Jerome Flaake das Siegtor zum 3:2 erzielte.

23.01.2009, Augsburger Panther - Kölner Haie
4,508 Zuschauer / Schnitt 3,630 | + 878

Fazit: Zu diesem Zeitpunkt der Saison haben die Kölner Haie in 20 Auswärtsspielen 15 mal für mehr Zuschauer als im jeweiligen Durchschnitt gesorgt, 5 mal war dies nicht der Fall. Insgesamt sorgten die Haie gegenüber dem aktuellen (unbereinigten = inkl. der Partien gegen den KEC) Durchschnitt ligaweit für + 17,057 Zuschauer.

Januar 9, 2009

Eurosport und die offenen Türen

Ein Free-TV Sender überträgt DEL-Eishockey und die Begeisterung darüber wird nur dadurch getrübt, dass es bei den Protagonisten mit den Kölner Haien und den gastgebenden Hamburg Freezers um zwei Teams handelt, die zur Zeit sicherlich alles andere als begeisterndes Eishockey spielen.

Festzuhalten ist: Nach dem Versuch des Regionalsender Center.tv, der eine Partie zwischen den Haien und den Metrostars aus Düsseldorf regional ausstrahlte und die Netz-User außen vor lassen musste und den knappen Spielzusammenfassungen, die der öffentlich rechtliche WDR zu den letzten Playoffs zu später Stunde sendete (z.B. 00:10 - 00:25 Uhr), ist dies eine nächste Stufe für die DEL. Live, im Free-TV und nicht im Spartensender Eurosport 2, sondern im “Hauptsender” Eurosport zu empfangen.

Weiter ist indes die 2. Bundesliga, welche nicht nur in Regionalsendern ins Netz gestreamt wird, sondern auch in einem Magazin auf DSF vertreten ist.

Wie verhalten sich nun die Fans, die, zumindest in NRW, in der Vergangenheit mit einem offenen Brief an die WDR um Sendezeit für ihren Lieblingssport baten?

Nun, das Spiel findet in Hamburg statt und somit sind es vor allem die Hamburger Fans, die sich diese Frage stellten (siehe Freezers-Fanforum.de). Doch nicht nur in Hamburg machen sie Fans Gedanken: In Köln sucht man den direkten Weg und bestürmt die Eurosport-Redaktion mit eMails.

Wie sehr nicht nur die Fans, sondern auch die Verantwortlichen nach Eishockey im Free-TV lechzen wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Vereinsführung der Freezers eingreift. Hockeyweb.de berichtet:

Aber die AEG wäre nicht das professionelle Unterhaltungsunternehmen und Capla wäre nicht Capla, wenn man diesem Risiko der öffentlichen Blamage tatenlos entgegen sehen würde. Der bei den Freezers angestellte Fanbeauftrage Maik Behnk ist eifrig dabei, die Truppen für Freitag zu ordnen. Er lässt einen offenen Brief unter den Fans verteilen, in dem er darum bittet, den Protest für diesen Abend doch bitte einmal ruhen zu lassen und für das Köln-Spiel auf heile Welt zu machen. Und da er an den Erfolg seines Appells selber nicht zu glauben scheint, ist er auch hinter den Kulissen tätig geworden. Zitat: „Aus diesem Grunde wird es eine Choreo geben. Es wird nach der Einlauf-Show (wenn das Licht wieder an geht) ein Transparent mit der Aufschrift „WILLKOMMEN EURO-SPORT“ hochgehalten und 1500 A4 Zettel mit einem „Daumen nach oben“.

Eurosport rennt hier offene Türen ein und es ist durchaus wichtig, dass sie dies merken. Da die Möglichkeiten der Quotenermittlung eng gesteckt sind, halte ich den direkten Kontakt für ein gutes Mittel. Die Kontakt-Adressen findet ihr hier.

Oktober 12, 2008

Niederlagen für das DEL-Team, Gerüchte um Ciernik, Robert Müller und Sören Sturm im Training, DNL-Team das Maß aller Dinge, Kühnhackl mischt die 2. Bundesliga auf

Auch in der vergangenen Woche waren die Haie-Fans wieder einmal sowohl mit überaus positiven, wie auch mit überaus negativen Szenarien konfrontiert.

Wenig Freude bereitet den Haie-Fans in diesen Tagen das Profi-Team der Haie. Auch in Hamburg konnten die Kölner nicht gewinnen, konnten jedoch durch wenigstens phasenweise starke Spielweise immerhin mehrfach Rückstände ausgleichen und durch das Erreichen des Penaltyschießen immerhin einen Punkt mitnehmen. Neben Haie.de und Hamburg-Freezers.de berichten im Blätterwald Frederik Arens für den Express, die Eishockeynews, Ralf Schmitt und Alex von Kuczkowski für die Bild-Hamburg, Hockeyweb.de, der Kölner Stadtanzeiger und die Hamburger Morgenpost.

Vor dem Spiel gegen die Straubing Tigers, die aus Gründen eines Stadionbrandes sowohl ihr Training, als auch ihre Heimspiele in der Donau-Arena in Regensburg austragen müssen, sah Ulrich Bauer für die Bild-Köln bereits die “Letzte Chance für Beddoes“, während Thomas Eichin im Kölner Stadtanzeiger den Durchschnittswert der unter Beddoes errungenen Punkte pro Spiel lobte. Wie in Köln, so ist man auch in Straubing überaus unzufrieden mit dem Saisonstart. Dementsprechend forderte Tigers-Coach Bob Manno auf Hockeyweb.de “Charakter” seines Teams ein. Immerhin erstaunlich: Gegen Köln erhielt der Nummer 1 Kepper der Tigers, Mike Bales, eine Pause, im Kasten gegen die Haie sollte Backup Markus Janka den Vorzug erhalten. In der momentanen Situation mindestens ebenso erstaunlich ein Artikel im Express, gemäß welchem Trygg und Julien zur Ablenkung eine Motorrad-Tour mit Haie-Fans unternahmen.

Das Spiel gegen die Tigers sollte für die Haie Rückschläge auf verschiedenen Ebenen bereithalten. In seinem Statement auf der Pressekonferenz nach der Partie sagte Haie-Cheftrainer Beddoes, dass die Partie in den ersten zehn Minuten verloren wurde. Er könne nicht verstehen, dass sein Team, obwohl man sich über Tage auf eine schnelle, aggressive Spielweise der Straubinger vorbereitet habe, so schlecht in die Partie startete. Tatsächlich zeigten sich die Haie wieder einmal beeindruckt von der aggressiven Spielweise des Gegners, der bereits nach sechs Minuten mit zwei Toren führte. Mit diesem Vorsprung im Rücken zogen die Tigers ein Forechecking auf, welches die Haie zu zahlreichen Fehlern zwang. Eine zu diesem Zeitpunkt unerwartete Wendung nahm die Partie, als die Haie durch einen Doppelschlag in der 14. Spielminute unverhofft zurück in die Partie fanden. Basierte der Anschluss zu einem Großteil auf einen Schlagschuss von Trygg, welcher noch von Marcel Müller im Slot abgefälscht worden war, so zeigte Johnson mit einem schönen Tor in den Winkel wozu er in der Lage sein kann.

Als ein weiterer Rückschlag muss die Verletzung von Bryan Adams gewertet werden, der sich bei einem harten Check des Tigers Wade Skolney eine Platzwunde an der Stirn zuzog, mit mehreren Stichen genäht werden musste und am Spiel nicht mehr teilnahm.

Positiv hingegen, dass die Haie die durch einen unnötigen Stockschlag des Tiger Florian Schnitzer zusätzlich provozierte 5:3-Überzahl erstmals seit mehreren Spielen die Führung in einer Partie übernehmen konnten.

Die Zuversicht in der zweiten Drittelpause war groß, umso enttäuschter muss man sich darüber äußern, dass die Haie die Partie im dritten Drittel selbst aus der Hand gaben. In den ersten Minuten des Drittels konnten die Tigers, noch immer in Unterzahl, einen Pass von Ullmann abfangen, den Konter fahren und ausgleichen. Nachdem die Tigers knapp fünf Minuten später in doppelter Überzahl erneut in Führung gehen konnten, standen die Haie wieder einmal mit leeren Hängen da. Weil man im Angriffsspiel selbst beste Möglichkeiten ausließ (Piros), konnte auch die Herausnahme des Torhüters (Doyle) keinen Ertrag bringen.

Neben dem offiziellen Spielbericht auf Haie.de äußerte sich auch das Straubinger Tagblatt, Johann Farmer für die Bild-Köln, der Express und Hockeyweb.de.

Sein Name wird von der Presse immer wieder im Bezug auf die aktuelle Krise der Haie genannt: Ivan Ciernik, wie berichtet in der KHL alles andere als erfolgreich, soll laut Uwe Bödeker, Otto Krause und Stefan Schaffner für den Express Gegenstand von Verhandlungen um eine Rückkehr nach Köln sein.

Da die Rückkehr meiner Reisegruppe aus Regensburg am gestrigen Samstag in Deutz zufällig auf die Trainingszeit der Profis fiel, ließen wir uns die Gelegenheit auf einen Besuch nicht nehmen. Neu für mich: Neben Robert Müller, der regulär mit dem Team trainierte (freiwilliges Training), war auch Sören Sturm bei einem Sondertraining mit Andy Lupzig anzutreffen. Sorm fällt mit einer Fingerverletzung mehrere Wochen aus und steht den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven somit nicht zur Verfügung.

Als Tabellenführer reiste das DNL-Team des KEC am gestrigen Samstag nach Düsseldorf um in dem Eisstadion an der Brehmstraße das rheinische Derby gegen die DEG zu bestreiten und das tat sie wieder einmal sehr erfolgreich. Mit 7:1 konnte das Jugendteam des ewigen Rivalen besiegt und dank der Schützenhilfe aus Landshut erstmals auch nach bereinigter Tabelle die Position des DNL-Spitzenreiters behaupten und ausbauen. Behaupten konnte auch Norman Hauner (drei Tore, einen Assist) seinen Spitzenplatz der Topscorerliste, in derer Top 10 sich inzwischen vier Haie tummeln, was sich letztlich auch in der Statistik ausdrückt: Der KEC hat sowohl die meisten Tore, als auch die wenigsten Gegentore aller DNL-Teams kassiert.

Ebenfalls überaus erfolgreich ist zur Zeit der Sohn des Ex-Meisterhai Erich Kühnhackl: Wie sein berühmter Vater mit der Rückennummer 14 ausgestattet spielt Tom Kühnhackl im Alter von 16 Jahren bei den Landshut Cannibals in der 2. Bundesliga und hat inzwischen in acht Spielen sechs Punkte (drei Tore, drei Assists) gesammelt. Eine Story, die ihm besondere Betrachtung der Eishockeynews (Print), als auch Bild.de einbrachte.

Oktober 7, 2008

Vor dem Spiel gegen Hamburg, Vereinsführung droht den Spielern, Robert Müller gibt erste Interviews

Am heutigen Dienstag Abend treffen die Kölner Haie zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Hamburg Freezers, die in ihrem Vorbericht auf Hamburg-Freezers.de zur “Haifischjagd” rufen; Haie.de gibt in einem kurzen Statement aktuelle Informationen zur Verletztensituation (Renz gegen Hamburg gesperrt, Müller pausiert, Lüdemann und McLlwain wieder mit an Bord). “Deutliche Worte“, so Uwe Bödeker, findet Peppi Heiß in seiner Analyse der momentanen Situation im Express, “Führungskraft” vermisst Dirk Mesch für die Kölnische Rundschau und zitiert Pauels, der “Hicks- oder Schlegel-Typen” im Team vermisst. Christian Oeynhausen sieht für den Kölner Stadtanzeiger die Haie bereits “uneinholbar hinten“, die Bild-Köln vermutet “keinen Plan B“. Ralf Schmitt war für die Bild-Hamburg mit Peter Sarno in der Hamburger Haifischbar und sieht Parallelen zwischen dem Saisonstart der Haie und dem Sarnos, während das Hamburger Abendblatt vor dem Spiel gegen die Haie in Karalahti einen sicheren Halt in der Defensive ausmacht. Vor eine neue Situation stellt die Tabellensituation der Haie auch die Macher der Freezers: Nur 4200 Karten wurden gemäß Mopo für das Spiel bisher verkauft - waren die Haie doch bisher stets einer der Zuschauermagneten der Liga.

Der schwächste Saisonstart in der Geschichte der Haie könnte zu weiteren personellen Konsequenzen jenseits des bereits ausgetauschten Headcoach-Posten führen. Sowohl Thomas Eichin im Express, als auch Rodion Pauels im Kölner Stadtanzeiger drohen “in Abstimmung miteinander” unwilligen Spielern mit dem Rauswurf.

Nachdem Robert Müller bereits vor einigen Tagen eine erste lockere Trainingseinheit auf dem Eis absolviert hat, wandte er sich nun an die Presse in Form von Bild, Express und Eishockeynews und sprach über seine zweite Operation und seinen momentanen Gesundheitszustand.

Oktober 1, 2008

Überblick: Was in den letzten zwei Wochen geschah

Hier ein Kurzüberblick über die Geschehnisse des Zeitraums zwischen dem 15.09. und dem 25.09.2008.

Kölner Haie

Fr. 19.09.2008, Kölner Haie - Hamburg Freezers: 1:2
Vorberichte lieferte die Mopo, die Kölnische Rundschau, der Express, der Kölner Stadtanzeiger, die Bild zum ersten und zum Zweiten, sowie Hamburg-Freezers.de.
Spielberichte fanden sich auf Haie.de, Hamburg-Freezers.de, auf Express.de zum ersten und zum Zweiten, Hockeyweb.de, der Kölner Stadtanzeiger und die Bild.

Videomaterial sind im NetCologne FanTV und auf DEL-TV einsehbar.

So. 21.09.2008, Sinupret Ice Tigers - Kölner Haie: 5:2
Einen Vorbericht lieferte nur die Bild, die bei einer weiteren Niederlage die Ablösung von Doug Mason prognostizierte. Spielberichte und Berichte über die nach der Niederlage vollzogene Trennung der Kölner Haie von Mason lieferten Haie.de, Icetigers.de, Hockeyweb.de, NN-Online.de, der Express zum ersten und zum Zweiten, die Bild zum ersten und zum Zweiten, der Kölner Stadtanzeiger. Die Entlassung wurde dann auch offiziell bekannt gegeben, weiter beschäftigte sich die Kölnische Rundschau - auch in einem Kommentar -, sowie der Kölner Stadtanzeiger mit einem Kommentar gesondert dem Thema.

Fr. 26.09.2008, Frankfurt Lions - Kölner Haie: 1:3
Im ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer Clayton Beddoes konten die Haie nun endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Einen Vorbericht zur Partie publizierte Haie.de, die Bild zum ersten, zum Zweiten und zum Dritten, die Eishockeynews, FR-Online.de, die Kölnische Rundschau, Hockeyweb.de und der Express.

Spielberichte lieferte Haie.de, Hockeyweb.de, die Bild und FNP.de.

Di. 30.09.2008, Kölner Haie - Hannover Scorpions: 4:0
Vorberichte lieferte die HAZ, die Bild, die Eishockeynews, HannoverScorpions.de und Haie.de. Der Express geht in seiner Vorberichterstattung primär auf die Person Clayton Beddoes ein.

Spielberichte zum 4:0 Sieg liefert Haie.de, HannoverScorpions.de, die Bild, der Express, Hockeyweb.de und der Kölner Stadtanzeiger.

Bilder vom Spiel, sowie die Pressekonferenz finden sich im NetCologne Fan-TV und auf DEL-TV.

KEC

Nicht nur die Profis des KEC haben gespielt, auch die Jugendteams waren aktiv. Das DNL Team muss zwei Niederlagen gegen die Eisbären Juniors Berlin einstecken und sackten einige Plätze in der Tabelle ab. Durch zwei überzeugende Siege am vergangenen Wochenende gegen Landshut und Rosenheim fanden die Junghaie jedoch wieder zurück in die Spur, erreichten wieder Platz zwei der Tabelle hinter Heilbronn/Mannheim.

Bereits am heutigen Abend haben die DNL-Cracks des KEC in der Partie gegen den Tabellenletzten aus Krefeld einen weiteren Schritt nach vorne zu tun.