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Juli 5, 2009

Notizen: Gerücht um Steinhauer, Pay-TV, Free-TV, Untereiswerbung

Gerücht: Nach der gescheiterten Kooperation mit Duisburg müssen die Kölner Haie ihre Förderlizenzspieler quer über die Republik verteilen (siehe z.B. Sören Sturm/Bremerhaven). Nun soll das der DNL entwachsene Talent Dennis Steinhauer eine Förderlizenz für die Schwenninger Wild Wings erhalten - und kehrt somit wieder an seinen Geburtsort und seinen Stammverein, in welchem er zum U 17 Nationalspieler reifte, zurück.

Pay-TV: “Premiere” war einmal, seit wenigen Stunden ersetzt “Sky” den Pay-TV Sender. Informationen über die neuen Paketstrukturen findet ihr hier, die deutsche Website des “Premiere-Ersatzes” findet ihr hier.

Free-TV / Untereiswerbung: Wie die “NRZ” berichtet, sollen in der kommenden Saison neben rund 60 Spielen auf o.g. “Sky” fünf Spiele im Free-TV gezeigt werden.

Die DEL hatte mit dem Deutschen Sport-Fernsehen (DSF) geliebäugelt, das aber in finanziellen Schwierigkeiten scheint. Möglich ist, dass sich Eurosport engagiert. Vergangene Saison hatten die Pariser mit Eishockey-Übertragungen aus der DEL (2 Spiele) und der Champions League einen Erfolg zu verzeichnen.

Weiter berichtet die “NRZ” von Untereiswerbung, welche in allen DEL-Stadien mit dem Logo für die WM 2010 in Deutschland werben soll.

Februar 20, 2009

Vom Grundproblem der TV-Präsenz

Als die Partie der Hamburg Freezers gegen die Kölner Haie am 09.01. gespielt und Geschichte war, stand nicht die 2:3-Niederlage aus Sicht des KEC, sondern die gelungene Liveübertragung der Partie im Free-TV im Fokus des Interesses. “Offene Türen” wurden damals eingerannt und auch die Quote stimmte. Auch die zweite Übertragung durch Eurosport, die Partie der Adler Mannheim gegen die Hannover Scorpions sorgte bei allen Verantwortlichen für eine positives Echo. Den Wert der Übertragung beschrieb Marco Stichnoth, Geschäftsführer Hannover Scorpions, so: „Durch diese weitere Live-Übertragung bei Eurosport präsentieren wir uns abermals einer breiteren Öffentlichkeit und stärken dadurch die ganze Liga.“

Eine weitere Übertragung scheiterte nun in dieser Woche an der Absage der Metrostars aus Düsseldorf. Wie die Eishockeynews online berichtete, waren finanzielle Gründe ausschlaggebend:

Von den rund 30.000 Euro Produktionskosten hätte die Liga sowie der Gast aus Mannheim ein Teil übernommen, die Hauptlast hätten aber die Metro Stars tragen müssen. Die haben nun „dankend“ abgelehnt.

Der Artikel endet mit der Aussage: “Die jetzige Absage von Seiten der Düsseldorfer ist also auch ein Schlag ins Gesicht aller Eishockey-Fans.” Dies kann man so sehen. Man kann aber auch eine andere Position beziehen. Denn: An dieser Stelle bricht ein Grundproblem des DEL-Eishockey auf: Die Übertragung der Sportart im TV und die Frage, welche Möglichkeiten und Entscheidungsspielräume bleiben.

Werfen wir einen vergleichenden Blick in das Rund der großen Mannschaftssportarten und ihre TV-Präsenz. Über allem schwebt der Fußball, der es geschafft hat, selbst seine dritte Liga - und somit Vereinen wie dem SV Sandhausen, VfR Aalen oder Jahn Regensburg - sowohl in der Samstäglichen Sportschau, wie auch in den dritten Programmen zu platzieren. Hierfür erhalten die Vereine von den Öffentlich Rechtlichen Sendern bislang 600.000 €, ab kommender Saison 800.000 € - und wenn es nach dem Willen von DFB-Direktor Helmut Sandrock geht, in Zukunft 1.000.000 € pro Saison und Club.

Eine Million Euro erzielt die Handball Bundesliga (HBL) bereits seit 2006 in einem Mix aus Free- und Pay-TV - jedoch als Liga und nicht pro Club. Dafür werden rund 170 Spiele durch verschiedene Anbieter für das TV aufbereitet. Ein Linktipp am Rande: Die Website http://www.handballimfernsehen.de widmet sich ausschließlich diesem Thema und bietet unter anderem eine Darstellung des o.g. Vertrages.

Freute sich die Basketball-Bundesliga (BBL) 2003 noch über den Vertrag mit dem DSF, welcher über einen Zeitraum von zwei Jahren die Liveübertragung von Spielen garantierte, war bereits nach einem Jahr klar, dass das DSF aussteigen würde - die Quoten waren einfach zu schlecht. Zudem sorgte der Abgang der Ligensponsoren s.Oliver und der Deutschen Bahn für weitere Probleme. Zwischen den Zeilen war nun zu lesen, dass die Finanzierung der Übertragungen, welche offensichtlich zum Teil von der BBL getragen wurden, mit dem Abgang der Sponsoren schwierig wurde. So berichtete das Handelsblatt:

Der Hauptsponsor und sein Geld waren Teil des Eckdaten-Vertrages zwischen BBL und DSF. Als die Liga den Hauptsponsor nicht wie vereinbart bis zum 1. Oktober mitbringen konnte, musste neu verhandelt werden. “Es war nicht einfach”, sagt DSF-Kommunikationsleiter Jörg Krause, “aber wir haben einen Weg gefunden, die Übertragungen zu sichern.”

Es sind verschiedene Wege und Philosophien, die sich die einzelnen Sportarten gesucht haben. Es bleibt festzustellen, dass der Eishockeysport auf DEL-Ebene durch die Partnerschaft mit Premiere mehr Geld verdient, als jede der anderen genannten Sportarten, natürlich abgesehen von der 3. Fußball-Liga: Rund 200.000 € erhält jeder DEL-Club pro Saison als Erlös aus dem TV-Vertrag mit Premiere. Gleichzeitig impliziert dieser positive Punkt aber auch eine negative Komponente: Es liegt in der Natur der Sache, dass durch die Selbstbeschränkung auf das Pay-TV weniger sponsorenrelevante Blickkontakte produziert werden, als bei einer Darstellung im Free-TV. Das Beispiel des Basketballs, wie auch der aktuelle Fall rund um die Metrostars, zeigt jedoch, dass ohne eine Investition keine breite Free-TV-Präsens zu erhalten ist. Keine breite Free-TV-Präsens, denn vertreten ist das DEL-Eishockey im Free-TV durchaus: In kurzen Clips, meist in Magazinen wie dem Morgenmagazin. Eine Ausweitung stünde den Öffentlich Rechtlichen Sendern frei, weiter genutzt wurden die erworbenen Rechte bislang freilich nicht. Auf der anderen Seite steht nun der Sender Eurosport, der eine Beteiligung an den Produktionskosten erwartet.

Angesichts der bereits geleisteten Übertragungen und den unterschiedlichen Vorgehensweisen der Clubs muss sich die DEL nun eine grundlegende Fragen stellen und eine Philosophie entwickeln: Die Frage ist, ob man für die Liveübertragung von Spielen durch Free-TV-Sender Geld bezahlen möchte. Die zunächst paradox anmutende Situation hätte immerhin den Vorteil, dass Interessierte geworben und Sponsoren Blickkontakte geboten werden könnten. Darauf aufbauend ist eine zweite Frage denkbar: Lohnt sich ein solches Engagement in einer Kosten/Nutzen-Rechnung? Anders gesagt: Kann durch die Präsenz im Free-TV ein so deutliches Plus auf z.B. dem Sponsoren-Sektor erwirtschaftet werden, dass sich die Investition lohnt?

Wenn man davon ausgeht, dass man zum einen auf die durch Premiere garantierten (vielen) Livespiele und deren Vergütung nicht verzichten möchte, zum anderen die Option von (ausgewählten) Spielen im Free-TV offen halte möchte, sind verschiedene Szenarien denkbar:

1) Es bleibt wie es ist: Manche Vereine können die Beteiligung an den Produktionskosten zahlen, andere nicht.

2) Die Vereine der Liga begreifen die Livespiele als Werbung für die gesamte Liga und finanzieren einen Pool, aus welchem solche Übertragungen finanziert werden.

3) Die DEL findet einen Sponsor, der diesen Pool finanziert.

Sowohl für 2), als auch für 3) stellt sich die Frage, ob, wie und durch wen die Spielpaarungen festgelegt werden sollen. Ein Sender würde tendenziell wohl die Teams aufstellen, die die beste Quote versprechen. Als direkte Folge könnten sich andere Teams benachteiligt fühlen und den Sinn ihrer Mitfinanzierung in Frage stellen.

Die Weigerung der Metrostars ist ein guter Anlass, den Schwebezustand der bisherigen Eurosport-Übertragungen zu überdenken und sich in der Liga auf eine Vorgehensweise festzulegen. Erfolgt dies nicht, ist negative Presse, wie im aktuellen Fall, nicht zu vermeiden.

Januar 28, 2009

Notizen: Wechselangebote, genesener Mauch, Marcel Müller, Tripcke, Eurosport

Wechselangebote: Die Saison neigt sich für den KEC dem Ende entgegen und es geschieht etwas, was man sonst nur aus der Ferne bei Teams der unteren Tabellenregionen beobachten konnte: Spieler, deren Teams die Playoffs nicht erreichen werden, suchen sich Arbeit. So berichtet Alexander Brandt für den Bonner General Anzeiger:

Vor dem Spiel bestätigte Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin, dass es Angebote aus der Schweiz für Kölner Spieler gäbe. Diese könnten sofort wechseln, um dort Play-offs zu spielen, was für die Haie in der DEL nur noch theoretisch möglich ist. Die Kölner wollten derartige Anliegen allerdings erst einmal ablehnen, weil sie noch Hoffnung haben.

Konkreter wird Christiane Mitatselis in ihrem Artikel für den Kölner Stadtanzeiger “Fluchtversuche bei den Haien”, wenn sie berichtet, dass

viele Spieler des Tabellen-Vorletzten (..) mit dem Kapitel Köln bereits abgeschlossen [haben] und (..) nur noch weg [wollen]. Manager Rodion Pauels berichtet, dass etliche Profis um sofortige Freigabe aus ihren Verträgen gebeten haben, da sie bei Klubs ausländischer Ligen noch für die Playoffs anheuern wollen. Die Wechselfrist endet am 31. Januar, Pauels gab keinen Akteur frei.

Genesener Mauch: Nachdem sich der Haie-Förderlizenzspieler Christopher Mauch langfristig verletzt hatte und dem Kooperationspartner aus Herne nicht zur Verfügung stand, ist er inzwischen wieder genesen, in das Mannschaftstraining eingestiegen und hat auch bereits wieder Spiele absolviert.

Marcel Müller: Worüber schreiben, wenn die Haie in einer schweren Krise sind, man aber “positiven Journalismus” betreiben möchte? Die “Top Köln” hat in ihrer Ausgabe zum Karneval 2009 nach dem Positiven gesucht und Marcel Müller gefunden. Er gibt im Rahmen eines Portraits einige Statemants zu seinem Vater, seinem Bruder, seiner Ausbildung in dem Mannheimer Spielerinternat und seiner Ausbildung abseits des Eises ab. Durchaus lesenswert. ;)

Gernot Tripcke: Im Vorfeld der Partie Krefeld - Iserlohn hat DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke zum Pressetalk gebeten. Einige Passagen seiner Ausführungen, welche das Eishockey Magazin online gestellt hat, sind auch für Haie-Fans besonders interessant.

So äußerte sich Tripcke zur aktuellen Diskussion um das Engagement des Haie-Gesellschafter Göttschs mit den Worten:

„Es gibt keine konkreten Sorgen um Köln, aber die Probleme sind uns natürlich auch bekannt. Es ist verständlich, wenn Kölns Hauptgesellschafter Göttsch die finanzielle Lücke nicht stopfen will. Mit seinem Unternehmen hat er im Moment genug wichtige Dinge zu tun.“

Diese Aussage birgt nicht viel Neues, spannender ist da seine Aussage über die Quoten der Live-Übertragungen von Eurosport:

Durchaus zufrieden äußerte sich der DEL-Geschäftsführer über die Zusammenarbeit mit dem TV Sender Eurosport. So habe es nach der ersten DEL-Übertragung eine positive Resonanz gegeben. Die Einschaltquoten und der Marktanteil seien für den Sender überdurchschnittlich gut gewesen. Von Seiten der DEL habe man bewusst auf eine qualitativ hochwertige Übertragung gesetzt. Eine Übertragung mit nur zwei Kameras, wie man sie von so manchen Spartensendern aus der Vergangenheit kenne, sei nicht in Frage gekommen. Tripcke hofft auf eine längerfristige Zusammenarbeit mit Eurosport. Zudem sei der Sender auch nah dran an einer Fortsetzung der Übertragungen aus der Champions League. Zugleich fand er auch nochmals lobende Worte für TV-Partner Premiere, der im Pay-TV die Ligaspiele wöchentlich überträgt.

Januar 22, 2009

Notizen

Nachdem die Uni und das Geld verdienen mal wieder ihren zeitlichen Tribut gefordert hat, geht es jetzt wieder los. Und es hat sich ja auch eine Menge angestaut, in den letzten Tagen. Auf gehts! ;)

Dave McLlwain: In seinem vielleicht letzten DEL All-Star-Game ist Dave McLlwain zum Kapitän des Teams berufen worden. McLlwain sagt dazu auf DEL.org:

„Ich freue mich sehr auf das DEL-ALL-STAR-GAME, aber nicht nur auf das Spiel selbst, auch auf das ganze Rahmenprogramm. Es ist immer wieder schön, in lockerer Atmosphäre Fans und Kollegen zu treffen, mit ihnen zu plaudern und einen schönen Tag zu erleben. Das DEL-ALL-STAR-GAME ist jedes Jahr ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir den Zuschauern eine gute Show bieten werden.“

Jerome Flaake: Für den “Prospect” der Toronto Maple Leafs war das vergangene Derby gegen die MetroStars aus Düsseldorf eine Partie, sich vor den Augen des Leafs-Scout Dallas Eakins zu präsentieren. Eakins nutzt die Gunst der Stunde und beobachtete neben Flaake auch den Düsseldorfer Korbinian Holzer, ebenfalls ein Leafs-Pick.

NHL Midterm Rankings: Wo in den letzten Jahren die Namen von Kai Hospelt, Thomas Greiss, Philip Gogulla, Timo Pielmeier und Jerome Flaake standen, da sind die Haie in dieser Saison nicht vertreten.

Die European Midterm Rankings (Skaters / Goalies) weisen aber doch insgesamt vier deutsche Spieler auf.

Sören Sturm: Wer den Kapitän des einzigen KEC DNL-Meisterteams beim Derby gegen die MetroStars vermisst hat, hat sich nicht etwa verguckt: Sturm hat gemäß Fishtown Pinguins-Teammanager Alfred Prey die freie Wahl zwischen den Einsätzen in Köln und Bremerhaven gehabt:

“Sein Trainer Rupert Meister hat es ihm überlassen, ob er für Köln in der DEL oder für uns spielen möchte. Er hat sich für uns entschieden, weil es ein wichtiges Spiel für uns war und sein Herz für die Pinguins schlägt.”

Seinen Einsatz krönte Sturm mit dem 2:3-Anschlusstreffer, seinem dritten Saisontor und 13 Saisonpunkt.

Haie im TV: Es ist die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte, dennoch scheinen die Haie dem TV doch noch attraktiv genug zu sein. Premiere überträgt bis zum Ende der Saison ein weiteres Spiel der Haie (29.01.09, Kölner Haie - Grizzly Adams Wolfsburg), welche somit acht mal im Pay-TV live zu sehen waren. Hinzu kommt die Liveübertragung der Partie der Hamburg Freezers gegen die Haie auf Eurosport. Ohne nachgerechnet zu haben, findet sich im Düsseldorfer-Fanforum ein Verweis darauf, dass die Haie somit das am häufigsten übertragene Team der Vorrunde sind. Nicht zuvergessen: Das “Red Bulls Salute“-Turnier, welches den Haie-Fans drei weitere Live-Spiele im Regionalsender Center.tv bescherte.

Januar 9, 2009

Eurosport und die offenen Türen

Ein Free-TV Sender überträgt DEL-Eishockey und die Begeisterung darüber wird nur dadurch getrübt, dass es bei den Protagonisten mit den Kölner Haien und den gastgebenden Hamburg Freezers um zwei Teams handelt, die zur Zeit sicherlich alles andere als begeisterndes Eishockey spielen.

Festzuhalten ist: Nach dem Versuch des Regionalsender Center.tv, der eine Partie zwischen den Haien und den Metrostars aus Düsseldorf regional ausstrahlte und die Netz-User außen vor lassen musste und den knappen Spielzusammenfassungen, die der öffentlich rechtliche WDR zu den letzten Playoffs zu später Stunde sendete (z.B. 00:10 - 00:25 Uhr), ist dies eine nächste Stufe für die DEL. Live, im Free-TV und nicht im Spartensender Eurosport 2, sondern im “Hauptsender” Eurosport zu empfangen.

Weiter ist indes die 2. Bundesliga, welche nicht nur in Regionalsendern ins Netz gestreamt wird, sondern auch in einem Magazin auf DSF vertreten ist.

Wie verhalten sich nun die Fans, die, zumindest in NRW, in der Vergangenheit mit einem offenen Brief an die WDR um Sendezeit für ihren Lieblingssport baten?

Nun, das Spiel findet in Hamburg statt und somit sind es vor allem die Hamburger Fans, die sich diese Frage stellten (siehe Freezers-Fanforum.de). Doch nicht nur in Hamburg machen sie Fans Gedanken: In Köln sucht man den direkten Weg und bestürmt die Eurosport-Redaktion mit eMails.

Wie sehr nicht nur die Fans, sondern auch die Verantwortlichen nach Eishockey im Free-TV lechzen wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Vereinsführung der Freezers eingreift. Hockeyweb.de berichtet:

Aber die AEG wäre nicht das professionelle Unterhaltungsunternehmen und Capla wäre nicht Capla, wenn man diesem Risiko der öffentlichen Blamage tatenlos entgegen sehen würde. Der bei den Freezers angestellte Fanbeauftrage Maik Behnk ist eifrig dabei, die Truppen für Freitag zu ordnen. Er lässt einen offenen Brief unter den Fans verteilen, in dem er darum bittet, den Protest für diesen Abend doch bitte einmal ruhen zu lassen und für das Köln-Spiel auf heile Welt zu machen. Und da er an den Erfolg seines Appells selber nicht zu glauben scheint, ist er auch hinter den Kulissen tätig geworden. Zitat: „Aus diesem Grunde wird es eine Choreo geben. Es wird nach der Einlauf-Show (wenn das Licht wieder an geht) ein Transparent mit der Aufschrift „WILLKOMMEN EURO-SPORT“ hochgehalten und 1500 A4 Zettel mit einem „Daumen nach oben“.

Eurosport rennt hier offene Türen ein und es ist durchaus wichtig, dass sie dies merken. Da die Möglichkeiten der Quotenermittlung eng gesteckt sind, halte ich den direkten Kontakt für ein gutes Mittel. Die Kontakt-Adressen findet ihr hier.

Dezember 26, 2008

Notizen am Rande der Bande

In ein paar Stunden beginnt die Partie der Iserlohn Roosters gegen die Kölner Haie. Die Zeit bis zum Eröffnungsbully könnt ihr mit dem Surfen über folgende Links verbringen. ;)

- DerWesten.de fragt die Eishockeyfans nach ihrer Meinung: Wie sollte die DEL aufgebaut sein und wie sollte der Spielmodus aussehen? Mitmachen und weitersagen!

- Chaled Nahar hat für ARD.de die Krise der Kölner Haie entdeckt und stellt eine sporthistorische Zäsur in Aussicht: Erstmals in der Geschichte des deutschen Eishockeys könnten die Haie die Playoffs verpassen. Nahar bedient sich an zahlreichen Zitaten, die in den letzten Wochen durch die diversen Medien geisterten und liefert nichts neues. Beachtenswert ist einzig, dass die Öffentlich Rechtlichen überhaupt berichten - und dann auch noch gleich die historische Dimension erkennen.

- Wie berichtet erhöht Eurosport 2 die Schlagzahl von Eishockeyübertragungen. Wer den Sender nicht zufällig in einem Premiere-Paket oder auf anderen Wegen abonniert hat, dem bietet sich die Möglichkeit eines Monatsabos, mit welchem die Sendungen am PC verfolgt werden können.

- Neben den Eishockeyspielen sollten KEC-Fans bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver auch ein Auge auf die Curling-Wettbewerbe werfen. Uwe Bödeker berichtet für den Express über Stella Heiss, Tochter von Haie-Legende “Peppi” Heiss und ihrem Traum von Olympia.

Dezember 25, 2008

Sendeplan Eurosport 2

Wie berichtet sendet Eurosport über seinen Spartensender Eurosport 2 in diesen Tagen so viel Hockey wie niemals zuvor. Damit der Überblick nicht verloren geht, habe ich hier einen Sendeplan aufgelistet - basierend aus den Daten der Eurosport-Homepage. Aus Haie-Sicht konkret interessant: Die Zusammenfassungen des Spieles Deutschland - Kanada im Rahmen der U-20 WM. Mal gucken, wie sich Jerome Flaake so schlägt. ;)

Fr., 26.12.

15:00 Uhr, Spengler Cup: Dynamo Moskau - HC Davos (live)
20:15 Uhr, Spengler Cup: Team Canada - Energie Karlovy Vary (live)
22:30 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung Dynamo Moskau - HC Davos

Sa., 27.12.2008

11:00 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung Dynamo Moskau - HC Davos
12:30 Uhr, U-20 WM: Zusammenfassung Kanada - Tschechien
15:00 Uhr, Spengler Cup: HC Energie Karlovy Vary - ERC Ingolstadt (live)
20:30 Uhr, Spengler Cup: Team Canada - HC Davos (live)
22:30 Uhr, U-20 WM: Zusammenfassung Kanada - Tschechien

So., 28.12.2008

11:00 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung HC Energie Karlovy Vary - ERC Ingolstadt
12:30 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung Team Canada - HC Davos
15:00 Uhr, Spengler Cup: HC Davos - HC Energie Karlovy Vary (live)
20:15 Uhr, Spengler Cup: ERC Ingolstadt - HC Dynamo Moskau (live)
22:30 Uhr, U-20 WM: Kasachstan - Kanada (live)

Mo., 29.12.2008

11:30 Uhr, U-20 WM: Zusammenfassung Kasachstan - Kanada
14:00 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung ERC Ingolstadt - HC Dynamo Moskau
15:00 Uhr, Spengler Cup: ERC Ingolstadt - Team Canada (live)
20:15 Uhr, Spengler Cup: HC Energie Karlovy Vary - HC Dynamo Moskau (live)
22:30 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung ERC Ingolstadt - Team Canada

Di., 30.12.2008

11:30 Uhr, U-20 WM: Zusammenfassung Deutschland - Kanada
14:00 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung HC Energie Karlovy Vary - HC Dynamo Moskau - HC Dynamo Moskau
15:00 Uhr, Spengler Cup: HC Dynamo Moskau - Team Canada (live)
20:15 Uhr, Spengler Cup: HC Davos - ERC Ingolstadt (live)
22:30 Uhr, U-20 WM: Zusammenfassung Deutschland - Kanada

Mi., 31.12.2008

12:00 Uhr, Spengler Cup: Finale (live)
20:15 Uhr, Spengler Cup: Zusammenfassung Finale

Dezember 17, 2008

Der KEC und die Nationalmannschaft (und das TV)

Es gibt Momente, in denen wird einem die Qualität der deutschen Spieler des KEC besonders deutlich. Die Nominierungen der DEB-Kader gehören sicherlich dazu.

Zum Testspiel gegen die Schweiz am heutigen Abend hat Ex-Hai Uwe Krupp folgenden Kader berufen:

Tor: Dimitri Pätzold (Hannover), Dennis Endras (Augsburg), Robert Müller (Köln)

Abwehr: Michael Bakos (Ingolstadt), Sven Butenschön (Mannheim), Chris Schmidt (Iserlohn), Korbinian Holzer (Düsseldorf), Moritz Müller (Köln), Nikolai Goc, André Reiß (beide Hannover), Petr Macholda (Wolfsburg)

Angriff: Philip Gogulla, Christoph Ullmann (beide Köln), Michael Hackert, Marcus Kink (beide Mannheim), Michael Wolf (Iserlohn), Yannic Seidenberg (Ingolstadt), John Tripp, Richard Mueller (beide Hamburg), Patrick Hager (Krefeld), Kai Hospelt, Sebastian Furchner (beide Wolfsburg), Alexander Weiß (Berlin)

Auf Abruf: Robin Breitbach (Genf/SUI), Benedikt Schopper (Krefeld), Michael Waginger (Ingolstadt), Christoph Melischko (Köln), William Trew (Straubing)

Meine Markierung aktueller oder ehemaliger Haie ist sicherlich sofort ins Auge gesprungen. Unterstreichen muss man aber, dass mit Hospelt, Ullmann, Gogulla, Pätzold und Moritz Müller gleich fünf Spieler im Kader stehen, die zumindest phasenweise in der Nachwuchsabteilung des KEC ausgebildet wurden - und möchte zudem, wie immer, gerne auf den Kölner Uwe Krupp hinweisen. ;) Andere wurden in jungen Jahren in der Profimannschaft der Haie aufgestellt und so in das Profieishockey geleitet. Manch ein Leser dieses Blogs wird sich erinnern, ich habe bereits schon einmal hierüber berichtet und auch Haie.de griff das Thema auf - aber, wie gesagt: In manchen Momenten fällt es einem dann doch wieder auf. :)

Ergänzt werden muss, dass Robert Müller auf Anraten seines Arztes absagen und u.a. Andreas Renz wurde.

Nicht verschwiegen werden soll natürlich auch die aktuelle Nominierung von Flaake zur U-20 Weltmeisterschaft in Ottawa nicht verschwiegen werden.

Für einen Fußballfan Normalzustand, für einen Eishockeyfan dann doch eine ganz besondere Sache: Nachwuchseishockey auf dem flimmernden Bildschirm - und somit die Möglichkeit, dem Treiben von Flaake und Co von Deutschland aus zuzugucken.

Eurosport 2 hat sich kurzfristig die TV Rechte für die Live-Übertragung der U20 Eishockey WM gesichert, die vom 26. Dezember 2007 bis 5. Januar 2008 in Pardubice und Liberec (CZE) ausgetragen wird. Nach gegenwärtiger Planung zeigt Eurosport 2 elf Spiele inklusive Finale live

Quelle und Spielplan.

Bereits heute abend überträgt das DSF die Partie der o.g. deutschen A-Nationalmannschaft gegen die Schweiz.

In einem Testspiel trifft das DEB-Team in Hamburg auf die Schweiz (19.30 Uhr). Das Testspiel wird live vom TV-Sender DSF übertragen.

Der Glücksrausch ob der medialen Beachtung wurde durch diese Meldung nur noch gesteigert:

Kölner Haie bei Eurosport

Der Spartensender Eurosport überträgt Anfang des kommenden Jahres eine Partie aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zu sehen sind die Hamburg Freezers gegen die Kölner Haie am 9. Januar ab 19.30 Uhr, bestätigte die Zuschauerredaktion des Kanals am Mittwoch.

Quelle und ganzer Artikel

Zusätzlich überträgt Premiere bis Ende Januar drei Spiele mit KEC-Beteiligung:

02.01.09, 19:15 Uhr, Adler Mannheim - Kölner Haie
18.01.09, 14:15 Uhr, DEG Metro Stars - Kölner Haie
29.01.09, 19:15 Uhr, Kölner Haie - G.A. Wolfsburg

Quelle und ganzer Übertragungsplan