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März 4, 2009

Notizen

Zuschauerschnitt: Erstmals seit dem Bezug der KölnArena ist der KEC nicht mehr Zuschauerkrösus der DEL. In der Top 100 der Mannschaftssportarten in Deutschland rangieren die Kölner Haie nach Absolvierung aller Saisonspiele auf Rang 35 (Besucherschnitt) und stehen somit als drittbester Eishockeyverein einen Rang hinter dem besten Basketballklub Alba Berlin und einen Rang vor dem THW Kiel, dem besten Vetreter des deutschen Handball. Gleichzeitig konnten sich die Haie vor sieben Fußballzweitligisten platzieren. Eine ausführliche Statistik bietet Stadionwelt.de.

Nachwuchsförderung: 600.000 €: Diese Summe ist der Betrag, mit welchem die Kölner Haie bzw. ihr Gesellschafter die Nachwuchsförderung des KEC e.V. Jahr für Jahr unterstützen. Bereits in der Vergangenheit war angeklungen, dass die Finanzierung im Kontext dieser Saison Probleme bereiten wird, jetzt muss sie auf den Prüfstand. Über Optionen spricht Rainer Maedge, Präsident des KEC e.V., im Kölner Stadtanzeiger:

„Wir können nur ganze Mannschaften aus dem Spielbetrieb nehmen oder insgesamt weniger trainieren“, sagt Maedge.

Somit betrifft eine Entscheidung der aktuellen DEL-Gesellschafterversammlung in Düsseldorf die Haie zukünftig vielleicht nicht mehr. Wie die NRZ berichtet, soll

die Altersgrenze für Spieler in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) von 17 auf 18 angehoben (…) werden.

März 2, 2009

Spielplanhorror 2010/2011

Kaum ist die letzte Sekunde auf dem Eis der DEL-Arenen gespielt, schon werden Tabellen gewälzt - und schuld daran sind nicht nur die Playoffs, sondern auch der Modus, der einst im Dezember 2007 zur einer Reduzierung der Spieltage bei gleichzeitiger Aufstockung der Liga auf 16 Teams beschlossen wurde. Erreicht werden soll die Reuzierung durch die Einteilung der Teams in vier Gruppen, welche entweder zwei mal oder vier mal gegeneinander antreten. Grundlage der Gruppeneinteilung ist stets die Abschlusstabelle der Hauptrunde der zwei Jahre zurückliegenden Spielzeit.

Das Abrutschen des KEC auf den 15. Tabellenplatz an diesem, dem letzten Spieltag der Saison hat also unmittelbare Auswirkungen auf die Spielzeit 2010/2011 - und diese Auswirkungen sind wahrlich bedrohlich. Es scheint fast so, als ob die Krise dieser Saison die Haie noch nicht loslassen möchte und ihr, damit sie auch nicht so rasch (finanziell) egalisiert werden kann, eine Hypothek für die Zukunft hinterlassen hat.

Sofern die Liga ihre Mitgliederstärke beibehält und keine Modusänderung vollzieht, werden die Haie 2010/2011 gegen Düsseldorf, Krefeld, Iserlohn und Kassel nur zwei Partien spielen. Wenn also auf Seiten der Düsseldorfer Lokalpresse Otto Krause und Chris Baumeister ein “100 000-Euro-Loch in der Kasse” als Folge des fehlenden zweiten Derbys gegen den KEC bilanzieren, dann muss der entsprechende Schaden der Haie hier multipliziert werden!

Wenig tröstlich ist die Erkenntnis, dass es auch andere Teams - wenn auch milder - getroffen hat: So wird das Derby der Frankfurt Lions gegen die Mannheimer Adler 2010/2011 ebenfalls nur zwei mal ausgetragen werden.

Damit niemand mehr selber rechnen muss: Hier die komplette Umsetzung der Spielpaarungshäufigkeit für die Saison 2009/2010 und 2010/2011.

Februar 21, 2009

Auswärtsspiel

Man hat es ihnen ein wenig gegönnt: Nachdem die Füchse aus Duisburg “den eingefleischten Fans etwas zurückgeben” wollten und für den Rest der Saison Spiele bei freiem Eintritt gewährten, wurde schnell klar, dass u.a. das Spiel gegen die Haie von dieser Regelung ausgenommen und zudem noch jede Karte mit einem “Topspielzuschlag” bedacht wurde. Dementsprechend kamen weit weniger Fans, als sich die Macher der Füchse sich dies ausgerechnet hatten. Hier die Zahlen der letzten Auswärtspartien, wie immer unbereinigt und mit dem aktuellen Schnitt verrechnet. Eine ausführliche und genaue Rechnung erfolgt am Ende der Saison.

13.02.2009: Füchse Duisburg - Kölner Haie:
1,506 Zuschauer / Schnitt: 1,810 Zuschauer | - 304

15.02.2009: Hannover Scorpions - Kölner Haie:
10,025 Zuschauer / Schnitt: 5,363 Zuschauer | + 4,662

17.02.2009: Krefeld Pinguine - Kölner Haie:
4,184 Zuschauer / Schnitt: 4,463 Zuschauer | - 279

20.02.2009: Sinupret IceTigers - Kölner Haie:
5,436 Zuschauer / Schnitt: 4,150 | + 1,289

Insgesamt sorgten die Haie somit bislang in den Arenen der DEL-Kontrahenten für + 22,425 Zuschauer.

Januar 26, 2009

Das Restpogramm

Das Jahr hat gerade erst begonnen, die Saison 2008-09 aber neigt sich unerbittlich ihrem Ende zu und für das DEL- und das DNL-Team der Haie stehen im Schlussspurt jeweils mehr Auswärspartien an, als Heimspiele.  In der aktuellen Woche ballen sich letztmalig gleich vier Spiele im heimischen Köln, Ende Februar dann das letzte Spiel der DEL. Ein kleines Trostpflaster: Wenigstens das DNL-Team, welches am beide Spiele am Wochenende gewinnen konnte (9:1 vs Krefeld1:4 @ Iserlohn) liegt voll auf Playoffkurs und dürfte uns noch ein paar Spiele mehr bescheren.

Di., 27.01.2009, DEL / Kölner Haie - Sinupret Ice Tigers
Do., 29.01.2009, DEL / Kölner Haie - Grizzly Adams Wolfsburg
Sa., 31.01.2009, DNL / Kölner EC - Eisbären J. Berlin
So., 01.02.2009, DNL / Kölner EC - Heilbronner EC / Jungadler

Fr., 13.02.2009, DEL / Füchse Duisburg - Kölner Haie
Sa., 14.02.2009, DNL / EC Bad Tölz - Kölner EC
So,. 15.02.2009, DNL / SC Riessersee - Kölner EC
So., 15.02.2009, DEL / Hannover Scorpions - Kölner Haie

Di., 17.02.2009, DEL / Krefeld Pinguine - Kölner Haie
Fr., 20.02.2009, DEL / Sinupret Ice Tigers - Kölner Haie
Sa., 21.02.2009, DNL / Starbulls Rosenheim - Kölner EC
So., 22.02.2009, DNL / EV Landshut - Kölner EC
So., 22.02.2009, DEL / Straubing Tigers - Kölner Haie

Fr., 27.02.2009, DEL / Kölner Haie - Adler Mannheim
So., 01.03.2009, DEL / ERC Ingolstadt - Kölner Haie

Die ggf. einzuplanenden Playoffs-Termine der DNL wurden bisher nicht terminiert.

Januar 11, 2009

DEL All-Star-Game 2009 aus KEC-Sicht

Ein All-Star-Game hat in der Regel den Anspruch, die besten Spieler einer Liga zwanglos aufspielen zu lassen, Fans mit technischen Kunststücken zu unterhalten/beeindrucken und allen Beteiligten eine Menge Spaß mit auf den Weg zu geben. In der DEL wirkt die Wahl der Spieler stets etwas eingeschränkt, letztlich ist jedes Team mit mindestens einem Spieler vertreten.

Mit Lüdemann, Renz, Ullmann, Gogulla und McLlwain stellen die Haie in dieser Saison fünf Spieler. Direkt ins Auge fällt: Mit McLlwain schafft es nur einer der mit einer Ausländerlizenz ausgestatteten KEC-Spieler den Sprung in den Kader. Nicht, dass die Wahl in ein DEL All-Star-Game ein ernsthaftes Kriterium wäre, aber interessant ist es schon. Denn es erinnert an die Worte von Rodion Pauels:

„Die Deutschen sind fit“, verweist Pauels auf das Sommertraining und kritisiert die Sommer-Nachzügler. „Einige andere gehen auf dem Zahnfleisch.“

McLlwain und Lüdemann sind so etwas wie die “großen, alten Männer” des KEC, noch aktive Vereinslegenden, denen ligaweit Respekt gezollt wird. Vor allem, weil man durchaus erwarten darf, dass dies McLlwains letzter Auftritt in einem solchen Spiel sein wird. Renz und vor allem Ullmann und Gogulla sind in ihrem Bereich des Spiels Leistungsträger, die den KEC in dieser Saison schultern und eine Wahl in ein DEL All-Star-Game ist trotz der schlechtesten KEC-Saison aller Zeiten durchaus durch Leistung auf dem Eis zu rechtfertigen. Mit Gogulla und Ullmann stellt der KEC seine beiden Topscorer und Toptorschützen.

Interessant für mich jedoch der Vergleich mit der letzten Saison, in welcher der KEC bekanntlich bis in die Finals stürmte und sich erst dort den Eisbären Berlin geschlagen geben musste. In dieser wesentlich erfolgreicheren Saison stellten die Haie einen Spieler weniger, als in dieser Saison! Mit Robert Müller, Lüdemann, Trygg und Ciernik war die Aufteilung der Spieler anders (2 D/ 2 AL).

Was lernen wir daraus? Eine extrem gute oder extrem schlechte Saison ist in der DEL kein Indikator für viele oder wenige Spieler beim Auswahlspiel. Darüber zu spekulieren, welche und wie viele Spieler sich überhaupt zur Wahl stellten und welche Sympathien und Überlegungen (s.o. McLlwain) eine Rolle bei der Wahl der DEL-Fans relevant waren, ist müssig.

Just my 2 Cents. ;)

Januar 7, 2009

Auswärtsspiel: Nachbetrachtung zum Spiel in Mannheim

Ich hab damit angefangen, also muss ich es auch fortsetzen: Vor einigen Wochen habe ich mich über die Magnetwirkung der Haie ausgelassen und diese Idee weiter verfolgt. Jeder Kölsche weiß: Alles was drei mal geschieht, ist Brauchtum und Tradition und somit richte ich mit dem heutigen Update eine neue Kolumne namens “Auswärtsspiel” ein, die die Auswärtsspiele der Haie näher unter die Lupe nimmt.

Die Haie haben Ende der vergangenen Woche in Mannheim gespielt und verloren. Bereits im Vorfeld griff die Presse die Situation auf:

Wenn auch vor dem 80. Duell seit DEL Gründung der tabellarische Unterschied zwischen Blau Weiß Roten und Domstädtern noch nie so groß war wie in diesen Tagen, ist die SAP Arena ist heute (19.30 Uhr, live in Premiere) zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauft.

Und so sah das Ganze dann auf dem Papier aus:

02.01.2008, Adler Mannheim - Kölner Haie
13,600 Zuschauer / Schnitt 11,790 | + 1810

Über die gesamte Saison hinweg kamen in 17 Auswärtsspielen im Bezug auf die durchschnittliche Zuschauerzahl des jeweiligen Vereins 12 mal mehr und 5 mal weniger Zuschauer zu einer Partie gegen die Haie. Insgesamt steigt die +/–Rechnung des Zuschauerinteresses für die Haie auf insgesamt + 7559 Zuschauer (unbereinigt gegenüber dem Wert ohne die Haie-Partien).

Dezember 31, 2008

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Während der Trainer des einzigen Haie-Pokalsiegerteams 2004 mit seinen Hannover Scorpions am zur Zeit erfolgreich die Tabellenführung der DEL verteidigt, hat er sich im Interview mit Daniel Stople in der Welt erneut kritisch zum bestehenden DEL-Modus geäußert.

Es wird nicht an den sportlichen Problemen angesetzt. Was wir brauchen, sind zwei höchste Ligen von je zwölf Mannschaften, verbunden durch Auf- und Abstieg. Acht Ausländer in der obersten Liga, vier in der zweiten und keine in den Ligen darunter.

(…)

Ich war als Bundestrainer sechs Jahre lang zu keiner DEL-Sitzung eingeladen. Das sagt alles.

(…)

Die Leute dort [an der Spitze von DEB und DEL] wollen es jedem Recht machen. Aber das ist gefährlich. Ein Rezept für Erfolg habe ich nicht. Aber ein todsicheres Rezept für Misserfolg: Wenn man es jedem Recht machen will. In der DEL vertritt jeder zu 90 Prozent die Interessen seines Klubs und nur zu zehn Prozent die der Liga. Es muss aber jemand zu 100 Prozent das Wohl und der Wehe der Liga im Auge haben. Es fehlt ein starker Mann, der sagt: So und so wird es gemacht.

Das ganze, sehr lesenswerte Interview findet ihr auf Welt.de.

DEB-Präsident Harnos weist die Kritik indes - natürlich - zurück.

Dezember 30, 2008

“Ein Klub mit Strahlkraft”

Vor wenigen Minuten haben die Kölner Haie ihre Auswärtspartie bei den Eisbären Berlin mit 5:4 gewonnen. Vor der Partie hat Eisbären-Trainer Don Jackson im Tagesspiegel gesprochen:

„Dass Köln so schwach ist, schadet der ganzen Liga. Sie sind eben ein Klub mit Strahlkraft und so ein Team wollen die Zuschauer in den Play-offs sehen.“

Auch Artikel-Autor Claus Vetter stellt fest:

Beim Publikum aber ziehen die Kölner noch immer, ihr Gastspiel am Dienstag in der O2-World (Beginn 19.30 Uhr) war bereits am Montag ausverkauft.

Über die Magnetwirkung des KEC hatte ich mir bereits vor knapp zwei Wochen Gedanken gemacht, Zeit für ein kleines Update.

Seit der letzten Bestandsaufnahme vom 20.12. nach der Partie der Augsburger Panther gegen die Kölner Haie hat der KEC zwei Spiele auswärts bestritten.

26.12.2008, Iserlohn Roosters - Kölner Haie
4,967 Zuschauer / Schnitt 3,799 | + 1168

30.12.2008, Eisbären Berlin - Kölner Haie
14,200 Zuschauer / Schnitt 13,831 | + 369

Somit kamen bei 16 Auswärtspartien 11 mal mehr und 5 mal weniger Zuschauer, als der Durchschnittswert des jeweiligen Vereins ergibt - unabhängig von Faktoren wie Wochentag und Situation beim gegnerischen Verein. Insgesamt sorgten die Haie somit ligaweit für 5,749 Zuschauer über dem Schnitt.

Dezember 26, 2008

Notizen am Rande der Bande

In ein paar Stunden beginnt die Partie der Iserlohn Roosters gegen die Kölner Haie. Die Zeit bis zum Eröffnungsbully könnt ihr mit dem Surfen über folgende Links verbringen. ;)

- DerWesten.de fragt die Eishockeyfans nach ihrer Meinung: Wie sollte die DEL aufgebaut sein und wie sollte der Spielmodus aussehen? Mitmachen und weitersagen!

- Chaled Nahar hat für ARD.de die Krise der Kölner Haie entdeckt und stellt eine sporthistorische Zäsur in Aussicht: Erstmals in der Geschichte des deutschen Eishockeys könnten die Haie die Playoffs verpassen. Nahar bedient sich an zahlreichen Zitaten, die in den letzten Wochen durch die diversen Medien geisterten und liefert nichts neues. Beachtenswert ist einzig, dass die Öffentlich Rechtlichen überhaupt berichten - und dann auch noch gleich die historische Dimension erkennen.

- Wie berichtet erhöht Eurosport 2 die Schlagzahl von Eishockeyübertragungen. Wer den Sender nicht zufällig in einem Premiere-Paket oder auf anderen Wegen abonniert hat, dem bietet sich die Möglichkeit eines Monatsabos, mit welchem die Sendungen am PC verfolgt werden können.

- Neben den Eishockeyspielen sollten KEC-Fans bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver auch ein Auge auf die Curling-Wettbewerbe werfen. Uwe Bödeker berichtet für den Express über Stella Heiss, Tochter von Haie-Legende “Peppi” Heiss und ihrem Traum von Olympia.

Dezember 20, 2008

Zuschauermagnet KEC?

Die Profis der KEC unterlagen am gestrigen Abend den Augsburger Panthern knapp mit 0:1. Beim kurzen Durchblättern der Presse stieß ich auf folgende Einleitung eines Artikels von Peter Deininger für die Augsburger Allgemeine:

Die Kölner Haie spielen in dieser DEL-Saison nur eine Nebenrolle, aber sie haben von ihrer Anziehungskraft kaum etwas eingebüßt. 4581 Zuschauer erlebten gestern die Augsburger Panther (…) .

Egal wo man als Haie-Fan auswärts hintingelt, man ist nicht nur öfter mal “Topspiel-Zuschlägen” ausgesetzt, auch hat man sich an den Spruch “Wenn die Haie kommen, wird es voll” gewöhnt. Schauen wir doch mal nach, ob der “Zugpferd-Charakter” der Haie auch in dieser, jener ersten Saison mit nur mäßigem sportlichen Erfolg des KEC, bestehen bleibt.

Leider listet DEL.org spätestens seit ihrem Wechsel zu Anbieter Pointstreak nur noch den Heimspiel-Zuschauerschnitt und nicht mehr eine “Auswärtstabelle”, welche einen schnellen Abgleich unmöglich macht.

Alternativ habe ich auf die Schnelle die jeweilige Zuschauerzahl unserer Auswärtsspiele mit dem aktuellen Zuschauerschnitt des Vereins verglichen.

19.12.2008, Augsburger Panther – Kölner Haie
4,581 Zuschauer / Schnitt 3,597 | + 984
14.12.2008, Grizzly Adams Wolfsburg – Kölner Haie
2,141 Zuschauer / Schnitt 2,326 | - 185
28.11.2008, ERC Ingolstadt – Kölner Haie
3,528 Zuschauer / Schnitt 3,055 | + 473
25.11.2008, Hannover Scorpions – Kölner Haie
4,023 Zuschauer / Schnitt 4,836 | - 813
23.11.2008, Krefeld Pinguine – Kölner Haie
6,604 Zuschauer / Schnitt 4,485 | + 2119
14.11.2008, Füchse Duisburg – Kölner Haie
2,258 Zuschauer / Schnitt 1,608 | + 650
24.10.2008, Kassel Huskies – Kölner Haie
4,488 Zuschauer / Schnitt 4,030 | + 458
17.10.2008, Grizzly Adams Wolfsburg – Kölner Haie
2,503 Zuschauer / Schnitt 2,326 | + 177
10.10.2008, Straubing Tigers – Kölner Haie
3,633 Zuschauer / Schnitt 3,883 | - 250
07.10.2008, Hamburg Freezers – Kölner Haie
5,153 Zuschauer / Schnitt 7,068 | - 1915
26.09.2008, Frankfurt Lions – Kölner Haie
6,400 Zuschauer / Schnitt 5,996 | + 404
21.09.2008, Sinupret Ice Tigers – Kölner Haie
3,223 Zuschauer / Schnitt 3,950 | - 727
11.09.2008, Iserlohn Roosters – Kölner Haie
3,750 Zuschauer / Schnitt 3,680 | + 70
07.09.2008, Metro Stars – Kölner Haie
8,577 Zuschauer / Schnitt 5,810 | + 2767

Insgesamt fällt die aktuelle Tendenz wesentlich schwächer aus als gedacht. Bei neun Teams kamen zum Spiel gegen die Haie mehr Zuschauer als im Saisonschnitt, (für mich) erstaunlich: Bei fünf Teams war dies nicht der Fall. Insgesamt sorgten die Haie für gerade einmal 4,212 Zuschauer über dem Schnitt. Beachtenswerte Indikatoren: Den “Zugpferd-Schnitt” drücken Spiele am ungeliebten Dienstag (z.B. das Spiel gegen HH am 7.10.), das in der Saison frühe Derby mit indiskutabler Zuschauerzahl (07.09.2008, nur 8,577 Zuschauer), die noch nicht gespielten Auswärtspartien in Mannheim und Berlin und im jeweiligen Verein gegebene Befindlichkeiten.

Wir werden sehen, wie die Saison weitergeht - und ich werde zu einem späteren Zeitpunkt erneut vergleichen.

Noch ein Querschläger am Ende des Artikels: Wer öfter mal einen Blick in diesen Blog wirft, wird festgestellt haben, dass ich gerne über das Verhältnis “Stadt Köln” - “KEC” und die Wahrnehmung des Letzteren in der Stadt schreibe (z.B. hier und hier). In der aktuellen Express und inzwischen auch online findet sich ein Artikel über einen “Krisengipfel”, zu dem die Zeitung aufrief und deren Einladung

Kölns Oberbürgermeister, (…) Claus Horstmann (1. FC Köln/VfL Gummersbach), Michael Mronz (Sport-Manager), Jürgen Wollny (99ers), Artur Tabat (Rund um Köln), Thomas Eichin und Rainer Maedge (Haie GmbH/KEC e.V) (…) [folgten und mit] Chefredakteur Rudolf Kreitz

sprachen. Mehr dazu gibt es morgen die Tage von mir. ;)