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Juli 12, 2009

Sehnsucht?

Habt ihr auch Sehnsucht nach unserem Lieblingssport und ganz besonders nach den Kölner Haien? Wir von Haimspiel auch. Wie sehr, das sehr ihr in den Clips, die wir euch wöchendlich frei Haus liefern. ;)

Zwei von ihnen sind schon verfügbar:

Was gibt es sonst noch für Videos von uns?

Ein Bericht über eine unserer Eiszeiten mit unseren Mitgliedern:

Und natürlich: Das “Good Bye, Dave McLlwain“-Video.

März 1, 2009

Notizen: Jimmy Waite

Die heutige Partie der Panther aus Ingolstadt gegen die Kölner Haie war nicht nur die letzte DEL-Partie von Haie-Kapitän Dave McLlwain, sondern auch von Jimmy Waite, der die Panther mehr oder weniger freiwillig nach Ende der Saison verlassen muss. Nur nebenbei bemerkt: Er wird seinen Platz im Tor für Ex-Hai Dimitri Pätzold räumen müssen, der nach der Saison von den Hannpver Scorpions zu den Panthern wechseln wird.

Waite jedoch hat die Liga auf seiner Position über Jahre geprägt - und ihn geprägt haben wiederum die Kölner Haie. In der “Augsburger Allgemeinen” berichtete Waite von seiner Karriere und erzählt, dass eines seiner besten Matches im Panter-Trikot

ein Play-Off-Viertelfinal-Match [war] - und zwar in der Spielzeit 2006/2007 bei den Kölner Haien. Ich habe damals über 65 Schüsse auf den Kasten bekommen. Am Ende mussten wir uns unglücklich nach Verlängerung mit 0:1 geschlagen geben.

und beschreibt in seinen Worten noch einmal die “legendäre 0:10-Niederlage in der Saison 2006/2007 bei den Kölner Haien.”

Ziemlich lesenswert, auch wenn Mr. Waite hier nicht immer objektiv ist. ;)

Februar 27, 2009

Dave McLlwains letztes Heimspiel

Wenn die Zeitungen in diesen Tagen Redewendungen mit der Symbolik des von Board gehenden Kapitäns bemühen, so kann man gewiss sein, dass von Dave McLlwain die Rede ist, der in wenigen Stunden sein letztes Heimspiel absolvieren wird.

Alexander Brandt zitiert für den General-Anzeiger Bonn McLlwain mit den Worten:

“Seit einigen Jahren denke ich über den richtigen Zeitpunkt nach”. (…) “Irgendwann sind Körper und Geist nicht mehr einer Meinung. Ich habe viele Gespräche mit meiner Frau, meinen Eltern und dem Management geführt. Ich habe auch ehemalige Profis gefragt, wie sie ihre Karriere beendet haben. Sie sagten mir alle, dass man es irgendwann einfach weiß.”

Weiter berichtet er, dass McLlwain “nach Kanada zurück” geht und “seine Sachen packt”. Gegenüber Christian Oeynhausen (Kölner Stadtanzeiger), äußerte sich McLlwain konkreter:

Was er tun wird, weiß er noch nicht. Trainer, das könnte er sich vorstellen, Manager, hm, vielleicht auch. Eher nicht. Die Haie wollen den Kontakt nicht abreißen lassen. Aber eine konkrete Aufgabe haben sie bisher nicht für ihn. McLlwain wird erstmal nach Kanada zurückgehen und Abstand gewinnen. „Die Familie hat viel für mich geopfert, jetzt ist die Zeit, etwas zurück zu geben.“ Lise McLlwain, der 2005 adoptierte Sohn Nathan und er haben sich wohl gefühlt in Köln-Lindenthal. „Aber man braucht einen Grund, hier zu sein. Heimat ist Heimat: Kanada“, sagt McLlwain.

Ein Grund - das läßt Raum für Spekulationen. Doch dies ist Zukunftsmusik: Die Partie am heutigen Abend wird erst einmal ganz im Zeichen McLlwains stehen. Brandt schreibt a.O., dass McLlwain vor dem Spiel geehrt werden wird - und auch nach dem Schlusspfiff wird er sicherlich noch Ehrungen erhalten. Andi Renz hat sich im Express mit einem offenen Brief an die Fans gewandt:

Gegen Mannheim soll die Arena noch mal kochen, wir wollen nicht nur die drei Punkte, wir wollen auch unserem Kapitän Dave McLlwain einen würdevollen Abschied bereiten.

Nachtrag: Auf DEL.org findet ihr ein ausführliches Interview mit McLlwain.

Februar 10, 2009

Das Politikum Karneval und die Frage nach dem richtigen Handeln

Der Karneval besitzt in Köln nach wie vor eine Bedeutung, wie weit über das Schunkeln und das kölsches Liedgut hinausgeht. Die politische Dimension wird jedem ersichtlich, der die Wagen der Umzüge betrachtet oder die das preußische Heer persiflierten Funken reflektiert. Doch auch für die Haie hat der Karneval in dieser Saison eine Bedeutung, die über den bloßen Spaß “um des Spaßes willen” hinausgeht.

In “guten Zeiten” eine Selbstverständlichkeit, in “schlechten Zeiten” verordnet? Uwe Bödeker berichtete Ende Januar für den Express:

Am Donnerstag, 5. Februar, müssen alle Spieler zur Haie-Karnevals-Sitzung im Hotel Pullmann antanzen. Haie total jeck! Dem Publikum soll eine Einheit präsentiert werden, die es auf dem Eis in dieser Saison nie zu sehen gab.

Dem war wohl nicht so, schließlich berichtet Bödeker nun:

Die vereinseigene Sitzung am vergangenen Donnerstag hat Haie-Verteidiger Mirko Lüdemann aus Angst vor Fans-Spott nicht besucht.
Dafür zeigte er sich am Samstagabend bei der Jan-von- Werth-Sitzung im Sartory in feucht-fröhlicher Partylaune.

(…)

Der jecke Lüdemann wird von Haie-Boss Thomas Eichin abgewatscht. „Ich habe die Spieler nicht gezwungen, zur Haie-Sitzung zu kommen, aber dass nur Kapitän Dave McLlwain da war, spricht für sich. Dass Lüdemann jetzt woanders feiert, nehme ich zur Kenntnis.“

Die Frage nach dem “richtigen” Handeln in der aktuellen Situation ist für die Spieler durchaus ein Ritt auf der Rasierklinge. Verschiedene Spieler nehmen verschiedene Rollen im Team und in der Mannschaft ein und es werden verschiedene Handlungsweisen von ihnen erwartet. Dies erfuhr zuletzt auch Christoph Ullmann:

Der Manager (Rodion Pauels) erlebte in den Tagen der Sondierung aller Angebote übrigens auch eine herbe persönliche Enttäuschung: „Ich habe Verständnis für abwanderungswillige Spieler, wenn ihr Vertrag ausläuft, aber bei Christoph Ullmann war ich menschlich enttäuscht. Er ist unser bester Spieler und soll das neue Gesicht des Clubs sein, die Identifikationsfigur. Er hat gesagt, dass er das auch will. Wir verlangen, dass er in solch schwierigen Situationen dieser Aufgabe nachkommt.“ Ullmann, der noch zwei Jahre Vertrag besitzt, hatte Pauels mehrfach um Freigabe gebeten.

Eine “Identifikationsfigur” muss stets abzuwägen, welcher Schritt welches Licht auf sich und den Verein wirft, da sie in besonderer Weise reflektiert.

Es ist menschlich nachvollziehbar, dass Lüdemann eine Feier abseits der KEC-Familie und des dort geballt vorhandenen Frustpotentials der Haie-Sitzung vorzieht, so wie es auch nachvollziehbar ist, dass Ullmann bei einem ausländischen Verein um eine Meisterschaft mitspielen möchte. Gleichzeitig unterstreicht ein solches Handeln aber vor allem den Wert der Person Dave McLlwains, der - als offenbar einziger Hai - den direkten Kontakt mit den Fans nicht scheute und seiner Verantwortung (?) als Identifikationsfigur nachkam - und nach wie vor im Kader der Haie um jede Scheibe kämpft.

Doug Mason sagte einmal, dass die besten Spieler auch die beste Leistung bringen müssen, wenn man eine Meisterschaft erringen möchte. Daran angelehnt muss man auch festhalten, dass Leader ihre Rolle ausfüllen müssen - auf und abseits des Eises - wenn ein Team als ein Team funktionieren soll.

Und wer weiss: Vielleicht hat sich Lüdemann auch im Nachhinein geärgert, als er sah, dass die Haie-Sitzung 2009 als durchaus gelungen beschrieben werden muss (Friedhelm Funkel / Fotos).

Februar 6, 2009

Haie und Junghaie im Adlertrikot

Ich hatte vor einigen Tagen näher über die einzelnen Einsätze von KEC-Spielern im Nationaltrikot berichtet, nun haben die Teams ihre ersten Spiele hinter sich und es ist Zeit für eine erste Bestandsaufnahme.

Fangen wir an mit dem “C” Andi Renz und seiner Mannschaft, dem deutschen Nationalteam, welches zur Zeit die Olympiaqualifikation in Hannover spielt - und das bislang sehr erolgreich. Im ersten Spiel des Turniers konnte sich das DEB-Team mit 7:1 gegen Japan durchsetzen.

Aus Haie-Sicht relevant: Philip Gogulla mit einem Tor und einem Assist, Moritz Müller mit einem Assist, Christoph Ullmann mit einem Assist, Andi Renz “Spieler des Tages der DEB-Nationalmannschaft”.

DEB.-online.de zitiert Andi Renz mit den Worten:

„Für uns war es natürlich ein perfekter Start in das Turnier. Wir haben die Japaner gleich unter Druck gesetzt und schnell geführt. Mit einer Führung lässt es sich dann immer leichter spielen. Es war aber auch hart verdient. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute hart gearbeitet und gefightet und haben den Japanern einfach nichts gegeben. Wir haben sie einfach zermürbt und das war der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber das bedeutet im Turnier noch gar nichts. Wir wissen dass am Samstag die Österreicher kommen – das ist ein Derby. Da geht es immer anders zu, da gibt es auch andere Gesetze. Und vor allem werden die Österreicher versuchen uns zu provozieren und hart zu spielen. Wir müssen einfach Schritt für Schritt gehen und versuchen unser Konzept durchzubringen. Wenn wir das machen, was wir können, werden wir dieses Spiel gewinnen.“

Im Bezug auf die U-19 Nationalmannschaft und ihren Einsatz im 5-Nationen Turniers in Turku muss ich mich gleich noch korrigieren: In meinem eingangs verlinkten Artikel habe ich bei der Kaderzusammenstellung glatt Tom-Patric Kimmel übersehen, der neben Jerome Flaake im Kader steht.

Mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen - 2-4 (0-2, 1-2, 1-0) gegen Finnland und 1-4 (0-1,1-1,0-2) geegn die Schweiz - beendet U-19 das Turnier auf dem letzten Platz. Flaake konnte das zwischenzeitliche 1-2 in der Partie gegen die Schweiz erzielen.

Nicht viel besser erging es Sebastian Kinader und Maik Blankhart, welche gestern mit der deutschen U-17 Nationalmannschaft dem Schweizer-Team mit 0-5 (0-2, 0-2, 0-1) unterlagen.

Februar 1, 2009

fotocommunity.de

“Eigene Fotos hochladen und mit anderen Fotografen darüber diskutieren” - das ist selbst formulierte Spektrum von fotocommunity.de. Auf einer Website, auf der zahllose Fotografen ihre Werke präsentieren, finden sich unweigerlich auch Aufnahmen von einem Eishockey-Spitzenclub wie den Kölner Haien.

Wer ein paar gemütlich Minuten mit Bildern der aktuellen und vergangenen Spielzeiten verbringen möchte, den lade ich zu dem Besuch der verlinkten Werke ein.

Bild 1 | Bild 2 | Bild 3 | Bild 4 | Bild 5 | Bild 6 | Bild 7 | Bild 8 | Bild 9 | Bild 10 | Bild 11 | Bild 12 | Bild 13 | Bild 14 | Bild 15 | Bild 16 | Bild 17 | Bild 18 | Bild 19 | Bild 20 | Bild 21 | Bild 22 | Bild 23 | Bild 24 | Bild 25 | Bild 26 | Bild 27 | Bild 28 | Bild 29 | Bild 30 | Bild 31 | Bild 32 | Bild 33 | Bild 34 | Bild 35 | Bild 36 | Bild 37 | Bild 38 | Bild 39 | Bild 40 | Bild 41 | Bild 42 | Bild 43 | Bild 44 | Bild 45 | Bild 46 | Bild 47 | Bild 48| Bild 49 | Bild 50 | Bild 51 | Bild 52 | Bild 53 | Bild 54 | Bild 55 | Bild 56 | Bild 57 | Bild 58 | Bild 59 | Bild 60 | Bild 61 | Bild 62 | Bild 63 | Bild 64 | Bild 65 | Bild 66 | Bild 67 | Bild 68 | Bild 69 | Bild 70 | Bild 71 | Bild 72 | Bild 73 | Bild 74 | Bild 75 | Bild 76 | Bild 77 | Bild 78 | Bild 79 | Bild 80 | Bild 81 | Bild 82 | Bild 83 | Bild 84 | Bild 85 | Bild 86 | Bild 87 | Bild 88 | Bild 89 | Bild 90 | Bild 91 | Bild 92 | Bild 93 | Bild 94 | Bild 95 | Bild 96 | Bild 97 | Bild 98 | Bild 99 | Bild 100

Die Community bietet sogar noch mehr Bilder. Hier gilt die Devise: Wer stöbert, der findet. ;)

Januar 22, 2009

Notizen

Nachdem die Uni und das Geld verdienen mal wieder ihren zeitlichen Tribut gefordert hat, geht es jetzt wieder los. Und es hat sich ja auch eine Menge angestaut, in den letzten Tagen. Auf gehts! ;)

Dave McLlwain: In seinem vielleicht letzten DEL All-Star-Game ist Dave McLlwain zum Kapitän des Teams berufen worden. McLlwain sagt dazu auf DEL.org:

„Ich freue mich sehr auf das DEL-ALL-STAR-GAME, aber nicht nur auf das Spiel selbst, auch auf das ganze Rahmenprogramm. Es ist immer wieder schön, in lockerer Atmosphäre Fans und Kollegen zu treffen, mit ihnen zu plaudern und einen schönen Tag zu erleben. Das DEL-ALL-STAR-GAME ist jedes Jahr ein Riesenspaß für alle Beteiligten. Ich bin sicher, dass wir den Zuschauern eine gute Show bieten werden.“

Jerome Flaake: Für den “Prospect” der Toronto Maple Leafs war das vergangene Derby gegen die MetroStars aus Düsseldorf eine Partie, sich vor den Augen des Leafs-Scout Dallas Eakins zu präsentieren. Eakins nutzt die Gunst der Stunde und beobachtete neben Flaake auch den Düsseldorfer Korbinian Holzer, ebenfalls ein Leafs-Pick.

NHL Midterm Rankings: Wo in den letzten Jahren die Namen von Kai Hospelt, Thomas Greiss, Philip Gogulla, Timo Pielmeier und Jerome Flaake standen, da sind die Haie in dieser Saison nicht vertreten.

Die European Midterm Rankings (Skaters / Goalies) weisen aber doch insgesamt vier deutsche Spieler auf.

Sören Sturm: Wer den Kapitän des einzigen KEC DNL-Meisterteams beim Derby gegen die MetroStars vermisst hat, hat sich nicht etwa verguckt: Sturm hat gemäß Fishtown Pinguins-Teammanager Alfred Prey die freie Wahl zwischen den Einsätzen in Köln und Bremerhaven gehabt:

“Sein Trainer Rupert Meister hat es ihm überlassen, ob er für Köln in der DEL oder für uns spielen möchte. Er hat sich für uns entschieden, weil es ein wichtiges Spiel für uns war und sein Herz für die Pinguins schlägt.”

Seinen Einsatz krönte Sturm mit dem 2:3-Anschlusstreffer, seinem dritten Saisontor und 13 Saisonpunkt.

Haie im TV: Es ist die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte, dennoch scheinen die Haie dem TV doch noch attraktiv genug zu sein. Premiere überträgt bis zum Ende der Saison ein weiteres Spiel der Haie (29.01.09, Kölner Haie - Grizzly Adams Wolfsburg), welche somit acht mal im Pay-TV live zu sehen waren. Hinzu kommt die Liveübertragung der Partie der Hamburg Freezers gegen die Haie auf Eurosport. Ohne nachgerechnet zu haben, findet sich im Düsseldorfer-Fanforum ein Verweis darauf, dass die Haie somit das am häufigsten übertragene Team der Vorrunde sind. Nicht zuvergessen: Das “Red Bulls Salute“-Turnier, welches den Haie-Fans drei weitere Live-Spiele im Regionalsender Center.tv bescherte.

Januar 12, 2009

Musikalisches rund um die Haie

Rock, Schlager oder Weihnachtslieder, Nachwuchsbands und Profis: Immer wieder gibt es musikalisch begabte Menschen, die den Kölner Haien ein Lied widmen. Manches von diesem Liedgut ist im Netz zu finden und somit ein gefundenes Fressen für den Haieblog.

Hier eine Auflistung von online verfügbaren Songs aus dem Jahr 2008.

Düx Delüx | Homepage
01. KEC (kostenloser MP3-Download)
02. KEC (live) (kostenloser MP3-Download)

4Backwoods | Homepage
01. KEC wir stehn zu dir (Stream auf myspace.com)
02. Die Haie greifen an (Stream auf myspace.com)

Mancher wird 4Backwoods noch von ihrem Auftritt in der KölnArena oder der Saisonabschlussfeier 2008 kennen (Video).

Aktuell und käuflich zu erwerben:

Jonas | Homepage
01. Santa Claus is coming to town (mit Dave McLlwain, Mirko Lüdemann, Andreas Renz, Daniel Rudslätt, Christoph Melischko, Stéphane Julien und Stefan Horneber)

Wer nicht die Katze im Sack kaufen will, kann sich das ganze Lied auf der Website von Jonas downloaden und MP3 anhören.

Januar 11, 2009

DEL All-Star-Game 2009 aus KEC-Sicht

Ein All-Star-Game hat in der Regel den Anspruch, die besten Spieler einer Liga zwanglos aufspielen zu lassen, Fans mit technischen Kunststücken zu unterhalten/beeindrucken und allen Beteiligten eine Menge Spaß mit auf den Weg zu geben. In der DEL wirkt die Wahl der Spieler stets etwas eingeschränkt, letztlich ist jedes Team mit mindestens einem Spieler vertreten.

Mit Lüdemann, Renz, Ullmann, Gogulla und McLlwain stellen die Haie in dieser Saison fünf Spieler. Direkt ins Auge fällt: Mit McLlwain schafft es nur einer der mit einer Ausländerlizenz ausgestatteten KEC-Spieler den Sprung in den Kader. Nicht, dass die Wahl in ein DEL All-Star-Game ein ernsthaftes Kriterium wäre, aber interessant ist es schon. Denn es erinnert an die Worte von Rodion Pauels:

„Die Deutschen sind fit“, verweist Pauels auf das Sommertraining und kritisiert die Sommer-Nachzügler. „Einige andere gehen auf dem Zahnfleisch.“

McLlwain und Lüdemann sind so etwas wie die “großen, alten Männer” des KEC, noch aktive Vereinslegenden, denen ligaweit Respekt gezollt wird. Vor allem, weil man durchaus erwarten darf, dass dies McLlwains letzter Auftritt in einem solchen Spiel sein wird. Renz und vor allem Ullmann und Gogulla sind in ihrem Bereich des Spiels Leistungsträger, die den KEC in dieser Saison schultern und eine Wahl in ein DEL All-Star-Game ist trotz der schlechtesten KEC-Saison aller Zeiten durchaus durch Leistung auf dem Eis zu rechtfertigen. Mit Gogulla und Ullmann stellt der KEC seine beiden Topscorer und Toptorschützen.

Interessant für mich jedoch der Vergleich mit der letzten Saison, in welcher der KEC bekanntlich bis in die Finals stürmte und sich erst dort den Eisbären Berlin geschlagen geben musste. In dieser wesentlich erfolgreicheren Saison stellten die Haie einen Spieler weniger, als in dieser Saison! Mit Robert Müller, Lüdemann, Trygg und Ciernik war die Aufteilung der Spieler anders (2 D/ 2 AL).

Was lernen wir daraus? Eine extrem gute oder extrem schlechte Saison ist in der DEL kein Indikator für viele oder wenige Spieler beim Auswahlspiel. Darüber zu spekulieren, welche und wie viele Spieler sich überhaupt zur Wahl stellten und welche Sympathien und Überlegungen (s.o. McLlwain) eine Rolle bei der Wahl der DEL-Fans relevant waren, ist müssig.

Just my 2 Cents. ;)

Januar 2, 2009

Medienabriss vor dem Spiel gegen die Adler Mannheim

Haieblog.de

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Medienspiegel vom 01.01.2008 und 02.01.2008
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KSTA | Christian Oeynhausen: Keine Chance auf Müller-Rückkehr
Kölnische Rundschau | EB: Einen Spießrutenlauf verhindert
Kölnische Rundschau | Kölner Haie rechnen nicht mit Müller-Rückkehr
Express | Uwe Bödeker, Stefan Schaffner: Knecht Rupert leidet unter Masons Erbe
Video:
Bild | Nick Seeliger: Robert Müller: Nie wieder Eishockey
Bild | Ulrich Bauer, Dennis Brosda (Fotos): Bei Mandelecken vergisst der Kapitän die große Eis-Krise
Rhein-Neckar-Zeitung | E.K.: Das neue Jahr beginnt für die Adler mit einem Schlager (auf adlerfans.de)
Rheinpfalz | Einheit um zwölf Uhr mittags (auf adlerfans.de)
Mannheimer Morgen | Christian Rotter: Adler entscheiden über Haie-Schicksal (auf adlerfans.de)

Oktober 22, 2008

McLlwain, Renz vor Rekord-Spiel, Haie in den DEB-Teams, Legenden-Spiel, Abstimmung, Hockey Europe mit Sitz in Köln

Einmal in der Welt, hält sich die Diskussion über Dave McLlwains Ausflug hinter die Bande auch Tage nach der Partie in der Presse. Chef-Trainer Beddoes scheint sich mit seiner Maßnahme gegenüber der Geschäftsführung der Haie durchzusetzen, so Uwe Bödeker für den Express: McLlwain soll nun wohl doch erneut an der Bande stehen dürfen. Gelegenheit dazu hat er am kommenden Freitag bei der Partie der Haie gegen die gastgebenden Huskies aus Kassel.

DEL-Rekordspieler Andi Renz steht vor einem weiteren numerischen Meilenstein seiner Karriere: Als erster Spieler wird er am kommenden Freitag die Schallmauer von 800 absolvierten DEL-Spielen durchbrechen. Auf eigenen Wunsch hin wird er erst nach der Saison geehrt werden.

Diverse Haie-Spieler wurden vom DEB zu Einsätzen berufen. Zur Junior A Challenge in Camrose, Kanada (1.-11. November) reisen Jerome Flaake und Sören Sturm. Ein Lehrgang der U 16 Nationalmannschaft wird mit den Junghaien Matthias Hornig und Niklas Solder stattfinden. Mit Oliver Mebus und Jannik Moser stehen zwei weitere Haie “auf Abruf” bereit.

Am 31.10.2008 findet in München das “Spiel von Eishockeylegenden” statt. Mit von der Partie auch die Ex-Haie Erich Kühnhackl, sowie Uli Hiemer, der einst als Hai erster westdeutscher Spieler war, der nach Nordamerika wechselte, bevor er lange Jahre für die DEG auf Torejagd ging.

Der Trainerposten der Haie ist Gegenstand der wöchentlichen Umfrage der Eishockeynews. Auf die Frage, ob die Clayton Beddoes die Wende schaffen kann oder die Haie einen erfahrenen Cheftrainer engagieren sollten stehen zwei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung.

Die DEL ist Gründungsmitglied der “Hockey Europe”, in welcher die höchsten Spielklassen Finnlands, der Slowakei, Schwedens, der Schweiz sowie der Tschechischen Republik und Deutschlands gegenüber der KHL und NHL positionieren wollen. Bemerkenswert ist, dass der Sitz der neuen Vereinigung Köln sein wird.

Oktober 21, 2008

Wirbel um McLlwains Aushilfsjob

Als Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger am Tag nach dem Spiel gegen die Augsburger Panther die Rolle Dave McLlwains beleuchtete, da schrieb er vom ersten

“Sieg unter dem neuen Cheftrainer Dave McLlwain - so jedenfalls sah das aus, als der 41 Jahre alte Kapitän der Haie, nach einer Bandscheiben-Operation noch nicht spielfähig, auf der Spielerbank stehend im Anzug den Platz in der Mitte einnahm, die Hände verschränkt, Anweisungen gebend”

und stellte sich mit dieser Position gegen die gesamte restliche Presse, die nur Positives zu berichten hatte.

Bruchstellen sind immer medienträchtig und so holt der Blätterwald heute nach, was er gestern unterließ: Martin Sauerborn fragte für die Kölnische Rundschau noch einmal bei Rodion Pauels nach und konnte diesem neben einem Statement zur Problematik auch weitere interessante Zitate entlocken. In seinem Kommentar stilisiert er Beddoes dann zum “Gutmensch“, der, wenn er “um seine Chance kämpft, Cheftrainer der großen Kölner Haie zu bleiben” sich “nicht derart selbst das Wasser abgraben” dürfe. Eine bemerkenswerte Einschätzung, hatte er doch noch gestern von der Erfolgsgeschichte rund um “McLlwains Motivationshilfe”.

Auch Uwe Bödeker und Stefan Schaffner vom Express haben bei den Verantworlichen der Kölner nachgefragt und können einige Zitate von Pauels und Eichin, sowie auch von Dave McLlwain anbringen.

Christian Oeynhausen sieht für den Kölner Stadtanzeiger, dass “die beste Saisonleistung nun zum Teil und offenbar auch zu Recht dem Kapitän zugeschrieben werden” darf, kann ebenfalls mit weiterführenden Zitaten aufwarten und geht davon aus, dass McLlwain “am Freitag beim Spiel in Kassel wohl gar nicht oder dezent auf der Bank auftauchen” wird.

Die Eishockeynews berichtet nur knapp über die Situation und kann keine neuen Erkenntnisse einbringen.

Oktober 14, 2008

Didi Hegen spricht über Kölner Probleme, Express-Gutschein, Näheres zu Dave McLlwains Operation

Vor dem Spiel der Haie gegen die Füchse in der heimischen LANXESS arena melde sich der Duisburger Coach und Ex-Hai Didi Hegen zu Wort. In der Bild-Köln kritisiert er die Aussagen von Thomas Eichin hinsichtlich der für die Spieler ungewohnten Situation im Tabellenkeller und verrät, dass wenn

sie Interesse gehabt (hätten), wäre Köln immer ein Thema (für mich) gewesen.

Die heutige Express bietet für Haie-Fans ohne Dauerkarte einen Coupon, der für das heutige Spiel gegen Duisburg verbilligten Einlass gewährt. Außerdem findet sich ein Bericht von Uwe Bödeker, der sich näher mit der Operation von Dave McLlwain auseinandersetzt.

Eine kurze Einschätzung der Situation in Köln liefert die Eishockeynews als Vorabbericht zum heutigen Spiel
.

September 2, 2008

Tauziehen, Autogrammstunde, McLlwain, Doyle, Gogulla

Wie gestern berichtet, lieferten sich ausgewählte Spieler der Kölner Haie mit den Kontrahenten auf Seiten der Düsseldorfer MetroStars einen medienwirksamen Wettbewerb im Tauziehen. Was Spielszenen nicht schaffen, schafft ein solcher Wettbewerb: Sendezeit im FreeTV: Sowohl RTL, als auch WDR berichteten zur besten Sendezeit von der Aktion, Center.tv und NRW.TV werden noch nachziehen. Wer ein paar Bilder sehen will, findet sie bei report-k.de.

Wer dagegen auf der Saisoneröffnung nicht alle gewünschten Autogramme bekommen hat oder noch weitere erhaschen möchte, kann ab 18.00 Uhr auf der heutigen Autogrammstunde in der Sportsbar der KölnArena 2 alle Wünsche befriedigen.

Videobilder des verletzungsverursachenden Checks gegen Dave McLlwain, sowie alle Tore der Partie Ravensburg - Köln finden sich in einem Turnierbericht der Tower Stars, auch eine Bildergalerie wird geboten. Näheres über den Gesundheitszustand von Dave McLlwain und weitere Personalnotizen erfährt man aus dem Kölner Stadtanzeiger. Es wird erwähnt, dass McLlwain den Saisonstart am Donnerstag gegen Berlin wohl verpassen wird. Gemutmaßt wird dies auch im Bezug auf Frank Doyle, der am gestrigen Montag in Köln erwartet wurde und einen “beachtlicher” Trainingsrückstand mitbringen soll.

Außerdem ist die Rede davon, dass Philipp Gogulla definitiv Mitte September in das Trainingscamp der Buffalo Sabres beordert wird. Er wird den Haien somit zwei Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Die momentane Verletzungsmisere der Kölner Haie bereitet Nick Seeliger für den Express boulevard-gerecht auf und listet unter dem Titel “Der unheimliche Haie-Fluch” alle Ausfälle auf. Interessant ist hier vor allem der “Wasserstand” des jeweiligen Genesungsprozesses.