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März 1, 2009

Was macht eigentlich…?

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai ist zum „Eishockey-Spieler des Jahres“ und besten Torhüter der Oberliga gewählt geworden. Im Dress des EC Peiting belegt er aktuell Rang zwei der Torhüterstatistik. Sein Team führt die Oberliga Süd mit 118 Punkten überlegen an.

Marcus Kink: Der Mannheimer hat sich in der Presse zu den Gerüchten geäußert, er würde den Wechsel nach Berlin anstreben. “Überhaupt nichts dran” sei an den Spekulationen, so Kink im “Mannheimer Morgen”, der berichtete, dass

Kink versuchte, auf andere Gedanken zu kommen. Christoph Ullmann holte ihn in Köln am Mannschaftshotel ab, die Spezis aus gemeinsamen Mannheimer Zeiten gingen einen Kaffee trinken. (…) “Christoph hat gesagt, dass wir uns auf einiges gefasst machen müssen. Die Haie wollen ihren Fans nach einer Seuchen-Saison etwas bieten.”

Da hat Christoph Ullmann rückwirken betrachtet nicht zu viel versprochen. ;)

Doug Mason: Marcus Kink könnte schon nächste Saison unter einem anderen Ex-Hai trainieren. Wie verschiedene Zeitungen im Umfeld der Adler Mannheim berichteten, ist Mason ein geeigneter Kandidat und soll bereits in der SAP-Arena vorstellig geworden sein.

Aber nicht nur in Mannheim wird wohl ein neuer Trainer benötigt und so wird Masons Name auch in Ingolstadt gehandelt. Der “Donaukurier” berichtet:

“Es hat noch kein Gespräch gegeben. Ebenso haben wir auch noch keinen Termin dafür vereinbart”, erklärte der Kandidat [Mason] gestern auf Anfrage des DONAUKURIER. Sehr wohl sei aber ein Treffen für die Zeit nach den Play-offs in Österreich vereinbart. “Ich bin natürlich interessiert. Der ERC ist ein Top-Verein”, sagte Mason.

Die Panther sind mit ihrem Interesse an dem ehemaligen Coach der Kölner Haie aber offenbar nicht allein. “Ich habe in der nächsten Zeit sechs weitere Termine mit anderen Vereinen. Ich möchte bei einem Top-Verein arbeiten”, offenbarte Mason.

Februar 10, 2009

Das Politikum Karneval und die Frage nach dem richtigen Handeln

Der Karneval besitzt in Köln nach wie vor eine Bedeutung, wie weit über das Schunkeln und das kölsches Liedgut hinausgeht. Die politische Dimension wird jedem ersichtlich, der die Wagen der Umzüge betrachtet oder die das preußische Heer persiflierten Funken reflektiert. Doch auch für die Haie hat der Karneval in dieser Saison eine Bedeutung, die über den bloßen Spaß “um des Spaßes willen” hinausgeht.

In “guten Zeiten” eine Selbstverständlichkeit, in “schlechten Zeiten” verordnet? Uwe Bödeker berichtete Ende Januar für den Express:

Am Donnerstag, 5. Februar, müssen alle Spieler zur Haie-Karnevals-Sitzung im Hotel Pullmann antanzen. Haie total jeck! Dem Publikum soll eine Einheit präsentiert werden, die es auf dem Eis in dieser Saison nie zu sehen gab.

Dem war wohl nicht so, schließlich berichtet Bödeker nun:

Die vereinseigene Sitzung am vergangenen Donnerstag hat Haie-Verteidiger Mirko Lüdemann aus Angst vor Fans-Spott nicht besucht.
Dafür zeigte er sich am Samstagabend bei der Jan-von- Werth-Sitzung im Sartory in feucht-fröhlicher Partylaune.

(…)

Der jecke Lüdemann wird von Haie-Boss Thomas Eichin abgewatscht. „Ich habe die Spieler nicht gezwungen, zur Haie-Sitzung zu kommen, aber dass nur Kapitän Dave McLlwain da war, spricht für sich. Dass Lüdemann jetzt woanders feiert, nehme ich zur Kenntnis.“

Die Frage nach dem “richtigen” Handeln in der aktuellen Situation ist für die Spieler durchaus ein Ritt auf der Rasierklinge. Verschiedene Spieler nehmen verschiedene Rollen im Team und in der Mannschaft ein und es werden verschiedene Handlungsweisen von ihnen erwartet. Dies erfuhr zuletzt auch Christoph Ullmann:

Der Manager (Rodion Pauels) erlebte in den Tagen der Sondierung aller Angebote übrigens auch eine herbe persönliche Enttäuschung: „Ich habe Verständnis für abwanderungswillige Spieler, wenn ihr Vertrag ausläuft, aber bei Christoph Ullmann war ich menschlich enttäuscht. Er ist unser bester Spieler und soll das neue Gesicht des Clubs sein, die Identifikationsfigur. Er hat gesagt, dass er das auch will. Wir verlangen, dass er in solch schwierigen Situationen dieser Aufgabe nachkommt.“ Ullmann, der noch zwei Jahre Vertrag besitzt, hatte Pauels mehrfach um Freigabe gebeten.

Eine “Identifikationsfigur” muss stets abzuwägen, welcher Schritt welches Licht auf sich und den Verein wirft, da sie in besonderer Weise reflektiert.

Es ist menschlich nachvollziehbar, dass Lüdemann eine Feier abseits der KEC-Familie und des dort geballt vorhandenen Frustpotentials der Haie-Sitzung vorzieht, so wie es auch nachvollziehbar ist, dass Ullmann bei einem ausländischen Verein um eine Meisterschaft mitspielen möchte. Gleichzeitig unterstreicht ein solches Handeln aber vor allem den Wert der Person Dave McLlwains, der - als offenbar einziger Hai - den direkten Kontakt mit den Fans nicht scheute und seiner Verantwortung (?) als Identifikationsfigur nachkam - und nach wie vor im Kader der Haie um jede Scheibe kämpft.

Doug Mason sagte einmal, dass die besten Spieler auch die beste Leistung bringen müssen, wenn man eine Meisterschaft erringen möchte. Daran angelehnt muss man auch festhalten, dass Leader ihre Rolle ausfüllen müssen - auf und abseits des Eises - wenn ein Team als ein Team funktionieren soll.

Und wer weiss: Vielleicht hat sich Lüdemann auch im Nachhinein geärgert, als er sah, dass die Haie-Sitzung 2009 als durchaus gelungen beschrieben werden muss (Friedhelm Funkel / Fotos).

Haie im Adlertrikot II: Olympiaqualifikation und mehr

Die deutsche Nationalmannschaft hat es geschafft: Durch drei Siege in drei Spielen hat sich das DEB-Team für Olympia 2010 in Vancouver qualifiziert. Im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit: Coach Uwe Krupp.

Vor dem entscheidenden Spiel gegen Österreich sprach Uwe Krupp mir Christian Oeynhausen (KSTA) und äußerte sich zur Frage der Nachwuchsförderung, des DEL-Modus und auch zur aktuellen Situation in Köln.

Sie haben sich besorgt um den Standort Köln, ihren Ex-Klub, geäußert. Was haben sie gemeint?
KRUPP: Wenn bekannt wird, dass ein Verein finanzielle Problem hat, macht man sich Sorgen, ob es dort in dem bekannten Maß weitergeht. Es wäre schade für Köln und schlecht für uns, wenn es nicht so wäre. Köln ist ein Vorzeige-Standort bei der Nachwuchsarbeit, die Rodion Pauls aufgebaut hat. Als ich in Köln gespielt habe, gab es das nicht.

Es hat bei Ihnen trotzdem bis zum Stanley-Cup-Sieg gereicht.
KRUPP: Na ja, man sollte die Kombination aus Verbissenheit, Sturköpfigkeit und das notwendige bisschen Glück niemals unterschätzen.

Auch nach dem 2:1-Erfolg über Slowenien äußerte sich Krupp umfangreich.

Wie haben sich nun unsere Haie im Turnier geschlagen?
Andi Renz: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 0 Assists / +/- +2
Christoph Ullmann: 3 Spiele / 6 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2
Philip Gogulla: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 1 Tor / 1 Assist / +/- +1
Moritz Müller: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2

Und nicht zu vergessen: Physiotherapeut Carsten Fiedler, auf dessen Einsatz weder die Haie, noch das Nationalteam verzichten wollen und dessen Leistung nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann. ;)

Ein tragender Aktivposten in der erfolgreichen ersten deutschen Sturmreihe war Christoph Ullmann, dessen Engagement im Nationalteam vom Mannheimer Morgen beobachtet wurde - und welcher auch über die Nichtigkeit von Wechselgerüchten berichten kann.

Einer, der zu den Ersten gehören wird, die zur Nationalmannschaft stoßen, ist Christoph Ullmann. Nach einer Seuchensaison haben die Kölner Haie sieben Spieltage vor dem Vorrundenende bei nur noch einer Partie vor heimischem Publikum keine Chance mehr auf das Erreichen der Play-offs. So war die Reise nach Hannover für Ullmann auch ein Weg, um die Sorgen im Verein für kurze Zeit zu vergessen. “Ich habe mich schon ein bisschen wie Poldi gefühlt. Es macht immer Spaß, zur Nationalmannschaft zu kommen. Es hat mich gefreut, dass es um etwas ging. Das waren meine Play-offs”, meinte der 25-Jährige.

Während die Haie einem Trio die Freigabe erteilten, um Geld zu sparen - so wechselte Verteidiger Stephane Julien zu Red Bull Salzburg nach Österreich - darf Ullmann keine Play-offs im europäischen Ausland spielen. Gerüchten, er wolle aus seinem Drei-Jahres-Vertrag in Köln aussteigen, widerspricht der ehemalige Mannheimer vehement: “Daran ist gar nichts dran.”

Am vergangenen Dienstag meldete sich Adler-Manager Marcus Kuhl bei Ullmann, um die Lage zu sondieren. Er handelte sich ebenso eine Absage ein wie Stadionsprecher Udo Scholz. “Der Udo hat mir eine SMS geschickt und geschrieben, er würde mich persönlich vom Bahnhof abholen, wenn ich zurückkäme, aber ich werde meinen Vertrag in Köln erfüllen”, betonte Ullmann.

Und weil wir alle befreit jubelnde Haie-Spieler in dieser Saison viel zu selten gesehen haben, hier zwei Bilder aus dem Nationalteam. Bild 1 / Bild 2

Februar 6, 2009

Haie und Junghaie im Adlertrikot

Ich hatte vor einigen Tagen näher über die einzelnen Einsätze von KEC-Spielern im Nationaltrikot berichtet, nun haben die Teams ihre ersten Spiele hinter sich und es ist Zeit für eine erste Bestandsaufnahme.

Fangen wir an mit dem “C” Andi Renz und seiner Mannschaft, dem deutschen Nationalteam, welches zur Zeit die Olympiaqualifikation in Hannover spielt - und das bislang sehr erolgreich. Im ersten Spiel des Turniers konnte sich das DEB-Team mit 7:1 gegen Japan durchsetzen.

Aus Haie-Sicht relevant: Philip Gogulla mit einem Tor und einem Assist, Moritz Müller mit einem Assist, Christoph Ullmann mit einem Assist, Andi Renz “Spieler des Tages der DEB-Nationalmannschaft”.

DEB.-online.de zitiert Andi Renz mit den Worten:

„Für uns war es natürlich ein perfekter Start in das Turnier. Wir haben die Japaner gleich unter Druck gesetzt und schnell geführt. Mit einer Führung lässt es sich dann immer leichter spielen. Es war aber auch hart verdient. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute hart gearbeitet und gefightet und haben den Japanern einfach nichts gegeben. Wir haben sie einfach zermürbt und das war der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber das bedeutet im Turnier noch gar nichts. Wir wissen dass am Samstag die Österreicher kommen – das ist ein Derby. Da geht es immer anders zu, da gibt es auch andere Gesetze. Und vor allem werden die Österreicher versuchen uns zu provozieren und hart zu spielen. Wir müssen einfach Schritt für Schritt gehen und versuchen unser Konzept durchzubringen. Wenn wir das machen, was wir können, werden wir dieses Spiel gewinnen.“

Im Bezug auf die U-19 Nationalmannschaft und ihren Einsatz im 5-Nationen Turniers in Turku muss ich mich gleich noch korrigieren: In meinem eingangs verlinkten Artikel habe ich bei der Kaderzusammenstellung glatt Tom-Patric Kimmel übersehen, der neben Jerome Flaake im Kader steht.

Mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen - 2-4 (0-2, 1-2, 1-0) gegen Finnland und 1-4 (0-1,1-1,0-2) geegn die Schweiz - beendet U-19 das Turnier auf dem letzten Platz. Flaake konnte das zwischenzeitliche 1-2 in der Partie gegen die Schweiz erzielen.

Nicht viel besser erging es Sebastian Kinader und Maik Blankhart, welche gestern mit der deutschen U-17 Nationalmannschaft dem Schweizer-Team mit 0-5 (0-2, 0-2, 0-1) unterlagen.

Februar 5, 2009

DEB-Notizen: Olympia-Qualifikation

Vor gut fünf Minuten begann für das DEB-Team mit der Partie gegen Japan die Olympia-Qualifikation in Hannover. Der aktuelle Zwischenstand lautet 2:0, Philip Gogulla hat seinen ersten Assists verbucht - und wem in der Drittelpause langweilig werden sollte, den kann einen Blick in diese Notizen werfen. ;)

Andi Renz: Wie Christian Oeynhausen für den Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, darf

im Nationalteam (..) diesmal der KEC-Verteidiger Andreas Renz das „C“, des Kapitäns tragen.

Christoph Ullmann: Ob der Topscorer des KEC in der Partie gegen Japan auflaufen kann, war gemäß Eishockeynews.de zeitweise fraglich: Ullmann und Michael Hackert

leiden an einer Grippe, weshalb Krupp erst kurz vor Spielbeginn Entwarnung geben konnte: “Die Spieler haben sich erholt und werden beide spielen.

Neben dieser Information verrät die Eishockeynews auch bereits die Offensivreihen des DEB-Teams - und damit, dass die Haie mit Gogulla und Ullmann zwei Spieler der ersten beiden Reihen stellen.

Hackert, Wolf, Gogulla
Ullmann, Seidenberg, Tripp
Felski, Barta, Klinge
Mulock, Rankel, Mueller

Erinnerungen: “Wie einst Lüdemann”, so titelt Wolfgang Gärner für die Süddeutsche Zeitung und erinnert an die Situation des

13. Februar 2000 in Ljubljana und den legendären Treffer des Kölner Verteidigers Mirko Lüdemann acht Sekunden vor Schluss zum 2:1 gegen Italien. Zum ersten und bislang einzigen Mal hatten die Deutschen eine Qualifikation spielen müssen, aber am Ende der Tortur war das damals von Hans Zach angeleitete Team auch 2002 in Salt Lake City dabei.

In seinem Gesamtüberblick wird dem einen oder andere Haie-Fan der berühmt-berüchtigten Penalty von Ex-Hai Peter Draisatil während der Olympischen Winterspiele 1992 vor dem geistigen Auge lebendig. Gärner erinnert an die Radioreportage von Eddy Körper:

“Der Puck liegt auf der Linie und geht nicht weiter . . . Peter Draisaitl hat das Elend der Welt auf dem Schläger”

Die für Eishockeyfans enttäuschend unergiebige, aber sonst sehr interessante Website Sporhelden.de hat Körpers Reportage im Wortlaut, einen Bericht zum Spiel und auch ein Interview mit dem Unglückvogel des Abends.

Februar 3, 2009

Olympia-Qualifikation etc.

Über “zahlreiche DEB-Nominierungen” berichtete Haie.de vor einigen Tagen und von denen tatsächlich gab es nicht wenige. Zu Benennung des Kaders, sowie weiteren Aspekten rund um die Nationalmannschaft, äußerte sich Krupp gegenüber Thomas Schulz ausführlich in der Kölnischen Rundschau.

Für die Olympia-Qualifikation in Hannover (5. bis 8. Februar) berief Krupp folgenden Kader:

Tor: Dimitri Pätzold (Hannover Scorpions), Dennis Endras (Augsburger Panther), Youri Ziffzer (Eisbären Berlin)

Verteidigung: Sven Butenschön (Adler Mannheim), Michael Bakos (ERC Ingolstadt), Frank Hördler (Eisbären Berlin), Martin Ancicka (Nürnberg Ice Tigers), Andreas Renz, Moritz Müller (beide Kölner Haie), Chris Schmidt (Iserlohn Roosters), Korbinian Holzer (Düsseldorfer EG), Andre Reiss (beide Hannover Scorpions)

Sturm: Sven Felski, Andre Rankel (beide Eisbären Berlin), Travis James Mulock (Tölzer Löwen), Alexander Barta, John Tripp, Richard Mueller (alle Hamburg Freezers), Philip Gogulla, Christoph Ullmann (beide Kölner Haie), Michael Hackert (Adler Mannheim), Michael Wolf (Iserlohn Roosters), Yannic Seidenberg (ERC Ingolstadt), Kai Hospelt (EHC Wolfsburg), Manuel Klinge (Kassel Huskies)

Erfreulich auch: Mit Moritz Müller, Hospelt und Pätzold sind drei ehemalige Junghaie nominiert.

Aktuelle Junghaie und Haie sind ebenfalls für die verschiedenen U-Nationalmannschaften nominiert:
So wird Jerome Flaake im Rahmen eines 5-Nationen Turniers in Turku mit der U-19 Nationalmannschaft auf die Teams aus Schweden, Finnland, Tschechien und die Schweiz treffen. Gemäß der gut informierten Schweizer spielt das deutsche Team an folgenden Terminen.
04.02.2009, 18.30 Uhr FIN – GER / 05.02.2009, 18.30 Uhr GER – SUI / 06.02.2009, 18.30 Uhr CZE – GER / 07.02.2009, 17.30 Uhr SWE - GER

Dustin Schumacher, Dennis Steinhauer, Marcel Ohmann, Norman Hauner, Christoph Ziolkowski sowie Julian Eichinger (auf Abruf) spielen für die U-18 Nationalmannschaft beim Vlado Dzurilla-Turnier in der Slowakei. Eishockey.info berichtet von folgenden Terminen: 07.02.2008, 13:00 Uhr Deutschland - USA / 08.02.2008, 16:30 Uhr Slowakei - Deutschland / 09.02.2008, 13:00 Uhr Schweiz - Deutschland

Sebastian Kinader, Maik Blankhart sowie Dennis Palka (auf Abruf) treffen mit der U-17 Nationalmannschaft in Füssen. Internationalhockey.net - ein im Kontext internationaler Wettkämpfe beachtenswertes Forum - berichtet von folgenden Terminen: 05.02.2009, 19.30 Uhr Deutschland - Schweiz / 06.02.2009, 18.30 Uhr Deutschland - Dänemark / 07.02.2009, 16.30 Uhr Deutschland - Slowakei

Januar 11, 2009

DEL All-Star-Game 2009 aus KEC-Sicht

Ein All-Star-Game hat in der Regel den Anspruch, die besten Spieler einer Liga zwanglos aufspielen zu lassen, Fans mit technischen Kunststücken zu unterhalten/beeindrucken und allen Beteiligten eine Menge Spaß mit auf den Weg zu geben. In der DEL wirkt die Wahl der Spieler stets etwas eingeschränkt, letztlich ist jedes Team mit mindestens einem Spieler vertreten.

Mit Lüdemann, Renz, Ullmann, Gogulla und McLlwain stellen die Haie in dieser Saison fünf Spieler. Direkt ins Auge fällt: Mit McLlwain schafft es nur einer der mit einer Ausländerlizenz ausgestatteten KEC-Spieler den Sprung in den Kader. Nicht, dass die Wahl in ein DEL All-Star-Game ein ernsthaftes Kriterium wäre, aber interessant ist es schon. Denn es erinnert an die Worte von Rodion Pauels:

„Die Deutschen sind fit“, verweist Pauels auf das Sommertraining und kritisiert die Sommer-Nachzügler. „Einige andere gehen auf dem Zahnfleisch.“

McLlwain und Lüdemann sind so etwas wie die “großen, alten Männer” des KEC, noch aktive Vereinslegenden, denen ligaweit Respekt gezollt wird. Vor allem, weil man durchaus erwarten darf, dass dies McLlwains letzter Auftritt in einem solchen Spiel sein wird. Renz und vor allem Ullmann und Gogulla sind in ihrem Bereich des Spiels Leistungsträger, die den KEC in dieser Saison schultern und eine Wahl in ein DEL All-Star-Game ist trotz der schlechtesten KEC-Saison aller Zeiten durchaus durch Leistung auf dem Eis zu rechtfertigen. Mit Gogulla und Ullmann stellt der KEC seine beiden Topscorer und Toptorschützen.

Interessant für mich jedoch der Vergleich mit der letzten Saison, in welcher der KEC bekanntlich bis in die Finals stürmte und sich erst dort den Eisbären Berlin geschlagen geben musste. In dieser wesentlich erfolgreicheren Saison stellten die Haie einen Spieler weniger, als in dieser Saison! Mit Robert Müller, Lüdemann, Trygg und Ciernik war die Aufteilung der Spieler anders (2 D/ 2 AL).

Was lernen wir daraus? Eine extrem gute oder extrem schlechte Saison ist in der DEL kein Indikator für viele oder wenige Spieler beim Auswahlspiel. Darüber zu spekulieren, welche und wie viele Spieler sich überhaupt zur Wahl stellten und welche Sympathien und Überlegungen (s.o. McLlwain) eine Rolle bei der Wahl der DEL-Fans relevant waren, ist müssig.

Just my 2 Cents. ;)

November 5, 2008

Vor dem Länderspiel in Köln, aktuelle Videos

Die Nationalmannschaft gastiert in Köln und zieht das mediale Interesse auf sich. Martin Sauerborn richtet seinen Vorbericht an der Person Christoph Ullmanns aus, für den die Tage beim Nationalteam eine “gelungene Abwechslung” sind. Neutraler und somit für den Kölner-Fan vielleicht uninteressanter ist der nüchterne Vorbericht von Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger. Die Bild hat entdeckt, dass es sich beim “Team Canada” nicht um einen mit NHL-Spielern gespickten Auswahlkader handelt und wittert eine “Mogel-Packung”. Man fragt sich zum einen, ob wo die Bild bei den vergangenen Auftritten der Kanadier in der Kölner Arena war und zum anderen, ob die Bild morgen entdeckt, dass es sich bei den Kadern um jene des Bauhaus Deutschland Cups handelt.

Ein kleines Video zu den im Nationalteam vertretenen Haien liefert der Express, ebenso wie eine Video zum gestrigen Interview mit Ivan Ciernik und eines nach dem Spiel gegen Wolfsburg.

November 3, 2008

DEL- und DNL-Team überzeugen, Ullmann steht zur Wahl

Ein Wochenende mit Licht und Schatten: Am gestrigen Sonntag konnte und musste der KEC mit seinen Teams siegen und somit die jeweilige Situation beruhigen.

Der 4:1-Heimerfolg des arg dezimierten DEL-Teams gegen die personal nicht minder gebeutelten Grizzly Adams Wolfsburg bedeutete den fünften Sieg im siebten Spiel für die Haie. Bewegte Bilder vom Spiel und die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, ein kommentierter Spielbericht wird im Laufe des Tages im DEL-TV erreichbar sein, Interview-Videos zu Spiel liefert obligatorisch verspätet die Streamfactory.

Neben den offiziellen Spielberichten auf Haie.de und EHC-Wolfsburg.de berichten Christiane Mitatselis für den Kölner Stadtanzeiger, Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau, Alexander Brandt für den Bonner General-Anzeiger, der in einem Zug mit Gerüchten aufräumt und Thomas Eichin dahingehend zitiert,

dass Ingolstadts Trainer Benoit Laporte [nicht] als Coach bei den Kölner Haien im Gespräch sei: “Das ist ein guter Trainer, aber für uns kein Thema. Wir haben im Moment kein Trainer-Problem, sondern eher allgemeine Probleme.”

Weiter berichtet Uwe Bödeker für den Express, Ulrich Bauer für die Bild-Köln, Hockeyweb.de, Christian Buchler für Newsclick.de, sowie zwei Mal die WAZ (eins / zwei).

Nach der Demonstration im Spiel gegen die Mannheimer/Heilbronner am Samstag konnte sich das dezimierte DNL-Team gegen die Eisbären Berlin Juniors rehabilitieren. Ohne Steinhauer und Ohmann wurde im letzten Drittel der Sieg herausgeschossen.

Ohne Frage hat Christoph Ullmann in diesem Monat mit viel Einsatz und wichtigen Toren das Team der Haie geführt: Für die Eishockeynews Grund genug ihn bei der Wahl des Spielers des Monats zu nominieren.

Oktober 28, 2008

Erstrebbare Ziele, Christoph Ullmann, LANXESS arena

Der heutigen Medienspiegel fällt platzsparend aus: Nach dem Sieg gegen die Huskies am Sonntag zieht der Kölner Stadtanzeiger heute sein Fazit des Aufschwunges und weist auf die wieder erreichbar erscheinenden Play-Off-Plätze hin.

Der Werdegang des ehemaligen Junghai und aktuellen Topscorers der Haie, Christoph Ullmann, wird von Uwe Bödeker und dem Express näher unter die Lupe genommen.

Der Wandel der “KölnArena” hin zur “LANXESS arena” setzt sich weiter fort. Am heutigen Nachmittag wurden die Buchstaben des Arena-Logos an der Süd-Westseite der Arena montiert. Leider hatte ich keine Kamera zur Hand, die Bilder werde ich jedoch nachreichen. ;) Auch die KVB musste sich aufgrund des Wechsels umstellen: Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, soll aus der Bahnstation “Bhf. Deutz Messe/KölnArena” seit Montagmittag die Station “Bhf. Deutz/Lanxess-Arena” geworden sein. Ein Audiobeitrag “zur großen Taufe” ist auf Lanxess.com abrufbar. Am heutigen Abend findet sie dann nun auch statt: Die große Eröffnungsfeier anlässlich der Namenstaufe. Die Karten sind bereits vergriffen.

Oktober 27, 2008

Haie feiern dritten Sieg in Folge, Haie und Ex-Haie vor Länderspiel

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit konnte das Profi-Team der Haie drei Spiele in Folge siegreich gestalten. Mit 3:2 Toren konnte sich der deutsche Vizemeister gegen die Panther aus Ingolstadt durchsetzen und wenigstens für den Moment den 13. Platz der Tabelle erklimmen.

Bewegte Bilder vom Spiel liefert, sowie die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, eine kommentierten Spielbericht DEL-TV, Interviews zum Spiel die Stream Factory.

Offizielle Spielberichte finden sich auf Haie.de und ERC-Ingolstadt.de. Martin Sauerborn hat für die Kölnische Rundschau einen glanzlosen Arbeitssieg gesehen, Christian Oeynhausen sieht die Haie im Kölner Stadtanzeiger weit entfernt von einer souveränen Klasse. Hans Fischer hat für den Donaukurier die “beste Saisonleistung” des ERC gesehen, ein Titel, der den ein oder anderen Kölner Fan ob des Niveaus des Spiels befremdlich anmutet, aber von Dirk Sing für die Augsburger Allgemeine gestützt wird, der den Panthern immerhin eine “überzeugenden Vorstellung” attestiert und auf das “Pech am Schläger” verweist. Ein düsteres Bild im Bezug auf das Spielniveau zeichnet hingegen der Spielbericht auf Hockeyweb.de, beschränkt sich bei der Kritik allerdings ausschließlich auf Haie-Aktuere. Während Ulrich Bauer für die Bild-Köln erneut den Diskussionspunkt “Dave McLlwain” und sein Engagement hinter der Bande der Haie aufgreift, bemüht Stefan Schaffner einmal mehr die seit dem seit dem November 2006 vielfach verwendete Vokabel des “Hass-Gegners”, mit welcher er der zwar von viel Kampf geprägten, aber von beiden Teams diszipliniert geführten Partie nicht gerecht wird. Dafür kann Schaffner aber mit Informationen zu den Verhandlungen um Ivan Ciernik aufwarten.

Nachzureichen bleibt ein Express-Video mit Spielerinterviews nach dem Auswärtsspiel in Kassel.

Die Länderspielpause rückt in greifbare Nähe und die verschiedenen Teams präsentieren ihre Kader. In den Reihen des “Team Canada”, welches mit jenem Kader ebenfalls das Länderspiel gegen die Deutsche Nationalmannschaft am 05.11.2008 in der LANXESS arena auflaufen wird, finden sich Stéphane Julien und Bryan Adams. Gecoacht wird das Team vom letzten Meistertrainer der Kölner Haie, Rich Chernomaz, als Assistenztrainer fungiert Doug Mason. In Köln ebenfalls kein Unbekannter: Ex-Hai und Verteidiger Paul Traynor. Die gesamte Auflistung des Kaders findet ihr hier.

Auch im DEB-Kader werden die Kölner Haie vertreten sein: Neben Christoph Ullmann werden Philip Gogulla und Marcel Müller das Nationaltrikot tragen. Gecoacht wird das DEB-Team (natürlich) von Ex-Hai Uwe Krupp. Ebenfalls auf dem Eis werden Kai Hospelt, Dimitri Pätzold und Sebastian Osterloh stehen - allesamt ehemalige Jung- bzw. Profihaie. Die Auflistung des gesamten Kaders ist z.B. auf Hockeyweb zu finden.

September 4, 2008

Saisonstart, Prognosen, Florian Busch, Lüdemann, Ullmann

In wenigen Stunden werden die Haie auf dem Eis der umgetaufen Lanxess Arena stehen und die Eisbären aus Berlin zum Auftaktmatch der DEL-Saison 2008-09 erwarten. Wie bereits in den vergangenen Tagen, so beschäftigt sich die Presse mit allgemeinen Prognosen zum Saisonstart oder such der gesamten Saison. Gestern noch auf der Mattscheibe im NetCologne FanTV auf Center.tv, heute mit seinem Wort im Blätterwald: “Mit dem Mut der Trotzigen” titelt Martin Sauerborn von der Kölnischen Rundschau und erhofft eine Trotzreaktion des Teams auf ein paar Fragezeichen, die die Saisonvorbereitung hinterlassen hat.

Den Saisonstart, der dem KEC nach der Partie gegen Berlin gleich zwei Derbys gegen Düsseldorf beschert, thematisieren auch Stefan Schaffner und Arno Schmitz für den Express und analysieren unter Zitierung von Verantwortlichen des KEC drei essentielle Fragen. In einem gesonderten Bericht wird der Spielplan vom Express nach wirtschaftlichen Kriterien unter die Lupe genommen und ermittelt sowohl ein sportliches, als auch ein finanzielles Desaster für den Verein.

Wer sich gerne vor der ersten gespielten Partie mit Saisonprognosen beschäftigt, der findet auf Spox.de eine Einschätzung, welche die Haie auf Platz fünf der Liga sieht. Im Interview mit Spox.de lässt sich der inzwischen wohl außerhalb der Szene wohl bekannteste Eishockeyspieler Berlins, Florian Busch, entlocken, dass die Haie vor der heutigen Partie schwer einzuschätzen seien, da sie eine “relativ neue Mannschaft” seien.

Vor seinem 801. Spiel für den KEC am heutigen Abend wurde Mirko Lüdemann von Nick Seeliger für die Bild-Köln interviewt und beantwortet in der ihm eigenen Art den Fragenkatalog.

Christoph Ullmann bezieht im Interview mit Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger Stellung im Bezug auf den Kader der Haie, die Dopingproblematik und den Modus der DEL. Besonders interessant der Verweis Oeynhausens, dass die Kölner Haie Ullmann als nächste “Identifikationsfigur” der Kölner Haie aufbauen wollen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Versuch in der nächsten Zeit ausprägen wird.