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Haie im Adlertrikot II: Olympiaqualifikation und mehr

Die deutsche Nationalmannschaft hat es geschafft: Durch drei Siege in drei Spielen hat sich das DEB-Team für Olympia 2010 in Vancouver qualifiziert. Im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit: Coach Uwe Krupp.

Vor dem entscheidenden Spiel gegen Österreich sprach Uwe Krupp mir Christian Oeynhausen (KSTA) und äußerte sich zur Frage der Nachwuchsförderung, des DEL-Modus und auch zur aktuellen Situation in Köln.

Sie haben sich besorgt um den Standort Köln, ihren Ex-Klub, geäußert. Was haben sie gemeint?
KRUPP: Wenn bekannt wird, dass ein Verein finanzielle Problem hat, macht man sich Sorgen, ob es dort in dem bekannten Maß weitergeht. Es wäre schade für Köln und schlecht für uns, wenn es nicht so wäre. Köln ist ein Vorzeige-Standort bei der Nachwuchsarbeit, die Rodion Pauls aufgebaut hat. Als ich in Köln gespielt habe, gab es das nicht.

Es hat bei Ihnen trotzdem bis zum Stanley-Cup-Sieg gereicht.
KRUPP: Na ja, man sollte die Kombination aus Verbissenheit, Sturköpfigkeit und das notwendige bisschen Glück niemals unterschätzen.

Auch nach dem 2:1-Erfolg über Slowenien äußerte sich Krupp umfangreich.

Wie haben sich nun unsere Haie im Turnier geschlagen?
Andi Renz: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 0 Assists / +/- +2
Christoph Ullmann: 3 Spiele / 6 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2
Philip Gogulla: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 1 Tor / 1 Assist / +/- +1
Moritz Müller: 3 Spiele / 2 Strafminuten / 0 Tore / 1 Assist / +/- +2

Und nicht zu vergessen: Physiotherapeut Carsten Fiedler, auf dessen Einsatz weder die Haie, noch das Nationalteam verzichten wollen und dessen Leistung nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann. ;)

Ein tragender Aktivposten in der erfolgreichen ersten deutschen Sturmreihe war Christoph Ullmann, dessen Engagement im Nationalteam vom Mannheimer Morgen beobachtet wurde - und welcher auch über die Nichtigkeit von Wechselgerüchten berichten kann.

Einer, der zu den Ersten gehören wird, die zur Nationalmannschaft stoßen, ist Christoph Ullmann. Nach einer Seuchensaison haben die Kölner Haie sieben Spieltage vor dem Vorrundenende bei nur noch einer Partie vor heimischem Publikum keine Chance mehr auf das Erreichen der Play-offs. So war die Reise nach Hannover für Ullmann auch ein Weg, um die Sorgen im Verein für kurze Zeit zu vergessen. “Ich habe mich schon ein bisschen wie Poldi gefühlt. Es macht immer Spaß, zur Nationalmannschaft zu kommen. Es hat mich gefreut, dass es um etwas ging. Das waren meine Play-offs”, meinte der 25-Jährige.

Während die Haie einem Trio die Freigabe erteilten, um Geld zu sparen - so wechselte Verteidiger Stephane Julien zu Red Bull Salzburg nach Österreich - darf Ullmann keine Play-offs im europäischen Ausland spielen. Gerüchten, er wolle aus seinem Drei-Jahres-Vertrag in Köln aussteigen, widerspricht der ehemalige Mannheimer vehement: “Daran ist gar nichts dran.”

Am vergangenen Dienstag meldete sich Adler-Manager Marcus Kuhl bei Ullmann, um die Lage zu sondieren. Er handelte sich ebenso eine Absage ein wie Stadionsprecher Udo Scholz. “Der Udo hat mir eine SMS geschickt und geschrieben, er würde mich persönlich vom Bahnhof abholen, wenn ich zurückkäme, aber ich werde meinen Vertrag in Köln erfüllen”, betonte Ullmann.

Und weil wir alle befreit jubelnde Haie-Spieler in dieser Saison viel zu selten gesehen haben, hier zwei Bilder aus dem Nationalteam. Bild 1 / Bild 2

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Info:
Haie im Adlertrikot II: Olympiaqualifikation und mehr ist Beitrag Nr. 857
Author:
Haieblog.de am Februar 10, 2009 um 12:51 pm
Kategorie:
Haie im Adlertrikot
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