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März 31, 2009

Notizen

Saisonvorbereitung: Erneut starten die Kölner Haie mit einem Turnier in die Saison. Wie südtiroler Internet-Magazin stol.it berichtet, spielen die Haie beim “Dolomitencup” vom 14. bis 16. August und ersetzen den mehrfachen Sieger aus Frankfurt.

Zudem werden der EV Zug, die Black Wings aus Linz und die italienische Nationalmannschaft am Rundspiel teilnehmen.

Pätzold/Vajs: Nach Informationen der “Passauer Neue Presse” werden wir in der kommenden Saison bei den Ingolstadt Panthern ein “Junghaie-Torhütergespann” bewundern dürfen. Sowohl Dimitri Pätzold, als auch Stefan Vajs entstammen der Nachwuchsabteilung des KEC.

Robert Müller: Am gestrigen Montag wurde der Winterstar 2009, ein Publikumspreis des Bayerischen Fernsehens für die besten bayerischen Wintersportler der Saison , verliehen. Der Ehrenpreis wurde

Eishockey-Torhüter Robert Müller verliehen. Vielen Zuschauerzuschriften hatten die Sportredaktion unter anderem dazu bewogen, den Sonderpreis an den gebürtigen Rosenheimer zu vergeben - für sein Leben auf und abseits des Eises.

Termin: “Kölner Sportgespräch” mit Thomas Eichin und Detlef Langemann

Diesen Termin sollten sich Haie-Fans im Kalender markieren: Am 6. April findet wieder einmal das von dem “Kölner Stadtanzeiger” und dem “Sport & Olympia Museum” veranstaltete “Kölner Sportgespräch” statt. Der “Stadtanzeiger” berichtet:

Die Kölner Haie haben die schlechteste Saison ihrer Vereinsgeschichte hinter sich, zum ersten Mal schaffte es der achtmalige Eishockey-Meister nicht, sich für die Playoffs zu qualifizieren. Auch die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) hat mit Problemen zu kämpfen, vom Fernsehen wird die Sportart Eishockey kaum wahrgenommen, die Zuschauerzahlen waren in diesem Jahr rückläufig, nicht nur die Haie stecken in finanziellen Nöten.

Im Kölner Sportgespräch, das der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Kooperation mit dem Sport & Olympia Museum veranstaltet, werden am 6. April (Beginn: 20 Uhr) all diese Punkte erörtert.

Herzlichen Glückwunsch!

“(K)ein besonderer Tag für den “Alpenvulkan”", so ist der Beitrag des “Bayerischen Rundfunks” betitelt, in welchem Hans Zach seinem Ruf alle Ehre macht.

Der Anlass ist gegeben: Der Ex-Traniner der Haie feierte am gestrigen Montag seinen 60. Geburtstag und die Medien reagieren. So führte Christiane Mitatselis für den “Kölner Stadtanzeiger” ein nettes Interview mit ihm und die “Bild” wartet mit einigen Fotos aus dem bewegten Leben Zachs auf.

März 30, 2009

Was macht eigentlich…?

In Zeiten laufender Playoffs ohne Haie-Beteiligung nehme ich die Unterteilung zwischen aktiven und ehemaligen Haien nicht mehr so streng. ;)

Oliver Jonas: Zum Abschied vom aktiven Eishockey wird Oliver Jonas wohl allenortens auf seine Zukunftsplanung und seine Vergangenheit in der Physik angesprochen. Ein schönes Beispiel ist dieser Artikel der “F.A.Z.”.

Mirko Lüdemann: Erstmals in seiner Karriere spielt Lüdemann keine Playoffs in Köln, untriebig ist er indes nicht. Und so kann man ihm im Stadion-TV seines Heimatvereins, den Lausitzer Füchsen bewundern, wie er auch für ein Charityspiel die Schlittschuhe schnüren wird.

Christoph Melischko: Ebenfalls aktuell ohne Beschäftigung gab Melischko dem “Donaukurier”, der Lokalzeitung in Ingolstadt, von wo aus Melischko vor dieser Saison nach Köln wechselte, ein interessantes Interview. Hervorzuheben ist, dass er davon spricht,

bereits Mitte Juli mit der gesamten Mannschaft auf dem Eis sein. Es soll sich Einiges ändern in Köln.

Gleichzeitig formuliert er unterschwellig Kritik an den Ausländerpositionen des KEC der vergangenen Spielzeit.

Und die Deutschen waren ja nicht das Problem. Die haben ihre Leistung gebracht.

März 29, 2009

“Farmteam” in der Oberliga: Verschiedene Optionen denkbar

Es tut sich etwas im Bereich der Nachwuchsförderung. Doch neben der beschlossenen, aber noch nicht umgesetzten Erhöhung des Maximalalters für DNL-Spieler ist auch die Option eines “Farmteams” in der Oberliga über das Niveau der unkonkreten Planung wohl nicht hinaus.

„Kurzfristig (09/10) soll ein weiteres (Farm-)Team in die Oberliga Nord integriert werden, das die Spieler aus dem Nachwuchs der DEL-Mannschaften aus NRW rekrutiert.“

Diese von der “Eishockey News” aus dem offiziellen Sitzungsprotokoll einer Besprechung zwischen Vertretern der DEL und des DEB am 9. Februar zitierte Aussage steht für den KEC im direkten Zusammenhang mit einer eventuellen Ausweitung der bestehenden Kooperation mit Oberligist Herne, vielleicht mit Duisburg oder gar einem neuen “Retortenteam”.

Dass eben nicht nur die Haie, sondern auch die anderen Teams ihre Überlegungen in diese Richtung richten, zeigt ein aktueller Artikel der “NRZ”. So steht die DEG

auch der Idee eines „NRW-Teams” gegenüber offen. Diverse DEL-Klubs aus der Region erwägen, ein gemeinsames Nachwuchsteam in der Oberliga zu installieren. „Die Idee ist klasse. Aber nichts ist spruchreif”, so Mörsch.

Gleichzeitig werden die vielfältigen Probleme eines solchen Teams offensichtlich.

Würden Köln, Krefeld, Iserlohn und die DEG ein Team melden, müssten die Finanzierung, die Wahl der Trainings- und Spielorte, die Verteilung und der Zugriff auf die Spieler geregelt werden

März 27, 2009

Von Gerüchte, Dementis und unklaren Aussagen

Ralf Pape: Wie berichtet wurde in der vergangenen Woche das Gerücht verbreitet, Ralf Pape, seines Zeichens Gesellschafter bei den Füchsen Duisburg und dem Herner EV, würde in irgendeiner Form bei den Haien “einsteigen”.

Heute erfolgte nun ein Dementi in der “Rheinischen Post“, welches jedoch nur wenig klärend ist. So wird bestätigt, dass es Kontakte zu den Haien gab, jedoch dementiert,

dass er in Zukunft bei den Kölner Haien als Sponsor auftritt. (…) Man wolle die Zusammenarbeit mit dem EV Duisburg, der in Zukunft in der Oberliga “kegelt”, intensivieren, so der erste Fuchs am Ort. Wie diese engere Zusammenarbeit aussieht und ob damit auch ein finanzieller Einstieg bei den Haien verbunden ist, ließ Pape jedoch zunächst offen.

Sebastian Furchner: Beachtenswert scheinen zunehmend auch die Gerüchte um eine Rückkehr Sebastian Furchners nach Köln. Furchner, der in einem laufenden Vertrag mit den Grizzly Adams Wolfsburg steht, äußerte sich gegenüber den “Wolfsburger Nachrichten” zu den Gerüchten ebenfalls mit wenig klärenden Worten:

“Ich möchte dazu nicht viel sagen. Mit dem Sportlichen hat es nichts zu tun.”

EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf hingegen stellt die Situation aus Sicht des EHC deutlich dar: Aufgrund des Vertrages bis 2011

“… stellt sich für mich die Frage auch überhaupt nicht.” (…) “Sollte es ein Problem abseits des Eises geben, werden wir alles daran setzen, es gemeinschaftlich zu lösen.”

Die “WAZ-online” berichtet hingegen sogar, dass

Sebastian Furchner (…) wohl den Verein um die Freigabe bitten (wird). Der Stürmer will trotz Vertrags bis 2011 aus privaten Gründen unbedingt zu den Kölner Haien zurück. Lässt der EHC ihn ziehen? Fliegauf: „Kein Kommentar.“ Bis spätestens Montag will Fliegauf alle offenen Fragen beantwortet wissen

Travis Scott: Ebenfalls ein Dementi formulierte Travis Scott in der “Kleinen Zeitung“:

Wie es weiter geht, dass weiß ich nicht. Spiele ich weiter, geht es wieder nach Russland - Fragen, die ich derzeit gemeinsam mit meiner Frau diskutiere. Aber ein Gerücht kann ich dementieren, ich habe nicht bei den Kölner Haien unterschrieben.

Thomas Eichin: Unter der Woche wurden Gerüchte laut, nach denen Thomas Eichin als aussichtsreicher Kandidat für den Managerposten bei Bundesligist Hannover 96 im Gespräch sei. “Sport.t-online.de” zitierte Eichin mit den Worten:

“Dem Fußball bin ich immer treu geblieben. Und natürlich würde mich der Fußball irgendwann wieder reizen”, äußerte sich Eichin gegenüber dem Sportblatt. “Ich traue mir durchaus zu, dass ich die Anforderungen, die man für einen Fußballverein benötigt, erfülle.”

Nun auch hier das Dementi. Gegenüber dem sid äußerte sich Klubchef Martin Kind:

“Es gibt weder eine Bewerbung von Thomas Eichin, noch haben wir Kontakt zu ihm aufgenommen. Er steht auch gar nicht auf unserer Liste”

März 22, 2009

Gerücht um Ralf Pape und eine Deutung

Die Saison ist für die Kölner Haie vorzeitig beendet und Gerüchteküche brodelt somit so früh wie nie zuvor. Und wie bereits in der Saison, so ist auch in diesen Tagen das Geschehen abseits des Eises für die Zeitungen von besonderem Interesse.

So berichtete die BILD Köln wohl in ihrer gestrigen Ausgabe Folgendes über den KEC.

Kommt nun die Rettung aus Duisburg? Zumindest ist das das heißeste Gerücht von der Gummersbacher Straße: Duisburgs Alleingesellschafter Ralf Pape soll vor einem Engagement bei den Haien stehen.

Meine Quelle für das Zitat ist das Duisburger-Fanforum EVDFans.info. Sollte sich dieses Gerücht tatsächlich bewahrheiten, so könnte es im direkten Zusammenhang mit der Nachwuchsarbeit des KEC stehen. Wie berichtet, ist eine Ausweitung der Kooperation mit dem Herner e.V., dessen Mitgesellschafter Ralf Pape ist, denkbar.

Markus Terbach berichtet für “Revier Sport online” im Bezug auf den Herner e.V. und die Oberliga weiterführend,

dass ein Farmteam, das aus Förderlizenzspielern der NRW-Teams in der DEL bestehen soll, noch hinzukommen könnte [in die Oberliga].

Für die kommende Saison gehen Pape, Roos und McNevan davon aus, dass die Kölner Haie der Kooperationspartner sein werden, der eine große Zahl von Spielern dauerhaft zur Verfügung stellt. Dies würde auch bedeuten, dass Förderlizenzspieler aus Düsseldorf, Krefeld und womöglich auch Iserlohn, in Duisburg eine Heimat finden könnten, wenn das von DEB und einigen DEL-Vertretern diskutierte Farmteam nicht eine komplette „Retortengründung“ sein soll.

Angesichts der finanziellen Probleme der Kölner Haie und eines Konsolidierungsplans, welcher auch vor der Einsparung im Bereich des Nachwuchses nicht einzuhalten drohte, könnte ein Engagement Ralf Papes in Köln mit der Aufrechterhaltung des Nachwuchses in Verbindung gebracht werden.

Dass Pape neben dem Engagement in Duisburg auch die Nachwuchsförderung in NRW, innerhalb welcher die Kaderschmiede des KEC unbestritten eine gewichtige Rolle spielt, förderte, belegten sein Vision, die er im Rahmen seines Amtsantritts in Herne formulierte.

März 19, 2009

Ausweitung der Kooperation mit dem Herner e.V.?

Der angekündigte Rückzug der Füchse Duisburg aus der DEL betrifft nicht nur die Aufstiegspläne aktueller Zweitligisten und Überlegungen zur Reduzierung der obersten Spielklasse, auch die Kooperation der NRW-Teams aus Duisburg, Krefeld, Iserlohn und Köln mit dem Herner e.V. muss neu überdacht werden.

Kam bisher ein Großteil der Förderlizenzspieler aus Duisburg, so kann dies aufgrund der angestrebten Spielbetriebs beider Mannschaften in einer Liga natürlich nicht aufrechterhalten werden. An der Schließung dieser Lücke scheinen vor allem die Kölner Haie interessiert zu sein.

So äußerte sich Ralf Pape, Füchse-Gesellschafter und Teilgesellschafter des Herner e.V., gegenüber “90.8 Radio Herne” in einem Podcast mit den Worten, dass die Kölner Haie

“einen relativ großen Schwung DNL-Spieler aus der DNL herausbekommen und für die Haie als Förderlizenzspieler einsetzen wollen. Die Kölner Haie werden den größten Teil der Förderlizenzspieler, so denke ich, im nächsten Jahr stellen.”

Ähnlich äußert sich HEV-Geschäftsführer Matthias Roos, der in der “WAZ” zitiert wird:

„Was neue Förderlizenzen betrifft, wäre zum Beispiel eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit Köln, aber auch mit Iserlohn denkbar”

Die Website “Eishockey-Magazin.de” sieht “eine wichtige Aufgabe (..) für Pauels” in der

Suche nach einem Kooperationspartner aus den ESBG-Ligen, bei dem die jetzt aus der DNL herauswachsenden Spieler des Jahrgangs 1991 Spielpraxis sammeln können/müssen. Wunschkandidat ist der Herner EV, dessen Manager Franz Fritzmeier und Trainer Niklas Sundblad zuletzt immer wieder bei den DNL-Spielen der Haie in Köln waren.

In der abgelaufenen Spielzeit spielten mit Tom-Patric Kimmel und Christopher Mauch zwei Förderlizenzspieler der Haie in Herne.

KEC Eishockey-Camp

Leider nur wenig Aufmerksamkeit hat eine nette Idee im Netz gefunden, also muss der Haie-Blog hier wohl etwas die Werbetrommel rühren.

Mit Unterstützung des Express und Fielmann veranstaltet der KEC am 6. April ein Eishockey-Camp, welches neben verschiedenen Trainingseinheiten auch ein Treffen mit Jerome Flaake, Marcel Müller und Torsten Ankert beinhaltet. Zusätzlich bekommt jeder Teilnehmer unter anderem eine Sporttasche, einen iPod und Equipment (Trikot, Hose, Stutzen) geschenkt.

Teilnehmen kann jeder zwischen 8 und 14 Jahren, 50 Plätze werden verlost. Um an der Verlosung teilnehmen zu können, muss ein entsprechender Coupon ausgefüllt und bis zum 25. März eingesendet werden.

Da ich nicht mehr in die entsprechende Altersstufe passe, möchte ich einen solchen Coupon verlosen. Wer mir als erster eine eMail an r.guzman.giechau@googlemail.com schreibt, gewinnt ihn. ;)

März 18, 2009

Was macht eigentlich…? Hans Zach spricht Klartext

Man ist es von ihm gewohnt und eigentlich ist es nicht ungewöhnlich: Hans Zach vertritt stets seine Meinung. Erst recht, wenn es sich um ein fundamentales Problem handelt. Die Medien lauschen seinen Worten gerne, birgt doch fast jeder Satz “zach´scher Klartext” mehr Schlagzeilenpotential, als andere oftmals aalglatte und vorhersehbare Trainerinterview.

Und so bezog Zach auch gestern wieder Stellung: Nachdem die 3. Playoff-Partie der gastgebenden Hannover Scorpions gegen die Grizzly Adams Wolfsburg vor gerade einmal 3,718 Zuschauern stattfand (Zuschauerschnitt in der Hauptsaison: 5,668), fand der Ex-Trainer der Haie deutliche Worte gegenüber den Änderungen im Ticketing.

Der Blog medien-sport-politik.de zitiert Zach gemäß einem Artikel der HAZ:

“Wir haben die Halle mit überragenden Leistungen vollgespielt, hatten zweimal 10.000 Zuschauer, einmal 8.000 Zuschauer. Und jetzt, in den wichtigsten Spielen des Jahres, spielen wir vor halbleeren Rängen. Wenn ich lesen muss, dass Jugendliche, Rentner und Behinderte haben ermäßigte Karten zu bekommen, dann ist das ein Eigentor sondergleichen. Wenn wir als Mannschaft einen Fehler machen, dann versuchen wir ihn auszubügeln. Davon merke ich hier nichts. Dass die Mannschaft teuer ist, das wusste man ja vorher. “

Zach wendet sich mit seiner Kritik direkt an seinen Arbeitgeber, die Verantwortlichen auf Seiten der Hannover Scorpions. Angst vor Konsequenzen seiner lautstarken Mahnung hat er, wie üblich, nicht.

“Ich halte nicht mit meiner Meinung zurück. Wenn mich hier jemand ärgert, bin ich weg in Bad Tölz”, erklärte der 59 Jahre alte Coach. Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth und Club-Besitzer Günter Papenburg verfolgten den Wutausbruch ihres Trainers nach dem dritten Viertelfinalspiel am Dienstagabend kommentarlos,

so Sportal.de.

Wer Hans Zach als Trainer beschäftigt, muss mit deutlichen Worten rechnen. So scheint dies auch Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth zu sehen und äußerte sich gegenüber der dpa dann doch noch zu dem Vorfall:

“Es ist nachvollziehbar, dass er seine Meinung äußert, wenn er enttäuscht über die Kulisse ist. Hans Zach hat selbstverständlich keine Sanktionen zu befürchten.”

Wer mehr über die Änderungen in der Ticketstruktur der Scorpions erfahren möchte, kann sich in diesem Artikel der HAZ und im Fanforum der Scorpions informieren.

Was macht eigentlich…? Haie und Ex-Haie in den Playoffs

Hans Zach, Dimitri Pätzold, Sebastian Furchner, Kai Hospelt, Oliver Jonas, Andreas Morczinietz: Die vier Ex-Haie Furchner, Hospelt, Morczinietz und Jonas liegen mit den Grizzly Adams Wolfsburg voll auf Erfolgskurs. Nach dem Pokalsieg im Februar geht es zur Zeit im Viertelfinale der DEL-Playoffs gegen die an Nummer zwei gesetzten Hannover Scorpions unter ihrem Cheftrainer Hans Zach - und führen nach drei Partie mit 2:1-Siegen. Furchner sieht die Stärke der Wolfsburger in einer überragenden

Torwartleistung, Superstimmung im Team, wo jeder für jeden da ist.

Furchner ist zur Zeit zweitbester Scorer der Wolfsburger in den Playoffs (7 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, +/- +3). Oliver Jonas führt aktuell mit einem Gegentorschnitt von 1.66 und einer SV% von 94.6 beide Statistiken an. An zweiter Stelle: Ex-Hai cim Trikot der Scorpions.

Dieter Kalt: Wie berichtet wechselte Kalt im Februar von Salzburg zu dem Lulea HF. Nun berichtet die “Neue Kärntener Tageszeitung” von Gerüchten einer Kehrtwende:

Vor Wochen wurde noch darüber gemunkelt und spekuliert; inzwischen ist aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Zwei-Jahres-Vertrag bereits unterschrieben ist: Dieter Kalt kehrt nächste Saison nach Klagenfurt zurück!

Travis Scott, Stéphane Julien: Wie mehrfach berichtet befeuern Gerüchte um eine Rückkehr von Scott die Sportpresse. Ein neuer Artikel auf “Hockeyfans.at” greift diese Gerüchte auf und formuliert, als ob ein Wechsel bereits feststehen würde. Es wird sich zeigen, wie stichhaltig diese Gerüchte tatsächlich sind. Sportlich ist Scott über alle Zweifel erhaben: Mit seinem KAC ist er in das Finale der österreichischen “Erste Bank Liga” eingezogen. Ebenfalls in jenes Finale eingezogen ist Stéphane Julien mit seinem Red Bull Salzburg. Julien konnte in bisher 12 Spielen ein Tor und drei Assists verbuchen.

Mats Schöbel, Sören Sturm, Markus Jocher, Carsten Gosdeck: Auch in den unteren deutschen Spielklassen laufen die Playoffs - und einige Haie und Ex-Haie sind mit von der Partie. Als Förderlizenzspieler konnte so Mats Schöbel im Trikot des SC Riessersee in diesen Playoffs in drei Spielen einen Assist verbuchen. Sören Sturm (2 Spiele, 1 Assist) trifft mit seinen Fishtown Pinguins auf den EHC München mit Markus Jocher, welcher in der Serie mit 1:0 in Führung gehen konnte. Carsten Gosdeck (1 Spiel, 1 Tor, 1 Assist) führt mit seinen Lausitzer Füchsen ebenfalls mit 1:0 in der Serie gegen die Heilbronner Falken. Nach dem ersten Spiel der Serie zurück liegt Jeremy Adduono mit seinen EVR Tower Stars gegen die Landshut Cannibals.

Thomas Greiss: Wie Robert in meiner letzten Ausgabe von “Was macht eigentlich…?” ganz richtig kommentierte, ist das Abenteuer “NHL” für Greiss vorerst ohne Einsatz schon wieder vorbei. Große Hoffnungen setzt man auf ihn nun ihn Worcester, wo sich Greiss nach seiner Rückkehr aus der NHL furios zurückmeldete:

Greiss played his best game of the year, and made the Sharks’ save of the year in doing so, as Worcester beat the Monarchs here last night, 4-2. The victory snapped a three-game losing streak and was their first over a team above them in the Atlantic Division standings in nine games.

Gleichzeitig erhoffen sich die Worcester Sharks ähnliche starke Partien von Greiss bis zum Ende der Saison, um das Saisonziel “Playoffs” noch zu erreichen. Erinnerungen an Greiss AHL-Rookie-Saison werden hier beschwört.

In 2006-07, his rookie year, Greiss went 12-2-0 in a 14-game stretch that began on March 9. He started 13 of those games and got a win in relief in the other, as the Sharks surged from being a point out of fourth place to having a five-point cushion at the end.

März 9, 2009

DNL: Halbfinale erreicht, Zukunft ungewiss

Dass die Fans der Kölner Haie nicht ohne Playoffspiele aus der Saison gehen müssen, verdanken sie in diesem Jahr nicht den Profis, sondern dem Nachwuchs. Und so kamen am vergangenen Samstag 505 Haiefans in den Genuss der packenden und serienentscheidenden Partie des KEC gegen die Eisbären Juniors aus Berlin.

Am Ende stand ein 6:4-Heimerfolg und der Einzug in das DNL-Halbfinale zu Buche (Spielbericht auf Haie-ev.de / Haie.de / Eisbaeren-Juniors.de / Statistiken zum Spiel). Aufmerksamkeit rief offensichtlich die schon fast traditionelle Färbung der Haare hervor - jedenfalls gereichte dies dem Express zum Aufhänger eines Berichtes. Im Halbfinale treffen die Junghaie nun auf den EV Landshut, Spiel eins der Serie findet am kommenden Mittwoch, den 11. März in der KölnArena 2 statt, Spielbeginn 19.00 Uhr.

Die Nachwuchsarbeit des KEC und die vorhandene Infrastruktur - z.B. das Sportinternat Köln - macht Köln unbestritten zu einer Top-Adresse. Höchst fraglich ist jedoch, ob und wie dieses kostspielige Niveau gehalten werden kann. Christian Oeynhausen berichtete für den Kölner Stadtanzeiger von 600,000 €, mit welchen bislang alleine Gesellschafter Göttsch den Nachwuchs subventionierte. Und weiter:

Fast eine Viertelmillion Euro kosten allein die 1000 Stunden Eiszeit, die der KEC-Nachwuchs im Jahr benötigt. Etwa 50 000 Euro steuerte die Stadt Köln seit 2005 wegen der Schließung des Eisstadions Lentstraße dazu. Im Januar warb Rainer Maedge, Präsident des KEC e.V., bei Oberbürgermeister Fritz Schramma um eine Aufstockung. Das Ergebnis ist für die Haie ernüchternd: Zwar macht die Stadt 50 000 Euro extra locker. Aber die Summe wird nach einem Schlüssel aufgeteilt. Für die Eishockey-Jugend bleiben 18 500 Euro - 150 000 wären nötig gewesen. „Wir können nur ganze Mannschaften aus dem Spielbetrieb nehmen oder insgesamt weniger trainieren“, sagt Maedge

In diesem Kontext steht nun auch ein Zitat Thomas Eichins, der im Rahmen eines Artikels rund um die Thematik “Erhöhung der Eismiete in der KölnArena 2″ im Express wie folgt zitiert wurde:

„Ich kämpfe in erster Linie für die großen Haie. Ich habe den e.V. aufs Brutalste subventioniert, aber ich kann es nicht mehr, mir steht das Wasser bis zum Hals. Und ich weiß, was die Haie von der Stadt zu erwarten haben – nichts.“

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Der Ex-Trainer der Haie und aktueller Scorpion wird seinen Vertrag in Hannover nach Beendigung der Saison nicht verlängern. Die “Eishockey News” zitiert Zach gemäß einem Interview der “Sport-Bild” mit den Worten:

„So langsam merke ich, dass die Energie nicht mehr so da ist, wie sie sein sollte. Daher ist für mich im nächsten Jahr auch erst mal Schluss“

Travis Scott: Der Name “Travis Scott” bürgt auch nach seinem Comeback vom vorzeitigen Abschied vom aktiven Eishockey für gehobene Qualität. Der Ex-Goalie der Haie hat sich, wie berichtet, dem KAC angeschlossen und beeindruckt durch seine Leistung in der österreichischen Erste Bank Liga. Nun sind die Playoffs bereits in vollem Gange und Scott führte seine Klagenfurter mit nach wie überragenden Leistungen in das Halbfinale - und reizt die Berichterstatter zu euphorischen Berichten.

Thomas Greiss: Die Nummer eins trägt er bereits auf seinem NHL-Trikot und die Nummer eins ist er auch was das “recalling” auf der Torhüterposition angeht. Und so wurde Greiss erneut aus Worcester (AHL) zu den “großen” Sharks in der NHL berufen worden. Mehr als der Backup-Posten kam bislang jedoch nicht dabei heraus, was sich angesichts der eher schwachen Leistungen von Brian Boucher kurzfristig ändern könnte. Grundvoraussetzung für den recall war die Verletzung von Evgeni Nabokov.

Timo Pielmeier: Im selben Atemzug mit Olaf Kölzig genannt wurde der Torhüter des Kölner DNL-Meisterteams von 2007. Während Kölzig von den Tampa Bay Ligthning zu den Toronto Maple Leafs getradet wurde, musste auch Pielmeier die Franchise wechseln.

Während Kölzig auf das Ende seiner Karriere zusteuert, hat Nachwuchsmann Pielmeier diese noch weitgehend vor sich. Der frühere Kölner hatte im Sommer 2008 einen Drei-Jahres-Vertrag bei den San Jose Sharks unterschrieben, kam aber bisher nur im Nachwuchsteam der “Haie” zum Einsatz. Nun wechselt der 19-Jährige gemeinsam mit einem Viertrunden-Draftpick und Angreifer Nick Bonino im Austausch für Angreifer Travis Moen und Verteidiger Kent Huskins nach Anaheim.

März 4, 2009

Notizen

Zuschauerschnitt: Erstmals seit dem Bezug der KölnArena ist der KEC nicht mehr Zuschauerkrösus der DEL. In der Top 100 der Mannschaftssportarten in Deutschland rangieren die Kölner Haie nach Absolvierung aller Saisonspiele auf Rang 35 (Besucherschnitt) und stehen somit als drittbester Eishockeyverein einen Rang hinter dem besten Basketballklub Alba Berlin und einen Rang vor dem THW Kiel, dem besten Vetreter des deutschen Handball. Gleichzeitig konnten sich die Haie vor sieben Fußballzweitligisten platzieren. Eine ausführliche Statistik bietet Stadionwelt.de.

Nachwuchsförderung: 600.000 €: Diese Summe ist der Betrag, mit welchem die Kölner Haie bzw. ihr Gesellschafter die Nachwuchsförderung des KEC e.V. Jahr für Jahr unterstützen. Bereits in der Vergangenheit war angeklungen, dass die Finanzierung im Kontext dieser Saison Probleme bereiten wird, jetzt muss sie auf den Prüfstand. Über Optionen spricht Rainer Maedge, Präsident des KEC e.V., im Kölner Stadtanzeiger:

„Wir können nur ganze Mannschaften aus dem Spielbetrieb nehmen oder insgesamt weniger trainieren“, sagt Maedge.

Somit betrifft eine Entscheidung der aktuellen DEL-Gesellschafterversammlung in Düsseldorf die Haie zukünftig vielleicht nicht mehr. Wie die NRZ berichtet, soll

die Altersgrenze für Spieler in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) von 17 auf 18 angehoben (…) werden.

März 2, 2009

Gerüchteküche

Ungewohnt früh, aber doch so spannend wie eh und je: Die Gerüchteküche brodelt und Spekulation folgt auf Spekulation. Wer den Überblick behalten will, dem sei der aktuellen Artikel von Martin Sauerborn in der Kölnischen Rundschau ans Herz gelegt.

Ich versuche mich derweil ebenfalls an einer ausführlicheren Aufstellung. ;)

Trainer-Posten:
- Die Haie haben bekannt gegeben, dass sie nicht mit Rupert Meister als Trainer des Profi-Teams in die neue Saison gehen werden.
- U.a. die “Eishockey News” berichtet von dem Gerücht, Andreas Brockmann sei ein “heißer Kandidat für den Job bei den Haien“.
- Der “Express” bringt zusätzlich Namen wie Greg Poss und Christian Brittig ins Spiel.
- Pauels dementiert in der Kölnischen Rundschau “kursierende Namen wie Greg Poss, Benoite Laporte und Andreas Brockmann” und weist auf ein ausgeschlagenes Angebot an Rich Chernomaz hin. Das von Pauels vorgegebene Profil:

„Er soll Erfahrung haben, mit jungen Spielern arbeiten und Erfolge vorweisen können“

Martin Bartek:
- Martin Bartek sprach in der HNA von einem Zweijahresvertrag in Köln. Heute die Bestätigung der Haie.

Thomas Greiss:
- Die “Kölnische Rundschau” spekulierte Ende Januar über eine Rückkehr von Thomas Greiss.
- Der “Kölner Stadtanzeiger” konnte über “signalisiertes Interesse” von Seiten der Haie berichten.
- Sauerborn berichtet in dem o.g. Artikel der “Kölnischen Rundschau”, dass Greiss ein “Dreijahresvertrag mit Ausstiegsklausel für die NHL” vorgelegt worden sei. Wenn in der Zwischenzeit ein anderer Kandidat zusagt, hat dieser Priorität.

Ivan Ciernik:
- Auch in diesem Fall berichtet Sauerborn in dem o.g. Artikel von einem abgegebenen Angebot, welches Ciernik bislang aus finanzieller Sicht ablehnt.

Travis Scott:
- Die “Kleine Zeitung” berichtet, dass Scott nur bis zum Ende der aktuellen Spielzeit in Klagenfurt spielen wird.

Angeblich geht Scott in die DEL. Zu welchem Klub, weiß Pilloni nicht. Seine Vermutung: “Vielleicht zu Köln.”

- Die “Eishockey News” berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass die Investorengruppe, welche beim KEC einsteigen möchte, “Top-Goalie Travis Scott zurückholen” will.

Spielplanhorror 2010/2011

Kaum ist die letzte Sekunde auf dem Eis der DEL-Arenen gespielt, schon werden Tabellen gewälzt - und schuld daran sind nicht nur die Playoffs, sondern auch der Modus, der einst im Dezember 2007 zur einer Reduzierung der Spieltage bei gleichzeitiger Aufstockung der Liga auf 16 Teams beschlossen wurde. Erreicht werden soll die Reuzierung durch die Einteilung der Teams in vier Gruppen, welche entweder zwei mal oder vier mal gegeneinander antreten. Grundlage der Gruppeneinteilung ist stets die Abschlusstabelle der Hauptrunde der zwei Jahre zurückliegenden Spielzeit.

Das Abrutschen des KEC auf den 15. Tabellenplatz an diesem, dem letzten Spieltag der Saison hat also unmittelbare Auswirkungen auf die Spielzeit 2010/2011 - und diese Auswirkungen sind wahrlich bedrohlich. Es scheint fast so, als ob die Krise dieser Saison die Haie noch nicht loslassen möchte und ihr, damit sie auch nicht so rasch (finanziell) egalisiert werden kann, eine Hypothek für die Zukunft hinterlassen hat.

Sofern die Liga ihre Mitgliederstärke beibehält und keine Modusänderung vollzieht, werden die Haie 2010/2011 gegen Düsseldorf, Krefeld, Iserlohn und Kassel nur zwei Partien spielen. Wenn also auf Seiten der Düsseldorfer Lokalpresse Otto Krause und Chris Baumeister ein “100 000-Euro-Loch in der Kasse” als Folge des fehlenden zweiten Derbys gegen den KEC bilanzieren, dann muss der entsprechende Schaden der Haie hier multipliziert werden!

Wenig tröstlich ist die Erkenntnis, dass es auch andere Teams - wenn auch milder - getroffen hat: So wird das Derby der Frankfurt Lions gegen die Mannheimer Adler 2010/2011 ebenfalls nur zwei mal ausgetragen werden.

Damit niemand mehr selber rechnen muss: Hier die komplette Umsetzung der Spielpaarungshäufigkeit für die Saison 2009/2010 und 2010/2011.

März 1, 2009

Auswärtsspiel: Bayerntour

Die beiden letzten Auswärtsspiele der Saison sind absolviert und wie hinlänglich bekannt werden die Haie in dieser Saison keine Spiele mehr bestreiten. Was mir wiederum Zeit gibt, die Statistik in den nächsten Tagen und Wochen intensiv zu sezieren. ;)

22.02.2009: Straubing Tigers - Kölner Haie:
5,800 Zuschauer / Schnitt: 4,226 Zuschauer | + 1,574

01.03.2009: ERC Ingolstadt - Kölner Haie:
4,677 Zuschauer / Schnitt: 3,346 | + 1,331

Somit sorgten die Haie in dieser Saison für + 25,330 Zuschauer über dem entsprechenden Durchschnitt. Die Umrechnung mit dem Hauptrundendurchschnitt der Vereine erfolgt, wie beschrieben, in der nächsten Zeit.

Notizen: Jimmy Waite

Die heutige Partie der Panther aus Ingolstadt gegen die Kölner Haie war nicht nur die letzte DEL-Partie von Haie-Kapitän Dave McLlwain, sondern auch von Jimmy Waite, der die Panther mehr oder weniger freiwillig nach Ende der Saison verlassen muss. Nur nebenbei bemerkt: Er wird seinen Platz im Tor für Ex-Hai Dimitri Pätzold räumen müssen, der nach der Saison von den Hannpver Scorpions zu den Panthern wechseln wird.

Waite jedoch hat die Liga auf seiner Position über Jahre geprägt - und ihn geprägt haben wiederum die Kölner Haie. In der “Augsburger Allgemeinen” berichtete Waite von seiner Karriere und erzählt, dass eines seiner besten Matches im Panter-Trikot

ein Play-Off-Viertelfinal-Match [war] - und zwar in der Spielzeit 2006/2007 bei den Kölner Haien. Ich habe damals über 65 Schüsse auf den Kasten bekommen. Am Ende mussten wir uns unglücklich nach Verlängerung mit 0:1 geschlagen geben.

und beschreibt in seinen Worten noch einmal die “legendäre 0:10-Niederlage in der Saison 2006/2007 bei den Kölner Haien.”

Ziemlich lesenswert, auch wenn Mr. Waite hier nicht immer objektiv ist. ;)

Was macht eigentlich…?

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai ist zum „Eishockey-Spieler des Jahres“ und besten Torhüter der Oberliga gewählt geworden. Im Dress des EC Peiting belegt er aktuell Rang zwei der Torhüterstatistik. Sein Team führt die Oberliga Süd mit 118 Punkten überlegen an.

Marcus Kink: Der Mannheimer hat sich in der Presse zu den Gerüchten geäußert, er würde den Wechsel nach Berlin anstreben. “Überhaupt nichts dran” sei an den Spekulationen, so Kink im “Mannheimer Morgen”, der berichtete, dass

Kink versuchte, auf andere Gedanken zu kommen. Christoph Ullmann holte ihn in Köln am Mannschaftshotel ab, die Spezis aus gemeinsamen Mannheimer Zeiten gingen einen Kaffee trinken. (…) “Christoph hat gesagt, dass wir uns auf einiges gefasst machen müssen. Die Haie wollen ihren Fans nach einer Seuchen-Saison etwas bieten.”

Da hat Christoph Ullmann rückwirken betrachtet nicht zu viel versprochen. ;)

Doug Mason: Marcus Kink könnte schon nächste Saison unter einem anderen Ex-Hai trainieren. Wie verschiedene Zeitungen im Umfeld der Adler Mannheim berichteten, ist Mason ein geeigneter Kandidat und soll bereits in der SAP-Arena vorstellig geworden sein.

Aber nicht nur in Mannheim wird wohl ein neuer Trainer benötigt und so wird Masons Name auch in Ingolstadt gehandelt. Der “Donaukurier” berichtet:

“Es hat noch kein Gespräch gegeben. Ebenso haben wir auch noch keinen Termin dafür vereinbart”, erklärte der Kandidat [Mason] gestern auf Anfrage des DONAUKURIER. Sehr wohl sei aber ein Treffen für die Zeit nach den Play-offs in Österreich vereinbart. “Ich bin natürlich interessiert. Der ERC ist ein Top-Verein”, sagte Mason.

Die Panther sind mit ihrem Interesse an dem ehemaligen Coach der Kölner Haie aber offenbar nicht allein. “Ich habe in der nächsten Zeit sechs weitere Termine mit anderen Vereinen. Ich möchte bei einem Top-Verein arbeiten”, offenbarte Mason.