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November 28, 2008

Vor dem Spiel gegen Ingolstadt

Medienabriss

Ganz kurz vor der Partie gegen die Panther hier noch schnell ein kurzer Medienabriss vor dem Spiel.

Übertragen wird die Partie wie immer von dem Liveradio auf Haimspiel.de, Kommentatoren der Partie sind Henrike Wöbking und Uwe Schipplock. Wie immer auch dabei ist der NetCologne Net-Ticker.

Der Vorbericht auf Haie.de berichtet von der Rückkehr von Mike Johnson ins Team und zitiert Rodion Pauels:

„Die Truppe ist jetzt mehr denn je gefordert. Sie muss sich das verloren gegangene Selbstvertrauen zurück erkämpfen.“

Ähnliches war vor den vergangenen Partien ebenfalls zu lesen: Hoffen wir, dass das Team die Bedeutung eines Teams in der Tabellenregion der Haie verstanden hat.

ERC-Ingolstadt.de spricht von einer “richtungsweisende Partie” und einem klassischen “Sechs-Punkte-Spiel“.

Gottfried Sterner berichtet für den Donau Kurier ausführlich von der aktuellen Situation der Panther, einen Vergleich der Situation der beiden Teams bemüht Florian Eisele für die Augsburger Allgemeine.

Nach dem Spiel gegen Hannover

Medienabriss

In den letzten Tagen hat die Uni ihren zeitlichen Tribut gefordert, heute habe ich wieder Zeit für einen Presseüberblick.

The Essentials:
- DEL.org - Spielbericht
- Jerome Flaake ist “heiß”! Nachdem er in vier der letzten fünf Spiele punkten konnte - gegen die Scorpions steuerte er einen Assist bei - schraubt er seine Saisonbilanz auf 5 Punkte in 23 Spielen bei einem +/- -Wert von +4. Mit letzterem Wert liegt er Teamintern auf Platz drei, noch vor Haie-Top-Scorer Christoph Ullmann.
- Besondere Beachtung sollte man der schönen Robert-Müller-Choreo der Scorpions schenken. Hier zwei Bilder: Bild 1 / Bild 2.
- Nachdem die Haie zuvor acht Spiele in Folge punkten konnten, bedeutete das Spiel gegen Hannover die zweite Niederlage in Folge.
- Wie in meiner gestrigen Notiz beschrieben, ist die Bilanz eindeutig: Auswärts gibt es für die Haie in dieser Saison nichts zu gewinnen. Und wen wundert es: Auch die beiden verlorenen Spiele waren natürlich in der Ferne.

Media:
- Bilder zum Spiel findet ihr auf Scorpions-Unity.com

Presseabriss:
Was bietet die schreibende Zunft dem geneigten Leser? Offizielle Spielberichte liefern Haie.de und HannoverScorpions.de, wobei letzterer deutlich ausführlicher ausfällt.

Frank Drohle sieht für den Express in dem KEC DEN “Chaos-Klub” in der DEL und schreibt, dass

intern der Druck auf KEC-Manager Rodion Pauels immer mehr an(wächst). KEC-Geschäftsführer Thomas Eichin hat schon vor wenigen Tagen gestanden: „Wir haben das komplette letzte Jahr verpennt, haben uns vom Erfolg blenden lassen.“

Klarer Giftpfeil Richtung Manager, der den Kader falsch zusammengestellt hat. Und alternden Spielern wie Mirko Lüdemann (34) und Stephane Julien (34) einen Drei-Jahres-Vertrag serviert hat. Jetzt hat der Klub kein Druckmittel gegen die lustlosen Auftritte in der Hand.

Für den Kölner Stadtanzeiger zitiert Christiane Mitatselis Rodion Pauels hier jedoch anders. Er sieht sich weniger machtlos, wenn er zunächst die Leistung der Führungsspieler kritisiert und anschließend ohne benannten Adressat seine Meinung formuliert.

„Wir müssen kämpfen. Wir müssen dahin gehen, wo es wehtut, und auch dem Gegner wehtun“, sagt Pauels - und droht den Kampfverweigerern mit Konsequenzen: „Ich schaue mir das nicht mehr lange an. Wer nicht versteht, worauf es ankommt, dem werde ich gegebenenfalls nahelegen, dass er sich einen anderen Verein sucht.“

Auch Martin Sauerborn zitiert Rodeon Pauels in seinem mit “Zwei Schritte rückwärts” betitelten Artikel für die Rundschau. Pauels bemängelt das Zweikampfverhalten, gibt das aktuelle Saisonziel aus (”Wir müssen unsere Leistung stabilisieren. Dann ist ein zehnter Platz zwingend.”) und äußert hinsichtlich der Insolvenz der Icetigers über grundsätzliche Tendenzen in diese Richtung im Hanball, Eishockey und Basketball.

Das Spiel aus Scorpions-Sicht beleuchtet Björn Franz für die HAZ, der Artikel der Bild kann keine Neuigkeiten beitragen

November 26, 2008

Warum sich der Besuch von Heimspielen lohnt…

…und Haie-Fans die Fahrt in die Fremde eher meiden sollten.

Die Kölner Haie haben ihre Partie des 23. Spieltages gegen die Hannover Scorpions verloren. In drei aufeinanderfolgenden Spielen gegen tabellarische Spitzenteams der Liga (Düsseldorf, Krefeld, Hannover) konnten die Haie somit einen Sieg n.V. und zwei klare Niederlagen verbuchen.

Ohne näher auf den jeweiligen Gegner, dessen Form, den jeweiligen Spielverlauf und weitere Faktoren wie die in der letzten Woche vermeldete Grippeerkrankungen im Team zu berücksichtigen und nur die nackten Zahlen bemühend, zementieren die Partien der letzten Spieltage eine Tendenz, die in dieser Saison sehr auffällig hervortritt: Betrachtet man die Partien seit dem Trainerwechsel, so stehen in 17 Partien sieben Heimsiege nur zwei Heimniederlagen gegenüber, während es “on the road” bei zwei Siegen gleich sechs Niederlagen setzte.

Diese Tendenz drückt sich auch statistisch aus: Seit dem Trainerwechsel haben die Haie in ihren Heimspielen im Schnitt 2,33 Punkte eingefahren, von Auswärtspartien nahmen die Haie bislang im Schnitt gerade mal einen Punkt mit. Inklusive der Torwertung nach SO und OT kommen die Haie in jenen neun Heimspielen auf ganze 36 eigene Treffer gegenüber 22 Gegentoren - während auswärts nicht einmal die Hälfte der Tore erzielt werden konnte (16), denen 29 Gegentoren gegenüberstehen. Anders gesagt: Während die Haie in der heimischen Arena (9 Spiele) im Schnitt vier Treffer erzielen und 2,44 Gegentore kassieren, sind es in der Ferne (8 Spiele) im Schnitt 3,635 Gegentore bei halbierter eigener Ausbeute (2 Tore im Schnitt).

Dieses Gefälle zwischen Heim- und Auswärtsspielen lässt sich auf weitere Statistiken übertragen: Während die Haie auswärts im Schnitt 28 mal auf das gegnerische Tor schossen und dabei 29,25 Schüsse des Gegners zuließen, sind es in den Heimspielen gleich 36,22 eigene Torschüsse gegenüber nur 26,89 des Gegners. Auch kassieren die Haie in Auswärtspartien deutlich mehr Strafminuten (164 insgesamt, 20,5 im Schnitt), als dies in der Arena der Fall ist (13,44 / 121 - bei einer Partie mehr!).

Das Fazit fällt im Moment recht eindeutig aus: In ihren Heimspielen spielen die Haie statistisch betrachtet sowohl offensiv, als auch defensiv erfolgreicher, nehmen weniger Strafen und fahren 2,3 Punkte im Schnitt ein! Auswärts können die Haie bislang an ihre gute Leistung in der heimischen Arena nicht anknüpfen.

Anders gesagt: Willst du die Haie siegen sehen, musst du zu den Heimspielen gehen. Und die Auswärtspartien nach Möglichkeit eher meiden. ;)

November 25, 2008

Vor dem Spiel gegen Hannover

Medienabriss

Wie wir alle wissen, ist nach dem Spiel auch vor dem Spiel und umgekehrt. Also beginne ich den heutigen Medienabriss mit einem Nachtrag zum Spiel in Krefeld.

Der entsprechende Artikel im Express hat zwar einen markanten Titel, beschäftigt sich inhaltlich aber nur mit Müller Kurzeinsatz.

Auch der Kölner Stadtanzeiger blickt in seinem Vorbericht auf die Partie gegen die Pinguine zurück und kann einige Aussagen Eichins anfügen. Und dieser gibt auch die Marschrichtung für die heutige Partie vor:

„Hannover ist stark, aber wir müssen trotzdem punkten. Etwas anderes zählt nicht.“

Und wie so oft in diesen Tagen dominiert in der Presse vor allem das Thema “Robert Müller”. So auch im Vorbericht der HAZ, die die Freundschaft zwischen Scorpion Rainer Köttstorfer und Robert Müller in der Vordergrund stellt.

Die Bild berichtet von einer Aktion der Scorpions-Fans, die Müller unterstützen soll.

Hannover-Scorpions.de verweist auf die Rotation im eigenen Kader, Tino Boos und Aris Brimanis fallen demnach mit Rippenprellung aus, dafür helfen Niki Goc und der Förderlizenzspieler Thomas Holzmann aus Bremerhaven aus.

Die Partie beginnt am heutigen Abend um 19:30 Uhr. Ab ca. 19:00 Uhr überträg das Haimspiel.de Liveradio; es kommentieren Henrike Wöbking und Tobias Bonk. Verfügbar ist natürlich auch der NetCologne Haie-Liveticker.

November 24, 2008

Nach dem Spiel gegen Krefeld

Medienabriss

Wie bereits gestern angeschnitten: Die deutliche Niederlage gegen die Pinguine aus Krefeld brachte den Haie der erfolgreichsten Saisonphase von acht Partien ohne ein punktloses Spiel Ernüchterung.

The Essentials:
- DEL.org - Spielbericht
- Der glatte 6:0-Erfolg der Pinguine bedeutet für die Haie die bislang höchste Saisonniederlage.
- Nur Berlin und Düsseldorf lockten in dieser Saison mehr Fans in den Krefelder KönigPALAST.
- Die Einwechslung Robert Müllers bescherte diesem seinen zweiten Einsatz in dieser DEL-Saison.
- Danijel Kovacic im Krefelder Tor gelang auf Anhieb, was Frank Doyle in dieser Saison bisher verwehrt blieb: Er bliebt ohne Gegentreffer.

Ein Video zum Spiel liefert Spox.de, geht allerdings ausschließlich auf die Einwechselung Müllers ein und lässt beide Torhüter zu Wort kommen.

Bilder zum Spiel liefert WZ-Newsline.de und Dogdocs Eishockeyblog.

Wie gewohnt liefert Haie.de einen offiziellen Spielbericht, Krefeld-Pinguine.de verzichtet hierauf.

Für den Kölner Stadtanzeiger sah Morten Sams “tatenlose Haie chancenlos” und liefert neben einem kurz umrissenen Spielbericht ein paar Stimmen zum Spiel - und die Information, dass die Haie grippegeschwächt in die Partie gegangen waren.

Stefan Schaffner vom Express rückt den emotionalen Höhepunkt des Abends - die Einwechslung Müllers - in den Mittelpunkt seines Artikels; lässt darüber hinaus Gogulla als Stürmer selbstkritisch zu Wort kommen:

„Was sollen die denn machen, wenn wir nach vorne abhauen und die hinten im Stich lassen? Was wir hier heute abgeliefert haben, war rein gar nichts!“

Abseits des blanken Spielgeschehens liefert der Spielbericht auf Hockeyweb.de einige weitere Informationen rund um die Partie.

“Äußerst harm- und zahnlose Haie” sah Heribert Schmitt für die Westdeutsche Zeitung und benutzt auch im weiteren Verlauf des Artikels starke Worte. So “dominierten” die Krefelder die Haie, die lediglich “ein etwas besserer Trainingspartner” gewesen seien.

Nicht weniger hart geht Johann Farmer für die Bild-Köln mit den Haien ins Gericht, sah ein “neues Haie-Debakel”.

November 23, 2008

Licht und Schatten

“Aufschwung beim KEC hält an” titelte der KSTA nach dem 6:5 n.V.-Sieg über die DEG Metrostars, doch eben dieser Aufschwung erhielt am heutigen Abend einen Dämpfer. 0:6 unterlagen die Mannen von Cheftrainer Clayton Beddoes den Krefeld Pinguinen - die bisher höchste Niederlage der Saison.

Wo dunkelster Schatten ist, da ist in dieser Saison auch hellstes Licht zu finden. Während in der Haie-Sportsbar einige Dutzend Fans der Premiere-Liveübertragung folgten, fochten auf dem Eis der KölnArena 2 die Kleinschüler - ich hoffe, ich liege hier richtig ;) - der Haie ihr Derby gegen den Rivalen aus Düsseldorf aus. Die langen Mienen in der Sportsbar konnten durch die souveräne Partie der kleinen Haie aufgeheitert werden und manch einer tauschte seinen Platz in der Sportsbar gegen einen an der Eisfläche ein.

Sie lauschten den Worten ihres Trainers, trafen, jubelten und siegten überlegen: Die kleinen Haie des KEC im Derby gegen die DEG.

Nicht nur der 14:0-Sieg auf dem heimischen Eis der KölnArena 2, auch der bereits am Mittag errungene 5:2-Sieg des DNL-Teams des KEC beim EC Bad Tölz konnte bejubelt werden. Für den Tabellenzweiten der DNL war es bereits der zweite Sieg an diesem Wochenende: Am gestrigen Samstag siegte das Team beim gastgebenden SC Riessersee mit 3:2 n.V. und trat somit mit der Wochenendausbeute von fünf Punkten im Gepäck die Heimreise nach Köln an.

November 22, 2008

Nach dem Spiel gegen Düsseldorf

Medienabriss

Was wäre ein geeigneter Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg in den Medienabriss, als die Aufarbeitung der Nachberichterstattung eines gewonnenen Derbys gegen die Metrostars aus Düsseldorf?

The Essentials:
- DEL.org - Spielbericht
- Das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften war die 182. Auflage des Derbys. 91 Siege konnte der KEC, 80 die Metrostars erringen. Elf mal trennten sich die Teams unentschieden.
- Christoph Melischko erzielte 4 Punkte (2 Tore, 2 Assists). Das Spiel gegen die Metrostars war somit seine statistisch beste Partie im Trikot der Haie.
- Kamil Piros hat seinen 30. Geburtstag mit einem Sieg feiern können - verletzte sich aber am Finger und fällt “bis auf weiteres” aus.
- Im Zentrum der Spieldiskussion der Düsseldorfer Lokalpresse stand zum einen die Aufgabe eines zwei-Tore-Vorsprungs und die damit verbundene Gemütslage von Trainer Kreis; zum anderen der Check von Ryan Ramsay gegen Marcel Müller, der vom Unparteiischen Richard Schütz mit zwei Minuten geahndet wurde.
- Mit Dave McLlwain und Jerome Flaake trafen gestern sowohl der älterste, als auch der jüngste aktive Spieler auf dem gestrigen Spielberichtsbogen für die Haie. Der noch jüngere Christoph Oster war lediglich zweiter Backup.
- Die DEG Metrostars boten an, als Zeichen ihrer Anteilnahme mit Robert Müller mit ihren 3rd-Jersey zu spielen. Die Kölner Haie baten jedoch um den Verzicht auf diese Geste.

Bewegte Bilder vom Spiel, sowie die Pressekonferenz, liefert das NetCologne FanTV; einen kommentierten Spielbericht das DEL-TV und Interviews nach dem Spiel die streaming factory. Verschiedene Stimmen zum Spiel, auch von Fußballer Tranquillo Barnetta liefert auch der Express in einem Video zum Spiel.

Fotostrecken vom Spiel liefert DerWesten.de, WZ-Newsline.de.

Über den 6:5 n.V.-Dieg der Haie berichtet neben dem offiziellen Spielbericht auf Haie.de auch Johannes Arnade - emotional - auf DEG-Metro-Stars.de.

Noch am Abend des Spieltages berichtete Hockeyweb.de, attestiert dem 182. Aufeinandertreffen der Teams “zu den besseren Aufeinandertreffen zwischen den beiden rheinischen Rivalen” gezählt zu haben und eschoffiert sich über einer vermeindliche Fehlentscheidung des Unparteiischen.

Für den Kölner Stadtanzeiger berichtet Christiane Mitatselis von dem “älteste(n) Mann auf dem Eis, (der sich) wie ein junger Hase freute”, “mitreißende(m) Eishockey mit großem Spaßfaktor” und dem “beste(n) Spiel der Kölner seit sehr langer Zeit.” Wie auch der zuvor genannte Artikel, so findet der geneigte Leser auch hier einen ausführlichen Spielbericht. Im Artikel am folgenden Tag rechnet Mitatselis nach und erkennt:

Seit Ende September ist Beddoes Coach der Haie - und seither haben die Kölner zwei Punkte pro Spiel geholt. Das bedeutet: Ohne die sieben Niederlagen zum Saisonstart stünde der KEC ganz oben in der DEL-Tabelle.

Martin Sauerborn geht in seinem ausdrucksvoll mit “Verwöhnprogramm in der Achterbahn” betitelten Artikel für die Kölnische Rundschau vor allem auf die Rolle der Fans ein. “Zwei Monate lang” hätten sie nun “Magerkost geknabbert. Mit viel Schmerz und Leid Niederschläge eingesteckt.” Doch: “Wer derart geduldig die Hoffnung auf Besserung nicht aufgibt, muss irgendwann reif für die Wellnessfarm sein.” Diesen Zeitpunkt sah Sauerborn nun gestern eingetroffen. Seinen ausführlichen Spielbericht beendet er anschließend mottogemäß mit einem Zitat McLlwains: “Ich fühle mich richtig gut.” “Aus der Kritik in den Erfolg” titelt Sauerborn am folgenden Tag und bezieht sich hierbei sowohl auf die Reihe McLlwain, Melischko und Warriner, die ohne Frage größten Einfluß auf den Sieg hatten.

Einen knappen, aber gelungenen Spielbericht liefert Alexander Brandt für den Bonner General-Anzeiger.

Für die NRZ berichtete Michael Ryberg von dem Derby, welches seiner Ansicht nach “ein Treffen für Offensivfreunde (..) mit dem schlechteren Ende für eine offensivstarke, aber defensiv lausige DEG” war. Der eigentlich Spielbericht fällt bei Ryberg allerdings nur kurz und undetailliert aus. “Saurer als eine faule Zitrone”, so Ryberg im Artikel am folgenden Tag, sei Metrostars-Trainer Kreis gewesen und habe seine Spieler zum Videostudium gebeten, nachdem sie zum wiederholten Male “Punkte auf dem Tisch” liegen ließen.

Für den Express berichten Uwe Bödeker, Stefan Schaffner und Philipp Alber und können vor allem mit dem o.g. Video und einem schönen McLlwain-Zitat aufwarten.

„Jetzt haben wir endlich kapiert, was dazu gehört, Spiele zu gewinnen. Der September war grausam, doch jetzt haben wir uns zurückgekämpft. Wir haben wirklich viel aus dem Katastrophen-Start und den zwei Niederlagen gegen Düsseldorf gelernt“, verrät McLlwain und schiebt grinsend hinterher: „Aber nicht nur wir Haie haben gewonnen, auch alle Fans haben gewonnen, denn das war ein unglaubliches Derby. Schön, dass ich das Siegtor erzielen durfte.“

Im Express Düsseldorf geht Otto Krause in die Vollen und legt den Finger in die von ihm entdeckten Fehler im Spiel der Düsseldorfer.

Rainer Wallasch titelt für die Westdeutsche ZeitungFurioser Start, bitteres Ende” und sah einen “unterhaltsamer Eishockey-Abend mit vielen Toren.” In seinem gesonderten Kommentar zum Spiel thematisiert er “Bruder Leichtfuß”, der die Spieler der Metrostars vor allem auf Kosten Storrs immer wieder befällt.

Für die Bild-Köln berichten Phillip Arens, Nick Seeliger und Andread Pohl von einem “dramatischen” Derby-Sieg und hofft, dass es “mit dieser Top-Moral (..) noch mit den Playoffs” klappt.

Gianni Coste beginnt seinen Artikel für die Rheinische Post mit dem oben letztgenannten “Essential” und berichtet von einem “extrem spannendes Duell. Der normale Derby-Wahnsinn”, den er kurz ausführt und passend endet: “Es war eben ein ganz normales Rhein-Derby.”

November 15, 2008

In eigener Sache

Wer öfter oder sogar regelmäßig einen Blick in diesen Blog wirft, wird vielleicht bemerkt haben, dass ich mir erneut eine kleine Pause gegönnt habe und das Design der Seite überarbeitet wurde.

Sowohl die Pause, als auch die Überarbeitung haben ihre Gründe gehabt. Ausgangspunkt war die eMail einer Leserin dieses Blogs, deren Meinung nach die selbstgesteckte Zielsetzung meines Blogs (”Über Haieblog.de“) in sich nicht stimmig sei, würden doch die wirklich hervorhebenswerten Inhalte in der Masse der Links untergehen. Der “Einheitsbrei” der täglichen Medienberichten sei somit kaum von der Medienaufbereitung in den verschiedenen Fanforen zu unterscheiden.

Wenn ich die bisherigen Blogeinträge überscrolle, sehe ich eine Menge Text, Links, Namen und kann die Kritik durchaus nachvollziehen. Die Analyse der Statistiken von Haieblog.de zeigt mir auf, dass ein Großteil der Besucher dieses Blogs wohl ähnlich denkt, kommen sie doch vornehmlich nur über das “ergoogeln” von konkreten Stichworten (z.B. Dave McLlwain, hinter der Bande, Pauels”) auf Haieblog.de und nicht regelmäßig.

Quintessenz ist, dass der Haieblog.de - natürlich - weitergeführt wird, sich die Ausrichtung der Beiträge aber verändern wird. Der Medienabriss wird zukünftig in komprimierter Form dargestellt werden, dafür werden Artikel einzelne Probleme ausführlicher, aber nicht zwingend zeitnah behandeln. Anders gesagt: In Zukunft möchte ich die “Essentials” stärker in den Vordergrund rücken.

November 5, 2008

Vor dem Länderspiel in Köln, aktuelle Videos

Die Nationalmannschaft gastiert in Köln und zieht das mediale Interesse auf sich. Martin Sauerborn richtet seinen Vorbericht an der Person Christoph Ullmanns aus, für den die Tage beim Nationalteam eine “gelungene Abwechslung” sind. Neutraler und somit für den Kölner-Fan vielleicht uninteressanter ist der nüchterne Vorbericht von Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger. Die Bild hat entdeckt, dass es sich beim “Team Canada” nicht um einen mit NHL-Spielern gespickten Auswahlkader handelt und wittert eine “Mogel-Packung”. Man fragt sich zum einen, ob wo die Bild bei den vergangenen Auftritten der Kanadier in der Kölner Arena war und zum anderen, ob die Bild morgen entdeckt, dass es sich bei den Kadern um jene des Bauhaus Deutschland Cups handelt.

Ein kleines Video zu den im Nationalteam vertretenen Haien liefert der Express, ebenso wie eine Video zum gestrigen Interview mit Ivan Ciernik und eines nach dem Spiel gegen Wolfsburg.

November 4, 2008

Zuschauerschwund, Krupp, Ciernik und Nationalteams

Die Zuschauerzahlen in der DEL sind schlecht - und an erster Stelle ist hier der KEC zu nennen. Während die Besucherzahl der Heimspiele oftmals gerade mal an der 8.000er Marke kratzte, bleibt die Übertragung in konkrete Zahlen nicht ungenannt: Thomas Eichin sprach in den letzten Tagen von einem klaffenden Loch von gut 250.000 € in der Clubskasse. Martin Sauerborn steigt für die Kölnische Rundschau noch einmal genauer in die Thematik ein und führt auch den Zusammenhang mit der erneuerten Kritik Eichins am momentanen Spielsystem aus. Einstmals geäußerte Kritik an seiner Position weist jener in einem Zitat auf Hockeyweb.de zurück: Auch in der momentanen Situation, in der die Haie die Liga nun einmal nicht “von oben” betrachten können steht er zu seinen Vorderungen.

“Ich bin bereit, ab morgen um den Abstieg zu spielen, auch wenn wir unten drin stehen”, sagt Eichin.

Unterstützung erhält Eichin auch von Nationaltrainer Krupp, der sich in der Eishockeynews erneut über den übervollen Spielplan beklagt.

Was den Kölner Haien gemäß Sauerborn im oben genannten Artikel nicht gelang, das schaffte der Express: Ein Interview mit Ivan Ciernik bei dessen Besuch in Köln. Wenig redselig, so wie man den Slowaken kennt, äußert er sich zu einem etwaigen Rück-Wechsel nach Köln; offener spricht seine Frau Eva.

Uwe Krupp hat für das Länderspiel gegen Kanada in der LANXESS arena am morgigen Mittwoch Moritz Müller nachnominiert. Müller reiht sich damit ein in das Team, dessen Bestandteil auch die Christoph Ullmann, Philip Gogulla und Moritz Müller sind. Wie berichtet finden sich auch zahlreiche Ex-Haie im Team.

Zu Wort meldete sich auch Doug Mason. Der Bild-Köln erzählt er von seiner Zeit nach der Entlassung in Köln, seiner Einschätzung der Situation der Haie und von seinen Erwartungen an das bevorstehende Turnier. Auch Sauerborn sprach für die Rundschau mit Mason.

Verloren hat die U20-Nationalmannschaft mit den Haien Flaake und Sturm, sowie die Ex-Haie Alexander Oblinger und Marc Wittforth, ihr Spiel gegen Ost-Kanada im Rahmen der 2008 World Junior A Challenge. Bei der 6:3-Niederlage konnte Flaake einen Assist verbuchen.

Nur angemekt soll sein: Was Sauerborn entgangen zu sein scheint, ist die Absage Eichins an die Adresse Benoit Laportes im gestrigen Bonner General Anzeiger.

November 3, 2008

DEL- und DNL-Team überzeugen, Ullmann steht zur Wahl

Ein Wochenende mit Licht und Schatten: Am gestrigen Sonntag konnte und musste der KEC mit seinen Teams siegen und somit die jeweilige Situation beruhigen.

Der 4:1-Heimerfolg des arg dezimierten DEL-Teams gegen die personal nicht minder gebeutelten Grizzly Adams Wolfsburg bedeutete den fünften Sieg im siebten Spiel für die Haie. Bewegte Bilder vom Spiel und die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, ein kommentierter Spielbericht wird im Laufe des Tages im DEL-TV erreichbar sein, Interview-Videos zu Spiel liefert obligatorisch verspätet die Streamfactory.

Neben den offiziellen Spielberichten auf Haie.de und EHC-Wolfsburg.de berichten Christiane Mitatselis für den Kölner Stadtanzeiger, Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau, Alexander Brandt für den Bonner General-Anzeiger, der in einem Zug mit Gerüchten aufräumt und Thomas Eichin dahingehend zitiert,

dass Ingolstadts Trainer Benoit Laporte [nicht] als Coach bei den Kölner Haien im Gespräch sei: “Das ist ein guter Trainer, aber für uns kein Thema. Wir haben im Moment kein Trainer-Problem, sondern eher allgemeine Probleme.”

Weiter berichtet Uwe Bödeker für den Express, Ulrich Bauer für die Bild-Köln, Hockeyweb.de, Christian Buchler für Newsclick.de, sowie zwei Mal die WAZ (eins / zwei).

Nach der Demonstration im Spiel gegen die Mannheimer/Heilbronner am Samstag konnte sich das dezimierte DNL-Team gegen die Eisbären Berlin Juniors rehabilitieren. Ohne Steinhauer und Ohmann wurde im letzten Drittel der Sieg herausgeschossen.

Ohne Frage hat Christoph Ullmann in diesem Monat mit viel Einsatz und wichtigen Toren das Team der Haie geführt: Für die Eishockeynews Grund genug ihn bei der Wahl des Spielers des Monats zu nominieren.

November 2, 2008

DEL- und DNL-Team verlieren, vor dem Spiel gegen Wolfsburg, Mason

Zwei Niederlagen musste der KEC in den vergangenen Tagen hinnehmen: Weder das DEL-, noch das DNL-Team konnte in ihren Spielen die Führung nach dem ersten Drittel bis Spielende halten.

Das Profi-Team unterlag den Straubing Tigers mit 3:4 nach Penaltyschießen. Neben den offiziellen Spielberichten auf Haie.de und Straubing-Tigers.de liefern Uwe Bödeker für den Express, Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger und Hockeyweb.de Texte zum Spiel.

Interviews nach dem Spiel werden ab Montag von der Streamingfactory gestellt, bereits jetzt verfügbar sind Bilder vom Spiel, sowie die Pressekonferenz des NetCologne FanTV und DEL-TV.

Eine bittere Niederlage musste das DNL-Team der Haie hinnehmen: Gegen den Serienmeister aus Heilbronn/Mannheim unterlag der KEC zu Hause klar mit 2:7 und büßte somit die Tabellenführung ein. Bereits am morgigen Sonntag wird die Möglichkeit geboten, das eigene Selbstbewusstsein wieder aufzubauen: Ab 12 Uhr spielt die Mannschaft in Köln gegen die Eisbären aus Berlin.

Vor der Partie gegen die Grizzly Adams Wolfsburg lohnt sich der Blick in die Vorberichte der WAZ und Newsclick.de.

Wie berichtet werden zahlreiche aktuelle und ehemalige Haie bei der DEB-Partie Deutschland - Kanada zu Einsätzen kommen bzw. das Team coachen. Nick Seeliger und Ulrich Bauer nehmen sich für die BILD-Köln dieses Themas an und berichten über das Engagement von Doug Mason.