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Oktober 31, 2008

Vor dem Duell gegen Tigers, Meister in Anaheim, Gogulla, DEB-Ergebnis, DNL-Vorschau & weitere News

Die Partie der Kölner Haie gegen die Straubing Tigers ist ein Duell direkter Tabellennachbarn: Mit einem Punkt mehr, sowie einem Spiel weniger und mit der breiten Brust ob des 6:0-Heimsieg über die Hamburg Freezers reisen die Gäste an und treffen auf ein KEC-Team, dass seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Regensburg in vier von fünf Partien siegen konnte.

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, wird am heutigen Abend neben Robert Müller und Dave McLlwain auch Mirko Lüdemann, der sich in der Partie gegen Ingolstadt am Oberschenkel verletzte, fehlen. Der KSTA geht außerdem auf die Torhütersituation ein und schlussfolgert, dass der Zeitvertrag mit Frank Doyle verlängert wird. Ausführlicher auf Doyles Situation geht Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau ein und kann einige interessante Statements beifügen.

Für einen Anstieg der Lautstärke in der Arena wird eine Aktion des Express zusammen mit den Haien sorgen: An den Eingängen werden 3.000 Ratschen verteilt. Für Dauerkarteninhaber interessant: Mirko Lüdemann gibt von 18:30 bis 19 Uhr Autogramme im Dauerkartenclub.

Einen Videobericht vor der Partie mit Szenen aus Regensburg und einigen Statements von Tigers-Trainer Bob Manno liefert idowa.de. Das Saisonziel definiert Manno, wenn er im “Straubinger Tagblatt” im Rahmen eines ausführlichen Vorberichtes mit einer einfache andere Rechnung zitiert wird:

„Wenn du jedes Wochenende die Hälfte der möglichen Punkte holst, ist das schon fast perfekt, denn damit qualifizierst du dich in der Liga für einen Playoff-Platz.“

Ob und wie die Tigers mit diesem Ziel vor Augen in Köln agieren werden, kann wie immer live im Internet verfolgt werden: Für das Live-Radio auf Haimspiel.de kommentieren heute Robert Heppekausen und Uwe Schipplock. Wie immer sei auch auf den Haie-Ticker verwiesen.

Wer hingegen live vor Ort sein kann, wird vielleicht über die “Happy Hour” der Haie-Sportsbar ab 17:30 Uhr erfreut sein.

Einen alten Bekannten trifft Haie-Torwart- und DNL-Trainer Rupert Meister, wenn er vom 01. bis 10.11.2008 beim NHL-Partnerteam aus Anaheim hospitiert. Wie Haie.de am Rande berichtet, absolvierte Meister mit Ducks-Cheftrainer Randy Carlyle 1988 gemeinsam als Spieler ein NHL-Trainingscamp der Winnipeg Jets.

Der DEB hat vor dem Länderspiel gegen Canada in der LANXESS arena ein Interview mit Philip Gogulla geführt, welches auf DEB-Online.de einsehbar ist.

Eine erfreuliche Nachricht aus Sicht der Junghaie kommt ebenfalls aus dem Lager des DEB: Im Rahmen des 4:2-Sieges der U18-Nationalmannschaft gegen die Schweiz konnte Norman Hauner (DNL-Team) einen Treffer beisteuern.

Erneut treffen darf Hauner auch, wenn das DNL-Team des KEC am Wochenende auf die Teams aus Heilbronn/Mannheim und Berlin trifft. Der Tabellenführer aus Köln empfängt am Samstag den Serienmeister und Tabellenzweiten um 13:30 Uhr in der KölnArena 2. Am Sonntag beginnt die Partie gegen die Eisbären bereits um 12 Uhr. Hochspannung und gutes Nachwuchshockey wird garantiert: Bei einer Niederlage gegen die Adler büßt der KEC wenigstens für den Moment die Tabellenführung ein. Die Eisbären hingegen sind das einzige Team, gegen das die Haie in dieser Saison verloren haben. Schließlich gilt es auch, die weiße Weste rein zu halten: In der KölnArena 2 hat das Team in dieser Saison noch nicht verloren.

Weitere News rund um die Haie:
- Wie in jeder Saison hat des Kölner Umfrageinstitut Sozioland eine Umfrage zum Thema “Eishockey” online gestellt. Die Fragen haben sowohl die einzelnen Clubs, als auch die DEL insgesamt zum Thema. Das momentane Zwischenergebnis kann hier eingesehen werden.
- Eine neue Aktion der Sparkasse KölnBonn bietet Haie-Fans die Möglichkeit, das Spiel auf einer speziellen Bank direkt neben der Strafbank der Haie zu beobachten.
- Die Playercards der neuen Saison sind im Verkauf und wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann auf der Herstellerseite das Design der Karten des Haiekaders angucken.
- Der nächste Schwung neuer Fanartikel ist eingetroffen und kann im Onlineshop auf Haie.de bewundert werden.
- Aktive Eishockeyspielern sei der Restpostenverkauf im Equipmentbereich des Haie-Shop in der Gummersbacher Str. ans Herz gelegt.

Oktober 29, 2008

LANXESS arena und Lente

Der Umsetzungsprozess der Umbenennung der Heimspielstätte der Kölner Haie nimmt, wie gestern berichtet, Konturen an. Ich selber bin leider noch nicht dazu gekommen neue Bilder zu schießen, aber Stadionwelt liefert stattdessen ein Bild der Leuchtschrift und auch einen “Blick hinter die Kulissen“. Die angebrachte Leuchtschrift ersetzt wohl den zuvor angebrachten Schriftzug.

Wenn man sich denn dann einmal auf Stadionwelt.de aufhält, so lohnt sich auch ein Blick in ein Interview mit Marc Schulitz, Geschäftsführer jenes Planungsbüros, welches den Umbau der “Lente” realisiert, vom August. Mit der alten Heimstätte der Haie nicht mehr zu vergleichen, scheint hier ein edles Schmuckkästchen des - hoffentlich bezahlbaren - Breitensports zu entstehen.

Oktober 28, 2008

Erstrebbare Ziele, Christoph Ullmann, LANXESS arena

Der heutigen Medienspiegel fällt platzsparend aus: Nach dem Sieg gegen die Huskies am Sonntag zieht der Kölner Stadtanzeiger heute sein Fazit des Aufschwunges und weist auf die wieder erreichbar erscheinenden Play-Off-Plätze hin.

Der Werdegang des ehemaligen Junghai und aktuellen Topscorers der Haie, Christoph Ullmann, wird von Uwe Bödeker und dem Express näher unter die Lupe genommen.

Der Wandel der “KölnArena” hin zur “LANXESS arena” setzt sich weiter fort. Am heutigen Nachmittag wurden die Buchstaben des Arena-Logos an der Süd-Westseite der Arena montiert. Leider hatte ich keine Kamera zur Hand, die Bilder werde ich jedoch nachreichen. ;) Auch die KVB musste sich aufgrund des Wechsels umstellen: Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, soll aus der Bahnstation “Bhf. Deutz Messe/KölnArena” seit Montagmittag die Station “Bhf. Deutz/Lanxess-Arena” geworden sein. Ein Audiobeitrag “zur großen Taufe” ist auf Lanxess.com abrufbar. Am heutigen Abend findet sie dann nun auch statt: Die große Eröffnungsfeier anlässlich der Namenstaufe. Die Karten sind bereits vergriffen.

Oktober 27, 2008

Haie feiern dritten Sieg in Folge, Haie und Ex-Haie vor Länderspiel

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit konnte das Profi-Team der Haie drei Spiele in Folge siegreich gestalten. Mit 3:2 Toren konnte sich der deutsche Vizemeister gegen die Panther aus Ingolstadt durchsetzen und wenigstens für den Moment den 13. Platz der Tabelle erklimmen.

Bewegte Bilder vom Spiel liefert, sowie die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, eine kommentierten Spielbericht DEL-TV, Interviews zum Spiel die Stream Factory.

Offizielle Spielberichte finden sich auf Haie.de und ERC-Ingolstadt.de. Martin Sauerborn hat für die Kölnische Rundschau einen glanzlosen Arbeitssieg gesehen, Christian Oeynhausen sieht die Haie im Kölner Stadtanzeiger weit entfernt von einer souveränen Klasse. Hans Fischer hat für den Donaukurier die “beste Saisonleistung” des ERC gesehen, ein Titel, der den ein oder anderen Kölner Fan ob des Niveaus des Spiels befremdlich anmutet, aber von Dirk Sing für die Augsburger Allgemeine gestützt wird, der den Panthern immerhin eine “überzeugenden Vorstellung” attestiert und auf das “Pech am Schläger” verweist. Ein düsteres Bild im Bezug auf das Spielniveau zeichnet hingegen der Spielbericht auf Hockeyweb.de, beschränkt sich bei der Kritik allerdings ausschließlich auf Haie-Aktuere. Während Ulrich Bauer für die Bild-Köln erneut den Diskussionspunkt “Dave McLlwain” und sein Engagement hinter der Bande der Haie aufgreift, bemüht Stefan Schaffner einmal mehr die seit dem seit dem November 2006 vielfach verwendete Vokabel des “Hass-Gegners”, mit welcher er der zwar von viel Kampf geprägten, aber von beiden Teams diszipliniert geführten Partie nicht gerecht wird. Dafür kann Schaffner aber mit Informationen zu den Verhandlungen um Ivan Ciernik aufwarten.

Nachzureichen bleibt ein Express-Video mit Spielerinterviews nach dem Auswärtsspiel in Kassel.

Die Länderspielpause rückt in greifbare Nähe und die verschiedenen Teams präsentieren ihre Kader. In den Reihen des “Team Canada”, welches mit jenem Kader ebenfalls das Länderspiel gegen die Deutsche Nationalmannschaft am 05.11.2008 in der LANXESS arena auflaufen wird, finden sich Stéphane Julien und Bryan Adams. Gecoacht wird das Team vom letzten Meistertrainer der Kölner Haie, Rich Chernomaz, als Assistenztrainer fungiert Doug Mason. In Köln ebenfalls kein Unbekannter: Ex-Hai und Verteidiger Paul Traynor. Die gesamte Auflistung des Kaders findet ihr hier.

Auch im DEB-Kader werden die Kölner Haie vertreten sein: Neben Christoph Ullmann werden Philip Gogulla und Marcel Müller das Nationaltrikot tragen. Gecoacht wird das DEB-Team (natürlich) von Ex-Hai Uwe Krupp. Ebenfalls auf dem Eis werden Kai Hospelt, Dimitri Pätzold und Sebastian Osterloh stehen - allesamt ehemalige Jung- bzw. Profihaie. Die Auflistung des gesamten Kaders ist z.B. auf Hockeyweb zu finden.

Oktober 25, 2008

Sieg gegen Kassel, Beddoes und die Haie-Krise, Interviews mit Ciernik, Künhackl und Renz

Die Kölner Haie können auch jenseits der LANXESS arena gewinnen: Nach zwei Heimspiegen und drei Niederlage in der Ferne, bedeutete der gestrige 3:2-Erfolg über den Aufsteiger aus Kassel eine Fortsetzung der positiven Tendenz der letzten Spiele.

Neben dem nüchternen Spielbericht auf Huskies-online.de und jenem der Bild, dominiert vor allem die Thematisierung der Rangelei rund um Todd Warriner und Adams Hauser die Medien. Wird sie im Spielbericht auf Haie.de nur angeschnitten, so titelt Morten Sams für die Kölnische Rundschau zweideutig “Hervorragend geschlagen” und Stefan Schaffner für den Express “Zünftige Keilerei in Kassel“. Gerald Schaumburg berichtet für die HNA von Huskies, die “zu müde für ein Wunder” waren.

Bewegte Bilder vom Spiel liefert Thorsten Kolbe in seinem Video-Bericht für die HNA.

Ein wenig verspätet stellte der KSTA ein Interview von Christian Oeynhausen mit Clayton Beddoes online, in welchem er Stellung zur Haie-Krise nimmt.

Stellung bezog auch Ivan Ciernik, mit dem Nick Seeliger für die Bild-Köln ein Interview führen und ihm folgende Statements entlocken konnte:

“Aber ich habe einen Zwei-Jahresvertrag in Novosbirsk. Ich glaube nicht, dass eine Rückkehr so einfach wird, dass Sibir mich schnell gehen lässt.“

“Wenn ich nach Europa zurück komme, dann nur nach Köln.“

Erich Kühnhackl, der neue Vize-Präsident des DEB, hat sich nach seiner ersten Kritik erneut zur momentanen Lage des deutschen Eishockey geäußert und dabei Unterstützung durch Uwe Krupp erfahren.

Auch nach dem Rekordspiel des Andi Renz bleibt er zunächst ein Thema für die Medien: So hat Manuel Krons Renz für Sport1.de entdeckt und mit ihm ein Interview geführt, wie es Renz in diesen Tage viele geben muss.

Oktober 24, 2008

Vor der Partie gegen die Huskies

Im Vorfeld der heutigen Partie zwischen den gastgebenden Kassel Huskies und den Kölner Haien beherrschten in den vergangenen Tagen zwei Themen den Blätterwald: Auf Seiten der Huskies wurde die Verletzungsmisere im Team dargestellt, auf Seiten der Haie dominierte die Diskussion des Ausfluges von Dave McLlwain hinter die Bande. Klärung im Bezug auf letztere Frage, sowie den letzten Stand der Verletzungen auf Seiten der Haie lieferte der Kölner Stadtanzeiger: McLlwain wird erneut hinter der Bande stehen, der Einsatz von Andi Renz und Mike Johnson ist fraglich.

Ob in diesem Spiel oder im Nächsten: Renz wird als erster Spieler der DEL-Geschichte die Marke von 800 gespielten DEL-Partien durchbrechen. Für DEL.org ein geeigneter Moment, um mit Renz ein ausführliches Interview zu führen. Auch die MetroStars aus Düsseldorf haben es sich nicht nehmen lassen, sich mit einem Gag zum Rekordspiel mediengerecht zu positionieren.

Die in der letzten Woche diskutierte Frage, ob der Einsatz von McLlwain hinter der Bande der Haie zu einem Verlust an Respekt an Trainer Beddoes geführt habe, kommentiert dieser in der Kölnischen Rundschau stoisch:

„Für mich ist wichtig, was das Team denkt. Alle Spieler haben Respekt vor mir und es gibt keinen Zweifel darüber, wer der Trainer ist“

Martin Sauerborn nahm sich unter anderem dieses Themas an, um den neuen Cheftrainer der Haie genauer unter die Lupe zu nehmen.

Während Rodion Pauels im offiziellen Vorbericht auf Haie.de die Bedeutung des kommenden Wochenendes für die Haie betont, steht für Stéphane Richer im “Forecheck” der Kassel Huskies das Verletzungspech seiner Mannschaft im Vordergrund. Seiner Bitte an die Fans um Unterstützung scheinen diese mindestens quantitativ zu folgen: Gegen die Kölner Haie sollen mehr Tickets verkauft worden sein, als bei jedem anderen Huskies-Heimspiel dieser Saison. Für Verwunderung sorgten die die Verfasser des “Forecheck” jedenfalls mit dem Vermerk Ivan Cierniks in der Mannschaftsaufstellung der Haie: Um die Rückkehr des Slowaken hatte es in den letzten Wochen verschiedene Gerüchte gegeben ( 1 / 2)

Die Lokalpresse thematisiert mit dem Artikel von Gerald Schaumburg für die HNA einmal mehr die Verletzungssorgen der Mannschaft.

Oktober 23, 2008

Was macht eigentlich…?

Niklas Sundblad: Der Meisterhai von 2002, der nach seinem Engagement bei den Kölner Haie über Malmö zurück in die DEL (Duisburg) fand und seine aktive Karriere beim Alleghe HC in Italien ausklingen ließ, wird neuer Trainer beim Herner EV. Der Kooperationspartner der Haie hatte Mitte Oktober Cheftrainer Krystian Sikorski entlassen. Für Sundblad ist die Arbeit beim Oberligisten die erste Trainerstation.

Ivan Ciernik, Eduard Lewandowski, Jozef Stümpel: Die Ex-Haie sind in der KHL ziemlich verschiedenen Situationen ausgesetzt: Ciernik hat seinen Torriecher in der KHL noch immer nicht gefunden. Nachdem der Slowake wegen mageren Leistungen sechs Spiele auf die Tribüne verbannt worden war, hat er nun endlich wieder getroffen. Seine Ausbeute (2 Tore, ein Assist in 13 Spielen) reicht jedoch nicht an die Scoringleistungen von Lewandowski (3 Tore, 7 Assists in 15 Spielen) heran. Auch Lewandowski, sechstbester Scorer seines Teams hat nicht alle 21 Partien seines Teams gespielt. Worauf dieser Umstand zurückzuführen ist, war für mich bisher nicht zu ergründen. Interessant am Rande: In der KHL durchgesetzt hat sich offenbar Ahren Spylo, der mit 15 Punkten in 18 Spielen zeitweise in die Top 20 der KHL-Scorerwertung vordringen konnte.

Erwartungsgemäß erfüllt Jozef Stümpel die ihm zugedachte Rolle bei Barys Astana. Stümpel, der 1991/92 und Teile der Saison 1994/95 das Trikot der Haie trug, ist mit 14 Vorlagen (+ 3 Tore) bester Vorlagengeber seines Teams. Und genau so sieht der Stürmer mit der #15 heute aus.

Steve Palmer: Der Pokalsieger mit dem KEC-Team des Jahres 2003/04 und DEL-Aufsteiger mit den Kassel Huskies musste wegen Differenzen mit Cheftrainer Stéphane Richer den Club verlassen und heuerte erfolgreich beim Liga-Konkurrenten aus Duisburg an.

Thomas Greiss: Der Stammtorhüter der Worcester Sharks musste mit seinem Team einen durchwachsenen Saisonstart hinnehmen. Greiss, der bei allen vier Spielen der Sharks im Tor stand, musste bereits 17 Gegentore (105 Schüsse) hinnehmen. Insgesamt verlor Worcester die ersten beiden Spiele der Saison “on the road” (Lowell und Albany), konnte aber folgend im heimischen DCU Center je einen OT- und SO-Dieg verbuchen (Providence und Hartford).

Colin Beardsmore und Adam Hauser: Die beiden Ex-Haie wurden zum Gegenstand eines Trades zwischen den Adler Mannheim und den Kassel Huskies. Der bei den Adler aussortierte und nicht mehr eingesetzte Hauser wechselte zusammen mit dem jungen Philipp Schlager nach Kassel, der inzwischen eingebürgerte Colin Beardsmore im Gegenzug nach Mannheim. Hauser absolvierte seit seinem Wechsel vier Spiele für die Huskies, aus denen er mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg, einem Sieg n.P., einer Niederlage und einer Niederlage n.P. ging. Nebenbei bemerkt: Boris Rousson, seines Zeichens ebenfalls ein Ex-Hai und offiziell wohl noch immer an einer Knieverletzung laborierend, kam nach der Verpflichtung von Hauser bislang zu keinem weiteren Einsatz mehr für die Huskies. Auch Colin Beardsmore absolvierte seit dem Wechsel vier Spiele, er konnte drei Assists für sich verbuchen.

Dimitri Pätzold: Wie Tilman in seinem Kommentar zu meinem letzten “Was macht eigentlich…?”-Artikel bereits vermutete, wird Dimitri Pätzold in Hannover nicht heimisch werden sondern wechselt zur nächsten Saison nach Ingolstadt - eine Personalie, die bereits jetzt für Probleme mit dem bisherigen Stammtorhüter Waite sorgt.

Oktober 22, 2008

McLlwain, Renz vor Rekord-Spiel, Haie in den DEB-Teams, Legenden-Spiel, Abstimmung, Hockey Europe mit Sitz in Köln

Einmal in der Welt, hält sich die Diskussion über Dave McLlwains Ausflug hinter die Bande auch Tage nach der Partie in der Presse. Chef-Trainer Beddoes scheint sich mit seiner Maßnahme gegenüber der Geschäftsführung der Haie durchzusetzen, so Uwe Bödeker für den Express: McLlwain soll nun wohl doch erneut an der Bande stehen dürfen. Gelegenheit dazu hat er am kommenden Freitag bei der Partie der Haie gegen die gastgebenden Huskies aus Kassel.

DEL-Rekordspieler Andi Renz steht vor einem weiteren numerischen Meilenstein seiner Karriere: Als erster Spieler wird er am kommenden Freitag die Schallmauer von 800 absolvierten DEL-Spielen durchbrechen. Auf eigenen Wunsch hin wird er erst nach der Saison geehrt werden.

Diverse Haie-Spieler wurden vom DEB zu Einsätzen berufen. Zur Junior A Challenge in Camrose, Kanada (1.-11. November) reisen Jerome Flaake und Sören Sturm. Ein Lehrgang der U 16 Nationalmannschaft wird mit den Junghaien Matthias Hornig und Niklas Solder stattfinden. Mit Oliver Mebus und Jannik Moser stehen zwei weitere Haie “auf Abruf” bereit.

Am 31.10.2008 findet in München das “Spiel von Eishockeylegenden” statt. Mit von der Partie auch die Ex-Haie Erich Kühnhackl, sowie Uli Hiemer, der einst als Hai erster westdeutscher Spieler war, der nach Nordamerika wechselte, bevor er lange Jahre für die DEG auf Torejagd ging.

Der Trainerposten der Haie ist Gegenstand der wöchentlichen Umfrage der Eishockeynews. Auf die Frage, ob die Clayton Beddoes die Wende schaffen kann oder die Haie einen erfahrenen Cheftrainer engagieren sollten stehen zwei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung.

Die DEL ist Gründungsmitglied der “Hockey Europe”, in welcher die höchsten Spielklassen Finnlands, der Slowakei, Schwedens, der Schweiz sowie der Tschechischen Republik und Deutschlands gegenüber der KHL und NHL positionieren wollen. Bemerkenswert ist, dass der Sitz der neuen Vereinigung Köln sein wird.

Oktober 21, 2008

Wirbel um McLlwains Aushilfsjob

Als Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger am Tag nach dem Spiel gegen die Augsburger Panther die Rolle Dave McLlwains beleuchtete, da schrieb er vom ersten

“Sieg unter dem neuen Cheftrainer Dave McLlwain - so jedenfalls sah das aus, als der 41 Jahre alte Kapitän der Haie, nach einer Bandscheiben-Operation noch nicht spielfähig, auf der Spielerbank stehend im Anzug den Platz in der Mitte einnahm, die Hände verschränkt, Anweisungen gebend”

und stellte sich mit dieser Position gegen die gesamte restliche Presse, die nur Positives zu berichten hatte.

Bruchstellen sind immer medienträchtig und so holt der Blätterwald heute nach, was er gestern unterließ: Martin Sauerborn fragte für die Kölnische Rundschau noch einmal bei Rodion Pauels nach und konnte diesem neben einem Statement zur Problematik auch weitere interessante Zitate entlocken. In seinem Kommentar stilisiert er Beddoes dann zum “Gutmensch“, der, wenn er “um seine Chance kämpft, Cheftrainer der großen Kölner Haie zu bleiben” sich “nicht derart selbst das Wasser abgraben” dürfe. Eine bemerkenswerte Einschätzung, hatte er doch noch gestern von der Erfolgsgeschichte rund um “McLlwains Motivationshilfe”.

Auch Uwe Bödeker und Stefan Schaffner vom Express haben bei den Verantworlichen der Kölner nachgefragt und können einige Zitate von Pauels und Eichin, sowie auch von Dave McLlwain anbringen.

Christian Oeynhausen sieht für den Kölner Stadtanzeiger, dass “die beste Saisonleistung nun zum Teil und offenbar auch zu Recht dem Kapitän zugeschrieben werden” darf, kann ebenfalls mit weiterführenden Zitaten aufwarten und geht davon aus, dass McLlwain “am Freitag beim Spiel in Kassel wohl gar nicht oder dezent auf der Bank auftauchen” wird.

Die Eishockeynews berichtet nur knapp über die Situation und kann keine neuen Erkenntnisse einbringen.

Oktober 20, 2008

DEL-Team siegt gegen Augsburg, DNL-Team festigt Tabellenführung

Der bislang höchste Saisonsieg bedeutet gleichzeitig den zweiten Sieg in Folge für die Kölner Haie. Über den 6:1-Heimerfolg über die Augsburg Panther berichtet Robert Müller, der als Gastautor für den Express seine Sicht des Spiels beschreibt, sowie Haie.de, Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger, welcher die Rolle des “Co-Trainers Dave McLlwain kritisch beleuchtet, Martin Sauerborn für den Kölnische Rundschau, Hockeyweb.de und die Augsburger Allgemeine.

Bewegte Bilder vom Spiel, sowie die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, einen kommentierten Spielbericht im Laufe des Tages dann auch DEL-TV. Auch die Spielerinterviews der Streaming Factory sind noch nicht fertig und werden im Laufe des Tages online gestellt werden.

Den ersten Tabellenplatz festigen konnte das DNL-Team des KEC. Mit dem 8:2-Sieg gegen den Tabellenletzten aus Krefeld fuhr der KEC bereits den 12. Sieg im 14. Spiel ein und somit liegt drei Punkte vor dem Serienmeister aus Heilbronn/Mannheim. Norman Hauner musste seinen Platz an der Spitze der Topscorer-Wertung räumen, ist jedoch nach wie vor der beste Torschütze der Liga. Der gebürtige Augsburger Sebastian Kinader hingegen konnte sich an Platz eins der Torhüterwertung (GTS) setzen.

Ein Artikel des Express zeigt auch auf, welche Funktion Ex-Hai Erich Kühnhackl in seiner Prozesse als neuer Vizepräsident des DEB in Gang setzen soll.

„Es muss etwas geändert werden, da sind wir uns alle einig“, sagt der Bronzemedaillengewinner von 1976. Vor allem der Doping-Fall Florian Busch und die Affäre um den nicht spielberechtigten Deutschkanadier Jason Holland hatten bei der WM für Negativschlagzeilen gesorgt. Kühnhackl: „Ich bin 100-prozentig sicher, dass so etwas nicht mehr passiert.“

Mehr dazu im entsprechenden Artikel.

Oktober 19, 2008

Vor dem Spiel gegen Augsburg, DNL-Team behauptet Spitzenposition

Vor der Partie gegen die Augsburg Panther in der heimischen LANXESS arena raschelt der Blätterwald nur geringfügig. Lediglich Uwe Bödecker zieht für den Express unter dem Titel “Die Haie-Krise. Beddoes weiter im Amt.” sein allwöchentliches aufbereitetes Fazit der gegebenen Situation und kann Thomas Eichin erneut entlocken, dass die Haie nach wie vor darauf setzen, den bestehenden Kader “wachzurütteln”. Interessant vor allem sein Fazit am Ende des Artikels: Gesellschafter Göttsch und die Sponsoren der Haie würden “bei den Haien immer auf die Karte Erfolg” setzen; es sei nicht zu erwarten, dass die Haie eine Krisensaison unbeschadet überstehen würden. Welche Konsequenzen Bödecker fürchtet, führt er nicht näher aus. Der bereits einige Tage alte Vorbericht auf Haie.de ist im Bezug auf den Verweis auf die für die Partie ausfallenden Dave McLlwain und Robert Müller noch aktuell. Erinnert werden soll auch an die Frühbucheraktion der Kölner Haie, welche beim heutigen Spiel gegen die Panther in ihre zweite Phase geht.

Wer das Spiel nicht in der Arena verfolgen kann, dem sei wie immer das Live-Radio auf Haimspiel.de empfohlen. Kommentieren werden die heutige Partie Uwe Schipplock und Steffen Thaut. Live berichtet ebenfalls wie immer der NetCologne NetTicker auf Haie.de.

Nachtragen muss ich noch den gestrigen 8:2-Sieg des DNL-Spitzenreiters aus Köln im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Iserlohn. Das DNL-Team des KEC bleibt somit in der heimischen KölnArena 2 in dieser Saison ungeschlagen. In gut zehn Minuten beginnt die Partie des KEC beim Schlusslicht aus Krefeld.

Oktober 18, 2008

Niederlage gegen Wolfsburg, DNL-Team vor NRW-Derbys, Pratt Vater

Die Kölner Haie haben ihr Auswärtsspiel in Wolfsburg mit 1:5 verloren. Mehr zum Spiel liefert Haie.de, EHC-Wolfsburg.de, der Kölner Stadt Anzeiger, Hockeyweb.de, WAZ-online.de, Newsclick.de, Grizzly-Adams.de und Roman Barts für den Express. Bilder vom Spiel findet ihr auf Grizzly-Adams.de. Bereits vor der Partie wurde der EHC mit der WestLB-Trophy der Saison 2007/08 ausgezeichnet.

An diesem Wochenende spielt das DNL-Team der Haie zwei Partien. Am heutigen Samstag wurden die Young Roosters aus Iserlohn empfangen. Das Ergebnis der Partie gegen den Aufsteiger liegt mir noch nicht vor. Am morgigen Sonntag spielt der KEC in Krefeld und wird von dem in dieser Saison kriselnden KEV empfangen.

Gratulieren darf man Julie und Harlan Pratt zur Geburt ihres ersten Kindes. Mehr dazu auf Haie.de.

Oktober 17, 2008

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg, Kurzmitteilungen auf Haie.de

Im Normalfall reicht es, wenn man einen Tag vor der Partie alle wissenswerten Zeitungsberichte in einem kurzen Abriss zusammenstellt. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung stellt aber in einem solchen Tempo Artikel online, dass ich auch noch einmal an die Tasten muss.

In gleich drei kurzen Artikel hat die WAZ heute morgen die Partie gegen die Haie aufgegriffen. Zunächst wird berichtet, dass die Grizzly Adams einen neuen Saisonrekord vermelden können: Vor der Partie gegen die Haie konnten im Vorfeld 1300 Tickets abgesetzt werden. Neuigkeiten gibt es auch über Sebastian Furchner, der überraschend Hoffnung auf ein Comeback bereits in der nächsten Woche hat. Die zahlreichen Ex-Haie im Team der Grizzly Adams nimmt ein zweiter Artikel zum Anlass zu fragen, ob “Wolfsburg die besseren Haie” hat und wie diese die Krise in Köln bewerten. Wenige, aber bissfeste Zähne bescheinigt die WAZ den Haien in einem dritten Artikel, der Bryan Adams und Christoph Ullmann lobt, die Haie als viel-schießendes Team ausmacht und Pierre Pagé als möglichen Nachfolger von Clayton Beddoes vermutet.

Die vielen Ex-Haie im Teams der Wolfsburger thematisiert auch der Artikel von Ulrich Bauer und Phillip Arens für die Bild-Köln, welcher alliterierend eingeleitet danach fragt, ob denn die “Harmlos-Haie heute wieder Letzter” werden und “Was soll das nur geben?”

Was auch immer es geben wird: Ihr könnt die Partie natürlich wieder live verfolgen. Hingewiesen sei auf das Haimspiel.de Live-Radio, für das Kollege Robert Heppekausen heute ausnahmsweise alleine kommentieren wird. Auch vor Ort ist natürlich der NetCologne NetTicker der Kölner Haie.

Eine wahre Flut an Kurzmitteilungen hat Haie.de veröffentlicht. Nachdem in den letzten Tagen und auch gestern hier im Blog über Verletzungen von Förderlizenzspielern der Haie gerätselt wurde, hat auch Haie.de dieses Thema aufgegriffen und Klarheit geschaffen. Die Frühbuchertickets zum nächsten Heimspiel gegen die Füchse Duisburg werden ab Sonntag teurer. Wer Equipment der Haie sammelt, kann bei einer Helm-Auktion auf DEL.org zuschlagen. Der Haie Kids-Club bietet beim Heimspiel gegen Augsburg einen Luftballonkünstler auf.

Oktober 16, 2008

Was macht eigentlich…?

Erich Kühnhackl: Der Meisterhai der Jahre 1977 und 1979 ist neuer Vize-Präsident des DEB. Nach seiner aktiven Karriere war Kühnhackl als Trainer dem Eishockey verbunden geblieben und war als Trainer der Straubing Tigers DEL-Gegner der Haie gewesen. Näheres zu seiner Berufung auf DEB-online.de oder auch Hockeyweb.de.

Thomas Greiss: Der gebürtige Bayer, ehemaliger DNL- und DEL-Torhüter der Haie und Round 3, #94 overall Draft der San Jose Sharks im NHL Entry Draft 2004 geht mit seinen Worcester Sharks in seine dritte AHL-Saison. Greiss, der in der vergangenen Saison bereits zu seinem ersten NHL-Einsatz gekommen war, ist der Starting-Goalie der Sharks, die in der Breite als recht schwach bewertet werden. Im ersten Saisonspiel setzte es bei den Lowell Devils eine 4:6-Niederlage, Greiss konnte von 34 Schüssen 28 abwehren.

Dimitri Pätzold: Wie Thomas Greiss, so trug auch Pätzold sowohl das DNL-, als auch das DEL-Trikot der Haie und wie Greiss ging er als Draft-Pick der San Jose Sharks in die nordamerikanische Minor-Leagues. Nachdem in der vergangenen Saison deutlich wurde, dass Greiss im Team den Vorzug gegenüber Pätzold erhalten würde, verließ dieser die Sharks und versuchte in der KHL Fuß zu fassen. Aus “persönlichen Gründen” hat er nun seinen Vertrag in Russland aufgelöst und wird ab sofort die Hannover Scorpions unter Cheftrainer Hans Zach verstärken.

Sieg gegen Dusiburg, vor dem Spiel gegen Wolfsburg, Verletzte FöLis, Kölner Haie an der Hochschule

Der glanzlose Sieg gegen die Füchse aus Duisburg in der heimischen LANXESS arena bedeutet den dritten Saisonerfolg der Haie. Bewegte Bilder vom Spiel, sowie die Pressekonferenz liefert das NetCologne FanTV, einen kommentierten Spielbericht DEL-TV, Interviews in Video-Form liefert die Streaming Factory für Haie.de.

Neben dem offiziellen Spielbericht auf Haie.de und Ev-Duisburg.de berichten Klaus Offergeld und Daniel Paul für die WAZ über gespendeten Trost der Füchse, Friedhelm Thelen und Thomas Kristaniak für die NRZ über die an den letzten Tabellenplatz zurückgekehrten Füchse, Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau vom Kölner Scheibenglück, Uwe Bödeker und Stefan Schaffner für den Express über Narben-Adams, Ulrich Bauer für die Bild-Köln von scharfschießenden Haien, Hockeyweb.de von dem rheinischen Kellerderby und Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger vom Vermeiden der ultimativen Blamage.

Vor dem Spiel gegen Wolfsburg sieht Martin Sauerborn für die Kölnische Rundschau “Löcher in den Gedanken” der Haie. Markus Kutscher liefert einen Bericht für newsclick.de über Ex-Hai Kai Hospelt, der gegen Köln endlich treffen möchte, ähnliches berichtet WAZ-online.de. Über einen frustrierten Sebastian Furchner die WAZ-Online ebenso, wie über die Angst der Grizzlys vor den Bluelinern des KEC. Auch EHC-Wolfsburg.de liefert einen kleinen Vorbericht zur Partie.

Zur allgemeinen Situation der Haie äußerten sich Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger, für den “der gute Eindruck täuscht” und Ulrich Bauer für die BILD-Köln, der die sechs größten Probleme der Haie auf ihrem Weg in die Playoffs aufzeigen möchte. Uwe Bödeker nimmt für den Express die Narbenbildung bei Bryan Adams näher unter die Lupe.

Neben Sören Sturm, über den ich vor einigen Tagen bereits berichtete, hat es auch den an den Herner EV ausgeliehenen Christopher Mauch erwischt. Wie der Herner EV mitteilte, hat er im Spiel des Herner 1b-Teams in Dortmund einen Kieferbruch erlitten und fällt für mehrere Wochen aus.

Während ich am heutigen Donnerstag in der Universität Köln von Hörsaal zu Hörsaal schlenderte, viel mir ein Stand von Allmaxx.de auf, der diverse Haie-Fyler verteilte. Offensichtlich sind die Kölner Haie Partner von Allmaxx.de. Wer also dort registriert ist, kann auch ein Angebot im Bezug auf die Kölner Haie nutzen.

Oktober 14, 2008

Didi Hegen spricht über Kölner Probleme, Express-Gutschein, Näheres zu Dave McLlwains Operation

Vor dem Spiel der Haie gegen die Füchse in der heimischen LANXESS arena melde sich der Duisburger Coach und Ex-Hai Didi Hegen zu Wort. In der Bild-Köln kritisiert er die Aussagen von Thomas Eichin hinsichtlich der für die Spieler ungewohnten Situation im Tabellenkeller und verrät, dass wenn

sie Interesse gehabt (hätten), wäre Köln immer ein Thema (für mich) gewesen.

Die heutige Express bietet für Haie-Fans ohne Dauerkarte einen Coupon, der für das heutige Spiel gegen Duisburg verbilligten Einlass gewährt. Außerdem findet sich ein Bericht von Uwe Bödeker, der sich näher mit der Operation von Dave McLlwain auseinandersetzt.

Eine kurze Einschätzung der Situation in Köln liefert die Eishockeynews als Vorabbericht zum heutigen Spiel
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Oktober 13, 2008

Vor dem Spiel gegen Duisburg, Operation bei McLlwain, konkrete Gerüchte um Ciernik und die Sehnsucht nach Hans Zach

Wenn derTabellenletzte aus Köln empfängt am Dienstag Abend die Füchse aus Duisburg empfängt, dann ist die Favoritenrolle umstritten und die Formulierung von einem “Spiel auf Augenhöhe” macht die Runde. Das die LANXESS arena erschreckend viele leere Sitze aufweisen wird ist nicht zu erwarten, beinahe traditionell habt der KEC zum eher gering besuchten Spiel gegen die Füchse die Sportvereine der Umgebung eingeladen, worauf auch Christian Oeynhausen für den Kölner Stadtanzeiger eingeht und in seiner Betrachtung des “Leben im Keller” die Mechanismen des Sports kommentiert. Die Füchse in der Rolle des Außenseiters sieht Daniel Paul in der WAZ, Friedhelm Thelen zitiert in seinem Vorbericht über “Selbstbewusste Füchse” in der NRZ Füchse-Trainer Hegen der hofft, dass die Haie Duisburg unterschätzen und verkrampfen.

Verzichten müssen die Haie bei dem Vorhaben „den nächsten Schritt ins totale Chaos“ zu vermeiden (Rodion Pauels) auf ihren Kapitän Dave McLlwain - und das langfristig. Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, wird sich McLlwain einer Bandscheiben-Operation unterziehen.

Wie bereits gestern berichtet machen neuerdings Gerüchte um die Rückkehr des in Russland erfolglosen Ivan Ciernik die Runde. Uwe Bödeker kann in seinem zweiten Bericht zum Thema im Express nichts neues zum Thema beitragen. Von dem Hoffen auf Ciernik berichtet auch die Kölnische Rundschau und der Kölner Stadtanzeiger.

Von der Person Ivan Cierniks als Heilsbringer rückt Ulrich Bauer für die Bild-Köln ab und ruft nun seinerseits nach einem “harten Regenten” und einer Rückkehr von Hans Zach.

Oktober 12, 2008

Niederlagen für das DEL-Team, Gerüchte um Ciernik, Robert Müller und Sören Sturm im Training, DNL-Team das Maß aller Dinge, Kühnhackl mischt die 2. Bundesliga auf

Auch in der vergangenen Woche waren die Haie-Fans wieder einmal sowohl mit überaus positiven, wie auch mit überaus negativen Szenarien konfrontiert.

Wenig Freude bereitet den Haie-Fans in diesen Tagen das Profi-Team der Haie. Auch in Hamburg konnten die Kölner nicht gewinnen, konnten jedoch durch wenigstens phasenweise starke Spielweise immerhin mehrfach Rückstände ausgleichen und durch das Erreichen des Penaltyschießen immerhin einen Punkt mitnehmen. Neben Haie.de und Hamburg-Freezers.de berichten im Blätterwald Frederik Arens für den Express, die Eishockeynews, Ralf Schmitt und Alex von Kuczkowski für die Bild-Hamburg, Hockeyweb.de, der Kölner Stadtanzeiger und die Hamburger Morgenpost.

Vor dem Spiel gegen die Straubing Tigers, die aus Gründen eines Stadionbrandes sowohl ihr Training, als auch ihre Heimspiele in der Donau-Arena in Regensburg austragen müssen, sah Ulrich Bauer für die Bild-Köln bereits die “Letzte Chance für Beddoes“, während Thomas Eichin im Kölner Stadtanzeiger den Durchschnittswert der unter Beddoes errungenen Punkte pro Spiel lobte. Wie in Köln, so ist man auch in Straubing überaus unzufrieden mit dem Saisonstart. Dementsprechend forderte Tigers-Coach Bob Manno auf Hockeyweb.de “Charakter” seines Teams ein. Immerhin erstaunlich: Gegen Köln erhielt der Nummer 1 Kepper der Tigers, Mike Bales, eine Pause, im Kasten gegen die Haie sollte Backup Markus Janka den Vorzug erhalten. In der momentanen Situation mindestens ebenso erstaunlich ein Artikel im Express, gemäß welchem Trygg und Julien zur Ablenkung eine Motorrad-Tour mit Haie-Fans unternahmen.

Das Spiel gegen die Tigers sollte für die Haie Rückschläge auf verschiedenen Ebenen bereithalten. In seinem Statement auf der Pressekonferenz nach der Partie sagte Haie-Cheftrainer Beddoes, dass die Partie in den ersten zehn Minuten verloren wurde. Er könne nicht verstehen, dass sein Team, obwohl man sich über Tage auf eine schnelle, aggressive Spielweise der Straubinger vorbereitet habe, so schlecht in die Partie startete. Tatsächlich zeigten sich die Haie wieder einmal beeindruckt von der aggressiven Spielweise des Gegners, der bereits nach sechs Minuten mit zwei Toren führte. Mit diesem Vorsprung im Rücken zogen die Tigers ein Forechecking auf, welches die Haie zu zahlreichen Fehlern zwang. Eine zu diesem Zeitpunkt unerwartete Wendung nahm die Partie, als die Haie durch einen Doppelschlag in der 14. Spielminute unverhofft zurück in die Partie fanden. Basierte der Anschluss zu einem Großteil auf einen Schlagschuss von Trygg, welcher noch von Marcel Müller im Slot abgefälscht worden war, so zeigte Johnson mit einem schönen Tor in den Winkel wozu er in der Lage sein kann.

Als ein weiterer Rückschlag muss die Verletzung von Bryan Adams gewertet werden, der sich bei einem harten Check des Tigers Wade Skolney eine Platzwunde an der Stirn zuzog, mit mehreren Stichen genäht werden musste und am Spiel nicht mehr teilnahm.

Positiv hingegen, dass die Haie die durch einen unnötigen Stockschlag des Tiger Florian Schnitzer zusätzlich provozierte 5:3-Überzahl erstmals seit mehreren Spielen die Führung in einer Partie übernehmen konnten.

Die Zuversicht in der zweiten Drittelpause war groß, umso enttäuschter muss man sich darüber äußern, dass die Haie die Partie im dritten Drittel selbst aus der Hand gaben. In den ersten Minuten des Drittels konnten die Tigers, noch immer in Unterzahl, einen Pass von Ullmann abfangen, den Konter fahren und ausgleichen. Nachdem die Tigers knapp fünf Minuten später in doppelter Überzahl erneut in Führung gehen konnten, standen die Haie wieder einmal mit leeren Hängen da. Weil man im Angriffsspiel selbst beste Möglichkeiten ausließ (Piros), konnte auch die Herausnahme des Torhüters (Doyle) keinen Ertrag bringen.

Neben dem offiziellen Spielbericht auf Haie.de äußerte sich auch das Straubinger Tagblatt, Johann Farmer für die Bild-Köln, der Express und Hockeyweb.de.

Sein Name wird von der Presse immer wieder im Bezug auf die aktuelle Krise der Haie genannt: Ivan Ciernik, wie berichtet in der KHL alles andere als erfolgreich, soll laut Uwe Bödeker, Otto Krause und Stefan Schaffner für den Express Gegenstand von Verhandlungen um eine Rückkehr nach Köln sein.

Da die Rückkehr meiner Reisegruppe aus Regensburg am gestrigen Samstag in Deutz zufällig auf die Trainingszeit der Profis fiel, ließen wir uns die Gelegenheit auf einen Besuch nicht nehmen. Neu für mich: Neben Robert Müller, der regulär mit dem Team trainierte (freiwilliges Training), war auch Sören Sturm bei einem Sondertraining mit Andy Lupzig anzutreffen. Sorm fällt mit einer Fingerverletzung mehrere Wochen aus und steht den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven somit nicht zur Verfügung.

Als Tabellenführer reiste das DNL-Team des KEC am gestrigen Samstag nach Düsseldorf um in dem Eisstadion an der Brehmstraße das rheinische Derby gegen die DEG zu bestreiten und das tat sie wieder einmal sehr erfolgreich. Mit 7:1 konnte das Jugendteam des ewigen Rivalen besiegt und dank der Schützenhilfe aus Landshut erstmals auch nach bereinigter Tabelle die Position des DNL-Spitzenreiters behaupten und ausbauen. Behaupten konnte auch Norman Hauner (drei Tore, einen Assist) seinen Spitzenplatz der Topscorerliste, in derer Top 10 sich inzwischen vier Haie tummeln, was sich letztlich auch in der Statistik ausdrückt: Der KEC hat sowohl die meisten Tore, als auch die wenigsten Gegentore aller DNL-Teams kassiert.

Ebenfalls überaus erfolgreich ist zur Zeit der Sohn des Ex-Meisterhai Erich Kühnhackl: Wie sein berühmter Vater mit der Rückennummer 14 ausgestattet spielt Tom Kühnhackl im Alter von 16 Jahren bei den Landshut Cannibals in der 2. Bundesliga und hat inzwischen in acht Spielen sechs Punkte (drei Tore, drei Assists) gesammelt. Eine Story, die ihm besondere Betrachtung der Eishockeynews (Print), als auch Bild.de einbrachte.

Oktober 7, 2008

Vor dem Spiel gegen Hamburg, Vereinsführung droht den Spielern, Robert Müller gibt erste Interviews

Am heutigen Dienstag Abend treffen die Kölner Haie zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Hamburg Freezers, die in ihrem Vorbericht auf Hamburg-Freezers.de zur “Haifischjagd” rufen; Haie.de gibt in einem kurzen Statement aktuelle Informationen zur Verletztensituation (Renz gegen Hamburg gesperrt, Müller pausiert, Lüdemann und McLlwain wieder mit an Bord). “Deutliche Worte“, so Uwe Bödeker, findet Peppi Heiß in seiner Analyse der momentanen Situation im Express, “Führungskraft” vermisst Dirk Mesch für die Kölnische Rundschau und zitiert Pauels, der “Hicks- oder Schlegel-Typen” im Team vermisst. Christian Oeynhausen sieht für den Kölner Stadtanzeiger die Haie bereits “uneinholbar hinten“, die Bild-Köln vermutet “keinen Plan B“. Ralf Schmitt war für die Bild-Hamburg mit Peter Sarno in der Hamburger Haifischbar und sieht Parallelen zwischen dem Saisonstart der Haie und dem Sarnos, während das Hamburger Abendblatt vor dem Spiel gegen die Haie in Karalahti einen sicheren Halt in der Defensive ausmacht. Vor eine neue Situation stellt die Tabellensituation der Haie auch die Macher der Freezers: Nur 4200 Karten wurden gemäß Mopo für das Spiel bisher verkauft - waren die Haie doch bisher stets einer der Zuschauermagneten der Liga.

Der schwächste Saisonstart in der Geschichte der Haie könnte zu weiteren personellen Konsequenzen jenseits des bereits ausgetauschten Headcoach-Posten führen. Sowohl Thomas Eichin im Express, als auch Rodion Pauels im Kölner Stadtanzeiger drohen “in Abstimmung miteinander” unwilligen Spielern mit dem Rauswurf.

Nachdem Robert Müller bereits vor einigen Tagen eine erste lockere Trainingseinheit auf dem Eis absolviert hat, wandte er sich nun an die Presse in Form von Bild, Express und Eishockeynews und sprach über seine zweite Operation und seinen momentanen Gesundheitszustand.

1. TV-Duell zwischen Schramma und Roters: Kommentar

Kommentar zum 1. TV-Duell der Spitzenkandidaten von CDU und SPD/Die Grünen zur Kölner Oberbürgermeisterwahl 2009

Die Kölner Haie sind unlöslich mit der „Sportstadt Köln“ verbunden: Wenn sich die Spitzenkandidaten der Oberbürgermeisterwahl über deren momentane Verfassung und zukünftige Ausrichtung unterhalten, so betrifft es sowohl das Profiteam der Haie, als auch den KEC als Sportverein – wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen. Was aber sind die Erkenntnisse der als “Duell” angekündigten, aber letztlich diesem markanten Wort nicht gerecht werdende “Talkrunde” für die Kölner Haie?

Zunächst: Ein wirklicher Austausch über die Situation der Kölner Haie und des KEC fand letztlich nicht stand. Direkt und indirekt wurde vielmehr – und das muss man völlig wertfrei sagen – deutlich, wie die Hierarchie der Sportarten in Köln wie in Stein gemeisselt erscheint. Die Runde der Versammelten fungierte im Bezug auf die Wertbemessung der Kölner Vereine als Spiegelbild der allgemeinen Wahrnehmung.

Das in dem der Diskussion vorgelagerten Trailer der Handball vor dem Eishockey angesprochen wurde, mag der in Köln errungenen Weltmeisterschaft geschuldet, nur von marginaler Bedeutung oder auch einfach nur Zufall sein, die dominierende Darstellung des FC mit dem obligatorischen Verweis auf Lukas Podolski stellt die Verhältnisse in Berichterstattung und Wahrnehmung des Spitzensports in Köln selbst im Rahmen einer politischen Veranstaltung wie dieser dar.

Sich nicht im Eishockeysport auszukennen ist kein Verbrechen, eher die Regel und somit kann man Jürgen Roters auch keinen Vorwurf machen, dass er sich nur vage zu den Kölner Haien äußerte und sich dann lieber einem Thema zuwandte, auf dem er ebenso sicher argumentieren konnte, wie die restlichen Beteiligten im Bezug auf den FC. Interessant war es, dass seine Ideen und Anmerkungen vom Rest der Diskussionsrunde nicht näher kommentiert wurden und Neven DuMont recht abrupt das Thema auf das persönliche Fitnessprogramm von Peter Brings umlenkte.

Mindestens durch seine Funktion beim ASV dürfte Roters mit Situationen vertraut sein, die auch die Verantwortlichen des KEC e.V., beschäftigen werden. Während Fritz Schramma keinen Hehl daraus machte, dass die große Bühne des Fußballs das eigentliche Steckenpferd seiner sportpolitischen Aktivität ist, so dürfte sein Herausforderer die Situation eines Vereins des Breitensports kennen.

Hier finden sich Probleme, wie die zunehmend schlechte physische Verfassung unserer Jugend, die Geringschätzung und auch Abwertung des Sports im Schulkanon in den zugleich geburtenschwachen Jahrgängen, was zu einer rückläufigen Zahl aktiver Mitglieder in den Vereinen führt.

Roters ist außerdem zuzustimmen, wenn er von der besonderen sozialen und integrativen Rolle von Vereinen in unserer Gesellschaft und dem vergleichsweise gering ausgeprägten Bewusstsein für die Bedeutung der verschiedenen Formen einer Vereinszugehörigkeit spricht. Ein Problem, welches meiner Meinung nach auch auf die Realität beim KEC und seiner Anhängerschaft greift.

Während es der 1. FC Köln - zumindest für mich als Außenstehenden - unzweifelhaft erfolgreich schafft, die Schaffung eines Bewusstseins für den Gesamtverein zu schaffen - schließlich sind die rund 40.000 Mitglieder eben jene beim Stammverein und nicht etwa bei der Profiabteilung -, so wirbt der KEC zwar zunehmend für eine Mitgliedschaft im KEC e.V., scheitert im Vergleich der nackten Zahlen und dem Gefühl nach daran bereits im Ansatz. Das Fehlen von Passiv- bzw. Fördermitgliedern und somit das Fehlen einer breiten Basis dieses wichtigen Bausteins des Finanzierungsgerüstes ist ein Umstand, der in der Zukunft deutlich Potential nach oben hat.

Interessant auch die Beurteilung des Sportinternat Köln durch Roter: Man müsse “deutlich besser werden”, so sagte er und traf damit einen Punkt, der bereits im Rahmen der Berichterstattung angesichts seltsamer Aussagen des FC-Vizepräsidenten Jürgen Glowacz im Juni diesen Jahres formuliert wurde (”Rainer Maedge, Mitglied der Gesellschafterversammlung des Sportinternats und Präsident des Haie-Nachwuchses (…):” Erst kürzlich wurde mit dem FC vereinbart, das Sportinternat nicht nur weiterzubetreiben, sondern auch auf eine neue Qualitätsstufe zu heben.”).

Bereits als sich Neven DuMont vage und sicherlich falsch über den Etat der Kölner Haie äußerte, musste ich an die Worte Thomas Eichins in einem Haimspiel.de-Interview von 2007 denken: „Der KEC (ist) hier in Köln schon so ein bisschen das Stiefkind. Sind zwar toll, super Zuschauerzahlen, sind immer in den Playoffs, aber letztendlich rennt doch jeder zum Fußball.“ Man könnte diesen Ausspruch auch in ähnlicher Form als Fazit unter die Diskussion stellen. Am treffendsten formulierte dies wohl der Kölner Stadtanzeiger, der beiläufig unter die (abrufbare) Aufzeichnung jenes vierten Diskussionsbereiches die folgende Formulierung anbrachte: “Die Sportstadt Köln ist viel mehr als der FC, und doch überstrahlt er alles.

Hervorzuheben sind die Aussagen von Claus Horstmann, der die einzigartige Position Kölns im Bezug auf das Vorhandensein von Spitzensport und Institutionen betonte und auch die Rolle der Kölner Haie im Gesamtgefüge der Sportstadt Köln noch einmal umriss: Es gibt vielfach Spitzensport in Köln, aber die Haie behaupten sich und sind nach wie vor die Nummer zwei der Stadt! Bezeichnend, dass er - unbewusst - in der Reihenfolge weiterer Spitzenmannschaften in Köln neben dem FC an erster Stelle der Aufzählung die Kölner Haie bzw. den Eishockeysport nannte.