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Juni 22, 2009

Was macht eigentlich…?

Uwe Krupp: Das Kölner Eigengewächs und aktueller Bundestrainer Uwe Krupp zieht es wieder in die Heimat: Im Rahmen der Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland wären die Organisationsprozesse aus seiner Wahlheimat in Nordamerika zu schwierig zu koordinieren. Und wohin zieht es den Kölner? Nach Köln natürlich. ;)

Stefan Horneber: Kaum weg aus Köln, wird er ab dem 30. Juni wohl wieder das Eis der KölnArena 2 unter seinen Kuven haben. Wie sein neuer Verein, die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven, mitteilten, wird er an einem internationalen Torhütercamp in Köln teilnehmen. Weiter berichten die Pinguine, dass das Camp

von hochkarätigen Trainern wie Andy Jorns (SC Bern), Hannu Nykvist(Rapperswil-Jona), Sakari Lindfors (HIFK Helsinki) und Rupert Meister (Kölner Haie) geleitet wird. Zusammen mit Hochkarätern wie Marco Bührer (Bern), Marco Streit (Rapperswil-Jona), Lorenzo Croce (Ambri-Piotta), um nur einige zu nennen, stehen bei den täglichen Eiszeiten spezielle Torhüterübungen wie Verschiebetechniken, Stockarbeit und Winkelspiel intensiv im Mittelpunkt. Neben dem spezifischen Torhütertraining soll auch genügend Platz für Videoanalysen und persönlichen Erfahrungsaustausch bleiben. Von Seiten der Klubführung erhofft man sich, dass die beiden Goalies der Fischtown Pinguins diese sechs Tage dauernde Spezialeinheit nutzen können, um sich für die harten und verantwortungsvollen Aufgaben der neuen Saison gezielt vorbereiten zu können.

Kamil Piros: Vor zwei Jahren vom EV Zug nach Köln gekommen, zieht es Piros nun zum finnischen Team der Porin Ässät. Hergestellt wurde der Kontakt offenbar durch einen weiteren Ex-Hai: Jan Alinc.

Juni 8, 2009

Was macht eigentlich…?

Dimitri Pätzold: Ging seine Karriere von Köln aus einst über Mannheim bis auf die Eisflächen der NHL, war rasch nach seinem Wechsel zurück nach Deutschland klar, dass er in der kommenden Spielzeit das Tor der Panther aus Ingolstadt hüten würde. Dort gab Pätzold der “Neuburger Rundschau” nun ein ausführliches Interview, welches als Video eingesehen werden kann.

Henry Martens: Der ehemalige Jung- und Profi-Hai wird sein Engagement in Iserlohn nicht fortsetzen und wechselt nach Nürnberg.

Erich Kühnhackl: Der Meister-Hai von 1977 und 1979 gilt als einer der wortgewichtigsten Förderer des deutschen Eishockey-Nachwuchses, der mit konstruktiver Kritik an bestehenden Problemen nicht hinter dem Berg hält. Nachdem er überraschend den Posten des DEB-Vizepräsidenten angeboten bekam, kann er sich nun auf einem weiteren Praxisfeld beweisen: Die Frankfurt Lions wird Sportdirekter mit dem Schwerpunkt auf der Nachwuchsarbeit.

Julian Eichinger: Der Junghai, der sich in den vergangenen drei Spielzeiten als feste Größe im DNL-Team des KEC etablieren konnte, wechselt zum EC Peiting in die Oberliga - und damit zu dem Club, welchen der neue Haie-Torhüter Stefan Vajs in der vergangenen Saison bis in das Finale führen konnte.

Tino Boos: In diversen Eishockey-Standorten ist in dieser Sommerpause akute Problemlösung das Gebot - so auch in Hannover. Dort stimmten die Spieler einem Lösungsplan zu, welcher ihr Gehald reduziert, was einen Teil der notwendigen Einsparungen ausmacht. Einer der federführenden Aktuere hierbei war Ex-Hai Tino Boos. Nette Anekdote am Rande: Bei Hans Zach hat sich hinsichtlich Gehaltskürzung wohl niemand anzufragen getraut. ;)

Mai 16, 2009

Was macht eigentlich…?

Doug Mason: Der Ex-Trainer der Haie ist nun auch medial in seiner neuen Wirkungsstätte Mannheim angekommen. Wie überall, so ist man auch dort um markige Sätze für die Schlagzeilen der Presse bemüht, aber auch um Statements zu seinem vorherigen Engagement.

So sieht Mason durch die Entlassung seine Reputation nicht gefährdet:

Der Rausschmiss in Köln im Herbst letzten Jahres ist abgehakt, versichert Mason: „Auf der ganzen Welt gibt es Top-Trainer, die mindestens einmal entlassen worden sind.“

Auf “Morgenweb.de” sieht er seine Entlassung pragmatisch und macht seine Ziele deutlich:

“Was hinter mir liegt, ist völlig egal. Das Einzige, was jetzt zählt, sind die Adler Mannheim.” Nach seiner Entlassung habe er die Akkus aufladen können.

(…)

“Ich gebe Talenten eine Chance. Es gibt nichts Schöneres, als mit jungen, hungrigen Spielern zu arbeiten”, betont Mason

Auch in der “Rheinpfalz” geht Mason noch einmal auf den KEC ein:

Vergangene Saison verschlissen die Kölner Haie drei Trainer - sie waren der Erste. War das Team untrainierbar?

Nein, das war eine gute Mannschaft. Der Verein hat bei mir die falsche Entscheidung getroffen. Es gab Möglichkeiten, den Erfolg zurückzuholen.

Thomas Greiss: Letztlich sind sie doch ausgeschieden, dass die Worcester Sharks aber durchaus erfolgreiche Playoffs spielten, ist zu einem großen Anteil der Verdienst von Thomas Greiss.

Ein kurzer Rückblick: Nach einer durchwachsenen Saison kam Greiss genau zu den Playoffs richtig in Fahrt, erzielte im letzten Spiel der Regular Season seinen ersten Shutout in Nordamerika. Es folgte sein erster Sieg in einem Playoff-Spiel in Nordamerika, sein erster Shutout in einer Playoff-Partie (in …), das Erreichen der zweiten Playoff-Runde nach 0:2-Rückstand nach Spielen - und auch eine starke Leistung in der zweiten Runde. Letztlich hat es dann doch nicht gereicht. Lesenswert am Rande: Eien Einschätzung der Top20-Prospects der Sharks seitens eines US-Bloggers.

Timo Pielmeier: Wie Greiss, so ist auch Timo Pielmeier aus den Playoffs ausgeschieden. Mit seinen Shawinigan Cataractes war er weit gekommen, musste sich aber letztlich in der Finalserie mit 3:4-Siegen Drummondville knapp geschlagen geben.

April 27, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Die Worcester Sharks haben es geschafft: Nach zwei Niederlagen in der ersten Playoff-Runde schon fast ausgeschieden, konnten sie durch vier Siege in Folge doch noch in Runde 2 einziehen und treffen nun auf die Providence Bruins. Maßgeblicher Baustein des Erfolgs im letzten Spiel, wie auch in der Serie, war Thomas Greiss.

Dan DaSilva’s 3 points (2 goals, 1 assist), continued solid play from Thomas Greiss, and an overall outstanding team performance launched the Sharks over the Pack and into the 2nd round of the playoffs.

Die Highlights der AHL-Spiele können hier kostenlos angesehen werden.

“Peppi” Heiß: Der ehemalige Meisterhai von 1995 hat wieder einmal Platz hinter der Bande des EHC München Platz genommen. Den lesenswertesten und informativsten Artikel zum Thema und Peppis aktuelle Arbeitsverhältnisse schrieb Michael Neudecker für die “Süddeutsche Zeitung“.

Gemeinsam mit Manager Christian Winkler vertritt er Cheftrainer Pat Cortina, der bekanntermaßen mit Ungarn zeitgleich bei der WM in der Schweiz antritt. Heiß hat Cortina schon mal vertreten: während der Saison, gegen Schwenningen; damals gewann der EHC. Dass er nun Manager Winkler erneut während der maximal zwei noch ausstehenden Spiele (sollte der EHC am Freitag gewinnen, gäbe es ein entscheidendes Spiel fünf am Sonntag in Bietigheim) an der Bande unterstützt, das sei ganz selbstverständlich, sagt Heiß: “Mir macht das alles großen Spaß hier.”

Mindestens auch in der kommenden Saison wird Heiß in München arbeiten.

“Peppi wird kommende Saison unser hauptamtlicher Co-Trainer”, bestätigt Winkler.

Pat Cortina bekommt damit endlich den Assistenten, den er sich immer gewünscht hat - der eigentlich für diesen Posten eingeplante Martin Hinterstocker ist als Cheftrainer im Nachwuchs zu beschäftigt. Mit Peppi Heiß bekommt Cortina sogar mehr, als er gefordert hatte: Heiß ist nicht nur durch seine glanzvolle Karriere sehr erfahren, sondern besitzt derzeit auch den B-Trainerschein - den A-Schein hat er nur noch nicht, weil der Deutsche Eishockey-Bund dieses Jahr keinen Lehrgang angeboten hat.

Strebt er eine Karriere als Cheftrainer an? “Das halte ich mir offen”, sagt Heiß

Zum finalen Ziel hat Peppis Engagement letztlich nicht geführt: Den Münchenern blieb nur der zweiten Platz der 2. Bundesliga, die Bietigheim Steelers gewinnen das Finale und haben sich das sportloche Aufstiegsrecht in die DEL erstritten.

Markus Jocher: Ebenfalls beim EHC München beschäftigt war Markus Jocher, Meister und Vizemeister mit den Kölner Haien. Nun beendet Jocher als Vizemeister der 2. Bundesliga seine Karriere und gab Matthias Kerber von der “Abendzeitung” ein interessantes Interview.

Mindestens bemerkenswert ist das neben der sportlichen Karriere umgesetzte berufliche Standbein Jochers, auf welches er sich nun zunehmend konzentrieren möchte:

Deswegen werde ich die Karriere beenden und mich auf meinen Nähmasschienenbedarfs-Laden konzentrieren. Ich führe ihn seit drei Jahren und meine Mama ist eine Riesenhilfe, ohne sie hätte ich längst aufhören müssen, aber jetzt merke ich, dass es an meine Substanz geht, dass ich nicht mehr beides mit 100 Prozent machen kann.

Allgemeiner Surftipp: Seine Homepage markus-jocher.de.

Alexei Dmitriev: Der Sommer ist zu lang, um ihn ohne Hockey zu verbringen. Das dachte sich auch Dmitriev, der die Haie nach der aktuellen Saison verlassen wird und tausche Schlittschuhe gegen Skates und spielte beim Skaterhockey-Bundesligist Duisburg Ducks gegen den Gegner aus Lüdenscheid. Mit von der Partie: Alexander Dück von den Iserlohn Roosters.

Timo Pielmeier: Wie berichtet ist auch Ex-Junghai Pielmeier bislang sehr erfolgreich in den QMJHL-Playoffs unterwegs. Wie auch Hockeyweb.de berichtete, ich Pielmeier mit seinen Shawinigan Cataractes nun in das Finale eingezogen, wo sie auf Drummondville treffen.

Alexander Oblinger: Der ehemalige Junghaie und Mitglied des DNL-Meisterteams des KEC wechselt von den Eisbären Berlin nach Dresden. Aus dem Kölner Nachwuch einst in das Oberligateam der Eisbären Berlin gewechselt, wagt er nun den Sprung in die 2. Bundesliga.

April 22, 2009

Was macht eigentlich…?

Thomas Greiss: Nach wie vor wechselt sich beim ehemaligen Haie-Goalie Licht und Schatten regelmäßig ab. Zuletzt trug Greiss maßgeblich durch einen sehr starken März zum Erreichen der Playoffs seiner Worcester Sharks bei, unter anderem erzielte er seinen ersten Shutout in Nordamerika. Weniger gut lief es zunächst in der ersten Playoff-Runde gegen die Hartford Wolf Pack, wo zunächst zwei Niederlagen eingefahren wurden. Greiss trug vor allem in Spiel zwei maßgeblich Anteil hieran und konnte von 18 Schüssen nur 14 abwehren. Umso besser präsentierte sich Greiss in Spiel drei, welches die Sharks gewinnen und Greiss seinen ersten Sieg in einer Playoff-Partie in Nordamerika erzielen konnte. Spiel vier findet heute Nacht statt.

Paul Traynor: Von den Haien einst nach Deutschland geholt und von hier nach Iserlohn gewechselt, wird Traynor auch weiterhin in der DEL spielen. Der Kanadier unterschrieb einen Vertrag über zwei Spielzeiten bei den EHC Grizzly Adams Wolfsburg, deren Manager Karl-Heinz Fliegauf sich folgend über ihn äußerte:

“In der vergangenen Saison hat uns in der Verteidigungszone etwas die körperliche Präsenz gefehlt. Mit Paul haben wir nun einen Spieler verpflichtet, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und vor dem Tor kompromisslos arbeitet. Außerdem kann er problemlos in jeder Spielsituation eingesetzt werden. Durch seinen guten Schuss stellt er zudem im Powerplay eine zusätzliche Option dar.”

Gerhard Brunner: Der ehemalige Sportmanager der Kölner Haie zieht sich aus privaten und persönlichen Gründenaus “komplett” aus dem Eishockeysport zurück. Brunner, der zuletzt beim Eishockey-Zweitligist SC Riesserseeals Trainer fungierte, wird seinen laufenden Vertrag nicht erfüllen. SCR-Geschäftsführer Ralph Bader zeigt auf merkur-online

„vollstes Verständnis. Menschlich tut es mir wahnsinnig leid. Wir haben wieder einen verloren, der sehr gut zu uns gepasst hat.“

Timo Pielmeier: Der ehemalige Junghai steht mit seinen Shawinigan Cataractes bereits in Runde drei der QMJHL-Playoffs. Zuvor spielte Pielmeier eine gute Vorrunde, in der er

43 Spiele [machte], dabei 2 Shutouts [erzielte] und einen Gegentorschnitt von 2,64 bei einer Fangquote von 91,4 Prozent [hatte] und insgesamt 106 Tore [kassierte].

In den Playoffs besiegte Shawinigan in der Conference Quarter-final Round (Best-of-7) Victoriaville mit 4:0 Siegen, in der Conference Semi-final Round (Best-of-7) Gatineau mit 4-1 Siegen und führen nun in der Semi-Final Round (Best-of-7) gegen Quebec mit 2:1 Siegen.

April 15, 2009

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Interviews mit Hans Zach sind eigentlich immer interessant. Nach dem Ausscheiden der Hannover Scorpions in den aktuellen Playoffs nimmt der Ex-Trainer der Haie im NDR-Sportclub unter anderem Stellung zu der Saison 2008/09, der Finanzkrise und dem Standort Hannover.

Stefan Vajs: Ein Update gibt es bei dem in diesen Tagen beeindruckend erfolgreichen ehemaligen Junghai zu vermelden: Die Hürde “Halbfinale” wurde von seinem EC Peiting erfolgreich gemeistert, im Finale der Oberliga Süd erwarten sie nun den ESV Kaufbeuren in einer “best-of-five”-Serie. Unabhängig vom Ausgang der Finalserie: Aufsteigen will Peiting übrigens nicht, Kaufbeuren steht somit bereits als Aufsteiger fest.

Jason Young: Erst wurde gemutmaßt, jetzt bestätigt: Ex-Meisterhai Young und amtierender Kapitän der Frankfurt Lions bleibt der DEL noch zwei weitere Spielzeiten erhalten.

April 12, 2009

Was macht eigentlich…?

Sie stehen so oft im Mittelpunkt des Geschehens und ebenso häufig hoch in der Gunst der Zuschauer. Einige schöne Meldungen bilden heute ein “Torhüter-Spezial” der “Was macht eigentlich”-Rubrik.

Thomas Greiss: Nach seiner in diesem Jahr bislang durchwachsenen Leistung im Jahr 2009 konnte Greiss seinen “goldenen” April mit dem ersten Shutout in Nordamerika krönen. Und wie es manchmal so ist, kommt gleich alles auf einmal:

In their 120th home game ever, the Sharks played before their largest crowd ever (7,406), posted their first home-ice shutout ever and set a franchise record for most victories in a season with 42.

(…)

Thomas Greiss stopped 23 shots to earn the first shutout of his pro career. It took Greiss until his 142nd game — 140 of them starts. The record for most games played before turning in a shutout remains in the hands of Neil Little, who was in 178 before getting his first one.

“It took a while, and it feels good,” Greiss said. “It was about time.”

(…)

“He did it the hard way, and he earned it,” Roy Sommer said. “He’s really battled for us, and down the stretch I think he’s been the best goalie in the league.”

The win was also Greiss’ 30th of the season, a franchise record. He is merely the second Worcester goalie to reach that plateau after Dwayne Roloson, who had 32 in 2000-01 for the IceCats on his way to the NHL.

Travis Scott: Der Klagenfurter Eishockey-Club ist österreichischer Meister und einen großen Anteil daran hatte Travis Scott. Eine Meisterschaft bringt immer ein breites mediales Echo mit sich und so kommen nun durchaus interessante Kleinigkeiten an das Tageslicht. So berichtet die “Kleine Zeitung“:

Nach seinem Engagement bei Magnitogorsk im Vorjahr hatte Torhüter Scott keine große Lust verspürt, seine Karriere fortzusetzen. Als Stürmer in einer Hobbymannschaft hielt sich der Kanadier trotzdem fit, an Angeboten von Vereinen aus Europa mangelte es aber nicht.

(…)

Im Dezember hatte der Keeper von der “Pension” genug, sortierte die Offerte. Drei Angebote pickte sich Scott heraus, darunter je eines aus Schweden, der Schweiz und Österreich. “Für mich stand nicht das Geld im Vordergrund, sondern wie groß die Titelchancen der Teams waren, erklärt der Hexer. Da lag der KAC weit vor der Konkurrenz, die gegen den Abstieg spielte. Travis verzichtete auf Geld, dafür ist er aber nun Österreichischer Champion und für die KAC-Fans, der beste Goalie.

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai macht mit seinen Peitingern da weiter, wo er in der regulären Saison aufgehört hat. Auf dem #1-Spot der Oberliga Süd ging es für den mehrfach ausgezeichneten und auch statistisch besten Torhüter der Liga in die Playoffs, wo er mit seinem EC Peiting im Halbfinale auf den EV Füssen trifft. Drei Spiele sind absolviert, zwei zu eins Siege stehen für Peiting zu Buche, Vajs führt wiederum die Torhüterstatistik an und setzte gleich im ersten Playoff-Spiel mit einem Shutout eine Duftmarke.

März 31, 2009

Herzlichen Glückwunsch!

“(K)ein besonderer Tag für den “Alpenvulkan”", so ist der Beitrag des “Bayerischen Rundfunks” betitelt, in welchem Hans Zach seinem Ruf alle Ehre macht.

Der Anlass ist gegeben: Der Ex-Traniner der Haie feierte am gestrigen Montag seinen 60. Geburtstag und die Medien reagieren. So führte Christiane Mitatselis für den “Kölner Stadtanzeiger” ein nettes Interview mit ihm und die “Bild” wartet mit einigen Fotos aus dem bewegten Leben Zachs auf.

März 18, 2009

Was macht eigentlich…? Hans Zach spricht Klartext

Man ist es von ihm gewohnt und eigentlich ist es nicht ungewöhnlich: Hans Zach vertritt stets seine Meinung. Erst recht, wenn es sich um ein fundamentales Problem handelt. Die Medien lauschen seinen Worten gerne, birgt doch fast jeder Satz “zach´scher Klartext” mehr Schlagzeilenpotential, als andere oftmals aalglatte und vorhersehbare Trainerinterview.

Und so bezog Zach auch gestern wieder Stellung: Nachdem die 3. Playoff-Partie der gastgebenden Hannover Scorpions gegen die Grizzly Adams Wolfsburg vor gerade einmal 3,718 Zuschauern stattfand (Zuschauerschnitt in der Hauptsaison: 5,668), fand der Ex-Trainer der Haie deutliche Worte gegenüber den Änderungen im Ticketing.

Der Blog medien-sport-politik.de zitiert Zach gemäß einem Artikel der HAZ:

“Wir haben die Halle mit überragenden Leistungen vollgespielt, hatten zweimal 10.000 Zuschauer, einmal 8.000 Zuschauer. Und jetzt, in den wichtigsten Spielen des Jahres, spielen wir vor halbleeren Rängen. Wenn ich lesen muss, dass Jugendliche, Rentner und Behinderte haben ermäßigte Karten zu bekommen, dann ist das ein Eigentor sondergleichen. Wenn wir als Mannschaft einen Fehler machen, dann versuchen wir ihn auszubügeln. Davon merke ich hier nichts. Dass die Mannschaft teuer ist, das wusste man ja vorher. “

Zach wendet sich mit seiner Kritik direkt an seinen Arbeitgeber, die Verantwortlichen auf Seiten der Hannover Scorpions. Angst vor Konsequenzen seiner lautstarken Mahnung hat er, wie üblich, nicht.

“Ich halte nicht mit meiner Meinung zurück. Wenn mich hier jemand ärgert, bin ich weg in Bad Tölz”, erklärte der 59 Jahre alte Coach. Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth und Club-Besitzer Günter Papenburg verfolgten den Wutausbruch ihres Trainers nach dem dritten Viertelfinalspiel am Dienstagabend kommentarlos,

so Sportal.de.

Wer Hans Zach als Trainer beschäftigt, muss mit deutlichen Worten rechnen. So scheint dies auch Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth zu sehen und äußerte sich gegenüber der dpa dann doch noch zu dem Vorfall:

“Es ist nachvollziehbar, dass er seine Meinung äußert, wenn er enttäuscht über die Kulisse ist. Hans Zach hat selbstverständlich keine Sanktionen zu befürchten.”

Wer mehr über die Änderungen in der Ticketstruktur der Scorpions erfahren möchte, kann sich in diesem Artikel der HAZ und im Fanforum der Scorpions informieren.

Was macht eigentlich…? Haie und Ex-Haie in den Playoffs

Hans Zach, Dimitri Pätzold, Sebastian Furchner, Kai Hospelt, Oliver Jonas, Andreas Morczinietz: Die vier Ex-Haie Furchner, Hospelt, Morczinietz und Jonas liegen mit den Grizzly Adams Wolfsburg voll auf Erfolgskurs. Nach dem Pokalsieg im Februar geht es zur Zeit im Viertelfinale der DEL-Playoffs gegen die an Nummer zwei gesetzten Hannover Scorpions unter ihrem Cheftrainer Hans Zach - und führen nach drei Partie mit 2:1-Siegen. Furchner sieht die Stärke der Wolfsburger in einer überragenden

Torwartleistung, Superstimmung im Team, wo jeder für jeden da ist.

Furchner ist zur Zeit zweitbester Scorer der Wolfsburger in den Playoffs (7 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, +/- +3). Oliver Jonas führt aktuell mit einem Gegentorschnitt von 1.66 und einer SV% von 94.6 beide Statistiken an. An zweiter Stelle: Ex-Hai cim Trikot der Scorpions.

Dieter Kalt: Wie berichtet wechselte Kalt im Februar von Salzburg zu dem Lulea HF. Nun berichtet die “Neue Kärntener Tageszeitung” von Gerüchten einer Kehrtwende:

Vor Wochen wurde noch darüber gemunkelt und spekuliert; inzwischen ist aus gut informierten Kreisen zu hören, dass der Zwei-Jahres-Vertrag bereits unterschrieben ist: Dieter Kalt kehrt nächste Saison nach Klagenfurt zurück!

Travis Scott, Stéphane Julien: Wie mehrfach berichtet befeuern Gerüchte um eine Rückkehr von Scott die Sportpresse. Ein neuer Artikel auf “Hockeyfans.at” greift diese Gerüchte auf und formuliert, als ob ein Wechsel bereits feststehen würde. Es wird sich zeigen, wie stichhaltig diese Gerüchte tatsächlich sind. Sportlich ist Scott über alle Zweifel erhaben: Mit seinem KAC ist er in das Finale der österreichischen “Erste Bank Liga” eingezogen. Ebenfalls in jenes Finale eingezogen ist Stéphane Julien mit seinem Red Bull Salzburg. Julien konnte in bisher 12 Spielen ein Tor und drei Assists verbuchen.

Mats Schöbel, Sören Sturm, Markus Jocher, Carsten Gosdeck: Auch in den unteren deutschen Spielklassen laufen die Playoffs - und einige Haie und Ex-Haie sind mit von der Partie. Als Förderlizenzspieler konnte so Mats Schöbel im Trikot des SC Riessersee in diesen Playoffs in drei Spielen einen Assist verbuchen. Sören Sturm (2 Spiele, 1 Assist) trifft mit seinen Fishtown Pinguins auf den EHC München mit Markus Jocher, welcher in der Serie mit 1:0 in Führung gehen konnte. Carsten Gosdeck (1 Spiel, 1 Tor, 1 Assist) führt mit seinen Lausitzer Füchsen ebenfalls mit 1:0 in der Serie gegen die Heilbronner Falken. Nach dem ersten Spiel der Serie zurück liegt Jeremy Adduono mit seinen EVR Tower Stars gegen die Landshut Cannibals.

Thomas Greiss: Wie Robert in meiner letzten Ausgabe von “Was macht eigentlich…?” ganz richtig kommentierte, ist das Abenteuer “NHL” für Greiss vorerst ohne Einsatz schon wieder vorbei. Große Hoffnungen setzt man auf ihn nun ihn Worcester, wo sich Greiss nach seiner Rückkehr aus der NHL furios zurückmeldete:

Greiss played his best game of the year, and made the Sharks’ save of the year in doing so, as Worcester beat the Monarchs here last night, 4-2. The victory snapped a three-game losing streak and was their first over a team above them in the Atlantic Division standings in nine games.

Gleichzeitig erhoffen sich die Worcester Sharks ähnliche starke Partien von Greiss bis zum Ende der Saison, um das Saisonziel “Playoffs” noch zu erreichen. Erinnerungen an Greiss AHL-Rookie-Saison werden hier beschwört.

In 2006-07, his rookie year, Greiss went 12-2-0 in a 14-game stretch that began on March 9. He started 13 of those games and got a win in relief in the other, as the Sharks surged from being a point out of fourth place to having a five-point cushion at the end.

März 1, 2009

Was macht eigentlich…?

Stefan Vajs: Der ehemalige Junghai ist zum „Eishockey-Spieler des Jahres“ und besten Torhüter der Oberliga gewählt geworden. Im Dress des EC Peiting belegt er aktuell Rang zwei der Torhüterstatistik. Sein Team führt die Oberliga Süd mit 118 Punkten überlegen an.

Marcus Kink: Der Mannheimer hat sich in der Presse zu den Gerüchten geäußert, er würde den Wechsel nach Berlin anstreben. “Überhaupt nichts dran” sei an den Spekulationen, so Kink im “Mannheimer Morgen”, der berichtete, dass

Kink versuchte, auf andere Gedanken zu kommen. Christoph Ullmann holte ihn in Köln am Mannschaftshotel ab, die Spezis aus gemeinsamen Mannheimer Zeiten gingen einen Kaffee trinken. (…) “Christoph hat gesagt, dass wir uns auf einiges gefasst machen müssen. Die Haie wollen ihren Fans nach einer Seuchen-Saison etwas bieten.”

Da hat Christoph Ullmann rückwirken betrachtet nicht zu viel versprochen. ;)

Doug Mason: Marcus Kink könnte schon nächste Saison unter einem anderen Ex-Hai trainieren. Wie verschiedene Zeitungen im Umfeld der Adler Mannheim berichteten, ist Mason ein geeigneter Kandidat und soll bereits in der SAP-Arena vorstellig geworden sein.

Aber nicht nur in Mannheim wird wohl ein neuer Trainer benötigt und so wird Masons Name auch in Ingolstadt gehandelt. Der “Donaukurier” berichtet:

“Es hat noch kein Gespräch gegeben. Ebenso haben wir auch noch keinen Termin dafür vereinbart”, erklärte der Kandidat [Mason] gestern auf Anfrage des DONAUKURIER. Sehr wohl sei aber ein Treffen für die Zeit nach den Play-offs in Österreich vereinbart. “Ich bin natürlich interessiert. Der ERC ist ein Top-Verein”, sagte Mason.

Die Panther sind mit ihrem Interesse an dem ehemaligen Coach der Kölner Haie aber offenbar nicht allein. “Ich habe in der nächsten Zeit sechs weitere Termine mit anderen Vereinen. Ich möchte bei einem Top-Verein arbeiten”, offenbarte Mason.

Februar 26, 2009

Was macht eigentlich…?

Travis Scott: 2:2 steht es in der ersten Playoff-Runde zwischen dem Klagenfurter Eishockey-Clubs und dem HC Insbruck und mitten drin ist Travis Scott. Nach seinem überraschenden Come-Back“Erste Bank Liga” durchsetzen und sich bis zum Saisonende steigern.

Diese ausführlichen Goalie-Statistiken der “Erste Bank Liga” laden zum Studieren ein, vor allem, weil Scotts Name erneut in die Gerüchteküche der Kölner Haie geworfen wird. KAC-Manager Oliver Pilloni jedenfalls bestätigt, dass Klagenfurt Scott wohl nicht über die Saison hinaus halten können wird. Weiter heißt es im Artikel:

Angeblich geht Scott in die DEL. Zu welchem Klub, weiß Pilloni nicht. Seine Vermutung: “Vielleicht zu Köln.”

Marcus Kink: Auch um den Ex-Hai der Jahre 2002–2004 ranken sich Gerüchte. Der Bild zufolge möchte Kink seinen auslaufenden Vertrag in Mannheim nicht verlängern und sich vielmehr den Eisbären Berlin anschließen.

Bob Leslie: Der ehemalige Trainer der Kölner Haie steht bei den Hamburg Freezers als Sportdirektor vor dem Aus. Gerüchte, wonach er durch den aktuellen IceTigers-Sportdirekter Otto Sykora ersetzt werden soll, wurden jedoch von Boris Capla vorläufig dementiert.

Februar 20, 2009

Was macht eigentlich…?

Stefan Schauer: Aus gesundheitlichen Problemen hat Schauer seit über zwei Jahren kein DEL-Spiel mehr bestritten, das juristische Gerangel um seine Vertragsauflösung zieht sich jedoch weiter hin. Im August 2008lösten die IceTigers nach einem verpassten Test den Vertrag mit Schauer auf, der jedoch pocht auf die Erfüllung des Vertrages bis 2010. Das aktuelle Kapitel: Der Prozess muss wegen Krankheit des Richters vertagt werden.

Kai Hospelt: Der Sohn von Haie-Legende Wim Hospelt und langjähriger Jung- und Profihai hat einen neuen Vertrag bei den Grizzly Adams Wolfsburg unterschrieben und wird bis 2011 das Trikot mit dem Bären tragen.

Lasse Kopitz: Ebenfalls mindestens bis 2011 wird Lasse Kopitz den Frankfurt Lions erhalten bleiben. Ein weiterer Ex-Haie, Lions-Manager Dwayne Norris, ist in diesem Kontext voll des Lobes für Kopitz:

«Lasse überzeugt durch seine konstante Spielweise. Auch verfügt er über die nötige Erfahrung.

Carsten Gosdeck: Der ehemalige Junghai wird in der aktuellen Ausgabe der Eishockeynews interviewt und macht ein paar interessante Aussagen über seinen aktuellen Verein, die Lausitzer Füchse, seinen ehemaligen Verein, den SC Riessersee, sowie die aktuelle Saison.

Niklas Treutle: Der ehemalige Junghai hat sein DEL-Debüt gegeben! Beim 7:2-Erfolg der Sinupret IceTigers gegen die Kassel Huskies Ende Januar wurde Treutle in der 52. Minute eingewechselt und konnte den Sieg seines Teams festhalten.

Februar 10, 2009

Was macht eigentlich…?

Peppi Heiss: Der Meisterhai von 1995 sammelt weiter Erfahrung im Trainergeschäft. Heiss, der sich Trainer eines DNL-Teams und natürlich auch als Torwarttrainer seine ersten Sporen verdient hat, übernahm kurzfristig die Arbeit des Cheftrainers vom EHC München, dessen eigentlicher Coach Pat Cortina mit der ungarischen Nationalmannschaft bei der Olympiaqualifikation in Lettland gastierte. Cortina äußerte sich über das Engagement von Heiss und EHC-Manager Christian Winkler, der ebenfalls an der Bande stehen wird, auf der Vereinswebsite.

“Ich wollte unbedingt, dass die beiden es gemeinsam machen. Christian weiß, was zu tun ist, denn er kennt das Team bestens, und Peppi ist ein erfahrener Mann, der mich auch oft im Training auf dem Eis unterstützt. Zudem hat Peppi die Trainer B-Lizenz. Beide werden sich gut ergänzen”

Gegenüber Matthias Würfl (TZ) äußerte sich Peppi hinsichtlich seiner Aufgabe und der potentiellen Zukunft des EHC München in der DEL.

Benefiz-Spiel: Zahlreiche Ex-Haie nahmen an einem Benefiz-Spiel zu Ehren des 40. Vereinsjubiläums des HSV-Eishockey teil. Neben Peppi Heiss auch Erich Kühnhackl wurden auch die Ex-Haie Uli Hiemer, Jörg Mayr und Helmut Steiger eingeladen. Spielberichte zur Partie, welche 13:11 für das Team “Premiere” endete, findet ihr auf Hockeyweb.de und in der Welt; ein Gruppenbild auf HSV-Eishockey.de.

Jason Young: Der Meisterhai von 2002 hängt seine Schlittschuhe noch nicht an den Nagel: Wie die Eishockeynews in der Vorschau auf die kommende Ausgabe berichtet, wird Young den Frankfurt Lions wohl noch zwei Jahre erhalten bleiben.

Frankfurt: Der Kapitän bleibt an Bord
Noch fehlt die Bestätigung, aber Jason Young verlängert seinen Vertrag wohl um zwei Jahre

Dieter Kalt: Wer die für die Olympiaqualifikation entscheidende Partie zwischen Deutschland und Österreich live im TV verfolgen konnte, dem wird Dieter Kalt unzweifelhaft aufgefallen sein. Nicht nur durch sein Tor, auch im gesamten Spiel der Österreicher agierte “C” Kalt als Leitwolf. Auch für die Medien war Kalt zentraler Bezugspunkt, wenn es um die Nationalmannschaft geht: Bericht 1 / Bericht 2.

Februar 4, 2009

Was macht eigentlich…?

Jeremy Adduono und Peter Draisatil: Nach seinem Engagement in Iserlohn schien Adduonos Karriere in Deutschland beendet, es folgte ein Wechsel zum italienischen Erstligisten HC Pustertal. Im Mai dann jedoch der Wechsel zurück nach Deutschland: Der Zweitligist Tower Stars Ravensburg suchte nach einem starken Spieler für das Ausländerkontingent und sollte mit seiner Wahl Recht behalten. Adduono hat sich in der zweiten Liga hervorragend durchgesetzt und ist mit 42 Punkten in 37 Spielen Topscorer der Ravensburger, welche in der laufenden Spielzeit eine Geheimfavoritenrolle annahmen und aktuell auf Platz vier der Liga stehen.

Ebenfalls maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt ist Headcoach Peter Draisaitl, welcher die Tower Stars im vergangenen April übernahm.

Niklas Sundblad: Eine weitere Liga tiefer hat Niklas Sundblad mit seinem Herner EV einige Ausrufezeichen setzen können. Nachdem er unter der Saison den glücklosen Trainer Krystian Sikorski ersetzte, holte das Team zuletzt sieben Siege in Folge, bevor sie gegen die Passau Black Hawks wieder eine Niederlage einstecken mussten.

Dieter Kalt: Der österreichische Ex-Hai (2000-01) hat die Ankunft von Stéphane Julien bei dem EC Red Bull Salzburg nicht mehr erlebt: Wie der Verein mitteilte, haben beide Seiten am vergangenen Freitag

einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung den bestehenden Vertrag aufgelöst. Dieter Kalt hat sich entschieden, noch einmal die Herausforderung im Ausland anzunehmen und wird die Saison beim schwedischen Erstligaclub Lulea HF beenden.

Januar 26, 2009

Was macht eigentlich…?

Erich Kühnhackl: Der Meisterhai der Jahre 1977 und 1979 hat sich in seiner Kolumne auf Sport1.de zu der wirtschaftlichen Seite der Krise bei den Kölner Haien geäußert. Er schreibt:

Natürlich fragen mich in diesen Tagen einige, wie’s denn nun wohl bei den krisengeschüttelten Haien weitergeht. Ob am Ende gar die Lichter ausgehen in Köln, nachdem Mäzen Heinz-Hermann Göttsch den Geldhahn zugedreht hat?

Ich sage dazu: Niemals! Köln ist und bleibt eine Sport- und Eishockey-Stadt.

Er spannt in dem mit “Krise kann den Nachwuchs stärken” betitelten Artikel den großen Bogen und wünscht sich die Konzentration auf die ertragreiche Nachwuchsförderung als Antwort des Eishockeysports auf die Wirtschaftskrise, welche auch an unserem Lieblingssport nicht ohne Folgen vorbeigehen wird.

Oliver Jonas: Der vermutlich einzige Spieler der Haie, der neben seiner sportlichen Ausbildung erfolgreich einen Biophysik-Masterstudiengang an der Harvard University absolviert hat, hängt seine Schlittschuhe an den Nagel. Jonas, einst aus Berlin nach Köln gewechselt und zusammen mit Thomas Greiss und im folgenden Jahr mit Adam Hauser über zwei Spielzeiten Bestandteil des Kölner Torhütergespanns, welchselte zur Saison 2007-08 nach Wolfsburg, wo er nun seine Karriere beendet.
Jonas begründet seinen Schritt in der WAZ wie folgt:

„Mein Entschluss stand schon länger fest“, erklärt der dreifache Familienvater, dessen ältester Sohn Carsten im Sommer eingeschult wird. „Das wird in den USA sein, denn wir werden nach Boston übersiedeln“, erzählt Jonas, dessen Frau Laura Amerikanerin ist. „Ich werde dort meinen Doktor fertig machen und mir Arbeit suchen“, so der Biophysiker.

Wolfsburgs Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf kommentiert die Entscheidung im Kontext der Vertragsverlängerung von Daniar Dshunussow, sowie der Verpflichtung von Jochen Reimer auf der offiziellen Website der Grizzlys.

“Nachdem ich Oliver über unsere Entscheidungen informiert hatte, teilte er uns bei diesem Gespräch mit, dass er seine Karriere nach dieser Saison beenden möchte. Die Art und Weise wie er uns diese für ihn sicherlich nicht einfache Entscheidung mitteilte, verdient absoluten Respekt und zeichnet ihn gleichzeitig als sehr intelligenten Menschen und Sportler aus. Ich bin mir sicher, er wird bis zu seinem letzten Spiel für die Grizzlys alles daran setzen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.”

Andrew Verner: Auch der Haie-Torhüter der Jahre 1999 bis 2001 bereitet sich auf ein Leben nach dem aktiven Leistungssport vor. Nach fünf Jahrem im Tor des EC KAC, welcher in der letzten Zeit durch die Verpflichtung von Ex-Hai Travis Scott für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, wechselt Verner in die britischen Elite Ice Hockey League zu den Newcastle Vipers. Dort hütet er nicht nur - durchaus erfolgreich - das Tor, sondern wurde “auch als Co-Trainer von Headcoach Rob Wilson präsentiert” und wird dem Sport also mittelfristig erhalten bleiben.

Januar 23, 2009

Was macht eigentlich…?

Adam Hauser: Man mag ihm ja fast noch eine gewisse angelernte Antipathie gegenüber Düsseldorfern attestieren: Hauser, auch in der nächsten Saison ein “Huskie”, schlug im Spiel gegen die MetroStars einen Gegenspieler mit der Stockhand und wurde vom DEL-Disziplinarausschuss nun zu mehreren Spielen Sperre, sowie einer Geldstrafe verurteilt.

Travis Scott: Der Kanadier hat sich hervorragend bei seinem neuen Verein, dem KAC Klagenfurt, eingelebt. In zehn gespielten Partien erreichte er eine Save Percentage von 93.11% (Ligaspitze) und verhalf seinem Team zu acht Siegen. Was Scott zu seinem Engagement zu sagen hat, sowie ein paar Promo-Bilder seiner Ankunft, finden sich auf Eishockey.org.

Auf den ersten Blick scheinem dem deutschen Eishockey-Fan die Statistiken der österreichischen “Erste Bank Eishockey Liga” wie in die DEL-Statistikbücher von 2003 anmuten. Neben Scott finden sich zahlreiche weitere Ex-DEL-Spieler wie Brad Purdie, Christoph Brandner, Andrew Schneider, Benoit Gratton, Patrick Lebeau, Jeff Shantz und Ex-Hai Dan Bjornlie, dem viertbesten Scorer der Liga.

Markus Jocher: Der Mann, der so viele Deutsche Meisterschaften errungen hat wie kaum ein anderer DEL-Spieler, “wollte an diesem Abend nicht vernünftig sein”, wie es die Abendzeitung ausdrückt. Was war passiert?

Jocher ließ sich auch nach der Schlusssirene bei den Shakehands provozieren von den Beleidigungen von Chris Capraro, der schon während des Spiels sein Widerpart gewesen war. Als Capraro ihm noch einen leichten Rempler versetzte, schlug Jocher, der eisenharte EHC-Verteidiger, nochmal zu. Und zwar richtig. Jocher und Capraro lieferten sich einen minutenlangen Faustkampf. „Markus hat leider die Beherrschung verloren“, sagt Winkler, „er ist so oft provoziert worden, bis er dem Freiburger seine Meinung gegeigt hat.“ Mit den Fäusten. Am Ende fuhr Jocher mit einem Grinsen in die Kabine. Schließlich hatte er den Faustkampf gewonnen.

Kai Hospelt: Die ehemalige #18 des KEC und Sohn von Haie-Legende Wim Hospelt ziert das Cover der neuen “Trade & Play”-Spielkarten. Etwas älter, mir aber bisher noch nicht bekannt gewesen: Ein Werbe-Spot mit Kai Hospelt für die Aktion “Weisser Ring”.

Marc Wittfoth: Der Torjäger des KEC DNL-Meisterteams und späterer Förderlizenzler verlässt noch während der Saison die Wölfe Freiburg und wechselt zu den Eisbären Juniors in die Oberliga. Wölfe-Trainer Peter Salmik formuliert seine Kritik an Wittfoth deutlich:

“In seinen guten Spielen, zum Beispiel in den Playoffs gegen Hannover, hat er Herz gezeigt. Davon lebt er auf dem Eis. Und das will ich sehen”, forderte Salmik Anfang des Monats. Zu dieser Zeit durfte Wittfoth nicht einmal auf der Bank Platz nehmen; erst durch die jüngste Verletzungsmisere rutschte er wieder ins Team. “Bei den Junioren, im Training und im Spiel - seine Leistungen stimmen einfach nicht”

Hans Zach: Hans Zach schwimmt mit seinen Hannover Scorpions zur Zeit auf der Welle des Erfolges. Und weil Hans Zach nun einmal Hans Zach ist, lässt sich die Presse die Gelegenheit nicht entgehen, einen Artikel über ihn zu verfassen oder ihm zu einem Interview einzuladen und zu hoffen, dass er seinem Spitznamen “Alpenvulkan” alle Ehre macht. Aktuell in der Presse ein Artikel von Matthias Kittmann für die Frankfurter Rundschau und ein Interview von Michael Wittershagen für die F.A.Z..

Januar 7, 2009

Was macht eigentlich…?

Udo Kießling: Mit dem KEC konnte die legendäre #4 vier mal die Deutsche Meisterschaft erringen (1984, 1986, 1987, 1988) und hoch hinaus will er auch mit seinem neuen Team, dem EHC Krefeld. Natürlich wird er bei den “Preussen” nicht als Spieler auflaufen, sondern fungiert als “sportlicher Berater”. Gleichzeitig ist er “Schirmherr und erstes Mitglied” von deineishockeyclub.de und somit dem ersten Vertreter dieser Art Projekt, welche in der Vergangenheit zunächst im englischen Fußball und mit der Fortuna aus Köln inzwischen auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt haben. Und wie auch die Fortuna mit Sönke Wortmann auf prominente Unterstützung setzt, so scheint deineishockeyclub.de mit dem Engagement Kießlings diesem Beispiel zu folgen.

Als “Co-Manager” können die Mitglieder von deineishockeyclub.de für eine monatliche Mitgliedsgebühr von 4 € per Abstimmung die Entscheidungen der Vereinsführung beeinflussen.

Dan Björnlie: Ex-Haie Björnlie könnte vor einem erneuten Wechsel in die DEL stehen! Der US-Amerikaner, mit 12 Toren und 32 Assists bester Verteidiger der österreichischen Liga in Diensten der Vienna Capitals, soll auf der Wunschliste von Jim Boni, der die Ingolstadt Panther in der neuen Saison als Sportdirektor lenken soll, ganz oben stehen.

Dezember 31, 2008

Was macht eigentlich…?

Hans Zach: Während der Trainer des einzigen Haie-Pokalsiegerteams 2004 mit seinen Hannover Scorpions am zur Zeit erfolgreich die Tabellenführung der DEL verteidigt, hat er sich im Interview mit Daniel Stople in der Welt erneut kritisch zum bestehenden DEL-Modus geäußert.

Es wird nicht an den sportlichen Problemen angesetzt. Was wir brauchen, sind zwei höchste Ligen von je zwölf Mannschaften, verbunden durch Auf- und Abstieg. Acht Ausländer in der obersten Liga, vier in der zweiten und keine in den Ligen darunter.

(…)

Ich war als Bundestrainer sechs Jahre lang zu keiner DEL-Sitzung eingeladen. Das sagt alles.

(…)

Die Leute dort [an der Spitze von DEB und DEL] wollen es jedem Recht machen. Aber das ist gefährlich. Ein Rezept für Erfolg habe ich nicht. Aber ein todsicheres Rezept für Misserfolg: Wenn man es jedem Recht machen will. In der DEL vertritt jeder zu 90 Prozent die Interessen seines Klubs und nur zu zehn Prozent die der Liga. Es muss aber jemand zu 100 Prozent das Wohl und der Wehe der Liga im Auge haben. Es fehlt ein starker Mann, der sagt: So und so wird es gemacht.

Das ganze, sehr lesenswerte Interview findet ihr auf Welt.de.

DEB-Präsident Harnos weist die Kritik indes - natürlich - zurück.

Dezember 29, 2008

Was macht eigentlich…?

Travis Scott und seine alte Maske: Bei all dem Trubel rund um die Übertragung des Spengler Cups auf Eurosport 2 hätte ich fast übersehen, dass das “Team Canada” Travis Scott im Kasten stehen hat. Traditionell mit der #51 ausgerüstet stand er bei der Team 5:6 n.P.-Niederlage des Team Canada gegen den HC Davos im Tor. In der Bildergalerie zum Spiel erkennt man, dass Scott nach wie vor seine Maske mit Haie-Design trägt (Bild 1 / Bild 2).

Besser zu erkennen ist die Maske auf einem Bild, welches Scott im Training mit dem EC KAC zeigt. Über den Wechsel berichtete ich hier.